Low ops und schöne Ostertage!

Liebe Leserinnen, liebe Leser, es beginnt ein langes Osterwochenende, das Wetter ist wunderbar – also folgen Sie meinem Beispiel, machen Sie sich schöne entspannte Tage!

(Hier ist jetzt ein wenig low ops, und entsprechend schaue ich auch recht selten nach den Kommentaren.)

Fürs Protokoll: Mais übernimmt planmäßig das Deutsch-Niederländische Korps

Die etwas überraschende Entscheidung der Verteidigungsministerin, Generalleutnant Erhard Bühler nur für ein knappes Jahr bis zum Erreichen der Altersgrenze auf den Chefposten beim NATO-Kommando in Brunssum zu schicken und bereits Heeresinspekteur Jörg Vollmer als Nachfolger zu benennen, sorgt für weitere relativ kurze Beorderungen. Mit der Benennung Vollmers wurde bekannt (wenn auch nicht offiziell bestätigt), dass der frühere Chef des Stabes im Kommando Heer, Generalleutnant Alfons Mais, im Frühjahr kommenden Jahres neuer Heeresinspekteur werden soll.

Das führte zu der Frage (die mich auch in etlichen Mails erreichte), ob Mais wie vorgesehen den Posten als Kommandeur des Deutsch-Niederländischen Korps in Münster übernehmen wird. Diese Frage ist jetzt auch offiziell beantwortet: In dieser Woche wurden die Einladungen für die Kommandoübergabe am 9. Mai vom niederländischen Generalleutnant Michiel van der Laan an Mais versandt (Foto oben). weiterlesen

Studie fürs „gläserne Gefechtsfeld“: Drohnen & KI

Die Bundeswehr will den Einsatz von Drohnenschwärmen, zum Teil gesteuert von Künstlicher Intelligenz (KI), auf dem Gefechtsfeld der Zukunft untersuchen lassen. Erzeugung eines gläsernen Gefechtsfeldes zur Unterstützung dynamischer Operationen ist der Arbeitstitel der Studie, die das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in der vergangenen Woche ausgeschrieben hat. Die als Ergebnis erhoffte neue Technologie soll Kampfeinheiten auf taktischer Ebene im Gefecht unterstützen und das geplante künftige deutsch-französische Bodenkampfsystem (Main Ground Combat System, MGCS) ergänzen. weiterlesen

Neuer Vorfall bei der Flugbereitschaft – Notlandung nach Instandsetzung (Nachtrag: PK-Video)

Die Flugbereitschaft der Verteidigungsministeriums muss – erneut – einen Zwischenfall mit ihren Maschinen melden: Eine Global 5000 der Luftwaffe musste am (heutigen) Dienstag direkt nach dem Start vom Berliner Flughafen Schönefeld wieder notlanden. Dabei berührten beide Tragflächen den Boden, wie die Luftwaffe mitteilte. Die Besatzung wurde vorsorglich medizinisch untersucht. weiterlesen

Abfangmanöver gegen Kündigungswelle: Luftwaffe will Jetpiloten auf Zeit

Um die problematische Materiallage der Luftwaffe deutlich zu machen, greift ihr Inspekteur Ingo Gerhartz gerne zu deutlichen Beispielen. Kürzlich habe ihn der Leiter des Deutschen Museums in München gefragt, ob er ältere Flugzeuge der Bundeswehr als Ausstellungsstück bekommen könne, erzählte der Generalleutnant beim Jahresempfang der Luftwaffe in dieser Woche. Seine nur vordergründig scherzhafte Antwort: Nein, die sind noch in den Einsätzen.

Zu geringer Klarstand der fliegenden Systeme, zu lange Inspektionszeiten in der Industrie, dazu ausstehende politische Entscheidungen wie die über einen Nachfolger für den betagten Tornado-Kampfjet und als Folge zu wenig Flugstunden für die Luftwaffe: An vielen dieser Probleme kann Gerhartz wenig ändern, weil er dafür auf Geld aus dem Haushalt angewiesen ist und die Planungen und Entscheidungen dazu abwarten muss. Eine Folge will der Inspekteur aber so schnell wie möglich mit Bordmitteln angehen: die besorgniserregende Resignation der fliegenden Besatzungen, die nicht mehr mit dem „Traumberuf vom Fliegen“ vereinbar ist.
weiterlesen

weiter »