Jetzt offiziell: Boeing und Sikorsky treten im Wettbewerb für neuen Transporthubschrauber an

Es ist keine Überraschung, aber fürs Protokoll: Die beiden US-Unternehmen Sikorsky, eine Tochter des Rüstungskonzerns Lockheed Martin, und Boeing haben jetzt offiziell erklärt, dass sie sich um die Lieferung des künftigen schweren Transporthubschraubers der Bundeswehr bewerben. Sikorsky wird im Rahmen der für diesen Sommer erwarteten offiziellen Ausschreibung den modernsten auf dem Markt erhältlichen schweren Transporthubschrauber anbieten, den CH-53K „King Stallion“, teilte das Unternehmen am (heutigen) Montag mit. Boeing Deutschland hatte das bereits am vergangenen Freitagnachmittag via Twitter verkündet (vermutlich deswegen[…]

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Neues Sturmgewehr: Heckler&Koch verlangt Änderung der Ausschreibung (Nachtrag: Firmensprecher)

Der jahrelange Streit um die Standardwaffe der Bundeswehr, das zur Ausmusterung anstehende Sturmgewehr G36 und die Suche nach einem Nachfolger, bekommt eine neue Wendung: In einem ungewöhnlichen Schritt hat der Oberndorfer Hersteller Heckler&Koch, der sich an der Ausschreibung für das neue Sturmgewehr beteiligt, direkt bei Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen interveniert, wie die Welt am Sonntag (WamS) berichtet. In einem elfseitigen Schreiben beklagt das Unternehmen, die Anforderungen an eine neue Waffe seien nicht mit dem kleineren Kaliber des G36 zu[…]

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Von der Leyen: Erste F125-Fregatte wird im Juni in Dienst gestellt

Nachdem das Verteidigungsministerium sich am Vortag ein wenig wolkig zum Zeitplan für die Indienststellung der neuen Fregatten des Typs F125 geäußert hatte, war Ministerin Ursula von der Leyen deutlicher: Das erste Schiff dieser Baureihe werde im Juni in Dienst gestellt, sagte sie am (heutigen) Donnerstag am Rande der Kiellegung für das erste Boot der neuen Korvetten-Serie in Wolgast in Vorpommern:   Wie das Ministerium ergänzend mitteilte, ist zudem geplant, das zweite Schiffe der Klasse F125 noch in diesem Jahr von[…]

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Studie fürs „gläserne Gefechtsfeld“: Drohnen & KI

Die Bundeswehr will den Einsatz von Drohnenschwärmen, zum Teil gesteuert von Künstlicher Intelligenz (KI), auf dem Gefechtsfeld der Zukunft untersuchen lassen. Erzeugung eines gläsernen Gefechtsfeldes zur Unterstützung dynamischer Operationen ist der Arbeitstitel der Studie, die das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in der vergangenen Woche ausgeschrieben hat. Die als Ergebnis erhoffte neue Technologie soll Kampfeinheiten auf taktischer Ebene im Gefecht unterstützen und das geplante künftige deutsch-französische Bodenkampfsystem (Main Ground Combat System, MGCS) ergänzen.

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Neuer Vorfall bei der Flugbereitschaft – Notlandung nach Instandsetzung (Nachtrag: PK-Video)

Die Flugbereitschaft der Verteidigungsministeriums muss – erneut – einen Zwischenfall mit ihren Maschinen melden: Eine Global 5000 der Luftwaffe musste am (heutigen) Dienstag direkt nach dem Start vom Berliner Flughafen Schönefeld wieder notlanden. Dabei berührten beide Tragflächen den Boden, wie die Luftwaffe mitteilte. Die Besatzung wurde vorsorglich medizinisch untersucht.

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Neue Bemerkungen des Rechnungshofes: Orion, F125, Funkgeräte

Die Prüfungen von Beraterverträgen in Verteidigungsministerium durch den Bundesrechungshof haben im vergangenen Jahr hinreichend Staub aufgewirbelt und zu einem Untersuchungsausschuss im Bundestag geführt – aber natürlich gibt es davon getrennt unverändert die üblichen Prüfungen der militärischen Ausgaben durch die Bonner Prüfer. Am (heutigen) Mittwoch haben sie weitere so genannte Bemerkungen vorgelegt, in denen auch erneut einzelne Projekte der Bundeswehr im Mittelpunkt stehen – und unter wirtschaftlichen Aspekten nicht gut wegkommen. Eine kurze Übersicht:

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Spitzen-Entscheidungen über Sanierung der ‚Gorch Fock‘ auf fehlerhafter Grundlage

Bei den Entscheidungen zur Sanierung des Bundeswehr-Segelschulschiffes Gorch Fock trotz explodierender Kosten sind im Verteidigungsministerium Warnhinweise von Mitarbeitern auf dem Dienstweg verloren gegangen – was am Ende dazu führte, dass Ministerin Ursula von der Leyen zwei Mal trotz massiver Kostensteigerungen die weitere Überholung der Dreimastbark billigte. Das geht aus einem Bericht zu den Verwaltungsvorgängen hervor, die das Ministerium am (heutigen) Montag den Abgeordneten im Verteidigungs- und im Haushaltsausschuss des Bundestages zusandte.

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Fürs Protokoll: Reifenpanne bei Landung des Regierungs-Airbus in New York

Die Bundeswehr hat erneut ein Problem mit einer Maschine der Flugbereitschaft hinnehmen müssen: Bei der Landung des Airbus A340 Konrad Adenauer mit Außenminister Heiko Maas an Bord gab es am (heutigen) Montag ein Problem bei der Landung in New York, wie die Luftwaffe via Twitter mitteilte: Bei uns ist die Luft nicht raus. Aber bei der Landung in den USA überhitzte ein Reifen des #A340 16+01 mit Außenminister @HeikoMaas an Bord. Das Sicherheitsventil ließ kontrolliert Luft ab. Der Reifen muss[…]

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