Kategorie: NATO-Ostflanke

Russische Fregatte feuert Leuchtraketen auf dänischen Hubschrauber

Das Verhalten in der Ostsee scheint rauer zu werden: Nach Angaben des dänischen Militärs wurde einer ihrer Hubschrauber südlich der Hafenstadt Gedser in internationalen Gewässern von einer russischen Fregatte mit Leuchtraketen beschossen. Ein Blick auf die Karte (oben) zeigt, dass das ganze praktisch vor der Tür der Deutschen Marine in Rostock passierte.

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Brigade Litauen: Ganz ohne Pflicht wird es nicht gehen

Für die vollständige Besetzung der neuen Panzerbrigade 45 in Litauen, der ersten dauerhaft im Ausland stationierten Kampfbrigade der Bundeswehr, werden die Streitkräfte am Ende auch auf verpflichtende Abordnungen von Spezialisten zurückgreifen müssen. Dazu sollen alle Bereiche der Bundeswehr beitragen Die Einheit soll bis Ende kommenden Jahres ihre vollständige Einsatzbereitschaft erreichen.

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Viel los vor Kaliningrad

Bereits seit einigen Tagen gibt es heftige Aktivität von NATO-Luftstreitkräften an der Ostflanke der Allianz. Über Polen und dem Baltikum, vor allem aber im Luftraum vor der russischen Exklave Kaliningrad waren mindestens seit dem vergangenen Dienstag auf den (zivilen) Transponder-Bildern AWACS-Überwachungsflugzeuge, Aufklärer und Tanker zu sehen – die vermutlich zahlreichen Jets, meist ohne Transponder, muss man sich dazudenken.

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Fürs Archiv: Deutsch-polnisches Verteidigungsabkommen im Wortlaut

Was lange währt… Das neue deutsch-polnische Verteidigungsabkommen, dass der deutsche Minister Boris Pistorius und sein polnischer Kollege Mitte Juni unterzeichnet hatten, ist nun auch veröffentlicht worden. Entgegen früherer Berichte steht keine zusätzliche Beistandsklausel drin, die über die Vereinbarungen in NATO und EU hinausgeht. Aber sehr viel zur praktischen Zusammenarbeit.

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Den dritten Tag hintereinander: Drohne über Rumänien abgeschossen

Den dritten Tag in Folge ist eine – vermutlich russische – Drohne über dem Luftraum des NATO-Mitglieds Rumänien abgeschossen worden. Erneut wurde das unbemannte Flugsystem von einem F-16-Kampfjet der rumänischen Streitkräfte unschädlich gemacht, diesmal innerhalb der Hoheitsgewässer im Schwarzen Meer.

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Rumänien schießt erneut Drohne über NATO-Territorium ab

Einen Tag, nachdem rumänische Kampfjets eine russische Drohne über dem Territorium des NATO-Landes abgeschossen hatten, wurde erneut ein unbemanntes Flugsystem über Rumänien abgeschossen. Wie am Vortag erreichte am (heutigen) Samstagmorgen eine rumänische F-16 die Vernichtung – offensichtlich war es der selbe Pilot wie am Freitag.

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Kampfjet schießt vermutlich russische Drohne über Rumänien ab (Neufassung)

Über dem rumänischen Hinterland ist am (heutigen) Freitag ein unbemanntes Flugzeug abgeschossen worden, vermutlich eine russische Shahed-Drohne. Dem Piloten eines rumänischen F-16-Kampfjets gelang der von der NATO angeordnete Abschuss, nachdem ein vorheriger Versuch eines italienischen Eurofighters erfolglos geblieben war. Die Drohne war mehr als eine Stunde im Luftraum des NATO-Landes unterwegs.

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Fürs Protokoll: Deutsche Pioniere bauen Sperren für den Suwalki-Korridor (Nachtrag)

Es hatte sich bereits abgezeichnet (und ist wohl zwischenstaatlich auch vereinbart, s. u.), jetzt ist es offiziell: Pioniere der Bundeswehr unterstützen Polen beim Bau von Befestigungen an der Grenze zu Belarus und Russland. Damit soll den Streitkräften beider Länder ein Angriff auf NATO-Gebiet erschwert werden – auch auf den so genannten Suwalki-Korridor, der die NATO-Mitglieder Polen und Litauen verbindet und von Belarus und der russischen Exklave Kaliningrad eingegrenzt wird.

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Fürs Protokoll: Balten warnen von russischen „Provokationen“, Moskau sieht „Panikmache“

Damit es hierzulande nicht untergeht: in den vergangenen Wochen gab es mehrfach Berichte, dass russische hybride Angriffe und/oder Provokationen gegen die baltischen Staaten und Polen drohten. Die Gefahr bestehe auch und gerade unabhängig vom Fortgang des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Quellen waren immer ungenannte Geheimdienstmitarbeiter, aus den osteuropäischen Staaten, aber auch den USA. Nunmehr haben die Präsidenten von Lettland und Litauen ihre entsprechenden Befürchtungen auch öffentlich gemacht.

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