Kategorie: Freunde&Verbündete

Neue beste Freunde: U-Boote für Kanada, Weltraumbahnhof für deutsche Firma

Die Planung Kanadas, bis zu zwölf U-Boote des deutsch-norwegischen Projekts U212CD zu kaufen und damit vor allem dem deutschen Unternehmen TKMS (gebürtig Thyssen Krupp Marine Systems) sein  bisher größte Geschäft zu ermöglichen, ist nur ein Teil der jüngsten Kooperationen der beiden NATO-Länder: An der kanadischen Ostküste (KORREKTUR, nicht Westküste) kauft sich das deutsche Unternehmen Isar Aerospace in einen Weltraumbahnhof ein und sichert damit weitere von den USA unabhängige Startplätze für Satelliten.

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Nah dran: Russischer U-Boot-Jäger in Sichtweite von britischem Träger

Die Fotos, die die Royal Navy veröffentlicht hat, sind schon… beeindruckend: Ein russischer Seefernaufklärer, ausgerüstet für die U-Boot-Jagd, hat sich vor Norwegen auf Sichtweite dem britischen Flugzeugträger Prince of Wales genähert – und dann auch noch Sonarbojen abgeworfen. Die Briten starteten F-35-Jets von Bord des Trägers, um die russische Maschine abzufangen.

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Minenräumen in der Straße von Hormus vermutlich abgeblasen

Am Rande der Kabinettsitzung im Verteidigungsministerium spielte auch die Lage in der Straße von Hormus und ein möglicher internationaler Einsatz zum Minenräumen in dem Seegebiet eine Rolle. Verteidigungsminister Boris Pistorius erwartete dabei, dass dieser Einsatz wohl nicht stattfinden wird – und die beiden deutschen Einheiten, das Minenjagdboot Fulda und der Tender Mosel, demnächst nach Deutschland zurückkehren.

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Mehr deutsches (und niederländisches) Engagement an der NATO-Ostflanke – und eine US-Zusage

Deutschland hat zusammen mit den Niederlanden mehr Verantwortung an der Nordostflanke der NATO übernommen: Das deutsch-niederländische Korps mit Sitz in Münster stellt künftig das taktische Hauptquartier der Landstreitkräfte der Allianz für Estland und Lettland. Der US-Kommandeur für Europa sicherte bei der Übergabe am (heutigen) Dienstag in der estnisch-lettischen Grenzstadt Valga zu, dass die USA auch weiterhin zur Verteidigung des europäischen Bündnisgebiets stünden.

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Nicht nur Freiwillige für die Litauen-Brigade: „Operational Readiness is the key“

Die – eigentlich inhärent längst beantwortete – Frage, ob die neue Bundeswehr-Kampfbrigade in Litauen nur mit Freiwilligen in Dienst gestellt werden kann, führt hier bereits zu heftigen Debatten. Nachdem Verteidigungsminister Boris Pistorius im ARD-Bericht aus Berlin bereits angekündigt hatte, dass am Ende Soldaten und Soldatinnen zu diesem Einsatz auch verpflichtet werden müssten, legte er in Litauen noch mal nach.

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Zur Dokumentation: Bundesregierung will mit 40 Prozent bei KNDS einsteigen

Deutschland will nun offiziell mit 40 Prozent Anteil beim deutsch-französischen Landsystemhersteller KNDS einsteigen. Der Zusammenarbeit mit Frankreich komme in der derzeitigen sicherheitspolitischen Lage eine Schlüsselrolle zu, begründete Regierungssprecher Stefan Kornelius den Plan der Bundesregierung. Das staatliche Engagement bei dem Rüstungskonzern muss noch vom Bundestag gebilligt werden; voraussichtlich bei der Sitzung am kommenden Mittwoch.

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Marine verlegt Schiffe für Einsatz in Straße von Hormus nach Djibouti

Noch vor einer formalen Vereinbarung zwischen den USA und Iran über ein Ende der Kampfhandlungen und einem internationalen Marineeinsatz in der Region wird die Deutsche Marine das Minenjagdboot Fulda und den Tender Mosel näher an die Straße von Hormus verlegen. Zusammen mit Verbündeten sollen sie, wenn der Angriffskrieg der USA gegen Iran beendet und die Meeresenge wieder frei befahrbar ist, die Freiheit der Schiffahrt sichern. Bislang warteten beide Schiffe im Mittelmeer auf einen möglichen Einsatz.

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Kanzler bestätigt Ende des deutsch-französischen Kampfjets; Industrie sucht (europäische) Möglichkeiten

Bereits seit dem vergangenen Montag war klar, dass das deutsch-französisch-spanische Luftkampfprojekt FCAS vor dem Aus steht. Dass in einem zentralen Teil des Projekts, der Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs, Deutschland und Frankreich nicht mehr gemeinsam weitermachen wollen, bestätigte Bundeskanzler Friedrich Merz offiziell erst am (heutigen) Mittwoch auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Und natürlich kursieren längst Gedanken, wie es weitergehen könnte mit den deutschen und europäischen Luftkampffähigkeiten.

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Nach dem Scheitern von FCAS: Deutsche Industrie will Kampfjet der 6. Generation selbst entwickeln (Nachtrag: Pistorius)

Nach dem offenkundigen Scheitern wichtiger Teile des deutsch-französisch-spanischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) wollen deutsche Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen eigenständig einen neuen Kampfjet entwickeln. Als „Team Gen 6“ stehen wir bereit, um die Fähigkeiten, Überzeugungen und Interessen der nationalen Unternehmen und Kompetenzträger bei der Entwicklung eines Kampfflugzeuges der 6. Generation gemeinsam einzubringen, heißt es in einem Schreiben von acht Unternehmen, das Augen geradeaus! vorliegt.

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