FCAS-Vorstoß: Industrie und Gewerkschaft in Deutschland wollen zwei Flugzeugmuster

Es ist formal gesehen nur eine Meinungsäußerung von interessierten Lobbygruppen – aber in der Debatte über den weiteren Weg des deutsch-französisch-spanischen Luftkampfsystems FCAS (Future Combat Air System) eine gewichtige Stimme: Gemeinsam rufen die deutsche Luftfahrtindustrie und die Gewerkschaft IG Metall dazu auf, von der bisherigen Arbeitsteilung abzugehen und dafür nicht wie bisher geplant ein, sondern zwei Flugzeugmuster als Teil des Systems zu bauen.

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Deutsche Brigade in Litauen: Verstärkung mit – vorhandener – NATO-Battlegroup

Fast genau neun Jahre nach der Aufstellung des ersten multinationalen NATO-Bataillons unter deutscher Führung in Litauen hat Deutschland einen weiteren Meilenstein für die Verteidigung der Nordostflanke des Bündnisses erreicht: Die NATO-Battlegroup, weiterhin ein multinationales Bataillon, wurde der neuen deutschen Panzerbrigade 45 unterstellt, die dauerhaft in Litauen stationiert wird. Zwei weitere Kampftruppenbataillone waren bereits vergangene Woche der Brigade unterstellt worden, bleiben aber vorerst in Deutschland.

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Noch keine Entscheidung über F126 – aber schon mal „Projektstart“ MEKO200

Fakten schaffen noch ohne Waffen: Das Schicksal der Fregatte F126 der Deutschen Marine ist noch offen – aber das Konkurrenzprodukt, die MEKO200-Fregatte, läuft sich schon mehr als warm. Jedenfalls verkündete das Werftunternehmen TKMS (früher mal: Thyssen Krupp Marine Systems, so wollen sie aber nicht mehr genannt werden) den Projektstart für seine Kriegsschiff-Version für die Bundeswehr.

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Sicherheitshalber der Podcast #103: Unsere Machtlosigkeit und die neue Weltordnung | Narzissmus in der internationalen Politik

Sicherheitshalber ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 103 diskutieren Ulrike Franke, Frank Sauer, Carlo Masala und ich über Macht. Was ist Macht überhaupt? Inwiefern wird Macht bedeutsamer, jetzt, da die regelbasierte Weltordnung wie wir sie kannten aufgehört hat zu existieren? Und warum sind wir in Europa – oder fühlen uns? – im Vergleich zu anderen so machtlos?

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Mehr Zivilschutz wagen: Szenario zu möglichem Chemiewaffenangriff – mit düsteren Aussichten

Ganz offiziell hat die Bundesregierung dem Bundestag eine Risikoanalyse Einsatz chemischer Kampfstoffe vorgelegt, die zu ernüchternden Ergebnissen kommt. Bei einem gezielten Einsatz mit Chemiewaffen auf wichtige Logistiknoten in Deutschland, so das trockene Ergebnis, wären Zehntausende Menschen betroffen, mehrere Tausend würden sterben – auch wenn die Versorgung der Bevölkerung großflächig nicht betroffen wäre. Um dafür vorzusorgen, sei ein Umdenken in der Vorplanung für den Bevölkerungsschutz nötig.

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Fürs Wochenende viel Lesestoff: „Frieden durch Stärke“ für Amerikas neues goldenes Zeitalter

Die neue Nationale Verteidigungsstrategie der USA war natürlich bereits erwartet worden, als Folgedokument der Nationalen Sicherheitsstrategie. Am gestrigen Freitagabend (Ortszeit) wurde sie dann doch etwas überraschend veröffentlicht, in ähnlicher Vorgesehensweise wie die Nationale Sicherheitssstrategie. Zunächst ohne große politische Begleitaussagen, die aber noch folgen dürften. Europa kann sich, nach erster Durchsicht, auf ein bisschen mehr, äh, Selbstverantwortung einstellen.

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Merkposten: US-Firma erhält wesentlichen Anteil an NATO-Pipeline in Deutschland

Fürs Archiv: Die US-Firma Sunoco LP, die nach Medienberichten einem Unterstützer von US-Präsident Donald Trump gehört, hat ein deutsches Unternehmen für Tanklager und Pipeline-Betrieb übernommen – und damit wesentlichen Anteil (und Einfluss) auf das Pipelinesystem der NATO in Deutschland, über das vor allem Flugplätze mit Treibstoff versorgt werden.

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DroneWatch: Kamikaze-Drohnen von Renault

Angesichts der Probleme der europäischen Autoindustrie gibt es schon länger Überlegungen, ob ihre Produktionsstätten nicht für Rüstungsgüter genutzt werden können – aber das kommt dann doch ein bisschen überraschend: Der Fahrzeughersteller Renault wolle in zweien seiner französischen Werke, so berichten mehrere französische Medien, demnächst weitreichende Kampfdrohnen ähnlich den von Russland in der Ukraine eingesetzten iranischen Shahed-Drohnen produzieren.

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