Drei Wochen Moorbrand in Meppen – Update 24. September

Genau drei Wochen ist es her, dass am 3. September Schießtests mit Raketen auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 in Meppen das Moor in Brand setzten. Aktuell bekämpfen mehr als 1.400 Feuerwehrleute, THW-Helfer und Soldaten (in Reihenfolge der Personalstärke) den bis heute unterirdisch schwelenden Brand.

Aus Zeitgründen als Update nur der Verweis auf den aktuellen Lage-Flyer der Bundeswehr:

Angesichts des Schauerwetters weiterhin eine stabile Situation, keine oberirdischen Feuer und geringe Rauchentwicklung. Die Auswertung – und der Abgleich – von Drohnenfotos und den Wärmebild-Aufklärungsfotos der Tornados läuft weiter. Am (morgigen) Dienstag sind erneute Tornado-Überflüge geplant.

Die Spezialpioniere haben damit begonnen, Schneisen am Platzrand anzulegen (Foto oben).

Der Flyer zum Nachlesen hier: Info-Flyer 4 – 24.09.2018
(oder als pdf: 20180924_Bw-Moorbrand_Infoflyer_Nr_4

(Foto: Pionierpanzer Dachs im Einsatz auf dem WTD-Gelände  Bundeswehr/Ralf Wilke)

 

Sammler: Moorbrand in Meppen – Update 23. September

Über dem Emsland hat, wie über anderen Teilen Deutschlands auch, am (heutigen) Sonntag Regen eingesetzt – damit entspannt sich die Lage beim seit knapp drei Wochen andauerden Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen. Derzeit gebe es keine oberirdischen Brände, und der Regen verringere auch die Rauchentwicklung und damit die Luftbelastung, teilte die Bundeswehr mit. weiterlesen

Moorbrand in Meppen: Schüsse von Airbus Helicopters

Eine Rand-Information zu dem Moorbrand bei der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 im Emsland, die von der Bundeswehr bislang nicht öffentlich gemacht wurde: Die 70mm-Raketen mit einem HE (High Explosive)-Gefechtskopf wurden am 3. September nicht von der Bundeswehr abgefeuert, sondern vom Unternehmen Airbus Helicopters, das die Schießtests im Auftrag der Bundeswehr durchführte.
Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens am (heutigen) Sonntag auf Anfrage von Augen geradeaus!:

Es trifft zu, dass die Schieß-Erprobung in Meppen mit dem Kampfhubschrauber Tiger am 3. September von Airbus Helicopters im Rahmen einer Beauftragung durch die Bundeswehr durchgeführt worden ist.

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Sammler: Moorbrand in Meppen – Update 22. September (Nachtrag: Meßergebnisse)

Knapp drei Wochen nach Ausbruch des andauernden Moorbrandes auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 der Bundeswehr im Emsland hat sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen selbst ein Bild von der Lage gemacht und Fehler von Bundeswehr und Behörden des Verteidigungsministeriums eingeräumt. Nicht nur die Informationspolitik sei holperig gewesen, es sei auch zu spät weitere Hilfe angefordert worden, die eine Ausbreitung des Brandes hätte verhindern können, sagte die Ministerin am (heutigen) Samstag in Meppen.

Inzwischen habe die Bundeswehr mit voller Kraft die Bekämpfung des Moorbrandes aufgeschaltet, sagte von der Leyen. weiterlesen

Sammler: Moorbrand in Meppen – Update 21. September (m. Nachträgen)

Gut zwei Wochen, nachdem Schießtests der Bundeswehr einen großflächigen Moorbrand im Emsland ausgelöst haben, fährt das Verteidigungsministerium auch die eigenen Anstrengungen zur Brandbekämpfung hoch. Ministeriumssprecher Jens Flosdorff kündigte am (heutigen) Freitag an, dass die Bundeswehr so lange wie nötig so viele Unterstützungskräfte wie erforderlich nach Meppen schicken werde, unter anderem Spezialpioniere, aber auch Verpflegungstrupps.

Ministerin Ursula von der Leyen will sich am Samstag selbst vor Ort ein Bild von der Lage machen. Der Landkreis Emsland rief unterdessen den Notstand aus und schloss Evakuierungen anliegender Ortschaften nicht aus. weiterlesen

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