Kategorie: Ausrüstung und so

Kampf um neue Bundeswehr-Beschaffungen: Ministerium will dem Parlament nicht finanzierte Projekte vorlegen

Das Verteidigungsministerium will dem Haushaltsausschuss des Bundestages zahlreiche Rüstungsprojekte zur Billigung vorlegen, auch wenn deren Finanzierung noch offen ist. In einer aktuellen Liste des Wehrressorts mit den geplanten so genannten 25-Millionen-Vorlagen heißt es, die fehlende Finanzierung sei vor allem durch den bislang geplanten Rückgang des Verteidigungshaushalts nach 2022 bedingt.

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Chancen der Marine auf P-8 Poseidon als neuer Seefernaufklärer steigen

Die Chancen der Deutschen Marine, als Ersatz für ihre betagten und großenteils nicht mehr flugfähigen Seefernaufklärer P-3C Orion Maschinen des Typs P-8 Poseidon zu bekommen, scheinen zu steigen. Das Verteidigungsministerium verwarf inzwischen alle als Alternativen geprüften Flugzeugmuster und bekräftigte zugleich die Absicht, noch in dieser Legislaturperiode die Entscheidung über neue Maritime Patrol Aircraft (MPA) zu treffen.

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Wegen Corona-Pandemie: Übergabe der Gorch Fock wird erneut verschoben

Die Sanierung der Gorch Fock, des Segelschulschiffes der Deutschen Marine, wird nach jahrelanger Verzögerung nun noch mal länger dauern als geplant. Der bislang vorgesehene Termin Ende Mai für die Übergabe an die Marine sei nicht zu halten und müsse voraussichtlich auf den Spätsommer verschoben werden, teilte die Lürssen-Werft am (heutigen) Donnerstagabend mit. Der Großsegler liegt seit 2015 in der Werft, die ursprünglich geplanten Kosten für eine Instandsetzung von zehn Millionen Euro hatten sich über die Jahre auf 135 Millionen Euro

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Ich hatte eine Trall in Afrika: Bundeswehr beendet MedEvac mit der C-160

Die Bundeswehr hat die letzte Transall aus dem Einsatz in Afrika abgezogen: Mit dem fly-out des Transportflugzeugs C-160 aus dem Lufttransportstützpunkt in der nigrischen Hauptstadt Niamey endete der Einsatz der betagten Maschinen als vorausstationierte Rettungsflieger in den deutschen Auslandseinsätzen. In der Sahel-Zone, vor allem für den UN-Einsatz in Mali, wird diese Aufgabe nun von Privatfirmen übernommen. Die Luftwaffe will die Nutzung aller ihrer Maschinen des Typs Transall in diesem Jahr beenden.

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Bundestag billigt Eurodrohne – für Deutschland erstmal nur unbewaffnet

Trotz haushaltsrechtlicher Bedenken hat der Haushaltsausschuss des Bundestages der Entwicklung und Beschaffung der  Eurodrohne gemeinsam mit Frankreich, Italien und Spanien zugestimmt. Das Gremium billigte am (heutigen) Mittwoch die entsprechende Vorlage des Verteidigungsministeriums für den Anfangsflugbetrieb eines zukünftigen Medium Altitude Long Endurance Unmanned Aircraft System Ziellösung (MALE UAS ZI), setzte in einem so genannten Maßgabebeschluss aber auch Grenzen sowohl für die weitere Freigabe von Geldern – und für eine in Deutschland vorerst nicht gewollte Bewaffnung.

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Planung für die Luftverteidigung: Schwerpunkt Drohnenabwehr, Entscheidung über TLVS ‚derzeit nicht im Fokus‘

Die Bundeswehr will ihre bodengebundene Luftverteidigung in den nächsten Jahren auf die Drohnenabwehr konzentrieren. Für die Abwehr vor allem von Raketen soll bis 2030 das bereits genutzte Flugabwehrsystem Patriot genutzt und modernisiert werden. Eine Entscheidung über das neue Taktische Luftverteidigungssystem (TLVS) wird erst einmal verschoben – vor allem angesichts der Milliardenkosten.

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Der (nicht mehr ganz so) neue Schützenpanzer: Heer erklärt „taktische Gefechtstauglichkeit“ des Puma

Der Schützenpanzer Puma, der in der Bundeswehr den bald 50 Jahre alten Marder ablösen soll, ist nach Jahren der Nachbesserungen so weit wie ihn die Bundeswehr haben möchte: Das Heer erklärte die Einsatzreife, oder, wie es korrekt heißt, die taktische Gefechtstauglichkeit des Schützenpanzers. Ausschlaggebend dafür war die jüngste Einsatzprüfung des Pumas in der Ausstattung und Konfiguration, wie er für den Einsatz in der NATO-Eingreiftruppe 2023 genutzt werden soll.

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