Bundestags-Gutachten zum Cyberkrieg: Defensiv statt offensiv

Die Kolleg*innen von netzpolitik.org haben dankenswerterweise ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags zur Cybersicherheit ausgegraben, das eigentlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt war. Dabei sind die Schlussfolgerungen ja durchaus öffentlich interessant: Statt auf den Ausbau offensiver Fähigkeiten sollten die staatlichen Institutionen auf eine Stärkung der Defensive setzen.

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Zur Dokumentation: Seehofer und die „aktive Cyberabwehr“

Die Abwehr dessen, was ein wenig unscharf Cyberangriff genannt wird und vor allem Angriffe auf die Informationstechnischen Systeme von kritischen Infrastrukturen meint, ist in Deutschland in der Regel keine Aufgabe der Landesverteidigung und damit auch nicht der Bundeswehr – deshalb ist das hier auf Augen geradeaus! meist unter dem Radar. Dennoch empfiehlt sich bisweilen ein Blick auf das, was von der Exekutive da geplant wird, weil es natürlich Bezugspunkte zur äußeren Sicherheit gibt.

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Sicherheitshalber – der Podcast Spezial: Aspen Cyber Security Forum

Sicherheitshalber, der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. Für diese Spezialfolge war ich mit Ulrike Franke, Carlo Masala und Frank Sauer am 16. und 17. Mai 2019 in Berlin beim Aspen Cyber Security Forum, um dort zwei interessante Gespräche aufzuzeichnen: Mit Alexander Klimburg schlagen wir zunächst eine Schneise durch den Begriffsdschungel, etwa mit Blick auf den Unterschied zwischen Informationssicherheit und Cybersicherheit. Außerdem erklärt Alexander, welche Rolle das Kriegsvölkerrecht im Rahmen der Cybersicherheit spielt, ob es so[…]

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Nun auch Druck der US-Militärs: Gegen chinesische Technik in deutschen Mobilfunknetzen

Nach dem politischen Druck der USA auf Deutschland, beim Ausbau des künftigen Mobilfunknetzes nach dem 5G-Standard auf Technik chinesischer Unternehmen wie Huawei zu verzichten, wird gleicher Druck jetzt auch von militärischer Seite aufgebaut. Der NATO-Oberbefehlshaber und Kommandeur der US-Truppen in Europa, General Curtis Scaparotti, bezeichnete insbesondere die deutschen Pläne als ein Sicherheitsrisiko: Das hätte eine kritische Bedeutung für unsere Fähigkeit, überhaupt mit ihnen zu kommunizieren. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der US-Botschafter in Berlin eine Einschränkung des[…]

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Bundeswehr muss für neue Software 40.000 Eigenentwicklungen anpassen

In seinem Jahresbericht hatte der Wehrbeauftragte des Bundestages am (gestrigen) Dienstag auf Probleme der Bundeswehr mit ihrer Instandhaltungs- und Ersatzteilmanagementsoftware SASPF des deutschen Konzerns SAP hingewiesen: So muss zum Beispiel bei einem Eurofighter-Geschwader während der Serverwartung der Flugbetrieb eingestellt werden. Da sollte man diesen Merkposten im Auge behalten: Die bundeseigene Informationstechnikgesellschaft BWI, der zentrale IT-Dienstleister der Bundeswehr, wird diese Software demnächst auf eine neue Version umstellen. Die Mammutaufgabe ist absehbar:

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Digitalisierung der VJTF2023: Neue Software, alte Hardware

Für die Digitalisierung der Landstreitkräfte in der nächsten vom Deutschen Heer gestellten NATO-Speerspitze setzt die Bundeswehr auf neue Software, die auf den bereits vorhandenen Funkgeräten und Computern genutzt werden soll. Anfang der Woche schrieb das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) den Auftrag für ein entsprechendes Battle Management System für die Landkomponente der Very High Readines Joint Task Force (VJTF) im Jahr 2023 aus. Das neue System soll ab Januar 2020 eingeführt werden; als Abschluss der Arbeiten[…]

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