Personalstärke Dezember 2018: Angepeilte Marke nicht ganz erreicht

Die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten ist im Dezember vergangenen Jahres im Vergleich zum November leicht gestiegen – aber nicht so stark wie von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erwartet. Zum Jahresende umfasste die Bundeswehr 181.274 Soldaten, 277 mehr als im Vormonat. Die Ministerin hatte dagegen noch im Dezember erwartet, dass die Marke von 182.000 aktiven Soldaten erreicht werde.

Den größten Anteil an der leichten Steigerung zum Jahresende 2018 hatten die Berufssoldaten: Ihre Zahl stieg um 166 auf 53.045. Die Zahl der Zeitsoldaten ist mit 119.977 dagegen nur um 38, die der Freiwillig Wehrdienstleistenden mit 8.251 um 73 höher als im November 2018.

Die Statistik zum Stand 31. Dezember 2018, vom Ministerium wie üblich unter dem immer gleichen Link veröffentlicht:

181.274 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:

Bundesministerium der Verteidigung: 1.123
diesem unmittelbar nachgeordnete Dienststellen: 3.088
Streitkräftebasis: 27.640
Zentraler Sanitätsdienst: 20.053
Heer: 61.946
Luftwaffe: 27.767
Marine: 16.286
CIR: 12.970
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 975
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.617
Bereich Personal: 7.809, davon bis zu 5.400 Studierende an den Bw-Universitäten

Die Bundeswehr umfasst aktuell 53.045 Berufs- und 119.977 Zeitsoldaten (Gesamt: 173.022) sowie 8.252 Freiwillig Wehrdienstleistende (Durchschnitt 2018: 8.408).

Zur Bundeswehr gehören 21.931 Soldatinnen.

Stand: 31. Dezember 2018

Nachgetragen: Wie immer hat ein Leser (vielen Dank!) die Zahlen-Tabelle aktualisiert:

20190123_BWPers

Der Service von Augen geradeaus!, die Vergleichszahlen:

November 2018
Oktober 2018
September 2018
August 2018
Juli 2018
Juni 2018
Mai 2018
April 2018
März 2018
Februar 2018
Januar 2018
Dezember 2017
November 2017
Oktober 2017
September 2017
August 2017
Juli 2017
Juni 2017
Mai 2017
April 2017
März 2017
Februar 2017
Januar 2017
Dezember 2016
November 2016
Oktober 2016
September 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016
Mai 2016
April 2016
März 2016
Februar 2016
Januar 2016
Januar 2013 bis Dezember 2015

(Foto: Fallschirmjäger aus Seedorf beim Training mit U.S. Marines der Special Purpose Marine Air-Ground Task Force-Crisis Response in Seedorf am 4. Dezember 2018 – U.S. Marine Corps photo by 2nd Lt. Taylor Cox)

53 Gedanken zu „Personalstärke Dezember 2018: Angepeilte Marke nicht ganz erreicht

  1. @Koffer

    Ich kenne Klagen, Beschwerden etc. über diese Generation – aber auch Erwiderungen aus derselben

    Das kann man in vielen Berufen nicht frei entscheiden, aber gewisse Ausreißer kann man sich im Zivilleben auch nicht so einfach erlauben als Arbeitgeber/Vorgesetzter.
    Ich bezog mich nicht nur auf die aktuelle Bildung sondern auch auf ihr Engagement sich neue Kenntnisse anzueignen und allgemein zur Leistung

    Angesichts des diesjährigen Bericht des Wehrbeauftragten macht dies Betreffs Respektlosigkeit etc. nicht den Eindruck.

    Es war gar nicht meine Absicht auf ein Ziel zu schießen, nur die Frage zu beantworten

  2. @ThoDan | 31. Januar 2019 – 19:55
    „Ich kenne Klagen, Beschwerden etc. über diese Generation – aber auch Erwiderungen aus derselben“

    Ja, und jetzt? Können Sie das vielleicht qualifiziert ausführen, damit ich Ihren Punkt verstehe?

    „Das kann man in vielen Berufen nicht frei entscheiden, aber gewisse Ausreißer kann man sich im Zivilleben auch nicht so einfach erlauben als Arbeitgeber/Vorgesetzter.“

    Auch bitte diesen Punkt, denn ich verstehe Sie (wieder mal) nicht.

    „Angesichts des diesjährigen Bericht des Wehrbeauftragten macht dies Betreffs Respektlosigkeit etc. nicht den Eindruck.“

    Was für einen Eindruck macht den der Bericht des WB auf Sie und was hat das mit dem Personalstärke zu tun?

    „Es war gar nicht meine Absicht auf ein Ziel zu schießen, nur die Frage zu beantworten“

    Warum haben Sie dann vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen die Wehrmacht in die Diskussion eingeführt?

  3. @Koffer

    Das diese Generationen unter anderen Umständen ihren Weg machen als die Babyboomer.

    Nehmen wir mal die Beispiele das ein Vorgesetzter jemand aus dem Mutterschutz rief um die Stube putzen zu lassen, ein Oberleutnant als Zugführer es duldete das ein UmP geradezu routinemäßig Untergebene beleidigte.

    „bezüglich Ihrer Frage lohnt es sich in der heutigen Zeit zu Dienen?
    Das fragen Sie mal Ihre Eltern und Großeltern ob es sich dafür Lohnt ein wenig persönlich einzuschränken und dafür in einer Gesellschaft zu leben wie wir sie heute haben.“

    Diese Frage von Wa-Ge versuchte ich zu beantworten.

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