Kategorie: Cyberwar

Bundeswehr-Digitalfunk: Erneut Sand im Getriebe

Die Umrüstung der Bundeswehr auf den dringend benötigten Digitalfunk für die Landstreitkräfte stößt offensichtlich auf eine neue Hürde. Der Haushaltsausschuss des Bundestages setzte die geplante Beratung einer Vertragsänderung für die Entwicklung der sogenannten  Wellenform nach dem europäischen ESSOR-Standard ab – vereinfacht gesagt: Deutschland kann sich zunächst nicht an der Weiterentwicklung eines interoperablen europäischer Truppenfunks beteiligen.

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Fürs Archiv: Krisen- (und kriegs-)taugliche Krankenhäuser?

Diese Studie der Deutschen Krankenhausgesellschaft, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, ist – nicht nur mir? – glatt durchgegangen. Dabei ist das Fazit, nun ja, ernüchternd: Allein um die Resilienz im Fall von Cyberangriffen und Sabotage herzustellen, werden rund 2,7 Milliarden Euro benötigt. Im Bündnisfall liegt der Investitionsbedarf bei 4,9 Milliarden Euro, im Verteidigungsfall bei 14 bis 15 Milliarden Euro.

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Simulation mit militärischer KI: Drohne wendet sich angeblich gegen menschlichen Kontrolleur (Update)

In – bislang nur englischsprachigen – Medien schlägt seit dem (gestrigen) Donnerstag ein Bericht hohe Wellen: Bei der Computer-Simulation eines Drohneneinsatzes der U.S. Air Force, der von einer Künstlichen Intelligenz (KI) gesteuert wurde, entschied das System, das Haupthindernis für eine erfolgreiche Auftragserfüllung auszuschalten: seinen menschlichen Kontrolleur. Update: Inzwischen ist klar, dass der Sachverhalt ein wenig anders aussieht, siehe unten. 

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Merkposten: Zunächst nur Twitter – Angriffe auf Bundeswehr-Accounts

Erstmal nur als Merkposten: Am (heutigen) Donnerstagabend meldete die Bundeswehr vorübergehend einen Hacker-Angriff auf den Twitter-Account der Luftwaffe. Zu sehen war dort allerdings nichts Ungewöhnliches. Bereits in der vorangegangenen Nacht hatte es einen unerklärlichen Post auf dem Twitter-Account des Marineinspekteurs gegeben.

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Dokumentation: Raketen statt Cyberwar

Bereits vor dem russischen Angriff auf die Ukraine war in der Debatte über Russlands (militärische) Fähigkeiten die Frage aufgekommen, inwieweit die Einwirkung auf Computersysteme und Kommunikation die physischen Angriffe mit Raketen, Marschflugkörpern, Bomben ersetzen oder gar ablösen könnte. Trotz allem, was russischen Hackern nachgesagt wird: Bislang ist das in diesem Krieg nicht zu beobachten.

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Phishing-Angriff auf die Bundeswehr: Angeblicher Amazon-Gutschein gegen „Name und Ausweisnummer“

Zu diesem Eintrag gibt es eine Neufassung – es handelte sich um eine Eigenaktion der Bundeswehr Gegen die Bundeswehr läuft derzeit offensichtlich ein groß angelegter Phishing-Angriff: Mit dem angeblichen Angebot eines Gutscheins für das Online-Handelsunternehmen Amazon sollen Angehörige der Streitkräfte dazu verleitet werden, Name, Dienstgrad und Ausweisnummer preiszugeben.

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Erste Cyber-Amtshilfe: Bundeswehr zieht Bilanz

Angesichts der Ereignisse in den vergangenen Tagen ist es ziemlich untergegangen, dabei war es etwas grundlegend Neues: Am 27. August hat die Bundeswehr den ersten Einsatz ihrer Geschichte in der Cyber-Amtshilfe beendet. Soldatinnen und Soldaten des Kommandos Cyber- und Informationsraum (CIR) unterstützten den Landkreis Anhalt-Bitterfeld, dessen IT-Infrastruktur durch einen Erpresserangriff lahmgelegt worden war.

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Bundeswehr weitet Cyber-Amtshilfe in Anhalt-Bitterfeld aus – Vorbereitungen für Arbeit ziviler IT-Firma

Die Bundeswehr hat ihre erste Amtshilfe für eine Kommunalverwaltung ausgeweitet, deren IT-Infrastruktur durch einen Hackerangriff lahmgelegt worden war. Mehrere Fachleute des Kommandos Cyber- und Informationsraum (CIR) der Streitkräfte sollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass in Kürze eine zivile Firma das Computernetzwerk des Landkreises Anhalt-Bitterfeld wieder aufbauen kann.

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