BMVg-Kästchenkunde: Führung, Rüstung, Aufwuchs
Nachdem bereits in der vergangenen Woche die Kästchen für die künftige neue Struktur des Verteidigungsministeriums bekannt wurden, hat das Ressort in dieser Woche mit Erläuterungen nachgelegt. Und dabei auch mit Mythen aufgeräumt: Eine Entmachtung des Generalinspekteurs, so legt die Übersicht Struktur und Aufgabenbereiche des BMVg in der 21. Legislaturperiode nahe, ist nicht zu erwarten. Und es soll zwar neue Hauptabteilungen geben – deren Leitung bleibt aber, wie in den bisherigen Abteilungen, auf der Besoldungsebene B9.
Nach der Organisationsübersicht, die vergangene Woche durchgesickert war, wird es (wie bereits bekannt) künftig drei Staatssekretäre statt bisher zwei geben, dazu neu geschnittene Aufgabenbereiche – und damit verbunden die Umgliederung und Neuordnung von Teilen der bestehenden Abteilungen. Im wesentlichen
• Staatssekretär für Aufwuchs, Haushalt und Verteidigungspolitik, der zugleich als Stellvertreter des Ministers auch in dessen Funktion als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt (IBUK) eine herausgehobene Stellung in der Leitung des Ministeriums haben wird. Voraussichtlich wird dieser Posten vom auch bisherigen Staatssekretär und Pistorius-Vertrauten Nils Hilmer eingenommen.
Diesem Staatssekretär unterstellt wird eine – absehbar geschrumpfte – Abteilung Politik und eine Abteilung Haushalt; vor allem aber eine Hauptabteilung Aufwuchs:
Hier werden neben der Personalgewinnung und Personalentwicklung die Aufgaben Neuer Wehrdienst und Wehrersatzwesen verortet. Zudem die Aufgabe Neues Bauen, wobei die Zuständigkeit für die infrastrukturellen Dienstleistungen und die gesetzlichen Aufgaben wegen der Synergieeffekte hiermit verbunden bleibt. Weiterhin ist er für die Abteilung Haushalt zuständig und steuert so aus einer Hand, dass Aufwuchs und dafür notwendige Ressourcen synchronisiert werden.
• Staatssekretär für Rüstung und Innovation, voraussichtlich Jens Plötner, der außenpolitische Berater des früheren Bundeskanzlers Olaf Scholz. Ihm werden zwei Abteilungen unterstellt:
Hierzu wird eine neue Abteilung Innovation mit Anteilen aus der Abteilung Planung und Cyber/Informationstechnik aufgestellt und gemeinsam mit der im Wesentlichen gleichbleibenden Abteilung Rüstung dem Staatssekretär für Rüstung und Innovation unterstellt. Die querschnittlichen Dienstleistungsaspekte (z.B. CIT II 6) werden der neuen Zentralabteilung zugewiesen. Er wird außerdem die Innovationaufgaben der Bundeswehr voranbringen und erhält die Zuständigkeit auch für Teile der Abt. Planung.
• Staatssekretär Verwaltung wird der bisherige Abteilungsleiter Recht, Jan Stöß. Ihm untersteht neben der bisherigen Rechtsabteilung eine neue Zentralabteilung, die unter anderem für die IT des Ministeriums zuständig ist. Der neue dritte Staatssekretär soll zugleich als Amtschef des Ressorts fungieren.
• Der Generalinspekteur, dem künftig zwei Stellvertreter*innen zur Seite stehen (neben Generaloberstabsarzt Nicole Schilling der Befehlshaber des Operativen Führungskommandos, Generalleutnant Alexander Sollfrank), wird zwar in der neuen Organisationsübersicht formal dem Staatssekretär Aufwuchs/Haushalt/Verteidigungspolitik untergeordnet – und es bleibt abzuwarten, ob er in der Neufassung des künftigen Erlasses zur Spitzengliederung wie bisher als Teil der Leitung des Ministeriums bezeichnet wird.
Allerdings wird ihm die neue Hauptabteilung Streitkräfte zugeordnet, zudem die Verantwortung für die Gesamtkonzeption und Planung militärischer Verteidigung. Das bedeute, so heißt es in den Erläuterungen des Ministeriums, eine Stärkung des Generalinspekteurs der Bundeswehr:
Der Generalinspekteur der Bundeswehr soll in seiner Rolle als ranghöchster Soldat der Bundeswehr und der oberste militärische Berater der Bundesregierung gestärkt werden. Dazu wird seine Verantwortung für die Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung fokussiert und die militärstrategische Führung der Streitkräfte am Kernauftrag der Landes- und Bündnisverteidigung ausgerichtet.
