Kategorie: Afrika

Rheinmetall liefert (und betreibt) Überwachungsballon für Bundeswehr-Camp in Niger

Das neue Ausbildungscamp der Bundeswehr in Niger, wo Kampfschwimmer der Bundeswehr Spezialkräfte der nigrischen Armee trainieren, wird künftig von einem Überwachungsballon gesichert. Die Bundeswehr hatte einen solchen Blimp auch für ihr Camp in Gao im benachbarten Mali geplant, war aber zuletzt am Nein der Vereinten Nationen gescheitert.

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Anschlag auf Bundeswehr in Mali im Juni: Keine Schüsse auf die Autobombe

Bei dem Angriff eines Selbstmordattentäters auf eine Bundeswehr-Patrouille in Mali im Juni gab es nach bisherigen Ergebnissen keinen Versuch, die Autobombe mit Schüssen zu stoppen. Das geht aus einem Zwischenbericht der Bundeswehr von Mitte Juli hervor. Bei dem Anschlag waren zwölf deutsche und ein belgischer Soldat verwundet worden.

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Zurück an die Arbeit. (Und: Was bisher geschah.)

Es war schon eine längere Urlaubspause, die ich mir diesmal gegönnt habe, und es wird langsam Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen… Allerdings: Aus sicherheitspolitischer (deutscher) Sicht ist in den vergangenen Wochen so viel nicht passiert – und ehe es einen Aufschrei gibt: Der Einsatz der Bundeswehr im Hochwasser ist ein wichtiges, aber nur am Rande ein sicherheitspolitisches Ereignis.

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Angriff auf deutsche Patrouille in Mali: Explosion 20 Meter vor dem Tanklaster

Die deutschen Soldaten, die in der vergangenen Woche in Mali bei ihrer Aufklärungsmission von einem Selbstmordattentäter angegriffen wurden, sind möglicherweise nur knapp einer noch größeren Katastrophe entgangen: Die Autobombe des Angreifers explodierte wenige Meter vor einem Tanklaster, dessen Ladung aber nicht in Brand geriet. Bei dem Anschlag wurden zwölf deutsche und ein belgischer Soldat verwundet.

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Drei Tage nach Anschlag in Mali: Noch wenig Klarheit über Angriff auf die Aufklärungskompanie (Nachtrag: Transkript)

Drei Tage nach dem schweren Anschlag auf eine Bundeswehrpatrouille in Mali bleiben die Informationen über den Hergang des Angriffs noch spärlich. Bei dem Angriff mit einer Autobombe im Norden des westafrikanischen Landes am vergangenen Freitag (25. Juni) waren zwölf deutsche Soldaten verwundet worden, drei davon schwer; außerdem ein belgischer Soldat. Alle Verwundeten sind seit dem Wochenende wieder in Deutschland.

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Nach Anschlag in Mali: Verwundete werden ausgeflogen – Zweites Flugzeug unterwegs (Update)

Nach dem Selbstmordanschlag in Mali, bei dem zwölf deutsche und ein belgischer Soldat verwundet wurden, hat die Bundeswehr damit begonnen, die Verwundeten auszufliegen. Eine erste Maschine startete am (heutigen) Samstagmorgen in Gao; ein zweites Flugzeug zur medizinischen Evakuierung wurde in die Region entsandt.

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Erstmals Verwundete der Bundeswehr im Blauhelm-Einsatz in Mali (Zusammenfassung)

Im Blauhelm-Einsatz der Vereinten Nationen in Mali sind erstmals deutsche Soldaten bei einem Angriff verwundet worden, einige von ihnen schwer. Der Anschlag eines Selbstmordattentäters mit einer Autobombe am (heutigen) Freitagmorgen nördlich von Gao im Norden des westafrikanischen Landes traf einen Bundeswehrkonvoi, der malische Einheiten begleitete. Die Verwundeten wurden in Rettungsstationen der deutschen, französischen und chinesischen Streitkräfte in Gao behandelt und sollen so schnell wie möglich ausgeflogen werden.

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Merkposten: Erstmals NATO-Unterstützung für französisch geführten Einsatz in Mali

Erstmals wird eine multinationale Operation zur Terrorismusbekämpfung in Mali, die nicht von der NATO geführt wird, von der Allianz technisch unterstützt. Die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) schloss eine entsprechende Vereinbarung mit Frankreich, der französisch geführten Spezialkräfteoperation Takuba technische Hilfe bis hin zum Aufbau eines Feldlagers zur Verfügung zu stellen. Auch für Frankreich ist es das erste Mal, dass externe Unterstützung der NATO-Agentur für eine national geführte Operation erbeten wurde.

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