Kategorie: An der Heimatfront

Nach dem Scheitern von FCAS: Deutsche Industrie will Kampfjet der 6. Generation selbst entwickeln (Nachtrag: Pistorius)

Nach dem offenkundigen Scheitern wichtiger Teile des deutsch-französisch-spanischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) wollen deutsche Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen eigenständig einen neuen Kampfjet entwickeln. Als „Team Gen 6“ stehen wir bereit, um die Fähigkeiten, Überzeugungen und Interessen der nationalen Unternehmen und Kompetenzträger bei der Entwicklung eines Kampfflugzeuges der 6. Generation gemeinsam einzubringen, heißt es in einem Schreiben von acht Unternehmen, das Augen geradeaus! vorliegt.

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Ein NATO-Dienstposten, zwei Kandidaten (und einer davon ein Deutscher)

Der Vorgang ist schon ein bisschen ungewöhnlich: Die Spitzenposten der NATO sind, wenn ein Kandidat dafür öffentlich ausgerufen wird, in der Regel vorher intern im Kreis der Verbündeten abgesprochen worden. Doch für das Vorsitzendenamt des NATO-Militärausschusses gibt es nun plötzlich zwei Bewerber: Neben dem deutschen Generalinspekteur Carsten Breuer die kanadische Generalstabschefin Jennie Carignan.

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Zur Dokumentation: Tagesbefehl zu Mindestdienstzeiten

Zum strittig diskutierten Thema Mindestdienstzeiten vor Beförderung und dem damit verbundenen Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und -bootsleute in diesem Jahr haben Verteidigungsminister Boris Pistorius und Generalinspekteur Carsten Breuer wie erwartet einen Tagesbefehl erlassen. Zur Dokumentation der Befehl mit dem Datum vom (gestrigen) Montag im Wortlaut:

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Zivilschutz und so (na ja, warten wir mal ab) (Nachtrag: Niederlande)

Dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nunmehr aktiv für den Zivilschutz etwas unternehmen will, wird am (heutigen) Montag zwar als Meldung überall verkündet. Die Details bleiben aber noch hinreichend wolkig, selbst Dobrindts Sprecher Leonhard Kaminski äußerte sich dazu eher lustlos (s. unten). Deshalb muss man wohl nicht auf ein Medium mit Exklusiv-Meldung vertrauen, sondern die Kabinettssitzung am kommenden Mittwoch abwarten. Nur die Berliner CDU hat da schon was zu zu sagen (s. ebenfalls unten).

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Update zum Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel: Laut Ministerium schon lange diskutiert (Update: Dementi GVPA)

Aus dem Verteidigungsministerium gab es am (heutigen) Montag deutliche Kritik an dem Vorwurf, das Ressort habe mit dem Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und -bootsleute überraschend gehandelt. Seit Monaten seit das Thema diskutiert worden, auch mit den Beteiligungsgremien, hieß es aus dem Ministerium. Wie es weitergeht, soll bis zum Jahresende geregelt werden.

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Personalstärke April 2026: Leichter Anstieg, aber unter 186.000 (Nachtrag: Ministeriums-Deutung)

Die Zahl der aktiven Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr ist im April um ziemlich genau 500 im Vergleich zum Vormonat gestiegen, blieb aber unter den in diesem Jahr schon mal erreichten 186.000. Wie sich saisonale Schwankungen auswirkten, zeigte sich da über alle Statusgruppen – die Zahl der Berufssoldaten nahm aufgrund altersgemäßen Ausscheidens ab, die Zahl der Zeitsoldaten zu. Vom leichten Zuwachs insgesamt profitierte vor allem das Heer mit mehr als 600 Soldat*innen plus.

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Stimmung im Karton: Beförderungsstopp nach Urteil 2025, Mitteilung via Instagram

In Teilen der Bundeswehr, genauer gesagt: bei den Feldwebeln und Bootsleuten, herrscht seit dem Wochenende dicke Luft. Denn für etliche von ihnen gilt bis Anfang kommenden Jahres ein Beförderungsstopp: Nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster das Kriterium Mindestdienstzeiten für die Beförderung zum Stabsfeldwebel oder Stabsbootsmann aufgehoben hatte, ordnete das Verteidigungsministerium einen, wie es hieß, Ordnungshalt an – den Generalinspekteur Carsten Breuer am vergangenen Samstag via Instagram verkündete.

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