VJTF in Schnöggersburg: O-Töne von Kommandeur und Inspekteur

Die NATO-Speerspitze, der Land-Anteil der Very High Readiness Task Force (VJTF), hat in diesen Tagen im Gefechtsübungszentrum in der Altmark seine abschließende Zertifizierungsübung absolviert, und am (heutigen) Dienstag zeigte der aus deutschen, norwegischen und niederländischen Truppenteilen bestehende Verband öffentlich seine Fähigkeiten im Kampf um die Übungsstadt Schnöggersburg.

Zu dieser letzten großen Übung der deutsch geführten VJTF-Brigade vor der ganz großen Übung Trident Juncture im Oktober und November in Norwegen später mehr (nach meinerRückkehr nach Berlin). Hier schon mal zum reinhören die Aussagen vom Brigadekommandeur und vom Heeresinspekteur zum Abschluss.

O-Ton vom Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9 und designierten Kommandeur der VJTF-Brigade, Brigadegeneral Ullrich Spannuth:

VJTF_Spannuth_19jun2018     

 

O-Ton von Heeresinspekteur Jörg Vollmer; mit Fragen und Antworten:

VJTF_Vollmer_19jun2018     

Mehr als zehn Jahre Probleme mit überalterter Mörser-Munition

Das Deutsche Heer hat ein Problem mit der Ausrüstung seiner Eingreiftruppe. Für die Mörser, die im Umkreis von mehren Kilometern punktgenau Granaten verschießen, fehlt nutzbare Munition. Die veralteten Geschosse des 120-Millimeter-Mörsers Tampella aus Zeiten des Kalten Krieges könnten schon mal kräftig neben dem Ziel liegen oder gar über eigenen Soldaten detonieren. „Keine Freigabe der Munition für einen Einsatz“, erklärte die Heeresspitze knapp: Zu groß ist die Gefahr, dass nicht nur die Truppe gefährdet, sondern Unbeteiligte getroffen werden.

Diesen Bericht schrieb ich vor mehr als zehn Jahren, im Januar 2008*. Mehr lesen …

Das gibt’s im Einsatz zu Weihnachten

Eigentlich ist es kein netter Zug, vorab schon Weihnachtsgeschenke zu verraten. Wer sich die Überraschung nicht verderben lassen will, klickt nicht; nur wer (zu) neugierig ist, klickt auf weiterlesen -> Mehr lesen …

Need for Speed: Verteidigungsministerium bündelt Anstrengungen für Einsatzbereitschaft

Es klingt für Außenstehende wie eine lediglich bürokratische Neuregelung, bedeutet aber für das Verteidigungsministerium wie für die Bundeswehr einen wichtigen Schritt für eine Verbesserung der Einsatzbereitschaft: Für die rund 10.000 Soldatinnen und Soldaten, in in diesem und den kommenden Jahren der NATO für ihre Eingreiftruppe NATO Response Force gemeldet sind, soll die Ministeriums-Abteilung Führung Streitkräfte künftig zentral dafür sorgen, dass diese Truppe auch einsatzbereit ist. Mehr lesen …

Fürs Archiv: Verlängerte Mandate für Kosovo, EUNAVFOR MED und UNIFIL

Der Bundestag hat am (gestrigen) Donnerstagabend, ein bisschen später als geplant, drei Mandate für die Beteiligung der Bundeswehr an Auslandseinsätzen verlängert. Zum späteren Wiederfinden:

• KFOR im Kosovo
Neues Mandat :  Bundestagsdrucksache 19/2384
(Meldung zum Kabinettsbeschluss hier)
Abstimmungsergebnis: 508 Ja, 136 Nein, 4 Enthaltungen
(Ablehnung von AfD und Linke sowie einigen Grünen-Abgeordneten, sonst Zustimmung)

• EUNAVFOR MED / Mittelmeer
Neues Mandat: Bundestagsdrucksache 19/2381
(Meldung zum Kabinettsbeschluss hier)
Abstimmungsergebnis: 445 Ja, 210 Nein, 2 Enthaltungen
(Zustimmung von CDU/CSU, SPD mit drei Gegenstimmen, FDP; Ablehnung von AfD, Linke, Grüne)

• UNIFIL / Mittelmeer
Neues Mandat: Bundestagsdrucksache 19/2382
(Meldung zum Kabinettsbeschluss hier)
Abstimmungsergebnis: 512 Ja, 143 Nein, 3 Enthaltungen
(Ablehnung von AfD und Linken; Zustimmung von CDU/CSU; SPD, FDP und Grünen bei einzelnen Gegenstimmen bei SPD und Grünen)

(Archivbild November 2012: Das Schnellboot Hermelin der Deutschen Marine, damals noch im Dienst, in der UNIFIL-Mission neben einem Patrouillenboot der libanesischen Streitkräfte – UN Photo/Pasqual Gorriz)

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