Er ist weiterhin für die ministeriellen Aufgaben in Bezug auf die Streitkräfte verantwortlich. Hierzu wird ihm die neu zu schaffende Hauptabteilung Streitkräfte zugeordnet um sicherzustellen, dass die Belange der Streitkräfte ministeriell so gesteuert werden, dass sie auch den
tatsächlichen Erfordernissen entsprechen. Um seiner Verantwortung für die Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung einschließlich Planung und Weiterentwicklung der Streitkräfte noch zielgerichteter gerecht werden zu können, wird ihm ein Element für Gesamtkonzeption und Planung der militärischen Verteidigung zugeordnet. Das Element verantwortet
die militärstrategische Zielbildung und Abstimmung der nationalen und multinationalen Streitkräfte- und Verteidigungsplanung unter Rückgriff auf die Fachreferate und leitet daraus strategische Vorgaben für die Fähigkeitsentwicklung ab.
Die weiteren Details können die Kenner aus dem Papier (s. unten) ableiten, nur den Hinweis noch:
Mit der Etablierung von zwei großen Hauptabteilungen (Ebene B 9) wird zwei Schwerpunktthemen in der 21. Legislaturperiode – dem Aufwuchs der Bundeswehr und den Belangen der Streitkräfte Rechnung – getragen. [sic] Gleichzeitig wird die Führungsspanne nicht überdehnt. Dazu werden die Hauptabteilungen untergliedert und weisen vier bis fünf Unterabteilungen (B6) auf.
Dabei war doch schon spekuliert worden, dass die neuen Hauptabteilungsleiter mit der Besoldungsstufe B10 eins aufrücken würden…
Im Wortlaut (Hinweis: Das Papier ist, im Unterschied zum Organigramm, nicht eingestuft…):
Struktur und Aufgabenbereiche des BMVg in der 21. Legislaturperiode
(Foto: Verteidigungsminister Boris Pistorius am 16. Juli 2025 im Kabinett – Thomas Trutschel/photothek.de)
Nachdem man vom bei seiner Etablierung zur Stärkung der Arbeitsfähigkeit und Entscheidungsfindung im BMVg als Non-plus-Ultra gepriesenen „Planungs- und Führungsstab“ unter Führung des zukünftigen Inspekteurs des Heeres in den letzten Jahren kaum etwas hörte oder merkliche Verbesserungen in der Arbeitsweise des Hauses bemerken konnte, wird dieser nun angepasst (Steuerungsstab Leitung) und in Folgeorganisationen überführt.
Hat sich also scheinbar in seiner Anlage und genossener Führung super bewährt…. [SARC]
Die Position des Staatssekretärs für Rüstung dürfte angesichts der Lage der Bundeswehr die wichtigste im BMVg nach dem Minister sein. Mit J. Plötner nun ausgerechnet jemand auf diese Stelle berufen, der in seinem Lebenslauf keinerlei Berührungspunkte zu den Fragen aufweist, über die er künftig entscheiden soll, etwa die Beschaffung bestimmter Waffensysteme. Um dieses Thema zu verstehen, braucht man u.a. technisches, militärisches und wirtschaftliches Fachwissen; sonst kann man nicht angemessen beurteilen, was einem zur Entscheidung vorgelegt wird, oder eine Organisation fachlich führen, die solche Entscheidungen vorbereiten soll.
Wo ist denn der wesentliche Unterschied zwischen Innovation des StS Plötner und Weiterentwicklung der Streitkräfte unter dem GI?
Der Umbau wird zunächst eines bedeuten: min. ein halbes Jahr rumgeeiere, bis sich jeder wiedergefunden hat und Arbeitsabläufe einschließlich Geschäftsordnung so halbwegs funktionieren.
War es darüberhinaus nicht das erklärte Ziel der BReg die Bürokratie abzubauen und effizienter zu werden?
Da ist das aufpusten eines Ministeriums und die Schaffung eines extra StS für Verwaltung sicher genau der richtige Weg. (sarc)
Unverständlich, daß das Organigramm eingestuft worden ist. Denn bisher ist das Organigramm auf der BW HP zu sehen,
Die Begründung überzeugt überhaupt nicht für 3. Staatssekretär. Reine Steuergeldverschwendung.
Ich finde es auch nicht gut, daß hier ein Staatssekretär weiter gestärkt wird und ihm der Generalinspekteur unterstellt wird. Ein Staatssekretär als Beamter als Vertreter bei der Befehlsgewalt gab es zwar schon bisher, halte ich in einer parlamentarischen Demokratie für falsch. Richterweise sollte ein parlamentarischer Staatssekretär die stv. Befehlsgewalt haben, da Mitglied des Bundestages und vom Volk gewählt. Selbst eine Übertragung der Stv. Befehlsgewalt auf den Generalsinpekteur wäre besser, als auf einen beamteten Staatssekretär.
Ich befürchte also weiterhin eine sachwidrige Schwächung des Generalinspekteurs.
