Protokollnotiz: A400M-Flotte der Luftwaffe komplett
Für die Bundeswehr ist es bislang nur eine Protokollnotiz: Mehr als 20 Jahre nach Beginn des Projekts und mehr als zehn Jahre nach Beginn der Auslieferungen ist die A400M-Flotte der Luftwaffe komplett. Die 53. und damit letzte für die deutschen Streitkräfte bislang geplante Transportmaschine von Airbus landete am vergangenen Freitag auf dem Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover.
Auf dieses doch nicht unwichtige Ereignis bin ich auch nur durch die Mitteilungen der Fachportale Flugrevue und Aerobuzz gestoßen – die Luftwaffe selbst beschränkte sich auf knappe Einträge bei Instagram und BlueSky, in denen nicht erwähnt wurde, dass die Flotte komplett ist.
Dabei könnte man ja so was als Erfolgsgeschichte verkaufen – wonach es bei der Auslieferung des ersten Flugzeugs im Dezember 2014 gar nicht aussah. Die ersten Maschinen wurden von technischen Problemen geplagt, erst der Einsatz bei Evakuierungsoperationen wie aus Kabul 2021 brachte den Durchbruch auch fürs Image dieses Militärtransporters. Chance verpasst, schade.
(Wer diverse Details nachlesen möchte: Unter dem Suchbegriff A400M findet sich hier bei Augen geradeaus! einiges).
(Archivbild: Die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei der Abnahme des ersten A400M für die Luftwaffe am 19. Dezember 2014 in Wunstorf – Kai-Axel Döpke/Bundeswehr)
Vielleicht ist die Lieferung ja noch nicht komplett und man beschafft bald noch ein paar Maschinen mehr ;-) ?!
Die A400M hat sich ja mittlerweile zu Erfolgsgeschichte entwickelt.
Zuverlässig und sehr vielseitig einsetzbar…
In Zukunft auch flexibel in neuen Szenarien einsetzbar.
Drohnenmutterschiff (bis zu 50 Drohnen)
Taurus „Bomber“ (12 Taurus)
Löschflugzeug mit 20t Wasser
alles spannend!
vllt auch auf europäischer Ebene als Ergänzung zu der MRTT?
Eine komische Beschaffungsreihenfolge hat dieses Programm. Vor allem hatten die Franzosen die ersten Maschinen bekommen, die BW war Recht spät mit der ersten Maschine dran, aber jetzt haben wir 53 Maschinen bekommen, aber die Franzosen haben erst 25 von 50 bestellten A 400 m erhalten. Die Auslieferung aller 53 Maschinen ist ein Erfolg für die BW. Die eingesetzten Maschinen scheinen mittlerweile auch problemlos zu funktionieren. Leider teilt die BW nie mit, wie es mit der tatsächlichen Verfügbarkeit aussieht, wie viele A 400 m die BW gleichzeitig einsetzen kann? Sehr interessant wäre auch, wie die Verfügbarkeit der 53 A 400 m ist im Vergleich zu den 6 deutschen Super Herkules Transportflugzeugen ist, die in Frankreich stationiert sind? Ursprünglich sollten 60 Maschinen gekauft werden, dann die Reduktion auf 53 Flugzeuge und zwischendrin sollten 13 Flugzeuge weiterverkauft werden oder multinational genutzt werden. Beides hat sich zum Glück für die BW zerschlagen. Bisher fehlt mir in der Diskussion über die wachsende Bundeswehr aber die Frage, reichen diese 53 Flugzeuge tatsächlich aus für eine 270.000 Mann Bundeswehr in der Zukunft bzw bräuchte die BW nicht zusätzliche Maschinen, zB als Löschflugzeug oder als Mutterschiff für Drohnen & Marschflugkörper? Mit der Idee der multinationalen Einheit, gab es auch die Idee eines zweiten Standortes für den A 400 m. Der 2 Standort wurde wg ein paar Millionen Euro Kosten dann von der schwachen Ministerin Lamprecht wieder begraben. Für eine wieder größere BW scheint mir ein Standort als zu wenig, auch aus Gründen der Resilenz. Ich hoffe also, dass die BW auch bei der Standortfrage zur Vernunft kommt und 10 – 13 der Maschinen doch noch in Lechfeld oder Hohn stationiert!
