Lechfeld wird Standort für multinationale A400M-Einheit der Luftwaffe (Zusammenfassung)

Der Fliegerhorst Lechfeld südlich von Augsburg wird das zweite Standbein für die künftige Lufttransportflotte der Bundeswehr. Bei einem Besuch beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf bei Hannover kündigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wie erwartet an, dass auf dem Lechfeld neben Wunstorf der zweite Stationierungsort für die Maschinen vom Typ A400M  entstehen soll. Ab dem Jahr 2025 soll dort etwa ein Dutzend dieser Flugzeuge in einem multinationalen Verband betrieben werden. weiterlesen

Letzter ausgelieferter A400M für dieses Jahr bei der Luftwaffe angekommen

Die Luftwaffe hat ihr 24. Transportflugzeug vom Typ Airbus A400M erhalten. Einen Tag später als geplant landete am (heutigen) Freitag die Maschine mit dem taktischen Kennzeichen 54+25 beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf bei Hannover, wie ein Luftwaffensprecher mitteilte. Es ist der neunte und letzte Transportflieger dieses Typs, der in diesem Jahr an die Luftwaffe übergeben wurde.

Insgesamt hat die Bundeswehr inzwischen 25 Maschinen erhalten. weiterlesen

Fürs Archiv: Marine ohne Tanker

Manche Meldungen aus der Bundeswehr gehen auch dann unter, wenn sie recht alarmierend sind. Deshalb hier zum Nachlesen und fürs Archiv: Bereits vor einer Woche teilte die Deutsche Marine mit, dass ihre beiden betagten Betriebsstofftanker Rhön und Spessart von den Behörden aus dem Verkehr gezogen wurden. Die ohnehin kleinste Flotte seit ihrer Gründung (O-Ton Marine) verfügt damit über keine gesonderten Tankschiffe mehr (sondern müsste für diesen Zweck einen der drei Einsatzgruppenversorger aus anderen Aufgaben abziehen). Als Folge musste die kleinste Teilstreitkraft ihre Beteiligung an NATO- Verbänden abmelden.

Die zwei schon 1974 vom Stapel gelaufenen Tanker wurden wegen Schäden am Hauptmotor stillgelegt, wie aus der Meldung auf der Webseite der Marine* hervorgeht: weiterlesen

Bundeswehr & re:publica – Fake News vom Soldatensender?

Die Aktion der Bundeswehr anlässlich der Internet-Konferenz re:publica hat hier und weiterhin in etlichen Diskussionen auf Facebook und Twitter die Wogen hochschlagen lassen. Am Rande dieser Debatte – und zwar dadurch ausgelöst, aber weit darüber hinaus gehend – stellt sich inzwischen die Frage, ob ein offizieller Social-Media-Kanal des Verteidigungsministeriums mit einer Falschmeldung die Debatte im Sinne des Ministeriums angeheizt hat.

Es geht um den oben abgebildeten Post des Bundeswehr-Betreuungssenders Radio Andernach auf dessen Facebook-Seite am 2. Mai, dem Tag der Aktion. Darin erklärt die Redaktion: weiterlesen

Dokumentation: Münchner Sicherheitskonferenz – Rede von der Leyens

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Die Münchner Sicherheitskonferenz hat am (heutigen) Freitag mit einer Rede der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen begonnen. Zur Dokumentation hier der Wortlaut der Rede – das veröffentlichte Redemanuskript ist checked against delivery, also mit der tatsächlichen Rede abgeglichen; und bis auf leichte sprachliche Abweichungen stimmt es überein.

An einigen Stellen habe ich den exakten Wortlaut fett markiert – zum Beispiel bei dieser aus deutscher Sicht besonders interessanten Aussage:

Was wir brauchen, ist ein Pakt für vernetzte Sicherheit. Auf dieser Logik basiert auch der neue Koalitionsvertrag in Deutschland: Wir sind einen neuen, einzigartigen Schritt gegangen. Wir haben festgelegt, dass in den kommenden vier Jahren zusätzliche Haushaltsmittel prioritär in zwei Bereiche fließen: in den Verteidigungsbereich und in die Entwicklungspolitik – womit ich unser NATO-Ziel und die ODA-Quote meine, gleichberechtigt 1:1. Das führt absehbar zu einem deutlichen realen Aufwuchs der Finanzmittel für beide Bereiche – auch schon dank der steigenden Wirtschaftsleistung.
Für mich als deutsche Verteidigungsministerin ist das eine ganz entscheidende Weichenstellung. Denn damit können wir die Trendwenden nachhaltig für die Bundeswehr fortführen. Und wir brauchen das dringend. weiterlesen

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