Die BW verschwendet weiterhin zu viel Zeit & Kraft auf Machtspielchen im Ministerium, anstatt die Probleme anzugehen wie Kasernenbeschaffung & endlich die (Freiwillige) Wehrpflicht durchs Parlament zu bringen. In den letzten Wochen standen drei Kasernen zum Verkauf, die BW hat nicht reagiert. Nur in Kiel soll nach den Ferien über den Rückkauf der ehemaligen Kaserne des MFG 5 verhandelt werden. Es fehlen weitere Standorte für Arrow 3, aber immer noch keine Entscheidungen. Wir brauchen mindestens 100 neue oder reaktivierte Kasernen, aber das Ministerium spielt lieber Kästenkunde! Auch das Bauwesen läuft für eine „Wehrpflichtarmee“, falsch, nachdem in den nächsten Jahren(je nach Quelle) ausschließlich 1.300 – 1.700 Einzelzimmer für Soldaten gebaut werden sollen, wobei doch klar ist, eine Wehrpflichtarmee braucht Mehrbettzimmer für mehr Unterbringung und keine Einzelappartements, wie eine Berufsarmee vielleicht.
Dass der Russlandfreud & Ukraine Kritiker Plötner den wichtigen Rüstungsbereich erhält, angeblich auf Wunsch vom Vizekanzler, lässt nur negative Erwartungen zu. Versorgungsposten ist dort noch die harmloseste Annahme aus dem Internet. Ich vermute eher, daß Pistorius dadurch überwacht oder ausgebremst werden soll in Richtung nächster Kanzlerkandidat. Das ausgerechnet Plötner die Aufrüstung gegen Russland energisch in Angriff nimmt, kann ich mir nicht vorstellen.
Bei allem Sarkasmus was die Positionen angeht, sollte man immer berücksichtigen, dass sich Boris Pistorius ganz sicher nur Leute in sein Team holt, von denen er glaubt, das sie ihm in seinem Sinne bestmöglich nützlich sind und mit ihm am gleichen Strang ziehen.
Die doppelt ausgestaltete Rolle spricht da ausnahmsweise allerdings eine andere Sprache.
Seltsam finde ich allerdings den Namen der neuen Hauptabteilung „Streitkräfte“.
Allein die Namensgebung würdigt diesen Bereich der Bundeswehr deutlich ab. War sicher so nicht intendiert, ist aber meine Wahrnehmung.
Mit der dysfunktionalen Umstrukturierung 2012 war kein Blumentopf zu gewinnen. Insofern erachte ich die hier geplante Neuausrichtung als konsequent und zielführend.
@K. Ruprecht sagt 17.07.2025 um 11:46 Uhr:“Mit J. Plötner nun ausgerechnet jemand auf diese Stelle berufen, der in seinem Lebenslauf keinerlei Berührungspunkte zu den Fragen aufweist, über die er künftig entscheiden soll, etwa die Beschaffung bestimmter Waffensysteme….“
Aber StS Plötner ist sicherlich ein braver „Parteisoldat“ mit entsprechenden Fürsprechern in der Partei, da ist Fachkompetenz nicht ganz so wichtig. Er hat bestimmt einen fachkompetenten Unterbau. Sarc.
@O.Punkt sagt 17.07.2025 um 12:46 Uhr:“
…sollte man immer berücksichtigen, dass sich Boris Pistorius ganz sicher nur Leute in sein Team holt, von denen er glaubt, das sie ihm in seinem Sinne bestmöglich nützlich sind und mit ihm am gleichen Strang ziehen…“
Oder er bekommt aufgrund Parteiorder (analog zu Stallorder) gesagt, wer in seinem Ministerium in Führungspositionen kommt. Wäre nicht das erste Mal.
@Closius
zumindest was das Unterbringungsthema betrifft gibt es seit 14.07.2025 Bewegung
Es gibt lt. TED eine „Markterkundung zur angedachten Rahmenvereinbarung zur „Planung und Errichtung von Unterkunftsgebäuden, Funktionsgebäuden, Lehrsälen und Waffenkammern“ in Modul-, Container- oder sonstiger Bauweise (G-Cap Inland)“
unter https://www.service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Bundesamt-fuer-Infrastruktur-Umweltschutz-und-Dienstleistungen-der-Bundeswehr/2025/07/6115813.html?nn=4641482&type=0&searchResult=true&templateQueryString=markterkundung
(ich hoffe der Link funktioniert und ist okay)
Federführung liegt bei Herrn Dr. Götz
Das Projekt zielt deutlich auf die Unterbringung für die Grundausbildung u.a. mit „Unterkunftsräume(n) (inkl. Sammelsanitärräume) für bis zu 240 Rekrutinnen und Rekruten (4 Personen je Unterkunft 27 qm)“
und könnte zügig Effekte bringen. Zumindest mal ein Schritt auf dem notwendigen Weg.
