Kategorie: Cyberwar

Drei Wochen nach dem Hackerangriff auf Bundeswehr-Tochter ist das IT-System noch down

Auch gut drei Wochen nach dem Hackerangriff auf die Bundeswehr-Tochterfirma Bundeswehr FuhrparkService ist das IT-System des Dienstleisters noch nicht wieder voll einsatzfähig. Nach Angaben des Unternehmens wird allerdings mit Ersatzprozessen sichergestellt, dass die Truppe Fahrzeuge zur Nutzung abrufen kann.

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Nach Hacker-Angriff auf Bundeswehr-Fahrdienstfirma: Kein Cyber-Schutz für Bundeswehr-Tochterfirmen

Der Hacker-Angriff auf die Bundeswehr-Tochterfirma Bundeswehr Fuhrpark Service Mitte August war vor allem wegen der Befürchtung in die Schlagzeilen geraten, damit könnten sensible Daten des Fahrdienstes für Bundestagsabgeordnete in fremde Hände gefallen sein. Der Angriff zeigt allerdings eine viel gravierendere Schwachstelle: Aus strukturellen Gründen sind Bundeswehr-Tochterfirmen auch dann nicht besonders geschützt, wenn sie (kriegs)entscheidende Leistungen für die Streitkräfte erbringen.

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Neue SWP-Studie: Was kann und soll die Bundeswehr im Cyber-Krieg?

Seit gut drei Jahren hat die Bundeswehr ein Kommando Cyber- und Informationsraum (Kdo CIR), mit einem eigenen Inspekteur, und einer ziemlichen Bandbreite an Aufgaben. Hacker im eigentlichen Sinne, oder besser ausgedrückt: offensive Computer-Netwerk-Operationen sind nur für eine vergleichsweise kleine Gruppe in diesem Kommando der Auftrag. Aber was könnte, soll und darf die Bundeswehr mit solchen offensiven Operationen überhaupt leisten? Das steht im Mittelpunkt einer neuen Studie der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik, die die Bundesregierung berät.

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Agentur für Cybersicherheit: Bundestag will enge Kontrolle

Ein Nachtrag zur Bereinigungssitzung für den Bundeshaushalt 2020: In der Feinabstimmung über den Verteidigungsetat befassten sich die Abgeordneten des Haushaltsausschusses auch mit der gemeinsamen Agentur für Cybersicherheit von Verteidigungs- und Bundesinnenministerium – und setzten eine weitreichende Parlamentskontrolle in deren Gremien durch.

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Bundestags-Gutachten zum Cyberkrieg: Defensiv statt offensiv

Die Kolleg*innen von netzpolitik.org haben dankenswerterweise ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags zur Cybersicherheit ausgegraben, das eigentlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt war. Dabei sind die Schlussfolgerungen ja durchaus öffentlich interessant: Statt auf den Ausbau offensiver Fähigkeiten sollten die staatlichen Institutionen auf eine Stärkung der Defensive setzen.

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Zur Dokumentation: Seehofer und die „aktive Cyberabwehr“

Die Abwehr dessen, was ein wenig unscharf Cyberangriff genannt wird und vor allem Angriffe auf die Informationstechnischen Systeme von kritischen Infrastrukturen meint, ist in Deutschland in der Regel keine Aufgabe der Landesverteidigung und damit auch nicht der Bundeswehr – deshalb ist das hier auf Augen geradeaus! meist unter dem Radar. Dennoch empfiehlt sich bisweilen ein Blick auf das, was von der Exekutive da geplant wird, weil es natürlich Bezugspunkte zur äußeren Sicherheit gibt.

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