Kategorie: Ausrüstung und so

Nach sieben Jahren ist der Weg frei für ein neues Sturmgewehr für die Bundeswehr

Fast sieben Jahre nach der grundsätzlichen Entscheidung, ein neues Sturmgewehr für die Bundeswehr zu beschaffen, scheint der Weg für den Vertrag über die Lieferung einer neuen Standardwaffe der Streitkräfte frei. Als vorraussichtlich letzte Instanz entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf, das zwischenzeitlich als Lieferant vorgesehene Unternehmen C.G.Haenel dürfe von der Vergabe ausgeschlossen werden. Damit bleibt nur die Firma Heckler&Koch mit ihrem Gewehr HK416 als Anbieter übrig.

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USA kehren zum Verbot von Anti-Personen-Minen zurück (außer in Korea)

In einer weiteren Abkehr von der Politik seines Vorgängers Donald Trump hat US-Präsident Joe Biden den weitgehenden Verzicht der US-Streitkräfte auf Anti-Personen-Minen verkündet. Er folgte damit einer Entscheidung des früheren Präsidenten Barack Obama, die von Trump aufgehoben worden war. Allerdings soll der Einsatz dieser Minen auf der koreanischen Halbinsel beibehalten werden.

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Norwegen kündigt Vertrag über NH90-Hubschrauber und will Geld zurück (Nachtrag: Industrie-Stellungnahme)

Nach jahrelangem Ärger mit dem Hubschrauber NH90 von Airbus hat Norwegen die Konsequenzen gezogen und den Vertrag über die Beschaffung dieser Helikopter für seine Streitkräfte gekündigt. Nach Australien ist es das zweite Land, dass auf dieses bereits eingeführte Hubschraubermodell verzichten will.

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Auch Turbo-Beschaffung für die Bundeswehr dauert (und: selbst mit Sondervermögen bleibt’s im Haushalt eng)

Die Beschaffung – vergleichsweise – simpler Ausstattung wie Schutzwesten, Bekleidung und Rucksäcken für die Bundeswehr zeigt exemplarisch die Probleme beim Kauf von militärischer Ausrüstung: Selbst bereits entwickeltes und in die Truppe eingeführtes Material ist nicht aus dem Regal zu bekommen. Und auch mit dem 100-Milliarden-Euro-Paket bleiben finanzielle Probleme. Ein Überblick:

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Bundestag billigt 100-Mrd-Euro-Paket für die Bundeswehr (m. Korrektur)

Die finanziellen Grundlagen für eine umfassende Modernisierung der Bundeswehr sind gelegt. Das Parlament billigte am (heutigen) Freitag ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro, das in den nächsten Jahren vor allem große Beschaffungsvorhaben ermöglichen soll. Für dieses Extra-Paket, das Bundeskanzler Olaf Scholz am 27. Februar angekündigt hatte, wenige Tage nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, wurde auch das Grundgesetz geändert.

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Entscheidung über künftigen schweren Transporthubschrauber der Bundeswehr: Lambrecht kündigt CH-47 von Boeing an

Die Bundeswehr soll als neuen schweren Transporthubschrauber das Modell CH-47 Chinook erhalten. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht kündigte an, dass – wie bereits erwartet – der Helikopter des US-Herstellers Boeing als Nachfolger des fünf Jahrzehnte alten Transporthubschraubers CH-53G beschafft werden soll.

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Die 100-Mrd-Einkaufsliste: Was die Bundeswehr schon lange braucht

Nach der Einigung der Koalitionsparteien mit der Unionsfraktion auf die Verankerung des 100-Milliarden-Euro-Sondervermögens für die Bundeswehr hat das Verteidigungsministerium dem Parlament eine erste Liste der geplanten Projekte vorgelegt, die mit dem Geld beschafft werden sollen. Wenig überraschend: Es sind Vorhaben, die die Streitkräfte schon seit Jahren vor sich herschieben – weil dafür bislang die Finanzierung nicht gesichert war.

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Koalition und Union einigen sich auf Bedingungen fürs 100-Mrd-Paket für die Bundeswehr (Neufassung)

Nach langen Debatten haben sich die Koalitionsparteien und die Union als größte Oppositionsfraktion im Bundestag auf das geplante 100-Milliarden-Euro-Investitionspaket für die Bundeswehr verständigt. Es soll, wie von Bundeskanzler Olaf Scholz angekündigt, im Grundgesetz verankert werden. Klar ist nach der Einigung, dass das Geld nicht zusätzlich zu einem Verteidigungshaushalt von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zur Verfügung gestellt wird.

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Die Marine bekommt ihr abgebranntes schwimmendes Krankenhaus zurück. Nach sieben Jahren.

Die Deutsche Marine hat ihr schwimmendes Krankenhaus zurück: Auf dem Einsatzgruppenversorger Frankfurt am Main wurde das so genannte integrierte Marine-Einsatz-Rettungszentrum (iMERZ) aufgesetzt. Darauf musste die Marine allerdings sieben Jahre warten – nachdem das alte Rettungszentrum des Schiffes abgebrannt war. Zwischendurch passte das neue Rettungszentrum auch noch nicht auf das Kriegsschiff.

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