Inhaltlich kann ich gar nichts beitragen. Aber was den Zeitpunkt anbelangt, so ist der doch absolut nachvollziehbar, Boris Pistorius ist als Verteidigungsminister in der neu gebildeten Regierung bestätigt worden und stellt jetzt am Anfang der Legislaturperiode seine unmittelbar zuarbeitende Ebene gemäß seinen Vorstellungen neu auf.
Von der Signalwirkung her wird hier mit den Kompetenzen für Nils Hilmer klar ein Zeichen für den personellen Aufwuchs der Bundeswehr gesetzt: Personal, Bauen, Geld und der GI. Schwerpunkt Personal und alles drumherum.
Diese Erläuterung sprengt den Messbereich meines Schurbelmeters.
Die Beschreibung der Hauptabteilung Streitkräfte, die von nun an die „Belange“ so „steuert“, dass sie „auch“ den tatsächlichen Erfordernissen entsprechen, ist einfach grandios.
Sie kann aber nicht mit diesem Juwel ministerieller Absicherungs-, Verantwortungsvermeidungs- und Wirkungsvermeidungsrhetorik mithalten:
„Um seiner Verantwortung für die Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung einschließlich Planung und Weiterentwicklung der Streitkräfte noch zielgerichteter gerecht werden zu können, wird ihm ein Element für Gesamtkonzeption und Planung der militärischen Verteidigung zugeordnet. Das Element verantwortet
die militärstrategische Zielbildung und Abstimmung der nationalen und multinationalen Streitkräfte- und Verteidigungsplanung unter Rückgriff auf die Fachreferate und leitet daraus strategische Vorgaben für die Fähigkeitsentwicklung ab.“
Ich verneige mich ob solch eleganter Prosa. BZ.
Mein persönlicher Eindruck:
Was für ein Sprechdschungel eines Politikersprachstils..
Rhetorik wie von Politikern – Worthülsen und Sprechblasen. Unzählige Buzzwörter: Von neuen Formulierungen, Neuauslegungen („Kohärenzmaschine“) bis Bekanntem aus ähnlichen Dokumenten – aber was steckt wirklich dahinter?“
Phrasen wie „Stärkung des GI“, „noch zielgerichteter gerecht werden“ und „zentrales Auftragsmanagement und„Kohärenzmaschine“sind Beispiele für eine Sprache, die vor allem Soldaten nicht mehr berührt.
„Der Generalinspekteur der Bundeswehr soll in seiner Rolle als ranghöchster Soldat der Bundeswehr und der oberste militärische Berater der Bundesregierung gestärkt werden“
Stärkung (dabei auch Einfluß und Zugang) kann ich bei den zahlreichen Worthülsen nicht erkennen. Das „Militärische“ wird einem Staatssekretär nachgeordnet. Punkt. Da versucht man jetzt Konstrukte einer Erklärung. Das macht es nicht besser.
„Um die Fokussierung eines Staatssekretärs auf die Rüstung und – vor allem – eines Staatssekretärs auf die zentralen Herausforderungen des Aufwuchses der Bundeswehr zu ermöglichen, müssen diese um andere Aufgabenbereiche entlastet werden.“
Das schafft man mit einem dritten, also einem zusätzlichen Staatssekretär. In der Bundeswehr wurde so etwas mit SollOrg (früher STAN Verhandlungen) als abwegig vom Tisch gewischt. Durch Bürokratieabbau die Dienstzufriedenheit steigern – das war das erklärte Ziel. Ich kann das nicht erkennen.
Zentrales Element war 2023 der Planung- und Führungsstab sein, der von Brigadegeneral Dr. Christian Freuding geleitet wurde. Der wird nun also wieder entmachtet, warum eigentlich?
In Loyal (2023) nannte man diesen Stab „Die „Kohärenzmaschine -Was der neue Planungs- und Führungsstab sein soll und warum er mit seinem Vorgänger wenig tun hat.“ Nun also- Eine militärisch geführte „Kohärenzmaschine“ ist durch Pistorius dann doch nicht mehr gewünscht?
Nun liest man von einer neuen „Kohärenzmaschine“ – „Zur Konzentration auf die Kernfunktion für die Leitung – zentrales Auftragsmanagement und „Kohärenzmaschine“ – wird ein „Steuerungsstab Leitung“ in Zuordnung zum Staatssekretär für Aufwuchs der Bundeswehr, Haushalt und Verteidigungspolitik zugeordnet. Man könnte auch schreiben nachgeordent. (Zurück in die Linie -„ Das System schlägt zurück“
Für mich wimmelt es bei genauem Lesen von zahlreichen Widersprüchen. Ein wohl nicht zu oft genanntem Aspekt: Von einer Ausrichtung auf Führungsfähigkeit in Krise und Krieg mag ich bei diesen 5 Staatsekretär -Monstrum gleich gar nicht sprechen wollen.
