Merkels Sommer-Pressekonferenz: NATO-Beistandspflicht für alle (und weiteres zur Sicherheitspolitik)

In ihrer traditionellen Pressekonferenz vor der Sommerpause in der Bundespressekonferenz in Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am (heutigen) Freitag zu recht vielen verschiedenen Themen Stellung genommen; es schien, zu einer breiteren Themenpalette als in den Vorjahren (was natürlich auch an den Fragen lag).

Zur Dokumentation die Passagen, die sich auf die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik beziehen oder zumindest am Rand damit zu tun haben, wie die Einschätzung von US-Präsident Donald Trump. Und der Hinweis: die Kanzlerin hat für das kommende Jahr Verteidigungsausgaben von 46,3 Milliarden Euro genannt. Das sind 3,4 Milliarden mehr als im Entwurf für den Verteidigungshaushalt 2019 vorgesehen; die genannte Summe enthält also auch Ausgaben, die nicht im Etat des Verteidigungsministeriums vorgesehen sind.

Die jeweiligen Aussagen Merkels im Wortlaut:

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Neue Grundausbildung: „Der Soldat soll Sport als Spaß empfinden“

Hochbetrieb in der Sporthalle des Panzergrenadierbataillons 401 in Hagenow, südlich von Schwerin: Überall Soldaten im hellblauen Sportdress, die durch die Halle sprinten oder am Reck hängen. Draußen auf der Tartanbahn ziehen kleine Gruppen ihre Runde für den 1000-Meter-Lauf. Sie alle absolvieren den so genannten Basis Fitness Test (BFT) der Bundeswehr, mit dem die körperliche Leistungsfähigkeit überprüft wird.

Der BFT ist Standard in der Bundeswehr, das Trainingsgeschehen in Hagenow ist es nicht – darauf deutet schon der Container mit Fitnessgerät hin, der neben der Laufbahn steht. Soldaten hüpfen über Hindernisse, heben zu zweit schwere Trecker-Reifen oder ziehen Gewichte an einem Seil: Bei den Panzergrenadieren in diesem mecklenburgischen Standort erprobt die Truppe eine neue Form der Grundausbildung für ihre Rekruten. Fitness steht dabei in den ersten sechs Wochen für die neuen Soldaten an erster Stelle.

Das Pilotprojekt beim Panzergrenadierbataillon 401 soll ein Problem angehen, dass die Bundeswehr belastet: weiterlesen

Vorschau: Fitness für die Truppe

Am (morgigen) Mittwoch will sich Heeresinspekteur Jörg Vollmer anschauen, wie die neue, auf Fitness der Rekruten ausgerichtete Grundausbildung beim Heer aussieht. Das Panzergrenadierbataillon 401 in Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern erprobt derzeit in einem Pilotversuch, wie die körperliche Leistungsfähigkeit der Männer und Frauen gesteigert werden kann, die neu zur Truppe kommen – und oft genug erst einmal auf den gewünschten Stand gebracht werden müssen.

Über die neue Art der Grundausbildung hatte Augen geradeaus! bereits im März berichtet: weiterlesen

Ol‘ blue eyes – Werbung ist ein Wunschkonzert

Die Web-Serien Die Rekruten oder Mali waren aus Sicht der Bundeswehr ein voller Erfolg – also weitermachen: ab dem 23. Juli gibt’s eine neue Serie der Nachwuchswerbung der Bundeswehr auf den großen Social-Media-Kanälen, für die ein Fallschirmjäger mit leuchtend blauem Auge wirbt:

Militärisches Fallschirmspringen ist körperlich anstrengend, setzt aber auch unendlich viele Glückshormone frei. weiterlesen

Militärische Personalstärke im Juni 2018: Eigentlich nix Neues (Update wg. Studierende)

Die neuen Zahlen zur militärischen Personalstärke der Bundeswehr für den Monat Juni 2018 liegen vor, und wie in den vergangenen Monaten zeigt sich der gleiche Trend: Es gibt keinen. Die Gesamtzahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten liegt immer so um die 179.000, mal bisschen mehr, mal bisschen weniger. Und auch die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten dümpelt so um die 170.000-Marke.

Im Juni hatten die deutschen Streitkräfte 178.904 aktive Soldaten und Soldatinnen, im Mai waren es noch 179.207 gewesen. Die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten stieg leicht von 170.297 auf 170.394. Dagegen gab es 400 weniger Freiwillig Wehrdienst Leistende.

Die Zahlen mit Stand vom 30. Juni , vom Verteidigungsministerium wie üblich unter dem immer gleichen Link veröffentlicht: weiterlesen

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