Nachtsichtbrillen für die VJTF: Bringt die Ministerin vorbei

Als Combat Service Support-Battaillon war das Versorgungsbataillon 141 der Bundeswehr schon im vergangenen Jahr bei der NATO-Großübung Trident Juncture in Norwegen dabei. Seit Anfang Januar stehen die Spezialisten für den Nachschub der Kampftruppe ebenso wie die Kampfeinheiten selbst in Bereitschaft, innerhalb weniger Tage für einen kurzfristigen Einsatz der NATO-Speerspitze, der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) auszurücken.

Deshalb werden sich die Versorger am kommenden Montag sicherlich sehr freuen: Ministerin Ursula von der Leyen bringt persönlich die Nachtsichtbrillen vorbei, die dem Verband noch fehlen.

Das kündigte das Deutsche Heer am (heutigen) Donnerstag an: weiterlesen

Untersuchungsausschuss zu Beratern im BMVg erstmal verschoben (Update 2)

Die für den (heutigen) Mittwoch geplante Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zu den umstrittenen Beraterverträgen im Verteidigungsministerium ist erst einmal verschoben. Die Mehrheit  von Union und SPD im Verteidigungsausschuss setzte bei Zustimmung der AfD wegen rechtlicher Bedenken den Punkt von der Tagesordnung  ab.

Der Antrag wurde zunächst an den Geschäftsordnungsausschuss des Parlaments überwiesen: Es wird um eine möglichst zeitnahe Prüfung im Hinblick auf die Frage der Bestimmtheit gebeten, schrieb der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich, an seine Kollegen des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung.

Zuvor war der ursprüngliche Antrag, in dem die Oppositionsparteien FDP, Linke und Grüne den Auftrag für das Untersuchungsgremium formuliert hatten, noch einmal überarbeitet worden (s. unten). Dabei seien auch Anregungen aus der Koalition aufgenommen worden. Dennoch habe die Mehrheit die Abstimmung ausgesetzt, beklagten Vertreter der Oppositionsparteien. weiterlesen

Bundeswehr reaktiviert aufgegebene Depots für Material und Munition

Fürs Archiv (und weil es doch auf mehr Interesse stößt als ich dachte): Das Verteidigungsministerium hat entschieden, acht bereits aufgegebene Lager für Material und Munition wieder in Betrieb zu nehmen. Dafür werden sogar zwei Depots zurückgeholt, die bereits zur Verwertung oder Nachnutzung an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben abgegeben worden waren.

Den Schritt begründete Generalinspekteur Eberhard Zorn in einem Tagesbefehl am (heutigen) Dienstag mit dem geplanten Größenzuwachs der Streitkräfte – vor allem aber mit geänderten sicherheitspolitischen Vorzeichen. Die Bundeswehr müsse mehr Material und Munition als bisher auf Vorrat haben: weiterlesen

Bundeswehr im Schnee-Einsatz: Jetzt mit den großen Hubschraubern

Das Schneechaos im Süden Bayerns hält an, und die Bundeswehr ist weiterhin im Einsatz. Nach den Zahlen der Streitkräftebasis vom (heutigen) Dienstag waren fast 1.500 Soldaten eingesetzt, weitere knapp 250 stehen in Reserve. Und erstmals setzte die Luftwaffe neben den Unterstützungshubschraubern der Spezialkräfte auch ihre größeren Transporthubschrauber vom Typ CH-53 ein. weiterlesen

Bundeswehr verdoppelt Zahl der Soldaten für den Schnee-Einsatz in Bayern

Angesichts der anhaltenden Probleme mit den Schneemassen im Süden Bayerns stellt sich die Bundeswehr darauf ein, die Zahl der eingesetzten Soldaten zu verdoppeln. Da eine Verschlechterung der Wetterlage angekündigt sei, würden zusätzliche Soldaten der Panzerbrigade 12 Oberpfalz und Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade alarmiert, teilte die Gebirgsjägerbrigade 23 am (heutigen) Montagabend mit.

Insgesamt können damit bis zu 2.500 Soldaten bei der Operation Schneelage eingesetzt werden. Die ersten 110 Soldaten der Panzerbrigade 12 seien bereits in Bad Reichenhall eingetroffen. weiterlesen

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