In meiner Wahrnehmung ist mit der Reorganisation die Rolle des GI dann doch geschwächt und das mit den ohnehin schon geschwächten Inspekteuren. Das kann doch nicht richtig sein.
Zur Personalie des Scholzfreundes („Russlandfreud & Ukraine Kritiker Plötner“) ist schon genug gesagt. Hart an der Grenze des Verständlichen.
Komischer Minimalismus, der sich in diesem Dokument spiegelt, der nicht nur semi-professionell wirkt, sondern auch Fragen offen lässt: Wer hat denn dieses Papier wann und wo für wenn geschrieben? Aber: Schön, dass der neu-deutsche Brauch, Organisationseinheiten so zu nennen wie das Problem, welches sie beackern sollen, auch hier praktiziert wird. Nur: HptAbt „Streitkräfte“? So nach der Devise „Dienst im BMVg wäre so schön, wenn nur die vermaledeite Truppe nicht wäre…“? Gibt es im AA auch ne Hauptabteilung „Auswärtiges“? Oder im BMZ eine Abteilung „Entwicklungshilfe“? Warum brauche ich für eine allgemeine Daueraufgabe wie „Innovation“ gesonderte Strukturen? Und damit extra, ggf innovationsfeindliche, Bürokratie? Auf der anderen Seite des Spektrums: „Aufwuchs“ – Wird der Laden wieder dichtgemacht, wenn wir ausreichend aufgewachsen sind? Oder verspricht Boris P. aus O. ewiges Wachstum? Ich finde das sprachlich schlampig dahingeknallt, auf kurzfristige Wahrnehmungs-Effekte gemünzt. Was natürlich Drittens ist, wenn trotzdem erwünschte Effekte gezeitigt werden. Meine begrenzte Erfahrung sagt mir aber, das ständiges Umstrukturieren eine effektive Auftragserfüllung im Ganzen wie im Einzelnen eher erschwert. Wird in diesem Fall wohl die berühmte Ausnahme von der Regel werden.
Ich hoffe doch, der GI hat bzw. behält sein Immediatrecht beim IBuK ?
BMVg befindet sich erneut Reorganisation, Grundzüge der geplante neue Zielstruktur werden bekannt.
Das von einigen Kommentatoren als brilliant bezeichnete Papier (bezogen auf sprachliche Brillianz) ist doch genau der Spiegel vom BMVg selbst.
Ein aufgeblasenes Ministerium stellt sich seit Jahrzehnten duch eine übermäßig große und bürokratische Struktur dar, welches in der Bundeswehr als ineffizient und langsam wahrgenommen wird. Diese maßlose Bürokratie hat durch alle Wirren hindurch gut funktioniert. Krieg in der Ukraine, Bedrohung durch Russland. Was stört es die Bürokratie.
Kernaufgabe bleibt offensichtlich weiter die Vorbereitung gesetzlicher Regelungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in erforderlichen Feldern zu gestalten. Traditionell obliegt der Ministerialbürokratie BMVg die Aufgabe der Umsetzung und Ausführung von Gesetzen.
Die so BMVg typische Bürokratie bezieht sich somit auf einen Zustand, in dem bürokratische Prozesse übermäßig komplex und ineffizient sind, was zu unnötiger Dienstbelastung und Verzögerungen führt. Oftmals werden damit auch übermäßige Vorschriftenregelungen und Verwaltungsformalitäten verbunden, die den eigentlichen Zielen von Kriegstauglichkeit, Abschreckung und Einsatzbereitschaft zuwiderlaufen. Für Verwaltung hat man nun einen dritten Staatssekretär geschaffen. BMVg baut Personal auf – zum Abbau von Bürokratie? Zum Bürokratierückbau also erstmal ein neuer Staatssekretär berufen? Wie kommt das denn an?
Erst 2030 wurden Pläne zur Reorganisation des BMVg vorgestellt. Die Zeitenwende sollte schneller und kraftvoller umgesetzt und sichtbar gemacht werden. Als zentrales Element hierzu wurde ein neuer Planungs- und Führungsstab eingerichtet, für den auf Stellen aus den Büros der Staatssekretäre, des Generalinspekteurs und des Ministers zurückgegriffen wurde. Dieser neue Leitungsstab sollte gemeinsamer Arbeitsmuskel aller Leitungsbüros werden.
Doch die Genossen um Pistorius betonten damals schon, dass dies eine“Militarisierung“ des BMVg wäre.
Nun wird dieser also „transformiert“ – eigentlich wird er ja aufgelöst bzw, maßlos geschrumpft (enteiert)
Je mehr über Kriegstauglichkeit gesprochen wird, um so scheint sich BMVg zu einer völlig von der Wirklichkeit entrückten Ministerialbürokratie aufzublasen. Der Charakter eines Pistoritushörigen Hofstaates wurde schon oft erwähnt.
