DroneWatch: Union eröffnet neue Debatte über Bundeswehr-Kampfdrohnen

Die Union hat die Debatte über den Einsatz bewaffneter Drohnen der Bundeswehr neu eröffnet. Bei einem Besuch in Afghanistan sprachen sich sowohl die Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer als auch der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Henning Otte, für eine Bewaffnung deutscher Drohnen im Einsatz am Hindukusch aus. Bislang ist dort nur die Nutzung der neuen Heron TP-Maschinen noch ohne Bewaffnung vorgesehen.

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Bundeswehr beschafft Drohnenabwehrsystem von Kongsberg

Das norwegische Rüstungsunternehmen Kongsberg liefert der Bundeswehr Systeme zur Drohnenabwehr im Wert von rund 24,5 Millionen Euro (250 Mio Norwegische Kronen). Auf Basis der fernbedienbaren Protector-Waffenstation des Unternehmens mit einer 40-Millimeter-Granatmaschinenwaffe soll so ein mobiles System zur Abwehr unbemannter fliegender Systeme (Counter Unmanned Aerial Systems, C-UAS) realisiert werden. Für die Erkennung von Drohnen arbeitet Kongsberg dabei mit dem deutschen Unternehmen Hensoldt zusammen.

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Heeres-Planung: Boxer-‚Radschützenpanzer‘ soll Wiesel ablösen

Das Deutsche Heer will in den nächsten Jahren seine Waffenträger Wiesel der Infanterie durch Boxer-Transportpanzer mit 30-Millimeter-Maschinenkanone ablösen. Erste taktische Übungen mit dem System, das noch nicht beschafft ist, gab es bereits – offen ist allerdings noch, wann wie viele dieser Waffensysteme, vom Hersteller Rheinmetall als Radschützenpanzer bezeichnet, für die Bundeswehr beschafft werden.

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Materiallage der Bundeswehr: Scheint sich nicht gebessert zu haben

Die regelmäßigen Berichte zur Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr sind zwar inzwischen Geheimsache, klar scheint aber: so richtig gebessert hat sich nichts. Die jetzt bekannt gewordenen Zahlen für den nächsten Bericht zum Jahresende deuten erneut auf einen Mängelbericht hin, und weiterhin sind fliegende Systeme, da vor allem die Hubschrauber, das Hauptproblem der Truppe.

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Haushaltsausschuss ohne Überraschung, bisschen mehr Geld für die Bundeswehr

Die so genannte Bereinigungssitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses, in der die Haushälter letzte Hand an den Etat für das kommende Jahr legen, ist für Überraschungen gut – oder eben auch nicht. Beim Bundeshaushalt 2020 blieben sie diesmal für den Verteidigungsetat aus, dem aber eine kleine Aufstockung um 134 Millionen Euro zugebilligt wurde.

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