Kategorie: Ausrüstung und so

Hannover-Messe: Pistorius ruft Wirtschaft zu Kooperation in der Gesamtverteidigung auf

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat auf der Hannover-Messe die Industrie aufgerufen, sich stärker als Teil der Gesamtverteidigung Deutschlands und Europa zu verstehen und dazu auch über mehr Kooperation unterneinander und mit dem Staat einen Beitrag zu leisten. Ohne Sicherheit keine prosperierende Wirtschaft, ohne wirtschaftliche Stärke keine Sicherheit, sagte der Minister.

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Protokollnotiz: A400M-Flotte der Luftwaffe komplett

Für die Bundeswehr ist es bislang nur eine Protokollnotiz: Mehr als 20 Jahre nach Beginn des Projekts und mehr als zehn Jahre nach Beginn der Auslieferungen ist die A400M-Flotte der Luftwaffe komplett. Die 53. und damit letzte für die deutschen Streitkräfte bislang geplante Transportmaschine von Airbus landete am vergangenen Freitag auf dem Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover.

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Lieferung von US-Technik für acht neue Luftverteidigungsfregatten der Marine genehmigt

Die USA haben die Lieferung von Ausrüstung und Waffensystemen für acht neue Fregatten der Deutschen Marine genehmigt, die mit modernster Luftverteidigung die Kriegsschiffe der Sachsen-Klasse ablösen sollen. Das US-Außenministerium gab die Lieferung der Aegis-Systeme für die geplanten Fregatten des Typs F127 im Wert von knapp zwölf Milliarden US-Dollar frei; formal muss es noch vom Parlament gebilligt werden.

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Bundeswehr-Digitalfunk: Erneut Sand im Getriebe

Die Umrüstung der Bundeswehr auf den dringend benötigten Digitalfunk für die Landstreitkräfte stößt offensichtlich auf eine neue Hürde. Der Haushaltsausschuss des Bundestages setzte die geplante Beratung einer Vertragsänderung für die Entwicklung der sogenannten  Wellenform nach dem europäischen ESSOR-Standard ab – vereinfacht gesagt: Deutschland kann sich zunächst nicht an der Weiterentwicklung eines interoperablen europäischer Truppenfunks beteiligen.

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Kamikaze-Drohnen: Jetzt auch Vertrag mit Rheinmetall

Nach den Verträgen mit den Startup-Unternehmen Stark Defence und Helsing hat der Haushaltsausschuss des Bundestages auch einen dritten Vertrag mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über die Beschaffung von Loitering Munition gebilligt. Wie für die beiden vorangegangenen Verträge gilt für diese landläufig als Kamikaze-Drohnen bezeichneten Systeme die Vorgabe der Parlamentarier, den Gesamtauftragswert auf eine Milliarde Euro zu deckeln und auch Abrufe aus dem Rahmenvertrag erst nach vorheriger Billigung durch den Ausschuss vorzunehmen.

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Wegen Verzögerung bei F126: Verteidigungsministerium will Meko-Fregatten als „Brückenlösung“

Die Deutsche Marine soll nun auf jeden Fall vier so genannte Meko-Fregatten des Herstellers TKMS (früher unter dem Namen Thyssen Krupp Marine Systems bekannt) bekommen – unabhängig von der geplanten und verzögerten Beschaffung der neuen F126-Fregatten. Mit einer Lieferung der Meko-Fregatten ab Ende 2029 als Brückenlösung soll vor allem die U-Boot-Jagd gestärkt werden.

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Bundestag gibt Mittel für Loitering Munition frei – unter Auflagen (Neufassung, mit Wortlaut Maßgabebeschluss, und KORREKTUR)

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Weg für Investitionen in Kamikaze-Drohnen für die Bundeswehr, so genannte Loitering Munition, freigemacht. Die Abgeordneten billigten Rahmenverträge mit den deutschen Verteidigungs-Startups Stark Defence und Helsing, die bereits im kommenden Jahr diese als Munition eingestuften unbemannten Flugsysteme an die Truppe liefern sollen. Allerdings müssen die Unternehmen vor Ausschöpfen der ursprünglich avisierten Vertragssummen weitere Bedingungen erfüllen.

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Loitering Munition: Kein Jahr bis zur Entscheidung über Kamikaze-Drohnen (Nachtrag)

Wer in den vergangenen Jahren verfolgt hat, wie ein Jahrzehnt lang eine breite gesellschaftliche, politische, ethische und am Rande auch militärische Debatte über die Frage geführt wurde, ob die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen ausgerüstet werden soll, kann jetzt nur staunen: Am (heutigen) Mittwoch wird der Haushaltsausschuss des Bundestages voraussichtlich den Startschuss geben für die Beschaffung von zigtausenden Kamikaze-Drohnen, Einweg-Fluggeräten oder, wie es fachlich heißt: Loitering Munition. Eine kritische Debatte darüber entzündet sich bislang an Vertragsgestaltung und Eignerstruktur der Hersteller –

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