Kategorie: Einsatz in aller Welt

Merkposten Mali: Einstieg in den Ausstieg der Bundeswehr bei MINUSMA (Nachtrag: Regierungssprecher)

Die Bundeswehr soll vorerst im Einsatz der Vereinten Nationen in Mali bleiben, im kommenden Jahr aber ein Mandat für ein Ende der deutschen Beteiligung an MINUSMA im Jahr 2024 bekommen. Darauf verständigten sich die zuständigen Ressorts der Bundesregierung. Aufgrund der zunehmenden Konfrontation zwischen der Übergangsregierung Malis und westlichen Nationen hatte vor allem das Verteidigungsministerium für einen Ausstieg geworben, während das Auswärtige Amt ein weiteres Engagement im Interesse der Sahel-Region befürwortete.

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Merkposten Mali: Die Briten gehen bei MINUSMA vorzeitig raus (Ergänzung: Elfenbeinküste)

Großbritannien beendet vorzeitig sein Engagement in der UN-Friedensmission MINUSMA in Mali und zieht seine Truppen, vor allem Aufklärer, aus dem westafrikanischen Land ab. Als Grund nannte die Regierung in London die anhaltenden Schikanen der Übergangsregierung Malis, die engere Bindung an Russland und den Einsatz russischer Söldner. Deutschland will bis zum Jahresende über den weiteren Einsatz der Bundeswehr in Mali entscheiden.

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Merkposten Mali: Abzug russischer Söldner – in die Ukraine?

Zum besseren Wiederfinden und fürs Archiv: Angeblich zieht Russland die Söldner der – privaten aber Kreml-nahen – Gruppe Wagner aus Mali ab, um sie in der Ukraine einzusetzen. Diese bislang nicht bestätigte Information stammt aus einer Quelle, die sonst mit Mali wenig zu tun hat: den Lagebriefings des ukrainischen Generalstabs.

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Merkposten Mali: Neues Warnsystem in Gao (genausowenig Abwehr wie das bisherige)

Die Bundeswehr hat in Gao im Norden Malis ein neues Alarmsystem installiert, dass die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz bei der UN-Mission MINUSMA vor anfliegenden Granaten und Raketen warnen soll – die aber genausowenig abschießen kann wie das bisher eingesetzte System. Und alle Entscheidungen über Investitionen in diesen Einsatz stehen unter dem Vorbehalt, dass die Bundesregierung noch in diesem Jahr über die Fortsetzung des Einsatzes entscheiden will.

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Bundeswehreinsatz im Irak wird „nach umfangreicher Prüfung“ fortgesetzt – Bundestag stimmt zu (m. Abstimmungsdetails)

Angesichts des Ukraine-Krieges und der Konzentration auf Bündnisverteidigung an der NATO-Ostflanke geraten die Auslandseinsätze der Bundeswehr ziemlich in den Hintergrund – aber es gibt sie ja weiter, und nicht nur den großen Einsatz in Mali: Die bereits seit Ende 2015 laufende deutsche Beteiligung an der internationalen Koalition gegen den Islamischen Staat hat der Bundestag um ein weiteres Jahr verlängert.

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Bundeswehr-Beteiligung an EU-Mission in Mali praktisch beendet

Die Bundeswehr hat die letzten Soldatinnen und Soldaten aus einem Trainingscamp der EU-Ausbildungsmission in Mali abgezogen. Damit ist einer der beiden deutschen Auslandseinsätze in dem westafrikanischen Land faktisch beendet. Über die Fortsetzung der zweiten Mission, der deutschen Beteiligung am Blauhelmeinsatz der Vereinten Nationen in Mali, soll noch in diesem Jahr entschieden werden.

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Bundeswehr aktiviert vorgeschobene Führung in Litauen: Brigade soll in 10 Tagen einsatzbereit sein

Die Verteidigungsminister*innen Litauens und Deutschlands, Arvydas Anušauskas und Christine Lambrecht, haben formal den vorgeschobenen Gefechtsstand einer Bundeswehrbrigade in dem baltischen Land in Dienst gestellt. Im Ernstfall sollen innerhalb von zehn Tagen mehrere tausend deutsche Soldatinnen und Soldaten nach Litauen an die Nordostflanke der NATO verlegt werden.

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Merkposten Mali: Russischer Kampfjet abgestürzt, Malis Präsident vereinbart mit Putin enge Zusammenarbeit (Neufassung)

In Gao im Norden Malis ist ein russischer Kampfjet abgestürzt, denen die malischen Streitkräfte erst vor zwei Monaten von Russland erhalten hatten. Beide Besatzungsmitglieder kamen ums Leben; ihre Nationalität ist unklar. Davon unabhängig vereinbarte der malische Übergangspräsident mit Russlands Staatschef Wladimir Putin eine (weitere) enge Zusammenarbeit.

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Merkposten Mali: Russischer Kampfjet abgestürzt, Malischer Präsident spricht mit Putin, Fluggnehmigungen weiter zäh (Upate)

Bei einem Flugunfall in Gao hat die malische Armee ein erst vor zwei Monaten erhaltenes russisches Kampfflugzeug verloren. Unabhängig von diesem Vorfall vereinbarte der malische Übergangspräsident mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine engere Zusammenarbeit beider Länder. Die Flugbewegungen der Bundeswehr im UN-Einsatz in Mali scheinen derzeit gesichert, auch wenn das Genehmigungsverfahren weiter zähflüssig läuft.

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