Kategorie: An der Heimatfront

Fürs Protokoll: Länder-Innenminister wollen engere Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

Die Innenminister*innen der Bundesländer wollen künftig die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr im Interesse der Gesamtverteidigung Deutschlands verbessern. Verteidigungsministerium und Streitkräfte sollen dafür in die Arbeit der Innenministerkonferenz (IMK) einbezogen werden, erklärte das Gremium nach einer Tagung in Hamburg. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte erstmals als Chef des Wehrressorts an einer IMK-Plenartagung teilgenommen.

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Personalstärke Mai 2026: Mit Schwankungen bleibt es unter 186.000

Nachdem die Zahl der aktiven Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr im April leicht gestiegen war, ging sie im Mai dieses Jahres wieder zurück – mit den auch vom Ministerium angekündigten saisonalen Schwankungen bleibt die Gesamtstärke damit vorerst weiterhin unter 186.000. Im vergangenen Monat wirkten der Rückgang der längerdienenden Zeitsoldaten bei gleichzeitigem erneuten Anstieg der Berufssoldaten, vor allem aber eine um rund 500 geringere Zahl der Freiwillig Wehrdienst Leistenden aus.

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Bundesregierung als Rüstungsexporteur: Pilotprojekt Montenegro

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat mit seinem Kollegen aus Montenegro, Dragan Krapović, eine Vereinbarung über den Verkauf von vier Airbus-Hubschraubern aus Deutschland an das NATO-Partnerland unterzeichnet. Das Geschäft im niedrigen Millionenbereich klingt erstmal nach nicht viel, aber es ist ein Pilotprojekt: Die Bundesregierung tritt damit planmäßig erstmals als Rüstungsexporteur in einem so genannten Government-to-Government-Geschäft auf.

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Kanzler bestätigt Ende des deutsch-französischen Kampfjets; Industrie sucht (europäische) Möglichkeiten

Bereits seit dem vergangenen Montag war klar, dass das deutsch-französisch-spanische Luftkampfprojekt FCAS vor dem Aus steht. Dass in einem zentralen Teil des Projekts, der Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs, Deutschland und Frankreich nicht mehr gemeinsam weitermachen wollen, bestätigte Bundeskanzler Friedrich Merz offiziell erst am (heutigen) Mittwoch auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Und natürlich kursieren längst Gedanken, wie es weitergehen könnte mit den deutschen und europäischen Luftkampffähigkeiten.

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Nach dem Scheitern von FCAS: Deutsche Industrie will Kampfjet der 6. Generation selbst entwickeln (Nachtrag: Pistorius)

Nach dem offenkundigen Scheitern wichtiger Teile des deutsch-französisch-spanischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) wollen deutsche Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen eigenständig einen neuen Kampfjet entwickeln. Als „Team Gen 6“ stehen wir bereit, um die Fähigkeiten, Überzeugungen und Interessen der nationalen Unternehmen und Kompetenzträger bei der Entwicklung eines Kampfflugzeuges der 6. Generation gemeinsam einzubringen, heißt es in einem Schreiben von acht Unternehmen, das Augen geradeaus! vorliegt.

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Ein NATO-Dienstposten, zwei Kandidaten (und einer davon ein Deutscher)

Der Vorgang ist schon ein bisschen ungewöhnlich: Die Spitzenposten der NATO sind, wenn ein Kandidat dafür öffentlich ausgerufen wird, in der Regel vorher intern im Kreis der Verbündeten abgesprochen worden. Doch für das Vorsitzendenamt des NATO-Militärausschusses gibt es nun plötzlich zwei Bewerber: Neben dem deutschen Generalinspekteur Carsten Breuer die kanadische Generalstabschefin Jennie Carignan.

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Zur Dokumentation: Tagesbefehl zu Mindestdienstzeiten

Zum strittig diskutierten Thema Mindestdienstzeiten vor Beförderung und dem damit verbundenen Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und -bootsleute in diesem Jahr haben Verteidigungsminister Boris Pistorius und Generalinspekteur Carsten Breuer wie erwartet einen Tagesbefehl erlassen. Zur Dokumentation der Befehl mit dem Datum vom (gestrigen) Montag im Wortlaut:

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