Es ist zunächst einmal sehr gut, dass wir zumindest hier bei der Bundeswehr mittlerweile sehr gut dastehen. Als weltweit größter Betreiber dieses Flugzeugmusters und mitten in Europa stationiert, haben wir ja wirklich was zu bieten.
Ansonsten bin ich ja bekanntermaßen überhaupt kein Freund von „Lieferung abgeschlossen“. Es ist für mich in Ordnung, wenn die Bundeswehr jetzt ein paar Jahre lang zunächst einmal nachrüstet, d.h. die ersten Flugzeuge auf den aktuellen Rüststand bringt und die Flotte damit auch vereinheitlicht. In spätestens fünf Jahren sehe ich dann aber auch den Wiedereinstieg in eine länger andauernde Beschaffungsfolge auf kleinem Niveau. Dabei denke ich an 2 Maschinen pro Jahr. Ansonsten fallen wir in die gleiche Auslieferungs-Lücke von mehr als 10 Jahren wie beispielsweise beim Eurofighter.
Ich bin auch immer dafür, weiter an der Vielseitigkeit des Einsatzes dieses Musters zu arbeiten. Obibiber hat ja bereits ein paar Beispiels genannt. Außerdem sind sich auch noch ein paar mehr Tankerausstattungen denkbar.
Der andere Aspekt ist, dass sich auch bei dem Fahrzeugpark des Heeres zunehmend Transportoptionen für die A400M ergeben. Alle Boxer-Varianten lassen sich – in Fahrzeuge und Module getrennt – grundsätzlich transportieren. Das ist allerdings doch recht aufwendig. Die Luchs2 dagegen werden sich hoffentlich dagegen komplett transportieren lassen. Ebenso die Patria Nemo. Und vieles mehr, was da noch kommt. Ich fände es sinnvoll, wenn ein Übungsszenario aufgesetzt würde, bei dem wir in möglichst kurzer Zeit substantielle Feuerkraft geschützt nach Finnland fliegen würden. Ist ja mittlerweile auch NATO-Partner und über den Landweg nicht wirklich gut erreichbar.
Zur Verwendung als Drohnenmutterschiff:
„A400M Atlas wird bald zu einem „Mutterschiff“ werden können, das in der Lage ist, bis zu 12 Marschflugkörper mit großer Reichweite in der Größe des Taurus oder bis zu 50 mittelgroße Drohnen zu starten.
Diese Marschflugkörper und Drohnen können einzeln oder in Schwarmformation aus dem großen Laderaum des Flugzeugs eingesetzt werden, während es weit außerhalb der Reichweite feindlicher Flugabwehr bleibt“.
https://x.com/AlexXplore/status/2045798811042554305
Im Februar erklärte dazu Gerd Weber, Leiter des A400M-Programms bei Airbus gegenüber Bloomberg, dass ein Projekt zur Umrüstung der Atlas in ein „Mutterschiff“ im Gange sei.
Der Stabschef der FRA Luft- und Weltraumstreitkräfte (CEMAAE), General Jérôme Bellanger, bestätigte die Entwicklung während einer Anhörung in der Nationalversammlung am 14. April 2026.
https://www.opex360.com/2026/04/18/lavion-de-transport-a400m-atlas-pourra-bientot-lancer-des-missiles-de-croisiere-a-longue-portee/#google_vignette
Siehe auch Europäische Sicherheit & Technik [ESUT] anlässlich der Auslieferung der 53. Maschine für die Deutsche Luftwaffe.
Die Absicht passt zum weiteren Fähigkeitsaufbau innerhalb von Drohnenkriegsführung aber auch Deep Strike Capability über beispielsweise einen Taurus-Nachfolger mit 1000 km Reichweite.
