Kategorie: DroneWatch

DroneWatch: Willkommen, Fernpilot IIa!

Die Ausbildung an und mit unbemannten Luftfahrzeugen, also Drohnen, wird in der Bundeswehr inzwischen Standard (so ähnlich wie es Generalinspekteur Carsten Breuer bei der Pressekonfenz am gestrigen Mittwoch auch erläutert hatte). Aber Bundeswehr wäre nicht Bundeswehr, wenn nicht alles seine Ordnung haben müsste*: Die Ausbildung erfolgt nicht einfach zum Drohnenpiloten, sondern zum Fernpiloten der zivilen Kategorie A2 und militärischen Regelungswerk Kategorie II a.

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Kamikaze-Drohnen: Jetzt auch Vertrag mit Rheinmetall

Nach den Verträgen mit den Startup-Unternehmen Stark Defence und Helsing hat der Haushaltsausschuss des Bundestages auch einen dritten Vertrag mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über die Beschaffung von Loitering Munition gebilligt. Wie für die beiden vorangegangenen Verträge gilt für diese landläufig als Kamikaze-Drohnen bezeichneten Systeme die Vorgabe der Parlamentarier, den Gesamtauftragswert auf eine Milliarde Euro zu deckeln und auch Abrufe aus dem Rahmenvertrag erst nach vorheriger Billigung durch den Ausschuss vorzunehmen.

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DroneWatch: Laut Selenskij ukrainische Front-Erfolge im März fast allein mit Drohnen

Die Zahlen, die der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Monatsbeginn nannte, lassen – nicht nur angesichts der deutschen Debatte über Drohnen – aufhorchen: Die Erfolge, die die Ukraine an der Front gegen russische Soldaten erzielt habe, seien im März fast allein auf Drohneneinsätze zurückzuführen. Artillerie und andere Waffensysteme hätten dagegen nur eine untergeordnete Rolle gespielt.

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DroneWatch: Ukrainische Drohnenangriffe auf Russland landen im Baltikum

Es ist vermutlich nicht das erste und sicherlich nicht das letzte Mal: Mit Sprengstoff bewaffnete Drohnen der Ukraine, mit denen Ziele in Russland angegriffen wurden, sind vom Kurs abgekommen und in den benachbarten baltischen Staaten Estland und Lettland niedergegangen. Die beiden baltischen Länder teilten das offiziell mit. Allerdings erreichten auch ukrainische Drohnen ihre Ziele und sollen ein russisches Patrouillenboot beschädigt haben.

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Bundestag gibt Mittel für Loitering Munition frei – unter Auflagen (Neufassung, mit Wortlaut Maßgabebeschluss, und KORREKTUR)

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Weg für Investitionen in Kamikaze-Drohnen für die Bundeswehr, so genannte Loitering Munition, freigemacht. Die Abgeordneten billigten Rahmenverträge mit den deutschen Verteidigungs-Startups Stark Defence und Helsing, die bereits im kommenden Jahr diese als Munition eingestuften unbemannten Flugsysteme an die Truppe liefern sollen. Allerdings müssen die Unternehmen vor Ausschöpfen der ursprünglich avisierten Vertragssummen weitere Bedingungen erfüllen.

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Loitering Munition: Kein Jahr bis zur Entscheidung über Kamikaze-Drohnen (Nachtrag)

Wer in den vergangenen Jahren verfolgt hat, wie ein Jahrzehnt lang eine breite gesellschaftliche, politische, ethische und am Rande auch militärische Debatte über die Frage geführt wurde, ob die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen ausgerüstet werden soll, kann jetzt nur staunen: Am (heutigen) Mittwoch wird der Haushaltsausschuss des Bundestages voraussichtlich den Startschuss geben für die Beschaffung von zigtausenden Kamikaze-Drohnen, Einweg-Fluggeräten oder, wie es fachlich heißt: Loitering Munition. Eine kritische Debatte darüber entzündet sich bislang an Vertragsgestaltung und Eignerstruktur der Hersteller –

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Fürs Archiv: Erste israelische Unterwasser-Drohne für die Deutsche Marine

Die Deutsche Marine hat ihren ersten BlueWhale (Blauwal) erhalten, eine – unbewaffnete – Unterwasser-Drohne des israelischen Herstellers Israel Aerospace Industries (IAI). Das System soll nach Angaben des deutschen Unternehmens TKMS (gebürtig Thyssen Krupp Marine Systems, den Begriff möchte die börsennotierte Firma aber nicht mehr hören) die Marine bei der U-Boot-Abwehr und bei Aufklärungsmissionen unterstützen. Dafür soll der BlueWhale über längere Zeit autonom Seegebiete überwachen können.

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DroneWatch: Rheinmetall meldet Kamikazedrohne nach

Fürs Protokoll: In der kommenden Woche soll der Haushaltsausschuss des Bundestages über die Beschaffung von so genannter Loitering Munition, umgangsprachlich Kamikaze-Drohnen, der Hersteller Stark Defence und Helsing entscheiden. Bislang nicht im Rennen schien der Rüstungskonzern Rheinmetall – der aber schnell noch nachmeldete, dass seine Loitering Munition nun auch erfolgreich getestet wurde.

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