Kategorie: Einsatz in aller Welt

Rückkehr aus dem Afghanistan-Einsatz: In der Heimat sofort in Quarantäne

Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan wird durch die Mutationen des Coronavirus erschwert: Soldaten, die vom Hindukusch heimkehren, müssen für zwei Wochen in Quarantäne. Die Bundeswehr stufte ihr Einsatzgebiet in Afghanistan als Virusvariantengebiet ein, so dass für Rückkehrer die verschärften Einreisebedingungen nach Deutschland gelten.

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Nach Anschlag in Mali: Verwundete werden ausgeflogen – Zweites Flugzeug unterwegs (Update)

Nach dem Selbstmordanschlag in Mali, bei dem zwölf deutsche und ein belgischer Soldat verwundet wurden, hat die Bundeswehr damit begonnen, die Verwundeten auszufliegen. Eine erste Maschine startete am (heutigen) Samstagmorgen in Gao; ein zweites Flugzeug zur medizinischen Evakuierung wurde in die Region entsandt.

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Erstmals Verwundete der Bundeswehr im Blauhelm-Einsatz in Mali (Zusammenfassung)

Im Blauhelm-Einsatz der Vereinten Nationen in Mali sind erstmals deutsche Soldaten bei einem Angriff verwundet worden, einige von ihnen schwer. Der Anschlag eines Selbstmordattentäters mit einer Autobombe am (heutigen) Freitagmorgen nördlich von Gao im Norden des westafrikanischen Landes traf einen Bundeswehrkonvoi, der malische Einheiten begleitete. Die Verwundeten wurden in Rettungsstationen der deutschen, französischen und chinesischen Streitkräfte in Gao behandelt und sollen so schnell wie möglich ausgeflogen werden.

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Bundestag verlängert Bundeswehr-Einsätze bei KFOR und UNIFIL

Der Bundestag hat in der Nacht zum (heutigen) Freitag zwei langdauernde Auslandseinsätze der Bundeswehr weiter verlängert. Die Abgeordneten billigten sowohl das weitere deutsche militärische Engagement im NATO-geführten Einsatz im Kosovo als auch die Beteiligung der Marine an der UNIFIL-Mission vor dem Libanon.

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Lesestoff: Der Vormarsch der Taliban – (nicht nur) im Norden Afghanistans

Während die internationalen Truppen und damit auch die Bundeswehr mit ihrem Abzug aus Afghanistan beschäftigt sind, verzeichnen die Taliban zunehmend Geländegewinne. Nicht nur afghanische Medien melden fast täglich, welche Distrikte nun unter Kontrolle der Aufständischen sind. Zur Übersicht und als Lesestoff zwei Berichte von US-Medien:

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Deutschland will nun doch mehr afghanische Bundeswehr-Helfer aufnehmen als geplant

Deutschland will mehr einheimische Unterstützungskräfte des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan aufnehmen als zunächst geplant. Bundesinnenminister Horst Seehofer und danach das Verteidigungsministerium bestätigten, dass auch die so genannten Ortskräfte nach Deutschland kommen dürfen, die nach 2013 wegen möglicher Bedrohung durch die Taliban erfolglos einen Antrag gestellt hatten. Bislang war die Aufnahme auf die afghanischen Unterstützer beschränkt, die in den vergangenen zwei Jahren für die Bundeswehr gearbeitet hatten.

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Generalinspekteur in Afghanistan: „Das Lager ist im Grunde leer“ (Neufassung; Nachtrag: GI-Rede)

Bundeswehr-Generalinspekteur Eberhard Zorn hat für einen letzten Appell das Bundeswehr-Camp in Nordafghanistan besucht – und nach seinen Worten ist der Abzug praktisch vollzogen. Das Feldlager in Mazar-e Sharif sei im Grunde leer, sagte Zorn in einem Video aus dem Camp Marmal. Allerdings bleiben die deutschen Soldaten noch einige Tage in Afghanistan.

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Generalinspekteur nimmt Abschiedsappell der Bundeswehr in Afghanistan ab

Noch ist der deutsche Einsatz in Afghanistan nicht beendet – aber Generalinspekteur Eberhard Zorn hat den Abschiedsappell des Bundeswehrkontingents am Hindukusch schon mal abgenommen. Das teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr am (heutigen) Freitag via Twitter mit, zunächst ohne weitere Einzelheiten:

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