Schlagwort: Airbus

H145M heißt jetzt MBB BK-117, sonst ändert sich nix (Nachtrag: Alles wieder zurück)

Das Unternehmen Messerschmitt-Bölkow-Blohm, bekannt unter dem Kürzel MBB, war eines der großen in der Nachkriegsgeschichte der deutschen Luftfahrt, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Messerschmitt und Bölkow und einer Tochterfirma der Werft Blohm&Voss. Schon Ende der 1980-er Jahre ging MBB in der damaligen Daimler-Tochter DASA auf, die Teil des europäischen Luftfahrtkonzerns EADS wurde, der inzwischen Airbus  heißt. 30 Jahre später hat die Luftwaffe die Bezeichnung MBB zu neuem Leben erweckt.

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Luftwaffe bekommt neue Eurofighter als Ersatz für erste Generation (Nachtrag)

Die Luftwaffe bekommt neue Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter. Der Haushaltsausschuss des Bundestages billigte ein Paket im Umfang von 5,4 Millarden Euro für die Beschaffung von 38 Maschinen. Damit sollen die Eurofighter der ersten Generation ersetzt werden; mit den Planungen für die Ablösung des betagten Kampfjets Tornado hat diese Entscheidung nicht direkt zu tun.

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Spezialkräfte-Hubschrauber H145M: Ausbildungs-Test im Sahel

Im Niger, in der so genannten Sahel-Zone südlich der Sahara, bilden deutsche Kampfschwimmer in der Operation Gazelle nigrische Spezialkräfte aus. Diese Mission, ausdrücklich kein mandatierter Bundeswehreinsatz, ist schon länger bekannt. Interessant ist der kurze Videoclip, den Generalinspekteur Eberhard Zorn nach seinem Besuch bei Gazelle veröffentlichte, dennoch: Erstmals setzte die Bundeswehr bei dieser Ausbildungsmission auch die Spezialkräfte-Hubschrauber vom Typ Airbus H145M, den so genannten Special Operations Forces Light Utility Helicopter (SOF-LUH) ein.

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Nach Korruptionsvorwürfen: Airbus zahlt 3,6 Mrd € an Behörden in USA, Frankreich und UK

Wenn der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus, (auch) einer der größten Rüstungskonzerne weltweit und einer der Hauptlieferanten der Bundeswehr, nach Korruptionsvorwürfen eine Milliardensumme an Behörden in den USA, Frankreich und Großbritannien zahlt, dann ist das hier zumindest fürs Archiv von Interesse. Die Details sind zwar etwas für hoch spezialisierte Juristen, zur Dokumentation aber das, was am (heutigen) Freitagabend bekanntgeworden ist.

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Lesestoff: Erfahrungen mit dem A400M – aus britischer Sicht (Nachtrag)

Die Meldungen über das Transportflugzeug A400M sind hierzulande überwiegend von Problemen mit der Technik der Maschinen geprägt – und immer wieder kommt die Frage auf: Haben die anderen Nationen, die diese Flugzeuge nutzen, keine entsprechenden Schwierigkeiten? Ein bisschen Antworten darauf gibt ein ausführlicher Blick eines britischen Kollegen, der auf Luftfahrt spezialisiert ist:

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A400M-Transporter jetzt mit Schutzausstattung gegen Raketenbeschuss einsatzbereit (Korrektur)

Die A400M-Transportflieger der Luftwaffe können jetzt erstmals mit aktiven Schutzeinrichtungen gegen Raketenbeschuss in den Einsatz gehen: Die Nutzung der so genannten Infrarot-Schutzausstattung wurde vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (BAAINBw) freigegeben, wie die Luftwaffe mitteilte.

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Marine will neue SeaLion-Hubschrauber vorerst nicht fliegen

Die Deutsche Marine wird mit ihren neu gelieferten Hubschraubern vom Typ NH90 SeaLion vorerst nicht den Flugbetrieb beginnen. Als Grund nannte das Verteidigungsministerium erhebliche Fehler in der technischen Dokumentation der Maschinen. Die Herstellerfirma Airbus Helicopters sicherte zu, an der zeitnahen Behebung der Defizite werde gearbeitet.

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Bundeswehr stoppt vorerst Abnahme von A400M-Transportfliegern – (Zusammenfassung)

Die Bundeswehr hat die Abnahme von A400M-Transportflugzeugen des Herstellers Airbus vorerst gestoppt. Zwei Maschinen, die zur Auslieferung anstehen, würden nicht übernommen. Als Grund nannte die Luftwaffe mehrere  wiederkehrende technische Mängel, aber auch nicht näher erläuterte fehlende vertraglich zugesicherte Eigenschaften.

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Luftwaffe stoppt A400M-Übernahme (nicht nur) wg. lockerer Schrauben

Die Luftwaffe hat die anstehende Übernahme von zwei weiteren Transportflugzeugen des Typs A400M vom Hersteller Airbus vorerst gestoppt. Grund dafür sind wiederkehrende technische Probleme schon an den Maschinen, die übernommen wurden und im Einsatz sind, und fehlende Eigenschaften bei den neuen Flugzeugen. Eine laufende Überprüfung legt derzeit Teile der A400M-Flotte kurzfristig lahm.

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