Ol‘ blue eyes – Werbung ist ein Wunschkonzert

Die Web-Serien Die Rekruten oder Mali waren aus Sicht der Bundeswehr ein voller Erfolg – also weitermachen: ab dem 23. Juli gibt’s eine neue Serie der Nachwuchswerbung der Bundeswehr auf den großen Social-Media-Kanälen, für die ein Fallschirmjäger mit leuchtend blauem Auge wirbt: Militärisches Fallschirmspringen ist körperlich anstrengend, setzt aber auch unendlich viele Glückshormone frei.

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Nachwuchswerbung: Die Bundeswehr und die „Echtzeit“

… Die in dieser Woche gestartete neue Videoserie der Bundeswehr-Nachwuchswerbung unter dem Label Bundeswehr exclusive aus dem Mali-Einsatz ist zwar Reality TV, aber natürlich keine Liveübertragung. Das scheint aber nicht allen Zuschauern klar zu sein – deshalb veröffentlichte die Nachwuchswerbung über ihren Mali-Bot, einen Chatbot auf Facebook, diesen Hinweis: +++ ACHTUNG WICHTIG +++ Wo wir beim Thema „Nachtalarm“ sind: Mich erreichen viele Fragen, ob das alles gerade wirklich live passiert. Deine Einheit wurde von Anfang bis Ende ihres Einsatzes in[…]

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Reality-TV aus dem Mali-Einsatz: „Willkommen auf dem Mars, hier ist’s schön“ (m. Nachtrag)

4, 5 Millionen Euro hat die Bundeswehr dafür ausgegeben, ihre neue Reality-Video-Serie über den Mali-Einsatz flächendeckend zu bewerben (mehr als das doppelte der Produktionskosten der Videos). Und den Hinweisen auf den Einblick in den Auslandseinsatz in Westafrika ist ja praktisch nicht zu entkommen, siehe obiges Beispiel aus dem Kölner Hauptbahnhof. Auf Facebook sowieso nicht, und der Chat-Bot findet sich auch auf der Kölner Anzeigetafel wieder:

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Video-Serie ‚Die Rekruten‘: Die Bundeswehr ist wieder Pausengespräch

Die Bundeswehr-YouTube-Serie Die Rekruten, bei der angehende Soldaten in der Marinetechnikschule Parow während ihrer Grundausbildung begleitet und beobachtet wurden, ist aus Sicht des Verteidigungsministeriums ein voller Erfolg. Nicht nur wegen der millionenfachen Abrufe, Hunderttausende von Kommentaren und der Verbreitung, die die Serie messbar erreicht hat: Mit diesen Videos sei es gelungen, die Bundeswehr (wieder?) zum Pausengespräch auf dem Schulhof zu machen, freute sich der Beauftragte für die Kommunikation der Arbeitgebermarke Bundeswehr, Dirk Feldhaus. Ob sich diese Form der Nachwuchswerbung auf[…]

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Bundeswehr meldet Zuschauer-Rekord bei YouTube-Nachwuchswerbung

Für ihre Nachwuchswerbung auf dem YouTube-Kanal Die Rekruten meldet die Bundeswehr Rekord-Zuschauerzahlen. Teilweise wurden einzelne Clips mit Szenen aus der Grundausbildung neuer Soldaten mehr als eine halbe Million mal angeklickt. In den zwei Wochen seit dem Serienstart am 1. November hätten über 200.000 Nutzer den Youtube-Kanal abonniert, teilte das Verteidigungsministerium am (heutigen) Mittwoch mit: Die kontrovers diskutierte Serie ist damit eines der erfolgreichsten Social Media Projekte in Deutschland. (…) „Mit der Serie „Die Rekruten“ über die Grundausbildung auf YouTube haben[…]

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Jetzt online: Bundeswehr-Doku-Serie „Die Rekruten“

Die Bundeswehr hat am (heutigen) Dienstag auf YouTube ihre neue Doku-Serie Die Rekruten gestartet: Eine Gruppe junger Leute wird durch die Grundausbildung begleitet, auf dem Weg zum Soldaten. Die ersten Folgen aus dem Leben der neuen Rekruten sind jetzt online, in einem eigenen Video-Kanal (also getrennt vom normalen YouTube-Kanal der Bundeswehr). Das sieht dann zum Beispiel so aus: (Direktlink: https://youtu.be/P2YkqYzAlKU) Ich vermute, dass es dazu hier gewissen Diskussionsbedarf gibt… Aber bitte eines im Hinterkopf behalten: Das ist keine Dokumentarserie im[…]

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Social Media Accounts von CENTCOM gehackt

Nein, es sind nicht die Zugangscodes zu den US-Atomwaffen, und doch ist es peinlich genug: Die Accounts des U.S. Central Command, CENTCOM, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und dem Videodienst Youtube wurden am Montagmittag (Ortszeit USA) gehackt. Auf beiden Social-Media-Kanälen erschienen Fotos von Vermummten mit einer Flagge, die dem des selbsternannten Islamischen Staates / ISIS zumindest ähnlich sieht. Auf Twitter wurden Links zu – offensichtlich nicht (mehr) eingestuften – Papieren zu Einsatzszenarien, auf Youtube ISIS-Videos eingestellt.

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Ukraine: Youtube sperrt die öffentlichen Beweise

Auch das ist Teil der Information Warfare: Die tödlichen Auseinandersetzungen am (gestrigen) 9. Mai in Mariupol in der Südostukraine wurden aus vielen verschiedenen Blickwinkeln dokumentiert, von vielen Leuten mit Handy-Kameras. Die Videos landeten auf Youtube (einen Teil davon habe ich hier verlinkt) – doch jetzt sind einige von ihnen verschwunden. Wie das Video, aus dem der Screenshot oben stammt – der einen Mann in Zivilkleidung zeigt, der auf ukrainische Truppen schießt. Beim Aufruf dieses Videos kommt jetzt:

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Bitte gib mir nur ein Wort

Die heftige Diskussion über das Bundeswehr-Video im Youtube-Kanal der Bundesregierung ist aus Sicht des zuständigen Bundespresseamtes irgendwie nicht nachvollziehbar. Schließlich sei das Video nach nur einem Tag online nur deshalb entfernt worden, weil es nicht der Coporate Identity dieses Youtube-Kanals entsprach, sagt der stellvertetende Regierungssprecher Georg Streiter: Da sind gar keine Worte, das ist übersehen worden. Interessanterweise fielen die fehlenden Worte gerade dann auf, als sich Oppositionsabgeordnete kritisch zu dem Videoclip äußerten… (Hier ist er übrigens noch mal zu finden;[…]

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