Kategorie: An der Heimatfront

Statt Truppenabzug: US-Verteidigungsminister kündigt zusätzliche Soldaten für Deutschland an

Die USA wollen nicht nur auf einen vom früheren US-Präsidenten Donald Trump geplanten Abzug von US-Truppen aus Deutschland verzichten, sondern ihre Präsenz noch erhöhen. Das kündigte Verteidigungsminister Lloyd Austin nach einem Gespräch mit seiner deutschen Kollegin Annegret Kramp-Karrenbauer an.

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Munitions-Affäre beim KSK: AKK bleibt bei später Information

Fürs Protokoll: Der Verteidigungsausschuss des Bundestages hat sich in einer Sondersitzung mit den Vorfällen um die Rückgabeaktion von Munition beim Kommando Spezialkräfte (KSK) befasst – allerdings gab es offensichtlich auch nach vier Stunden keine Erkenntnisse, die wesentlich über den bereits bekannten Sachstand hinausgingen. In einer erneuten Sondersitzung wollen die Abgeordneten am 3. Mai mit dem Thema weitermachen.

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Coronavirus-Pandemie & Bundeswehr: Weiter steigende Zahlen in der Truppe

Wie in der Gesamtbevölkerung steigt auch in der Bundeswehr die Zahl der Covid-19-Fälle weiter an – und erreicht seit einigen Tagen immer neue Höchststände seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der zur Unterstützung ziviler Behörden eingesetzten Soldatinnen und Soldaten bleibt dagegen derzeit weitgehend konstant, die angebotene zusätzliche Hilfe in Impfzentren wird offensichtlich bislang von den Ländern noch nicht konkret angefordert.

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Corona-Einsatz der Bundeswehr: „Wir haben eine weit schlimmere Katastrophe verhindert“

Mit ihrem Einsatz zur Unterstützung ziviler Behörden in der Coronavirus-Pandemie hat die Bundeswehr nach Einschätzung ihres Nationalen Territorialen Befehlshabers eine weit schlimmere Katastrophe verhindert. Derzeit gebe es in Deutschland keine andere Organisation, die diese Hilfe dauerhaft leisten könnte, sagte der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, in einem Zwischenfazit zur inzwischen ein Jahr andauernden Amtshilfe der Streitkräfte.

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Luftwaffe will Kaserne umbenennen: Landshut-Kapitän Schumann statt Marseille

In den Nachrichten der vergangenen Tage ist es etwas untergegangen, deshalb nachgetragen: Eine weitere Bundeswehrkaserne soll künftig nicht mehr nach einem Jagdflieger der Wehrmacht, sondern nach einem früheren Bundeswehr-Piloten benannt werden – nach dem Kapitän der Lufthansa-Maschine Landshut, der 1977 von den Entführern des Flugzeugs erschossen wurde. Außerdem sollen künftig auch die Transportflieger der Luftwaffe einen Geschwader-Traditionsnamen bekommen.

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In der Coronavirus-Pandemie: Bundeswehr plant mehr Stellen für Reservisten ein

Für die Unterstützung der Bundeswehr in der Coronavirus-Pandemie wird die Zahl der verfügbaren Stellen für Reservistinnen und Reservisten vorübergehend aufgestockt. In diesem Jahr sollen den Streitkräften bis zu 5.500 dieser Stellen zur Verfügung stehen, 1.000 mehr als bisher. Derzeit sind rund 6.150 Reservisten – das ist nicht identisch mit der Stellenzahl – in der Bundeswehr im Einsatz.

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Lesestoff: Felgentreus Vermächtnis – Die SPD und die Sicherheitspolitik

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu, sozialdemokratischer Verteidigungspolitiker, hatte im vergangenen Jahr nicht nur sein Auscheiden aus dem Bundestag zum Ende dieser Wahlperiode angekündigt – sondern auch im Streit um die Haltung seiner Fraktion zur Bewaffnung von Drohnen das Amt als verteidigungspolitischer Sprecher aufgegeben. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist lesenswert, was Felgentreu seinen Genossen als seine Sicht auf die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der SPD aufgeschrieben hat.

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Fürs Archiv: Zweiter Zwischenbericht zur KSK-Reform

Heute nur fürs Archiv (aus privaten Gründen zeitlich nicht mehr drin) der Hinweis: Das Verteidigungsministerium hat den zweiten Zwischenbericht zur Strukturreform des Kommandos Spezialkräfte (KSK) veröffentlicht. Grundaussage: Die Reform ist auf einem guten Weg, aber die endgültige Entscheidung, wie es weitergeht, fällt im Juni. Allerdings soll das KSK bereits im zweiten Quartal, also ab April, wieder seinen operativen Betrieb bei Übungen wiederaufnehmen und auch für mögliche Einsätze zum Beispiel in Afghanistan bereitstehen.

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