Kategorie: Ausrüstung und so

Bundeswehr-Digitalfunk: Erneut Sand im Getriebe

Die Umrüstung der Bundeswehr auf den dringend benötigten Digitalfunk für die Landstreitkräfte stößt offensichtlich auf eine neue Hürde. Der Haushaltsausschuss des Bundestages setzte die geplante Beratung einer Vertragsänderung für die Entwicklung der sogenannten  Wellenform nach dem europäischen ESSOR-Standard ab – vereinfacht gesagt: Deutschland kann sich zunächst nicht an der Weiterentwicklung eines interoperablen europäischer Truppenfunks beteiligen.

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Kamikaze-Drohnen: Jetzt auch Vertrag mit Rheinmetall

Nach den Verträgen mit den Startup-Unternehmen Stark Defence und Helsing hat der Haushaltsausschuss des Bundestages auch einen dritten Vertrag mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über die Beschaffung von Loitering Munition gebilligt. Wie für die beiden vorangegangenen Verträge gilt für diese landläufig als Kamikaze-Drohnen bezeichneten Systeme die Vorgabe der Parlamentarier, den Gesamtauftragswert auf eine Milliarde Euro zu deckeln und auch Abrufe aus dem Rahmenvertrag erst nach vorheriger Billigung durch den Ausschuss vorzunehmen.

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Wegen Verzögerung bei F126: Verteidigungsministerium will Meko-Fregatten als „Brückenlösung“

Die Deutsche Marine soll nun auf jeden Fall vier so genannte Meko-Fregatten des Herstellers TKMS (früher unter dem Namen Thyssen Krupp Marine Systems bekannt) bekommen – unabhängig von der geplanten und verzögerten Beschaffung der neuen F126-Fregatten. Mit einer Lieferung der Meko-Fregatten ab Ende 2029 als Brückenlösung soll vor allem die U-Boot-Jagd gestärkt werden.

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Bundestag gibt Mittel für Loitering Munition frei – unter Auflagen (Neufassung, mit Wortlaut Maßgabebeschluss, und KORREKTUR)

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Weg für Investitionen in Kamikaze-Drohnen für die Bundeswehr, so genannte Loitering Munition, freigemacht. Die Abgeordneten billigten Rahmenverträge mit den deutschen Verteidigungs-Startups Stark Defence und Helsing, die bereits im kommenden Jahr diese als Munition eingestuften unbemannten Flugsysteme an die Truppe liefern sollen. Allerdings müssen die Unternehmen vor Ausschöpfen der ursprünglich avisierten Vertragssummen weitere Bedingungen erfüllen.

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Loitering Munition: Kein Jahr bis zur Entscheidung über Kamikaze-Drohnen (Nachtrag)

Wer in den vergangenen Jahren verfolgt hat, wie ein Jahrzehnt lang eine breite gesellschaftliche, politische, ethische und am Rande auch militärische Debatte über die Frage geführt wurde, ob die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen ausgerüstet werden soll, kann jetzt nur staunen: Am (heutigen) Mittwoch wird der Haushaltsausschuss des Bundestages voraussichtlich den Startschuss geben für die Beschaffung von zigtausenden Kamikaze-Drohnen, Einweg-Fluggeräten oder, wie es fachlich heißt: Loitering Munition. Eine kritische Debatte darüber entzündet sich bislang an Vertragsgestaltung und Eignerstruktur der Hersteller –

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Fürs Archiv: Erste israelische Unterwasser-Drohne für die Deutsche Marine

Die Deutsche Marine hat ihren ersten BlueWhale (Blauwal) erhalten, eine – unbewaffnete – Unterwasser-Drohne des israelischen Herstellers Israel Aerospace Industries (IAI). Das System soll nach Angaben des deutschen Unternehmens TKMS (gebürtig Thyssen Krupp Marine Systems, den Begriff möchte die börsennotierte Firma aber nicht mehr hören) die Marine bei der U-Boot-Abwehr und bei Aufklärungsmissionen unterstützen. Dafür soll der BlueWhale über längere Zeit autonom Seegebiete überwachen können.

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DroneWatch: Rheinmetall meldet Kamikazedrohne nach

Fürs Protokoll: In der kommenden Woche soll der Haushaltsausschuss des Bundestages über die Beschaffung von so genannter Loitering Munition, umgangsprachlich Kamikaze-Drohnen, der Hersteller Stark Defence und Helsing entscheiden. Bislang nicht im Rennen schien der Rüstungskonzern Rheinmetall – der aber schnell noch nachmeldete, dass seine Loitering Munition nun auch erfolgreich getestet wurde.

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Zukunft von FCAS: Neue deutsche Prüfschleife – und vielleicht dann unbemannt?

Die Zukunft des deutsch-französisch-spanischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) scheint derzeit ohnehin auf der Kippe zu stehen. Da bekommt eine Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz zu dem wichtigen Rüstungsprojekt eine zusätzliche Bedeutung: Will Deutschland vielleicht von dem bisherigen Ziel abrücken, gemeinsam mit Frankreich einen neuen bemannten Kampfjet zu entwickeln – und setzt auf die High-Tec-Drohne? Die Antwort der Regierung auf diese Frage ist vorerst, nun, merkwürdig.

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