Merkposten Mali: Weitere Nadelstiche gegen UN-Mission

Die Übergangsregierung in Mali setzt ihre Politik der Nadelstiche gegen die internationale Gemeinschaft fort, sowohl gegen die – ohnehin offensichtlich nur widerstrebend akzeptierte – Präsenz der UN-Blauhelmtruppe MINUSMA als auch gegen Nachbarn in Westafrika: 49 Soldaten der Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire), die zur routinemäßigen Ablösung als Wachmannschaften vorgesehen waren, wurden als angebliche Söldner festgenommen.

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Bundeswehr-Personalplanung: (noch) mehr Soldaten gesucht?

Die Bundeswehr soll möglicherweise noch stärker wachsen als bislang geplant: Das Verteidigungsministerium untersucht derzeit, ob es weiterhin bei der geplanten Verstärkung auf 203.000 Dienstposten für Soldatinnen und Soldaten (einschließlich Reservistenstellen) bleiben soll. Allerdings hat die Truppe derzeit um die 184.000 aktive Soldatinnen und Soldaten und verzeichnet keinen wirklichen Zuwachs.

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Bundeswehr-Beschaffung: Lindners Brandbrief, Lambrechts Antwort

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat in einem – ungewöhnlichen – Brandbrief an Bundeskanzler Olaf Scholz und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht eine schnelle Verbesserung der Beschaffungsprozesse der Bundeswehr gefordert. Der finanzielle Teil sei mit dem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro und einem bis 2026 stetigen Verteidigungshaushalt abgedeckt, jetzt müsse die Wehr-Bürokratie liefern, argumentierte der FDP-Politiker.

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Bundeswehr auf dem Balkan: Weiter im Kosovo, Rückkehr nach Bosnien

Die Bundeswehr bleibt weiter auf dem Balkan präsent und weitet ihr Engagement noch aus: Der Bundestag verlängerte den seit 1999 laufenden Einsatz im Kosovo und beschloss eine Rückkehr in die EU-Mission in Bosnien-Herzegowina. Grund ist auch der russische Einfluss auf dem Balkan und die Furcht vor Destabilisierung in der Folge des Angriffskrieges auf die Ukraine.

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