Nach Turbinenschaden: Überprüfung aller NH90-Hubschrauber (Update)

Die Bundeswehr-Transporthubschrauber vom Typ NH90 müssen vorerst am Boden bleiben, bis alle Triebwerke dieser Maschinen auf Beschädigungen überprüft worden sind. Das vorläufige Startverbot und die Anordnung zur Untersuchung habe der General Flugsicherheit, die Flugsicherheitsaufsicht der Bundeswehr, am (gestrigen) Freitag erlassen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Samstag und bestätigte damit einen Bericht von Spiegel Online. Der Hubschrauber wird derzeit außer zu Transport- und Trainingsflügen in Deutschland im UN-Einsatz MINUSMA in Mali genutzt. Die vier dort stationierten NH90 des Deutschen Heeres[…]

weiterlesen …

Der 50. (ausgelieferte) A400M geht an die Bundeswehr (Update&Nachtrag)

Fürs Protokoll: Die 50. ausgelieferte Maschine des Transportflugzeugs A400M geht an die Bundeswehr und wird das 13. Flugzeug dieses Typs in der Transportflotte der Luftwaffe. Airbus teilte das am (heutigen) Mittwoch mit, nannte aber nicht den konkreten Termin für die Überführung nach Deutschland. Nach Informationen von Augen geradeaus! wird die Maschine mit der Seriennummer MSN059 noch in dieser Woche an ihren neuen Standort beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf geflogen. Update: Bislang hat die Luftwaffe zwölf dieser Flugzeuge im Bestand –[…]

weiterlesen …

Deutschland bestellt neue (NATO-)Tank- und Transportflugzeuge

Die NATO hat über die Beschaffungsorganisation OCCAR bei Airbus fünf neue Transport- und Tankflugzeuge vom Typ A330 MRTT  bestellt, die von Deutschland und Norwegen finanziert werden. Die Bestellung ist Teil einer europäischen Initiative zur Stärkung und vor allem Erneuerung der Tankerflotte der europäischen NATO-Länder, zu der Deutschland im Februar seine Beitrittsabsicht erklärt hatte. Geplant ist über die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) die gemeinsame Beschaffung und Betrieb von bis zu acht dieser A330, die sowohl als Transportmaschinen als auch[…]

weiterlesen …

Österreich will Eurofighter aus Kostengründen ausmustern (Zusammenfassung)

Als erste Nutzernation des Kampfjets Eurofighter will Österreich seine Flugzeuge dieses Typs vorzeitig ausmustern. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil begründete das am (heutigen) Freitag in Wien mit den hohen Kosten der Maschinen für das österreichische Bundesheer, die zudem nicht alle Anforderungen für die Luftüberwachung erfüllten. An die Stelle der 15 Eurofighter und der ebenfalls noch genutzten veralteten Abfangjäger vom Typ Saab 105 OE soll bereits ab 2020 eine neue Flotte mit einem einheitlichen Jagdflugzeug treten. Österreich nutzt den Eurofighter in der[…]

weiterlesen …

Stand A400M: Bisher zehn Maschinen an Deutschland ausgeliefert

Nach der Auslieferung des siebten Transportflugzeugs vom Typ Airbus A400M an die Bundeswehr im Dezember 2016 hat die Luftwaffe die weiteren, in diesem Jahr gelieferten Maschinen nicht mehr einzeln vermeldet. Deshalb habe ich mal den Stand zum Ende des ersten Halbjahres 2017 abgefragt: Nach Angaben des Kommandos Luftwaffe hat Deutschland von diesem Flugzeugtyp derzeit Buchbestand: zehn Maschinen

weiterlesen …

Mal ein erfolgreiches Rüstungsprojekt: Alle H145M-Hubschrauber bei der Truppe angekommen

In diesen Zeiten ist es schon bemerkenswert, wenn ein neues Rüstungsprojekt der Bundeswehr schnell begonnen wird, im Zeitrahmen bleibt und auch noch pünktlich alles ausgeliefert wird. Deshalb im Kalender anstreichen: Die Luftwaffe hat am (heutigen) Montag wie geplant den 15. und letzten der neuen Hubschrauber vom Typ Airbus H145M für die Spezialkräfte erhalten. Das Rüstungsprojekt mit dem sperrigen Kürzel H145M LUH SOF, Light Utility Helicopter Special Operations Forces, ist auch Beleg dafür, wie schnell wir es schaffen können, unsere Fähigkeiten[…]

weiterlesen …

Nachgetragen: Zu viele unverkäufliche A400M – und Planungen für einen zweiten Standort

Nach gut sechs Jahren ist der Plan des Verteidigungsministeriums, 13 bestellte Transporflugzeuge vom Typ A400M gar nicht erst in Betrieb zu nehmen, sondern an interessierte Käufer weiterzugeben, endgültig als gescheitert anzusehen. Ein Verkauf konnte bis heute nicht realisiert werden, schrieb der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Markus Grübel am 17. März an die zuständigen Berchterstatter im Bundestags-Haushaltsausschuss. Damit wird die Luftwaffe dauerhaft 53 statt wie derzeit geplant 40 Maschinen dieses Typs im Bestand haben – und wird dafür einen weiteren Standort[…]

weiterlesen …

Deutschland beteiligt sich an europäischer NATO-Tankflugzeugflotte

Deutschland hat sich einem von den Niederlanden und Luxemburg gestarteten Projekt zum Betrieb einer gemeinsamen Transport- und Luftbetankungsflotte angeschlossen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterzeichnete am (heutigen) Donnerstag am Rande des NATO-Verteidigungsministertreffens in Brüssel zusammen mit Belgien und Norwegen eine entsprechende Absichtserklärung. Für die Bundeswehr bedeutet es, dass langfristig die Jahrzehnte alten Airbus A310 der Luftwaffe, die nach der deutschen Einheit 1990 von der DDR-Fluglinie Interflug übernommen worden waren, durch moderne Maschinen des Typs Airbus A330 ersetzt werden.

weiterlesen …

Bund erhielt bisher 27,2 Mio Entschädigung für verspätete A400M

Für vier verspätet ausgelieferte A400M-Transportflugzeuge des Herstellers Airbus Military für die Bundeswehr hat das Verteidigungsministerium bisher 27,2 Millionen Euro Schadenersatz erhalten. Für die zweite, dritte, vierte und fünfte der an die Luftwaffe übergebenen Maschinen seien die Verzugsentschädigungen über die multinationale Rüstungsagentur OCCAR inzwischen an den Bundeshaushalt überwiesen worden, teilte das Ministerium bereits Ende vergangener Woche auf eine Anfrage des Grünen-Haushälters Tobias Lindner mit. Insgesamt wurden bislang acht A400M an die Bundeswehr geliefert, für die ersten sechs Maschinen machte das Verteidigungsministerium[…]

weiterlesen …