Kategorie: Freunde&Verbündete

Nicht nur Freiwillige für die Litauen-Brigade: „Operational Readiness is the key“

Die – eigentlich inhärent längst beantwortete – Frage, ob die neue Bundeswehr-Kampfbrigade in Litauen nur mit Freiwilligen in Dienst gestellt werden kann, führt hier bereits zu heftigen Debatten. Nachdem Verteidigungsminister Boris Pistorius im ARD-Bericht aus Berlin bereits angekündigt hatte, dass am Ende Soldaten und Soldatinnen zu diesem Einsatz auch verpflichtet werden müssten, legte er in Litauen noch mal nach.

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Zur Dokumentation: Bundesregierung will mit 40 Prozent bei KNDS einsteigen

Deutschland will nun offiziell mit 40 Prozent Anteil beim deutsch-französischen Landsystemhersteller KNDS einsteigen. Der Zusammenarbeit mit Frankreich komme in der derzeitigen sicherheitspolitischen Lage eine Schlüsselrolle zu, begründete Regierungssprecher Stefan Kornelius den Plan der Bundesregierung. Das staatliche Engagement bei dem Rüstungskonzern muss noch vom Bundestag gebilligt werden; voraussichtlich bei der Sitzung am kommenden Mittwoch.

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Marine verlegt Schiffe für Einsatz in Straße von Hormus nach Djibouti

Noch vor einer formalen Vereinbarung zwischen den USA und Iran über ein Ende der Kampfhandlungen und einem internationalen Marineeinsatz in der Region wird die Deutsche Marine das Minenjagdboot Fulda und den Tender Mosel näher an die Straße von Hormus verlegen. Zusammen mit Verbündeten sollen sie, wenn der Angriffskrieg der USA gegen Iran beendet und die Meeresenge wieder frei befahrbar ist, die Freiheit der Schiffahrt sichern. Bislang warteten beide Schiffe im Mittelmeer auf einen möglichen Einsatz.

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Kanzler bestätigt Ende des deutsch-französischen Kampfjets; Industrie sucht (europäische) Möglichkeiten

Bereits seit dem vergangenen Montag war klar, dass das deutsch-französisch-spanische Luftkampfprojekt FCAS vor dem Aus steht. Dass in einem zentralen Teil des Projekts, der Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs, Deutschland und Frankreich nicht mehr gemeinsam weitermachen wollen, bestätigte Bundeskanzler Friedrich Merz offiziell erst am (heutigen) Mittwoch auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Und natürlich kursieren längst Gedanken, wie es weitergehen könnte mit den deutschen und europäischen Luftkampffähigkeiten.

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Nach dem Scheitern von FCAS: Deutsche Industrie will Kampfjet der 6. Generation selbst entwickeln (Nachtrag: Pistorius)

Nach dem offenkundigen Scheitern wichtiger Teile des deutsch-französisch-spanischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) wollen deutsche Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen eigenständig einen neuen Kampfjet entwickeln. Als „Team Gen 6“ stehen wir bereit, um die Fähigkeiten, Überzeugungen und Interessen der nationalen Unternehmen und Kompetenzträger bei der Entwicklung eines Kampfflugzeuges der 6. Generation gemeinsam einzubringen, heißt es in einem Schreiben von acht Unternehmen, das Augen geradeaus! vorliegt.

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Ein NATO-Dienstposten, zwei Kandidaten (und einer davon ein Deutscher)

Der Vorgang ist schon ein bisschen ungewöhnlich: Die Spitzenposten der NATO sind, wenn ein Kandidat dafür öffentlich ausgerufen wird, in der Regel vorher intern im Kreis der Verbündeten abgesprochen worden. Doch für das Vorsitzendenamt des NATO-Militärausschusses gibt es nun plötzlich zwei Bewerber: Neben dem deutschen Generalinspekteur Carsten Breuer die kanadische Generalstabschefin Jennie Carignan.

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Bundeswehr schickt Patriot-Luftverteidigungssystem in die Türkei (m. Nachtrag)

Für die Luftverteidigung im Südosten der NATO soll im Herbst eine deutsche Patriot-Staffel eingesetzt werden. Die integrierte Luftverteidigung des Bündnisses vor allem gegen Raketenangriffe in dieser Region war im März aufgestockt worden, nachdem der Iran als Reaktion auf den Angriffskrieg der USA eine Rakete vermutlich in Richtung der türkischen Basis Incirlik gefeuert hatte. Die Luftwaffeneinheit soll eine US-Einheit mit diesem Waffensystem ablösen.

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Deutsche Marine soll bei möglicher Hormus-Mission bewaffnete Schutzteams auf Schiffen stellen

Während die Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran in der Straße von Hormus weitergehen, planen zahlreiche europäische Staaten weiter eine Marinemission in der Region für die Zeit nach den Kampfhandlungen. Das deutsche Verteidigungsministerium kündigte nunmehr an, zusätzlich zu Minenabwehr und – beseitigung auch bewaffnete Einheiten zum Schutz von Handelsschiffen bereitzustellen.

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Plötzlicher Stopp von US-Truppenrotation nach Europa? (Nachtrag)

Eine US-Kampfbrigade, die sich bereits auf den Weg nach Europa machen wollte, ist nach einem amerikanischen Medienbericht praktisch in letzter Minute gestoppt worden. Das Brigade Combat Team sollte im Zuge der planmäßigen Rotationen von US-Streitkräften nach Polen verlegen, wird nun aber voraussichtlich nicht entsandt. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.

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