Kategorie: NATO

Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer zum künftigen Chef des NATO-Militärausschusses gewählt

Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer ist zum künftigen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses gewählt worden. Die Stabschefs der Mitgliedsländer der Allianz wählten den 61-jährigen General zum Nachfolger des italienischen Admirals Giuseppe Cavo Dragone. Der sechste Deutsche an der Spitze des höchsten militärischen Gremiums der NATO soll sein Amt im Juli kommenden Jahres antreten.

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Fürs Archiv: Russland reagiert scharf auf US-Mittelstreckenraketen in Norwegen

Nachdem die US-Streitkräfte für eine Übung vorübergehend Startgeräte unter anderem für Tomahawk-Marschflugkörper in Norwegen stationiert haben, hat Russland mit scharfen Worten reagiert. Die Abschussbasen und Kontrollzentren seien damit Ziel möglicher russischer Angriffe, erklärte das Außenministerium in Moskau.

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Fürs Protokoll: Neuer Kommandeur für US-Landstreikräfte in Europa – mit einem Stern weniger

US-Präsident Donald Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth haben einen neuen Kommandeur für die US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika berufen, der zugleich Kommandeur der NATO-Landstreitkräfte in Europa ist: Generalleutnant Kevin D. Admiral, bisher kommandierender General des III. US Corps in Texas, soll auf den geschassten General Chris Donahue folgen. Das Europa-Kommando soll künftig offensichtlich ein Drei-Sterne-Hauptquartier werden, weniger hochrangig besetzt als bisher.

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Nah dran: Russischer U-Boot-Jäger in Sichtweite von britischem Träger

Die Fotos, die die Royal Navy veröffentlicht hat, sind schon… beeindruckend: Ein russischer Seefernaufklärer, ausgerüstet für die U-Boot-Jagd, hat sich vor Norwegen auf Sichtweite dem britischen Flugzeugträger Prince of Wales genähert – und dann auch noch Sonarbojen abgeworfen. Die Briten starteten F-35-Jets von Bord des Trägers, um die russische Maschine abzufangen.

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Mehr deutsches (und niederländisches) Engagement an der NATO-Ostflanke – und eine US-Zusage

Deutschland hat zusammen mit den Niederlanden mehr Verantwortung an der Nordostflanke der NATO übernommen: Das deutsch-niederländische Korps mit Sitz in Münster stellt künftig das taktische Hauptquartier der Landstreitkräfte der Allianz für Estland und Lettland. Der US-Kommandeur für Europa sicherte bei der Übergabe am (heutigen) Dienstag in der estnisch-lettischen Grenzstadt Valga zu, dass die USA auch weiterhin zur Verteidigung des europäischen Bündnisgebiets stünden.

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Ein NATO-Dienstposten, zwei Kandidaten (und einer davon ein Deutscher)

Der Vorgang ist schon ein bisschen ungewöhnlich: Die Spitzenposten der NATO sind, wenn ein Kandidat dafür öffentlich ausgerufen wird, in der Regel vorher intern im Kreis der Verbündeten abgesprochen worden. Doch für das Vorsitzendenamt des NATO-Militärausschusses gibt es nun plötzlich zwei Bewerber: Neben dem deutschen Generalinspekteur Carsten Breuer die kanadische Generalstabschefin Jennie Carignan.

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Plötzlicher Stopp von US-Truppenrotation nach Europa? (Nachtrag)

Eine US-Kampfbrigade, die sich bereits auf den Weg nach Europa machen wollte, ist nach einem amerikanischen Medienbericht praktisch in letzter Minute gestoppt worden. Das Brigade Combat Team sollte im Zuge der planmäßigen Rotationen von US-Streitkräften nach Polen verlegen, wird nun aber voraussichtlich nicht entsandt. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.

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Erkundungsmission auf Grönland: Das war keine Übung

Im Januar dieses Jahres flogen Soldaten aus mehreren europäischen NATO-Ländern, darunter auch Deutsche, nach Grönland. Mitten in den immer lauteren US-Drohungen mit einer Annexion der zum Königreich Dänemark gehörenden Insel sollte mit der Erkundung für die Mission Arctic Sentry ein Zeichen gesetzt werden. Inzwischen, so berichtet der dänische Rundfunk, ist klar: Das war keine Übung. Die dänischen Soldaten, aber auch ihre europäischen Partner waren bereit, als Stolperdraht gegen einen amerikanischen Angriff zu dienen.

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Pistorius lehnt Einsatz in Straße von Hormus erneut ab: „Es ist nicht unser Krieg“ (Nachträge: Merz, Regierungssprecher)

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat erneut einen Bundeswehreinsatz in der Straße von Hormus zur Sicherung der Schifffahrt im von den USA begonnenen Krieg gegen Iran abgelehnt. Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen, wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, sagte der Minister. Zudem bleibe die Frage, was einige europäische Kriegsschiffe in der Region ausrichten könnten, was die US-Streitkräfte nicht selbst machen könnten. (Transkripte der Aussagen des Bundeskanzlers und aus der Regierungspressekonferenz unten nachgetragen)

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