DroneWatch: Bundeswehr setzt auf Menschen statt Aufklärungsdrohnen (Zusammenfassung)

Knapp zehn Jahre nach der Ausmusterung des letzten Aufklärungsflugzeugs für die Erfassung elektronischer Signale setzt die Bundeswehr erneut auf bemannte Maschinen an Stelle von Drohnen. Das Verteidigungsministerium verzichtete auf einen zweiten Anlauf, die 2010 ausgemusterten Aufklärer des Typs Breguet Atlantic durch unbemannte Systeme zu ersetzen. Statt dessen sollen kleine Business-Jets vom Typ Global 6000 mit der Aufklärungstechnik ausgerüstet werden.

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Wehrbeauftragter legt erneuten Mangelbericht vor – und fordert „Trendwende Mentalität“

Der Wehrbeauftragte des Bundestages hat erneut einen Mängelbericht vorgelegt: Wie in den Vorjahren beklagte Hans-Peter Bartels bei der Vorstellung seines Jahresberichts für 2019 viele Defizite, die er bereits in den Vorjahren moniert hatte. Bei Truppenbesuchen, egal ob er, Vertreter des Ministeriums oder die Inspekteure kämen, tragen Soldatinnen und Soldaten immer wieder die gleichen Sorgen vor: zu wenig Material, zu wenig Personal, zu viel Bürokratie. Das wirke sich auch auf die Einsatzbereitschaft aus: Die Bundeswehr als Ganzes wäre heute nicht ausgerüstet und[…]

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DroneWatch: Bundeswehr stoppt Beschaffung von Aufklärungsdrohnen – und kauft bemannte Flugzeuge

Die Bundeswehr rückt von ihrem Plan ab, Drohnen zur so genannten Signalaufklärung zu beschaffen: Die dafür bislang vorgesehenen unbemannten MQ-4 Triton-Systeme würden nicht gekauft, bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Statt dessen sollten für diesen Zweck künftig Jets vom Typ Bombardier Global 6000 eingesetzt werden. Grund sind die Kosten der US-Drohnen, aber auch das Risiko einer Zulassung der unbemannten Systeme im europäischen Luftraum.

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Sicherheitshalber, der Podcast – Folge 22 LIVE : USA vs. Iran und Kampfflugzeug der Zukunft

Sicherheitshalber ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 22 sprechen Ulrike Franke, Frank Sauer, Carlo Masala und ich – erstmals live und vor großem Publikum im Humboldt-Saal in der Urania Berlin – über die Tötung Qasem Soleimanis per US-Drohnenschlag und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran, das Kriegsbild der Zukunft, das Völkerrecht und die iranischen Nuklearambitionen.

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(Wieder) Auf der Tagesordnung: Rechtsextremisten in der Bundeswehr

Ein Interview mit dem Präsidenten des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Christof Gramm, hat am Wochenende Rechtsextremisten in der Bundeswehr erneut in den Blickpunkt gerückt: Im vergangenen Jahr kamen nach seinen Angaben 360 neue Verdachtsfälle auf Rechtsextremismus in der Truppe hinzu. Im Verhältnis zur Personalstärke sei davon das Kommando Spezialkräfte (KSK) überproportional betroffen.

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Personalstärke zum Jahresende 2019: Jetzt mehr als 183.000 (Korrektur mit neuer Heeres-Stärke)

Das Verteidigungsministerium hat das Zahlenwerk zur militärischen Personalstärke im Dezember 2019 überarbeitet (unauffällig und ohne Hinweis auf der Webseite…): Die Zahl der Heeressoldaten liegt nicht bei 66.555, sondern bei 63.555, jetzt stimmt auch die Addition der Gesamtzahlen: Die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr ist zum Ende des vergangenen Jahres erneut leicht angestiegen und hat die Marke von 183.000 – wie geplant – überschritten. Insgesamt stieg die Zahl auf 183.667 und lag damit um 688 Soldatinnen und Soldaten[…]

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Personalstärke zum Jahresende 2019: Jetzt mehr als 183.000 (Vorsicht Fehler)

[Hinweis: Den wie immer aufmerksamen Lesern hier ist aufgefallen, dass die aufaddierten Zahlen des Verteidigungsministeriums um 3.000 höher liegen als die genannte Gesamtstärke. Ich bemühe mich um Klärung und veröffentliche dann eine Neufassung. ] Die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr ist zum Ende des vergangenen Jahres erneut leicht angestiegen und hat die Marke von 183.000 – wie geplant – überschritten. Insgesamt stieg die Zahl auf 183.667 und lag damit um 688 Soldatinnen und Soldaten über der vom[…]

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Paar Tage low ops, privat.

Die nächsten Tage wird es hier aus (durchaus positiven) privaten Gründen bisschen ruhiger abgehen, low ops zumindest bis zum Donnerstagabend – da bin ich bei der ersten Live-Aufzeichnung von Sicherheitshalber natürlich wieder voll da. (Kommentare werden deshalb auch zwischendurch mal ein bisschen liegen bleiben.)

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