Mali: Anschlag auf französische Truppen in Gao – Bundeswehr nicht betroffen (Neufassung)

#Mali #Gao #Attaque #Barkhane Bilan provisoire à l’hopital de Gao 02 morts et 21 blessés. pic.twitter.com/4ocOlKiYIF — Souleymane Ag Anara (@ag_anara) July 1, 2018 Französische Truppen der Anti-Terror-Operation Barkhane sind am (heutigen) Sonntag in Gao in Norden Malis vermutlich mit einer Autobombe angegriffen worden. Bei dem Anschlag kamen zwei Zivilisten ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Regierungsstellen in Mali korrigierten inzwischen ihre ersten Angaben, nach denen zwei französische Soldaten gefallen sein sollten, und sprachen von zwei getöteten Zivilisten. Deutsche Soldaten,[…]

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Ende des deutschen Hubschrauber-Einsatzes in Mali – Die Ablösung kommt erst noch

Mit dem (heutigen) 30. Juni hat die Bundeswehr die Einsätze ihrer Hubschrauber in Mali offiziell beendet. Nachdem die Tiger-Kampfhelikopter (Foto oben) bereits Mitte Juni ihre letzten Einsatzflüge absolviert hatten und nach Deutschland zurück verlegt wurden, galt nun auch für die NH90-Transporthubschrauber end of mission. Damit bleibt Deutschland exakt bei seiner Zusage an die Vereinten Nationen, für deren MINUSMA-Mission in Mali die Helikopter eingesetzt wurden. Die angekündigte Ablösung durch Hubschrauber aus Kanada und El Salvador lässt dagegen noch auf sich warten.

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Raumüberwachung fürs Bundeswehrcamp in Mali per Ballon: Kommt ca. 2022

Über den Einsatzgebieten der internationalen Truppen in Afghanistan gehörten (und gehören) sie zur Standardausstattung: Die stationären Luftschiffe, informell Blimps, formal Aerostat genannt, die über den Camps in der Luft hängen und mit daran montierten Kameras und Sensoren ein Überwachungsbild an den Boden übermitteln. Solche Blimps, so hatte die Bundeswehr bereits vor mehr als einem Jahr überlegt, wären auch für den gefährlichen UN-Einsatz in Gao im Norden Malis eine praktische Sache. Über die US-Botschaft in Berlin war sogar bereits angefragt worden,[…]

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Bundestag verlängert Bundeswehreinsätze in Mali (Update)

Der Bundestag hat am (heutigen) Donnerstag die Einsätze der Bundeswehr in Mali verlängert. Mit den Stimmen der Regierungskoalition, der FDP und weitgehend der Grünen billigten die Abgeordneten sowohl eine weitere Beteiligung an der UN-Mission MINUSMA als auch an der EU-Trainingsmission in dem westafrikanischen Land. Für die Fortsetzung der Beteiligung an der UN-Mission MINUSMA in Mali, die zugleich aufgestockt wird, sprachen sich in namentlicher Abstimmung 496 Abgeordnete aus. 156 stimmten dagegen, vier enthielten sich. Bei der ebenfalls namentlichen Abstimmung über die[…]

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Falsche Blauhelme griffen UN-Truppe in Mali an

Die UN-Blauhelmtruppe und französische Soldaten in Mali sind am Wochenende erneut angegriffen worden – und auch wenn dieser Angriff bei Timbuktu und damit außerhalb des eigentlichen Einsatzgebiets der Bundeswehr in der UN-Mission MINUSMA stattfand, ist hier ein Hinweis nötig: Die Art des Angriffs bedeutet für den internationalen Einsatz in dem westafrikanischen Land eine neue Qualität. Es war ein komplexer Angriff, und die Angreifer tarnten sich als UN-Blauhelme. Ein UN-Soldat wurde dabei getötet, sieben französische Soldaten der Operation Barkhane und weitere[…]

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Kanada schickt Hubschrauber nach Mali – Ablösung für die Bundeswehr (mehr Einzelheiten)

Kanada will als Teil seiner angekündigten Rückkehr in UN-Friedensmissionen sechs Hubschrauber zur Unterstützung der UN-Mission MINUSMA nach Mali schicken. Die zwei Transport- und vier Mehrzweckhubschrauber werden voraussichtlich die deutschen NH90-Transporthubschrauber ablösen, die zur Jahresmitte aus Gao im Norden des westafrikanischen Landes abgezogen werden sollen. Der kanadische Verteidigungsminister Harjit Sajjan and Außenministerin Chrystia Freeland kündigten am (heutigen) Montag in Ottawa an, der Einsatz solle im August beginnen. Details würden jetzt mit den Vereinten Nationen ausgehandelt. Aus der Mitteilung des kanadischen Außenministeriums:[…]

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UN-Einsatz in Mali: Mehr Soldaten, weniger Hubschrauber

Das neue Mandat für die deutsche Beteiligung an der UN-Blauhelmmission MINUSMA in Mali sieht eine leicht höhere Obergrenze für die Zahl der eingesetzten Soldaten vor. Zugleich sollen, wie schon angekündigt, die deutschen Hubschrauber zur Jahresmitte aus dem westafrikanischen Land abgezogen werden. Das Bundeskabinett billigte am (heutigen) Mittwoch einen entsprechenden Entwurf, der nun dem Bundestag zur Beschlussfassung vorgeht. Das Mandat mit den Aufgaben der deutschen Soldaten in der UN-Mission bleibt gegenüber dem bisherigen Mandat praktisch unverändert – mit den zwei genannten[…]

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Vertrag für Betrieb der Heron-Drohnen in Afghanistan und Mali verlängert

Fürs Protokoll: Die Bundeswehr hat den Vertrag mit Airbus zum Betrieb der Heron-Aufklärungsdrohnen in Afghanistan und Mali erneut verlängert. Die unbemannten Flugsysteme sind nur geleast – inzwischen eine teure Lösung, weil die Nutzung dieser Drohnen zunächst nur für eine Übergangszeit vorgesehen war, bis neuere Modelle kommen. Aber das zieht sich bekanntlich… und inzwischen fliegt die Heron seit mehr als sieben Jahren am Hindukusch. Aus der Mitteilung des Bundesamtes für Ausrüstung, Information und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) vom (heutigen) Donnerstag: Das[…]

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Hubschrauber in Mali: Die Ablösung wird schon kommen

Im Nachgang zum Einsatz der deutschen Hubschrauber bei einem Gefecht von mutmaßlichen Rebellen mit UN-Truppen in Mali am vergangenen Freitag habe ich am (heutigen) Montag mal nachgefragt, wie es mit der geplanten Ablösung der deutschen Helikopter bei der UN-Mission MINUSMA aussieht – die Befristung steht ja schon im Mandat. Die Anwort aus dem Verteidigungsministerium: Wir verhandeln noch, aber wir gehen davon aus, dass unsere Maschinen bis Mitte 2018 dort abgezogen werden. Die Antwort blieb auch gleich, als ich zwischendurch entdeckte,[…]

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