Zum Schluß: Staatssekretär Hitschler erklärte 2024: „Seit 1. August 2023 nimmt im Streitkräfteamt die Gruppe ,Regelungsmanagement und Bürokratieabbau‘ die Daueraufgabe einer Ansprechstelle ,Bürokratieabbau der Bundeswehr‘ wahr.“
Gibt es diese noch? Da kann er sich ja mal Rat holen.
****Jens Plötner, der außenpolitische Berater des früheren Bundeskanzlers Olaf Scholz. Ihm werden zwei Abteilungen unterstellt:****
Na sauber. Der Bremser schlechthin. Und der hat sich nicht mit Ruhm beckleckert. Fehlentscheidung!
****Generaloberstabsarzt Nicole Schilling****
So wirklich geklappt hat das auch nicht mit dem Personalzuwachs bei Rekruten. Im BaPersBw hat sie auch nichts bewegt. Fehlentscheidung!
Da kann man nur hoffen das Freudig und Sollfrank genug Einfluss haben.
Ich bin im 35. Dienstjahr. Stabsoffizier im In- und Ausland. Viele Einsätze.
Solche ministerialen Papiere kenne ich zur Genüge. Wortungetüme, geschliffene Verwaltungssprache füllen ganze Ordner. Soldatennahe Sprache und Präzision ist verloren gegangen.
Ich selbst habe keine Vertrauen mehr in das Haus BMVg. Ich habe einen militärischen Führer vor Ort, dem vertraue ich, doch je weiter man nach oben schaut, schwindet das Vertrauen.
Ist es eine Einzelmeinung? Wird wahrscheinlich gern so dargestellt. Doch ich gebe den sehr deutlichen Hinweis, der Blick von Soldatinnen und Soldaten auf das BMVg ist von riesiger Enttäuschung und geringem Vertrauen geprägt. Diese Frauen und Männer dienen treu tragen eine schwere Last, daran sei erinnert.
Zitat: ….“…..Auf der Grundlage dieser Struktur wird sich in Zukunft ein Sts um die Bereiche Politik, und die neuen sicherheitspolitischen Anforderungen rund um den dringend erforderlichen Aufwuchs bei Personal und Infrastruktur kümmern. Ein Sts wird sich um die Beschleunigung der Beschaffung kümmern und den materiellen Aufwuchs koordinieren….“….
2 x „KÜMMERN“
Ich kenne Kommandierende Generale, diese hätten bei dem Wort „kümmern“ den Verfasser hart kritisiert, bei 2 x in Folge wären diese sehr erzürnt.
Damals galt;
Militärische Sprache zeichnet sich durch Präzision, Eindeutigkeit und Einhaltung bestimmter Regeln aus.
Rhetorisch-stilistische Eigenschaften der Sprache der Militärs scheinen nun verschüttet. Nun erfreut man mit Papieren, welche auch in einer beliebigen Parteizentrale verfasst worden sein könnten.
Nach dem Studium dieses Papieres und einem Blick auf die Realität sehe ich düstere Zeiten auf die Bundeswehr zukommen. Alles, was nicht unmittelbar um ein Großwaffensystem herum eindeutig zuzuordnen ist, wird im Organisationsdschungel untergehen. Das beste Beispiel der völlig fehlenden „Gesamtstrategie“ ist doch das aktuelle Chaos der Widersprüche rund um Ungediente im Heimatschutz. Während die Landeskommandos das Projekt mit viel Herzblut und Erfolg vorangetrieben hatten, hat nun der Inspekteur Heer den Sinn des Ganzen öffentlich in Frage gestellt. Vermutlich ohne zu wissen, dass ein erheblicher Anteil seiner tollen Heimatschutzdivision aus Ungedienten besteht! In Anwesenheit betroffener Soldaten und Reservisten deren Engagements in Frage stellen. Siehe FAZ v.14.7.25 und ich kenne noch Berichte Anwesender. Wenn schon bei so einem „kleinen Ding“ nach Unterstellungswechsel Konflikte aufbrechen, dann befürchte ich, dass mit jeder Neuordnung der Spitzengliederung ganz viele Dinge pötzlich wieder neu ausdiskutiert werden müssen… Auch die Zuordnung der Freiwilligen Reservistenarbeit unter das Streitkräfteamt hat alle möglichen Synergieeffekte in der Fläche weggefegt…. Da ging es wohl mehr um Kästchenkunde und Dienstposten und das Loswerden einer anstrengenden Aufgabe und man hat nicht vom Ergebnis an der Basis her gedacht… Vom Sprachstil dieser textgewordenen Buzzword – Powerpoint eines Volontärs mal ganz abgesehen. Leider sind das Symptome eines schwachen Ministers – und das im dritten Dienstjahr… Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber…
Die Umgliederung des BMVg ist ein reines Feinschmeckerthema. Außerhalb des Ministeriums kann dem keiner Folgen. Zu klein sind wohl die wahren Gewinne der Reform. Die Politik und Gesellschaft darf sich davon nicht täuschen lassen. Wieviel Tage kann die Bundeswehr überhaupt verteidigen? Wieviele ‚days of war‘ wollen wir uns leisten bis es zu einer politischen Lösung gekommen sein muss bzw, bis wir uns zurückziehen? Oder wie oft können wir empfindlich zurückschießen oder gar den Feind signifikant bekämpfen? Wie gut sind die Anlagen und Truppen geschützt gegen die Bedrohung?