Wo stellen die Wunstorfer die ganzen Flieger eigentlich hin, Vorfeld und Hangars müssten ja brechend voll sein? Oder wird „ausgelagert“?
Zum Thema Transportflugzeuge:
In den letzten Jahrzehnten hatte ich die Möglichkeit alle unten aufgeführten Transportmaschinen (teils incl. Cockpit) zu besichtigen. Eine C 17 Globemaster mit Riesenfrachtraum bspw. bei mir in der Nähe auf dem Tag der offenen Tür der Wiesbaden-Erbenheim Airbase vor ca. 20 Jahren.
Zuladungen ( grob gerundet ):
C 130 Hercules: ~20 t
A 400 M: ~40 t
C17 Globemaster 3: ~80 t
C 5 Galaxy: ~150 t
Die ersten drei sind grundsätzlich tauglich für unbefestigte Pisten. Aber was das bedeutet sah man ja schon bei der leichtesten Transportmaschine in der Liste bei der Rettungsmission vor kurzem im Iran.
Bei der Landung eingebrochen, Start nicht mehr möglich.
Gerade die beeindruckenden Transportkapazitäten der USA will man europäisch ja wohl in Zukunft zumindest teilweise ersetzen.
Da wird mit Sicherheit noch über Nachbestellungen sinniert.
Unterhält man sich mit Piloten sind die selbst off the record recht angetan von der A 400 M.
Anfängliche Probleme beseitigt, sehr gutes Cockpitsystem.
Über das Preis/Leistungs-Verhältnis kann man aber dennoch diskutieren…
@Landmatrose3000
Der Fliegerhorst Wunstorf wird durch umfangreiche Baumaßnahmen, darunter der Neubau eines A400M-Wartungszentrums (Fertigstellung ca. 2026/2027) und die Erweiterung der Tanklagerkapazitäten zum zentralen Standort für das Transportflugzeug Airbus A400M ausgebaut. Bis 2028 sind über 80 Einzelprojekte, wie neue Hangars und Infrastrukturmaßnahmen, geplant, um den Stützpunkt zu modernisieren.
(Niedersächsisches Landesamt für Infrastruktur).
Eventuell kann das Flugmuster ja nun auch Grundlage für die Entwicklung eines strategischen Lufttransporters mit hoher Kapazität sein, den wir fraglos auch innerhalb Europas durchaus gut gebrauchen könnten, um von amerikanischen und russischen Anbietern unabhängiger zu sein.
Dass man Drohnen mit einem Transportflugzeugabsetzen kann, ist dabei nur ein weiterer Pluspunkt. Die Fähigkeit, bis zu 12 Taurus quasi auf einmal loszuschicken, ist durchaus auch eine positive Sache. Da kann man sich den nächsten sonntagabendlichen Meltdown von Putin-Propaganda-Pöbler Wladimir Solowjow schon fast vorstellen. :-)
@ Landmatrose Bei der zuhnemenden Bedrohung durch Drohnen wäre ich für eine Flugzeug-
tiefgarage. Aber vielleicht sieht es da so aus wie auf den Flugfeldern am Golf, wo die amerikanischen Flugzeuge ein Atomziel bilden.
Gratulation!
Trotz großer Probleme zum Anfang, kann man die A400M „Atlas“ mittlerweile als Erfolgsrgeschichte klassifizieren.
Ob die Fähigkeiten zum taktischen Lufttransport ausreichend sind, mag man dikutieren, was aber schon längst überfällig ist, ist die Fähigeit zum strategischen (!) Lufttransport.
Gerade im Hinblick auf die Verfasstheit der NATO und den geringen strategischen Transportkapazitäten OHNE die USA, sollten wir uns dahingehend Gedanken machen.
Die militärischen Fähigkeiten von RAF und RCAF sind rund 20 Maschinen – inkl. der Maschinen in Ungarn.
