Schlagwort: Luftwaffe

Merkposten: Entscheidung für Chinook als neuer Schwerer Transporthubschrauber der Bundeswehr? (Nachtrag)

Zunächst ist es nur ein Merkposten: Nach jahrelangem Gezerre soll die Entscheidung über den künftigen Schweren Transporthubschrauber der Bundeswehr gefallen sein, und angeblich (und wenig überraschend) soll es der CH-47F Chinook von Boeing werden. Ein entsprechender Medienbericht wurde allerdings vom Verteidigungsministerium nicht bestätigt: Die Entscheidung sei noch nicht gefallen.

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Doch schnell zur Raketenabwehr? Israel genehmigt Arrow-3-Verkauf (Neufassung)

Trotz aller öffentlichen Aussagen von der Spitze des Verteidigungsministeriums, die Pläne für ein neues Raketenabwehrsystem müssten zunächst mal geprüft werden, scheint Zug im Kamin: Für das israelische Abwehrsystem Arrow 3 liegt nach Angaben von Luftwaffeninspekteur Ingo Gerhartz eine Verkaufsgenehmigung Israels und der USA vor, die die Technik mit entwickelt haben.

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Erste direkte Auswirkung des Ukraine-Kriegs auf Bundeswehr-Auslandseinsatz: Tankflugzeug aus Jordanien abgezogen (Korrektur)

Die Reaktion der NATO auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine hat erste konkrete Auswirkungen auf die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Ein Tankflugzeug, das bislang im Rahmen der internationalen Koalition gegen den Islamischen Staat im Einsatz waren, wurde aus dieser Mission abgezogen. Es steht jetzt für NATO-Kampfjets zur Verfügung, die über Osteuropa patrouillieren.

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Nun angeblich endgültige Entscheidung für F-35 als Tornado-Nachfolger gefallen

Für die Ablösung der betagten Tornado-Kampfjets der Luftwaffe soll sich die Bundesregierung nun endgültig für das US-Modell F-35 als neues Kampfflugzeug entschieden haben. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen. Damit ist die Planung, Kampfjets des US-Typs F/A-18 und des Derivats Growler zu beschaffen, offensichtlich vom Tisch – und es werden mehr Eurofigher beschafft als zunächst geplant.

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Luftwaffe plant erneut Kampfjets fürs NATO Air Policing an der Südostflanke

Die deutsche Luftwaffe will ab Februar erneut, wie schon im vergangenen Jahr, die Luftraumüberwachung an der Südostflanke der NATO zeitweise unterstützen. Der begrenzte Einsatz beim enhanced Air Policing South war allerdings schon länger geplant und soll keine Reaktion auf die aktuelle Lage darstellen.

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Luftwaffe fliegt (erstmals wieder) Covid-Evakuierungsflug für Marinesoldaten

Zwei deutsche Marinesoldaten sollten nach einem positiven Test auf das Coronavirus aus Lettland ausgeflogen werden – der Flug scheiterte jedoch an den Wetterverhältnissen in der lettischen Hauptstadt Riga. Da dazu etliche Fragen und auch Spekulationen in sozialen Netzwerken kursieren, ein kurzer Faktenüberblick:

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Luftwaffe will Kaserne umbenennen: Landshut-Kapitän Schumann statt Marseille

In den Nachrichten der vergangenen Tage ist es etwas untergegangen, deshalb nachgetragen: Eine weitere Bundeswehrkaserne soll künftig nicht mehr nach einem Jagdflieger der Wehrmacht, sondern nach einem früheren Bundeswehr-Piloten benannt werden – nach dem Kapitän der Lufthansa-Maschine Landshut, der 1977 von den Entführern des Flugzeugs erschossen wurde. Außerdem sollen künftig auch die Transportflieger der Luftwaffe einen Geschwader-Traditionsnamen bekommen.

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Luftwaffe geht erstmals ins Air Policing an der NATO-Südostflanke

Die Bundeswehr wird sich in diesem Jahr erstmals an der Luftraumüberwachung der NATO an der Südostflanke des Bündnisses beteiligen. Dafür sollen gegen Mitte des Jahres Eurofighter der Luftwaffe nach Rumänien verlegt werden. In den vergangenen Jahren waren die deutschen Kampfjets bereits beim so genannten Air Policing über dem Baltikum und auch über Island im Einsatz.

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H145M heißt jetzt MBB BK-117, sonst ändert sich nix (Nachtrag: Alles wieder zurück)

Das Unternehmen Messerschmitt-Bölkow-Blohm, bekannt unter dem Kürzel MBB, war eines der großen in der Nachkriegsgeschichte der deutschen Luftfahrt, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Messerschmitt und Bölkow und einer Tochterfirma der Werft Blohm&Voss. Schon Ende der 1980-er Jahre ging MBB in der damaligen Daimler-Tochter DASA auf, die Teil des europäischen Luftfahrtkonzerns EADS wurde, der inzwischen Airbus  heißt. 30 Jahre später hat die Luftwaffe die Bezeichnung MBB zu neuem Leben erweckt.

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