Als Bürger bewegt mich das am meisten. Ob wir hierbei echte Fortschritte machen? Umgliederung BMVg ist geschenkt.
„Je größer die Stäbe, desto schlechter die Heere!“
„….wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann bilde ich Strukturen die sich selber rechtfertigen!?“
Die Zeitenwende, somit das heutige und künftige Sondervermögen, also etliche Milliarden fallen der Bürokratie und dem finanziellen Selbstverzehr zum Opfer.
„Die Bundeswehr ist die vollendete Karikatur der deutschen Bürokratie,“ ist die absolut zutreffende Einschätzung von Sönke Neitzel.
Die Streitkräfte sind von opportunistischen Vorteils- und Karrieregedanken, oder entrückter Selbsteinschätzung bestimmt.
(Feuer frei gegen mich!)
Ich warte auf Reformer, welche es wohl nie geben wird.
Hoffen wir im „größten anzunehmenden militärischen Unfall“ (GAmilU) auf unsere Chargen und Einheitsführer.
Darüber wird es abstrakt.
Wenn ich es doch nur anders sehen könnte.
Allein die Loyalität und Hoffnung hält mich aufrecht!
„…Hauptabteilung Aufwuchs:
Hier werden neben der Personalgewinnung und Personalentwicklung die Aufgaben Neuer Wehrdienst und Wehrersatzwesen verortet. Zudem die Aufgabe Neues Bauen, wobei die Zuständigkeit für die infrastrukturellen Dienstleistungen und die gesetzlichen Aufgaben wegen der Synergieeffekte hiermit verbunden bleibt.“
Sobald das Wort „Synergieeffekte“ auftaucht, ist mir klar, dass sich hier nichts zum Besseren wenden wird. Diese angeblichen „Synergieeffekte“ wurden schon oft herbeigeschrieben aber noch nie verlässlich gemessen und haben in den letzten Jahren, seit man den Aufwuchs der Personalstärke propagiert, noch nicht einmal funktioniert.
@Werner Klinker: Die Kritik am Wort „Kümmern“ im Text des BMVg verstehe ich nicht, In meiner Ausbildung war Kümmern positiv besetzt und ein Taktiklehrer predigte die „vierte“ Gefechtsart: Angriff, Verteidigung, Verzögerung und KÜMMERN. Das Kümmern im Sinne von engagierter, verantwortungsfreudiger und aktiver Bewältigung der großen und kleinen Dinge im Rahmen der Auftragserfüllung.
Einfach nur abenteuerlich –
nach 2 mäßig erfolgreichen Reorganisationsversuchen wird nun abermals ohne vormalige Expertenuntersuchungen (und ja die Fachexpertise haben wir in-house) ein Praktikantenorganigramm in „Stein gemeißelt.“
Vor allem die Unkenntnis über die Planungsreferate und deren jetzt neue Füllhornverteilung über mehrere Abteilungen lässt das mangelnde Wissen der Akteure erahnen, wenn es um den Planungs-Rüstungs-Haushaltsprozess geht. Aber man spricht ja nicht miteinander – und schaut dann in verdutzte Gesichter der B-9 Ebene bei der Verkündigung des Traktats.
Sorry, aber da stirbt die Hoffnung dann doch.
Die Vergrößerung der Führungsebene ist selten mit einer Effizienzsteigerung verbunden.
Nun ja … gelebte und organisierte Verantwortungsdiffusion.
Schwierige – aber nötige – Entscheidungen werden halt vertagt, gleichzeitig werden symbolische Botschaften platziert. Es war ja schon immer speziell, aber seit Mitte 2024 ist es schon abenteuerlich. Gleichzeitig steigt aber – auch in meinem Bereich – die Anzahl der Leute, die genau damit (Umsetzung = harte Arbeit), kaum bis keine Probleme haben.
Und ja, das BMVg hat seine dysfunktionalen Traditionen. An beiden Standorten :-)
Hurra … mehr „Häuptlinge“ !!!
