Kategorie: Ausrüstung und so

Bundestag gibt Mittel für Loitering Munition frei – unter Auflagen (Neufassung, mit Wortlaut Maßgabebeschluss, und KORREKTUR)

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Weg für Investitionen in Kamikaze-Drohnen für die Bundeswehr, so genannte Loitering Munition, freigemacht. Die Abgeordneten billigten Rahmenverträge mit den deutschen Verteidigungs-Startups Stark Defence und Helsing, die bereits im kommenden Jahr diese als Munition eingestuften unbemannten Flugsysteme an die Truppe liefern sollen. Allerdings müssen die Unternehmen vor Ausschöpfen der ursprünglich avisierten Vertragssummen weitere Bedingungen erfüllen.

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Loitering Munition: Kein Jahr bis zur Entscheidung über Kamikaze-Drohnen (Nachtrag)

Wer in den vergangenen Jahren verfolgt hat, wie ein Jahrzehnt lang eine breite gesellschaftliche, politische, ethische und am Rande auch militärische Debatte über die Frage geführt wurde, ob die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen ausgerüstet werden soll, kann jetzt nur staunen: Am (heutigen) Mittwoch wird der Haushaltsausschuss des Bundestages voraussichtlich den Startschuss geben für die Beschaffung von zigtausenden Kamikaze-Drohnen, Einweg-Fluggeräten oder, wie es fachlich heißt: Loitering Munition. Eine kritische Debatte darüber entzündet sich bislang an Vertragsgestaltung und Eignerstruktur der Hersteller –

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Fürs Archiv: Erste israelische Unterwasser-Drohne für die Deutsche Marine

Die Deutsche Marine hat ihren ersten BlueWhale (Blauwal) erhalten, eine – unbewaffnete – Unterwasser-Drohne des israelischen Herstellers Israel Aerospace Industries (IAI). Das System soll nach Angaben des deutschen Unternehmens TKMS (gebürtig Thyssen Krupp Marine Systems, den Begriff möchte die börsennotierte Firma aber nicht mehr hören) die Marine bei der U-Boot-Abwehr und bei Aufklärungsmissionen unterstützen. Dafür soll der BlueWhale über längere Zeit autonom Seegebiete überwachen können.

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DroneWatch: Rheinmetall meldet Kamikazedrohne nach

Fürs Protokoll: In der kommenden Woche soll der Haushaltsausschuss des Bundestages über die Beschaffung von so genannter Loitering Munition, umgangsprachlich Kamikaze-Drohnen, der Hersteller Stark Defence und Helsing entscheiden. Bislang nicht im Rennen schien der Rüstungskonzern Rheinmetall – der aber schnell noch nachmeldete, dass seine Loitering Munition nun auch erfolgreich getestet wurde.

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Zukunft von FCAS: Neue deutsche Prüfschleife – und vielleicht dann unbemannt?

Die Zukunft des deutsch-französisch-spanischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) scheint derzeit ohnehin auf der Kippe zu stehen. Da bekommt eine Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz zu dem wichtigen Rüstungsprojekt eine zusätzliche Bedeutung: Will Deutschland vielleicht von dem bisherigen Ziel abrücken, gemeinsam mit Frankreich einen neuen bemannten Kampfjet zu entwickeln – und setzt auf die High-Tec-Drohne? Die Antwort der Regierung auf diese Frage ist vorerst, nun, merkwürdig.

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Entscheidung über Kamikaze-Drohnen: Pistorius teilt Bedenken zu Investor

In der kommenden Woche soll der Haushaltsausschuss des Bundestages über die Beschaffung von so genannter Loitering Munition, also Angriffsdrohnen, entscheiden – aber die Bedenken gegen einen Investor der beteiligten Firmen haben auch Verteidigungsminister Boris Pistorius erreicht. Es müsse geklärt werden, welchen Einfluss der Trump-Unterstützer Peter Thiel auf das operative Geschäft der Herstellerfirma Stark Defence habe, sagte der Minister.

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FCAS-Vorstoß: Industrie und Gewerkschaft in Deutschland wollen zwei Flugzeugmuster

Es ist formal gesehen nur eine Meinungsäußerung von interessierten Lobbygruppen – aber in der Debatte über den weiteren Weg des deutsch-französisch-spanischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) eine gewichtige Stimme: Gemeinsam rufen die deutsche Luftfahrtindustrie und die Gewerkschaft IG Metall dazu auf, von der bisherigen Arbeitsteilung abzugehen und dafür nicht wie bisher geplant ein, sondern zwei Flugzeugmuster als Teil des Systems zu bauen.

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Noch keine Entscheidung über F126 – aber schon mal „Projektstart“ MEKO200

Fakten schaffen noch ohne Waffen: Das Schicksal der Fregatte F126 der Deutschen Marine ist noch offen – aber das Konkurrenzprodukt, die MEKO200-Fregatte, läuft sich schon mehr als warm. Jedenfalls verkündete das Werftunternehmen TKMS (früher mal: Thyssen Krupp Marine Systems, so wollen sie aber nicht mehr genannt werden) den Projektstart für seine Kriegsschiff-Version für die Bundeswehr.

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