Kategorie: Technologie

Zunehmend Cyber-Angriffe ausländischer Dienste auf deutsche Unternehmen

Deutsche Unternehmen werden häufiger Ziel von Cyber-Ausspähversuchen und Sabotage-Angriffen ausländischer Geheimdienste. Nach einer Umfrage des Branchenverbandes bitkom führten Unternehmen aktuell 37 Prozent solcher Angriffe auf ausländische Akteure zurück, 2023 waren es noch sieben Prozent. Allerdings machen Angriffe durch Organisierte Kriminalität weiterhin mehr als die Hälfte aus – auch wenn nicht immer klar ist, wo die Grenze zwischen beiden Arten von Akteuren liegt.

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UN und Rotes Kreuz dringen auf Regeln für autonome Waffensysteme

Die Vereinten Nationen und das Internationale Kommittee vom Roten Kreuz (IKRK) haben in einem dringenden Appell erneut dazu aufgerufen, internationale Regeln für autonome Waffensysteme zu schaffen. Der Einsatz hochentwickelter Technologien auf dem Gefechtsfeld erhöht das Risiko, Zivilpersonen und zivile Infrastruktur zu schädigen sowie das Leid der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten zu verschlimmern, erklärten UN-Generalsekretär António Guterres und IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric.

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Neue beste Freunde: U-Boote für Kanada, Weltraumbahnhof für deutsche Firma

Die Planung Kanadas, bis zu zwölf U-Boote des deutsch-norwegischen Projekts U212CD zu kaufen und damit vor allem dem deutschen Unternehmen TKMS (gebürtig Thyssen Krupp Marine Systems) sein  bisher größte Geschäft zu ermöglichen, ist nur ein Teil der jüngsten Kooperationen der beiden NATO-Länder: An der kanadischen Ostküste (KORREKTUR, nicht Westküste) kauft sich das deutsche Unternehmen Isar Aerospace in einen Weltraumbahnhof ein und sichert damit weitere von den USA unabhängige Startplätze für Satelliten.

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Bundeswehr-Digitalfunk: Erneut Sand im Getriebe

Die Umrüstung der Bundeswehr auf den dringend benötigten Digitalfunk für die Landstreitkräfte stößt offensichtlich auf eine neue Hürde. Der Haushaltsausschuss des Bundestages setzte die geplante Beratung einer Vertragsänderung für die Entwicklung der sogenannten  Wellenform nach dem europäischen ESSOR-Standard ab – vereinfacht gesagt: Deutschland kann sich zunächst nicht an der Weiterentwicklung eines interoperablen europäischer Truppenfunks beteiligen.

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Neues vom „Dark Eagle“: 3.500 km Reichweite, fliegt von London bis Moskau

Die neue weitreichende Hyperschallwaffe der USA, als Dark Eagle bezeichnet, fliegt offensichtlich weiter als bisher bekannt. Bei einer Präsentation für Kriegsminister Pete Hegseth, so berichtet das US-Portal The War Zone (TWZ), sei eine Reichweite von 3.500 Kilometern genannt worden – deutlich mehr als zuvor veröffentlichten 2.800 Kilometer.  Dark Eagle gehört zu dem System weit reichender Waffen, die die USA nach bisheriger Planung zeitweise auch in Deutschland stationieren wollen.

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Fürs Protokoll: Sicherheitspolitischer Beraterkreis für Wirtschaftsministerin Reiche

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat vier sicherheitspolitische Experten berufen, die sie bei den wirtschaftlichen Aspekten der Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit in Deutschland und Europa beraten sollen. Dem ehrenamtlichen Gremium gehören der Wirtschaftswissenschaftler Moritz Schularick, der Manager René Obermann, der Politikwissenschaftler und frühere BMVg-Mitarbeiter Nico Lange und Bundeswehr-Generalleutnant a.D. Jürgen-Joachim von Sandrart an.

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Merkposten: Wichtige Untersee-Datenkabel in Nordeuropa beschädigt

In Nordeuropa wurden am (heutigen) Montag mehrere Untersee-Datenkabel als beschädigt gemeldet, darunter ein Hochleistungskabel zwischen Finnland und Deutschland. Ob es sich um gezielte Sabotage handelt, ist noch offen. Allerdings wurden laut Betreibern die Glasfasern komplett durchtrennt.

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Rotes Kreuz mahnt Regulierung autonomer Waffensysteme an: „Kein gezielter Einsatz gegen Menschen“

Die Debatte über so genannte autonome Waffensysteme, die ohne menschliches Eingreifen ein Ziel erfassen und bekämpfen, läuft zeitgleich mit der Diskussion über die zunehmende Bedeutung künstlicher Intelligenz schon eine Weile – und auch die Debatte über eine mögliche (völkerrechtliche) Regulierung dieser Systeme. Dazu hat sich jetzt eine Organisation zu Wort gemeldet, die im Kriegsvölkerrecht eine gewichtige Stimme hat: Das Internationale Komitte vom Roten Kreuz.

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