Das war der erste Gedanke der mir als ehemaligen kleinem „Indianer“, spontan als erstes durch den Kopf schoss, als ich diese Nachricht gelesen habe. Als ob die Bundeswehr einen besonderen Mangel an „Führungs“-kräften“ hätte. Und mehr Führungskräfte wollen/müssen ja auch beschäftigt sein .. erschaffen neue Vorschriften, Anweisungen und Befehle … auch eher etwas woran die Bundeswehr sicherlich schon jetzt keinen Mangel leidet
*Seufz* .. hoffentlich bin ich als ehemaliger kleiner SaZ 12 nur zu dumm um zu erkennen, dass das wirklich der große Wurf oder zumindest ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Text, Struktur und Personalien zeigen leider nur wie sehr sich die Parteien unseren Staat zur Beute gemacht haben. Dass der BM diesen Herrn P. akzeptieren musste ist ein schlechtes Zeichen. Wir werden gezwungenermaßen aus der ersten Reihe sehen wie sich das alles auswirkt.
Wenn man das BMVg um die Hälfte verkleinert hätte, wäre das eine Meldung wert gewesen. Diese Kästchenkunde nebst politischer Begründungsprosa passt nahtlos in die Arbeit der Leitung und des Ministeriums der letzten 25 Jahre. Mein Tipp: Wenn man noch mehr Bx besoldete Stellen schafft, wird die Arbeit bestimmt noch besser und erfolgreicher, als sie es ohnehin ja war. (Sarc)
Für mich wirkt das wie ein Klüngelsystem der SPD, ein Interessengeflecht des Ministers wird eingerichtet. Man kennt sich, man hilft sich, man schnazt sich Posten zu.
Es wirkt auf mich, als beherrsche der Minister das Klüngeln (manchmal) in Perfektion.
Umstrittene Personalien. Nils Hilmer ist ein politischer Beamter mit Ländererfahrung. Nun völlig überbewertet. Nicole Schilling ist eine Ärztin sowie Sanitätsoffizierin mit rechlich wenig Erfahrung für ihre neue Aufgabe. Nun völlig überbewertet.
Schwache Strukturen prägen alle Pistorius-Reformen.
Seit einiger Zeit wird das BMVg aber auch der Herr Minister kritisiert.
Der in der Truppe oft zu hörende Satz „Kritik prallt an BMVg wie an einer Teflonpfanne ab“ ist zwar Metapher, beschreibt aber zutreffend das System dieser Bürokratieorganisation und die Personen, die auf Kritik nicht reagieren oder diese nicht an sich heranlassen, ähnlich wie eine Teflonpfanne, die Flüssigkeiten abweist. Es ist eine bildhafte Beschreibung für das BMVg, das unbeeindruckt, resistent oder uneinsichtig gegenüber Kritik ist.
Das allein ist schon wirklich schlecht.
Doch auch wenn man Maßstabe der Auftragserfüllung anlegt wird es nicht besser. Kaum verteidigungsbereit, kaum eine Abschreckung. Lassen wir mal Kriegstüchtig weg und setzen einmal den Verfassungsauftrag als Maßstab, dann ist doch einiges im Argen. Die Bundeswehr muss unverändert an zahlreichen militärischen Defiziten arbeiten. Neue kommen hinzu. Stichwort Elektronishcer Kampf und Drohnen.
Davon unberührt festigt der Herr Minister seine Reihen. Hoch dotierte (SPD) Fürsten in einem Hofstaat des Herrn Ministers. Solche Fürsten haben noch keiner Organisation gut getan.
Loyalität, oft als Treue bezeichnet, ist Pistorius vielschichtiges Konzept, das sich primär auf die Verbundenheit und das Engagement von politischen Beamten zu ihm selbst bezieht.
Namen wie Hilmer, Plötner aber auch Frau Dr. Schilling lassen Zweifel aufkommen, ob militärische Erfahrung, Kompetenz für den Dienstposten etc. die bestimmenden Auswahlkriterien sind.
Diversitätsstrategie im BMVg lässt sich damit bearbeiten, Sportförderung in der Bundeswehr. und Betriebliches Gesundheitsmanagment.
Doch Kernaufgaben wie Erkennen und Abwehren der Gefährdungen unserer nationalen Sicherheit aber auch den militärischen Einsatz der Streitkräfte schüttelt man halt nicht aus dem Ärmel. Das BMVg ist als oberste Bundesbehörde das zuständige Ressort für militärische Verteidigung und die höchste Kommandobehörde der Bundeswehr.
Ist also die Reorganisation BMVg im Schwerpunkt darauf ausgerichtet oder ist es eine reine Verwaltungsorganisation wie andere Ministerien auch? Dient die neue Struktur in optimaler Art und Weise der Bündnis- und Landesverteidigung? Wird es, kann es im Krieg ein Kriegsministerium sein?