Bundeswehreinsatz im Kosovo soll über 20 Jahre hinaus verlängert werden (Nachtrag: BPK)

Der Einsatz im Kosovo, die längste Auslandsmission der Bundeswehr, soll über die bisherige Dauer von bereits fast 20 Jahren hinaus verlängert werden. Das Bundeskabinett beschloss am (heutigen) Mittwoch die weitere deutsche Beteiligung an der NATO-geführten KFOR-Mission in der ehemaligen serbischen Provinz. Die Personalobergrenze wird im neuen Mandat, das dem Bundestag zur Billigung zugeht, weiter verringert und von möglichen 800 auf maximal 400 Soldatinnen und Soldaten gesenkt.

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Bundeswehr-Standort Prizren ist Geschichte

Fürs Archiv: Der Abzug der Bundeswehr aus Prizren im Kosovo ist komplett. Am (gestrigen) Donnerstag wurde das letzte Mal die Flagge im Feldlager eingeholt, wie das Einsatzführungskommando auf seiner Webseite mitteilte*. Bereits Anfang Oktober hatte sich die Bundeswehr mit einem Übergabeappell aus der kosovarischen Stadt verabschiedet, die seit dem Einmarsch der NATO in die damalige serbische Provinz 1999 der Hauptsitz der deutschen Soldaten im Kosovo war. Weiterhin bleiben deutsche Soldaten im NATO-geführten Einsatz der Kosovo Forces (KFOR), allerdings im Hauptquartier[…]

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Nach fast 20 Jahren verabschiedet sich die Bundeswehr aus Prizren

Fast 20 Jahre nach Beginn des Bodeneinsatzes der NATO in der damaligen serbischen Provinz Kosovo hat die Bundeswehr den Abschied aus Prizren eingeläutet. Mit einem Übergabeappell am (heutigen) Donnerstag beendete der Kommandeur des 50. deutschen Einsatzkontingents, Oberstleutnant Eric Offermann, formal die Nutzung des deutschen Feldlagers in der Stadt im Süden des inzwischen unabhängigen Landes. Prizren war seit Beginn der Mission der Haupt-Standort der deutschen Soldaten im Kosovo.

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Merkposten: Kosovo-Entwicklung – mit Auswirkung auf Bosnien?

Wenn der frühere internationale Hohe Kommissar in Bosnien (und ehemalige schwedische Außenminister) Carl Bildt sowohl EU als auch NATO auffordert, ihre Truppen im Kosovo und in Bosnien zu verstärken, sollte man zumindest mal hingucken. Bildts Forderung kommt als Folge eines angestrebten, aber noch nicht fest stehenden Gebietsaustausches im seit zehn Jahren unabhängigen Kosovo: Der mehrheitlich von Serben bewohnte Norden des Landes soll gegen das mehrheitlich von ethnischen Albanern bewohnte serbische Preševo-Tal getauscht werden. Der Plan, bislang nur vom kosovarischen Präsidenten[…]

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Kosovo: Weiterer Schritt zum deutschen Abzug

Ziemlich genau 19 Jahre nach dem Einmarsch der NATO im Kosovo hat die Bundeswehr ihre Präsenz in dem Balkanland weiter deutlich reduziert. Zum 30. Juni endete planmäßig die Bereitschaft einer deutsch-österreichischen Eingreiftruppe, die für Notfälle in den Heimatländern in Bereitschaft stand. Mit dem Ende des so genannten ORF-Bataillons (Operational Readiness Reserve Force) wurde auch das im Kosovo eingelagerte Gerät der Eingreiftruppe für den Rücktransport fertiggemacht, wie die Bundeswehr am (heutigen) Mittwoch auf ihrer Webseite* berichtete.

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Fürs Archiv: Verlängerte Mandate für Kosovo, EUNAVFOR MED und UNIFIL

Der Bundestag hat am (gestrigen) Donnerstagabend, ein bisschen später als geplant, drei Mandate für die Beteiligung der Bundeswehr an Auslandseinsätzen verlängert. Zum späteren Wiederfinden: • KFOR im Kosovo Neues Mandat :  Bundestagsdrucksache 19/2384 (Meldung zum Kabinettsbeschluss hier) Abstimmungsergebnis: 508 Ja, 136 Nein, 4 Enthaltungen (Ablehnung von AfD und Linke sowie einigen Grünen-Abgeordneten, sonst Zustimmung) • EUNAVFOR MED / Mittelmeer Neues Mandat: Bundestagsdrucksache 19/2381 (Meldung zum Kabinettsbeschluss hier) Abstimmungsergebnis: 445 Ja, 210 Nein, 2 Enthaltungen (Zustimmung von CDU/CSU, SPD mit drei[…]

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Einsatz im Kosovo soll ins 20. Jahr gehen (Update)

Der bislang längste Auslandseinsatz der Bundeswehr, die Beteiligung an der NATO-geführten KFOR-Mission im Kosovo, soll ins 20. Jahr gehen. Das Bundeskabinett beschloss am (heutigen) Mittwoch eine Verlängerung des im Sommer 1999 beschlossenen Einsatzes. Die Personalobergrenze soll wie bisher bei 800 Soldatinnen und Soldaten bleiben; derzeit sind gut 400 deutsche Soldaten in dem Land, der früheren serbischen Provinz, im Einsatz. Das neue, allerdings inhaltlich gegenüber dem Vorjahr praktisch unveränderte Mandat geht jetzt dem Bundestag zur Billigung zu.

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