(Wieder) Auf der Tagesordnung: Rechtsextremisten in der Bundeswehr

Ein Interview mit dem Präsidenten des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Christof Gramm, hat am Wochenende Rechtsextremisten in der Bundeswehr erneut in den Blickpunkt gerückt: Im vergangenen Jahr kamen nach seinen Angaben 360 neue Verdachtsfälle auf Rechtsextremismus in der Truppe hinzu. Im Verhältnis zur Personalstärke sei davon das Kommando Spezialkräfte (KSK) überproportional betroffen.

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Personalstärke zum Jahresende 2019: Jetzt mehr als 183.000 (Korrektur mit neuer Heeres-Stärke)

Das Verteidigungsministerium hat das Zahlenwerk zur militärischen Personalstärke im Dezember 2019 überarbeitet (unauffällig und ohne Hinweis auf der Webseite…): Die Zahl der Heeressoldaten liegt nicht bei 66.555, sondern bei 63.555, jetzt stimmt auch die Addition der Gesamtzahlen: Die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr ist zum Ende des vergangenen Jahres erneut leicht angestiegen und hat die Marke von 183.000 – wie geplant – überschritten. Insgesamt stieg die Zahl auf 183.667 und lag damit um 688 Soldatinnen und Soldaten[…]

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Personalstärke zum Jahresende 2019: Jetzt mehr als 183.000 (Vorsicht Fehler)

[Hinweis: Den wie immer aufmerksamen Lesern hier ist aufgefallen, dass die aufaddierten Zahlen des Verteidigungsministeriums um 3.000 höher liegen als die genannte Gesamtstärke. Ich bemühe mich um Klärung und veröffentliche dann eine Neufassung. ] Die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr ist zum Ende des vergangenen Jahres erneut leicht angestiegen und hat die Marke von 183.000 – wie geplant – überschritten. Insgesamt stieg die Zahl auf 183.667 und lag damit um 688 Soldatinnen und Soldaten über der vom[…]

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Paar Tage low ops, privat.

Die nächsten Tage wird es hier aus (durchaus positiven) privaten Gründen bisschen ruhiger abgehen, low ops zumindest bis zum Donnerstagabend – da bin ich bei der ersten Live-Aufzeichnung von Sicherheitshalber natürlich wieder voll da. (Kommentare werden deshalb auch zwischendurch mal ein bisschen liegen bleiben.)

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Deutschland unterstützt Frankreichs Marinemission in der Straße von Hormuz. Jedenfalls politisch.

Fürs Protokoll: Frankreich hat für seine seit Monaten geplante Marinemission in der Straße von Hormuz die Unterstützung anderer Europäer – und auch die Unterstützung Deutschlands. Das geht aus einer entsprechenden Erklärung hervor, die das französische Außenministerium am (heutigen) Montag veröffentlichte, allerdings: Es geht um die politische Unterstützung. Die praktische Beteiligung, zumindest mit Kriegsschiffen, scheint nicht zwingend dazuzugehören; und eine deutsche militärische Beteiligung nicht geplant.

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Libyen-Sammler: Operation Sophia reloaded?

Die Libyen-Konferenz am (gestrigen) Sonntag in Berlin ist kaum vorbei, da spielt in der deutschen Debatte bereits eine Rolle, ob die Ergebnisse möglicherweise auch zu einem Einsatz der Bundeswehr führen. Das ist, wie es Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Konferenz formulierte, zwar erst der übernächste Schritt – aber da er hierzulande viele bewegt, lege ich mal einen Sammler zu dem Thema an.

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Auf der Suche nach Identität: Da fehlt was in der Bundeswehr

Was sind eigentlich die Leit- und Vorbilder für Bundeswehrsoldaten, die von diesem Staat in gefährliche Einsätze geschickt werden – oder sich auf die Landes- und Bündnisverteidigung vorbereiten? Und wo sind die Vorbilder, die eben nicht aus einer historisch belasteten Tradition stammen, weil sie da Teil eines verbrecherischen Angriffskrieges waren? Johannes Clair, der als Fallschirmjäger in Afghanistan im Einsatz war, hat sich darüber Gedanken gemacht.

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