Die, wie von @Apollo11 richtig dargestellten, beiden „westlichen“ Muster sind technisch über 40 Jahre alt und werden seit rund 25 Jahren nicht mehr produziert.
Beide Muster sind rein amerikanisch und benötigen absehbar auch Ersatz.
Wenn Airbus jetzt (!) den Auftrag zur Entwicklung eines 120to Logistikflieger bekäme, wären viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
1. Europa wäre mittelfristig in der Lage auch generisch strategischen Lufttransport anzubieten, ohne sich auf die USA oder zivile Anbieter mit russisch/ukrainischen Flugmustern aus den 1980er Jahren abstützen zu müssen
2. Die Verwerfungen bei Airbus durch das absehbare Scheitern von FCAS wäre mehr als kompensiert
3. Die Industriearbeitsplätze der A400m-Herstellungsorte wären weit über 2040 hinaus gesichert
4. Da auch die USA in vielen Jahren ihre strategischen Transportmaschinen austauschen müssen, wäre ein Nachfolgeprodukt – unabhängig vom Produktionsstandort – bereits vorhanden.
5. Airbus könnte das Flugzeug mittelfristig auch zivil anbieten, was den Industrie-Standort Deutschland unterstützen könnte. (UPS, DHL, Fedex, Amazon, …)
Ich hoffe, dass man das Momentum endlich anfängt zu nutzen.
Zur Standort-Frage: Im Sinne einer gesteigerten Resilienz halte ich es durchaus für sinnvoll, wenn man grundsätzlich die einzelnen Muster auf mehrere Standorte verteilt. Das gilt übrigens nicht nur für die A400m sondern zum Beispiel auch für die Tiger-Kampfhubschrauber, etc. Es sollte vermieden werden, durch „Neutralisierung“ eines einzigen Standortes gleich eine komplette Fähigkeit der Bundeswehr lahmlegen zu können.
Ich denke, dass bei der durchaus nennenswerten Anzahl der A400m ein weiterer Flugplatz im Süden der Bundesrepublik auch keine Effizienz-Verluste bedeutet. Manche „Kunden“ wären z.B. dichter vor Ort, manche Transportstrecken, z.B. Richtung Mittelmeer-Anrainer kürzer und es wäre sicher auch einfacher Personal zu gewinnen, wenn man zwei Standorte statt einenes einzelnen anbietet.
Zur – völlig plausiblen – Forderung nach einem zweiten A-400 M Standort: Nach der „Zeitenwende“ hatte es wohl Prüfaufträge an die fliegenden Verbände der Luftwaffe gegeben, ob bzw. wie Auflockerung oder Verlegefähigkeit durch welche Maßnahmen und Beschaffungen hergestellt werden könnten… Ein „Monsterthema“, alleine die Anzahl der nötigen Fahrzeuge und Kraftfahrer!
@ BOW
Über PESCO läuft gerade in der Tat das Projekt Strategic Air Transport Outsized Cargo (STATO), das unter Führung Deutschlands bereits ein Anforderungsprofil für ein europäisches Transportflugzeug in dieser Größenordnung erarbeitet. Dieses soll laut Projektbeschreibung dann die Basis für eine europäische Entwicklung dienen.
Ich könnte mir neben einer Simple Stretch Version für mehr Volumen bei gleicher Payload auch eine weitere Version zur Luftbetankung mit Boom und nicht nur Schlauchtrichter vorstellen.
Embraer arbeitet an so einem Konzept in der C390 und da die F-35 Flotte in Europa immer weiter steigt, wäre so eine Version des A400M denkbar.
https://www.airandspaceforces.com/northrop-embraer-air-force-tactical-tanker-ace/
@Landmatrose3000
Ich wohne nicht sooo weit weg und besuche den Stützpunkt im Sommer öfter zum Plane Watching auf dem Weg zum Strenhuder Meer Naherholungsgebiet.
Es stehen nie mehr als 12-14 Maschinen auf dem Vorfeld.
Hallen gibt es für 8 Maschinen…zukünftig 10.
Das bedeutet ,es sind über 30 irgendwo anders unterwegs oder abgestellt.
Die meisten davon vermutlich in Spanien für Upgrades und Wartung.
Wartung wird aber zukünftig komplett in Wunstorf sein.
@Obibiber
Deutsche Daten zur Verfügbarkeit werden schon länger nicht mehr veröffentlicht.
Immerhin gibt es Anhaltspunkte: Die Briten meldeten schon 2022 Verfügbarkeiten über 70%, nur die C-17 schnitt besser ab, die C-130J hingegen deutlich schlechter. https://www.airforce-technology.com/features/uk-a400m-has-higher-availability-rates-than-departing-c-130j/
@Der Realist: Die F-35 ist vermutlich bis Ende ihrer Dienstzeit eh‘ obsolet bzw. wird durch andere Muster ersetzt werden. Das Konzept, welches die Tragfähigkeit der F-35 als integrierter Bestandteil der NATO-Luftwaffen bedingte, ist durch das politische Mäandern der USA nachhaltig infrage gestellt. In Zukunft wird vermutlich eher die technische Dominanz der USA zugunsten europäischer Standards zurückgefahren werden.
Mit viel Glück kann eine neue amerikanische Regierung die Brüche kitten und an amerikanischem Einfluss retten, was noch zu retten ist, wenn sie um 180° eine politische Wende vollzieht und einen Gang nach Canossa (lies: Brüssel) antritt.
@Lobata:
Ja, stimmt, dass da seit 2021 (!) die „Strategic Air Transport for Outsized Cargo“ (SATOC) Initiative über Pesco läuft, aber ohne GB ergibt das wenig Sinn, zumal das Ganze auch über die EU aufgehängt ist.
Solange da nicht jemand Geld auf den Tisch legt und sagt:“Wir machen das jetzt!“, wird da nichts bei raukommen. Und wie sinnhaft eine Arbeitsgruppe mit Deutschland als Leiter, Frankreich, Niederlande und Tschechien als Teilnehmern und Finnland (!) als Beobachter ist, mag man für sich evaluieren. Meiner Wahrnehmung nach ist das alles nur eine Alibi-Laberveranstaltung wie alles, das bisher unter dem Label PESCO läuft.
Dennoch Danke für den Hinweis, dass man sich der Lage zwar bewusst ist, aber lieber dann doch nicht handeln will.
@Windlicht:
Ausser Frankreich werden alle anderen Nutzerstaaten weniger als die Hälfte der deutschen A400m-Flotte betreiben. „Ein „Monsterthema“, alleine die Anzahl der nötigen Fahrzeuge und Kraftfahrer!“ kann das also nicht sein, einen Standort mit 25 Maschinen zu betreiben. Man muss ja nicht auch gleich alle Wartungsinfrastruktur doppeln. Es bliebe zu klären, welches mehr an Fahrzeugen und Kraftfahren wirklich benötigt wird, wenn man zwi statt einen Standort betreibt. Und wie dies in Relation zu den gesamten Anschaffungs- und Betriebskosten zu sehen ist.
@Metallkopf: In Europa werden in den kommenden 20 Jahren nun mal F35 in großer Anzahl stationiert sein und auch die Bundeswehr wird dieses Modell betreiben. Das kann man mögen oder nicht – es wird trotzdem Fakt sein. Deshalb halte ich den Vorschlag von „der Realist“ die Betankungsfähigkeit der A400ms mit Booms weiter zu flexibilisieren für absolut gerechtfertigt.
Allgemeiner gesprochen würde ich es für sinnvoll halten, dass mal größere Übungen angesetzt werden. Also der Art 1 – 2 Geschwader von Jagdflugzeugen und Jagdbombern samt benötigter Tanker- und AWACS-Unterstützung fliegen zusammen mit voller Bewaffnung und ohne Zwischenlandung von Deutschland nach Litauen und dann über Lettland und Estland wieder nach Deutschland zurück. Dann würden wir schon sehen, wo es in der Logistik hakt.