Deutsch-amerikanischer Journalist aus Geiselhaft somalischer Piraten frei

Der deutsch-amerikanische Journalist Michael Scott Moore, der seit zweieinhalb Jahren in der Hand somalischer Piraten war, ist wieder frei. Das berichtet Spiegel Online unter Berufung auf das Auswärtige Amt. Moore, der unter anderem für Spiegel Online tätig war, nicht aber bei der Reise nach Somalia, war im Januar 2012 gekidnappt worden. Ein letztes öffentlich bekanntes Lebenszeichen hatte es im Mai 2012 gegeben:

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Low ops? Nee, unterwegs.

Insgeheim vermuten wahrscheinlich meine Leser eh‘, dass ich faul bin. Deshalb passiert hier im Moment auch so wenig – und ich entschuldige mich schon mal bei den neuen Lesern, die vielleicht auf dem Umweg über den ARD-Presseclub am (gestrigen) Sonntag hierher gefunden haben. Schauen Sie sich ruhig um, es gibt genug zu lesen… Ernsthaft: Bin halt unterwegs, nach Köln am Sonntag jetzt in München, wo ich am Nachmittag was zu der alten Welt und den neuen Medien erzählen werde. Darunter[…]

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Morgen im ARD-Presseclub: Die Bundeswehr

Ein TV-Tipp (auch) in eigener Sache: am (morgigen) Sonntag geht’s im ARD-Presseclub um die Bundeswehr. Mit dabei sind der Kollege Peter Carstens von der FAZ, die Kolleginnen Bettina Gaus (taz) und Bärbel Krauß (Stuttgarter Zeitung) – und ich. Moderieren wird Volker Herres. Ich freu mich drauf. Und über Zuschauer. (Ja, natürlich kann das dann auch hier kommentiert werden… )

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Korrosion beim niederländischen Marine-NH90: Der Bericht zum Nachlesen

Für die Hubschrauber-Interessierten hier ;-) , die ihn noch nicht kennen: Vor ein paar Tagen haben die Niederlande ihren Bericht zu den Korrosionsproblemen bei ihrem Hubschrauber NH90 in der Marine-Version für jedermann zum Nachlesen ins Internet gestellt. Mit Bildern. Und dankenswerterweise auf Englisch: Inventory of corrosion occurrences on two NH90 helicopters after operation in tropical and saline environment (Da steht zwar Company Confidential drüber, aber da es auf der Webseite des niederländischen Verteidigungsministeriums steht, dürfte das einfach ein Versehen sein.[…]

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G36: Der Rechnungshofbericht, aufbereitet.

Zur endlosen Geschichte der Probleme mit dem Sturmgewehr G36, wer wann was im Ministerium wusste, was getan wurde und was nicht: Der Kollege Hans-Martin Tillack vom Stern hat das anhand des Berichts des Bundesrechnungshofes aufbereitet und stellt die Frage, was eigentlich der frühere Minister Thomas de Maiziere wusste und getan hat oder eben nicht. Den Link aus bekannten Gründen nicht, aber auf der Stern-Webseite ist es unter der Überschrift Kritik am Sturmgewehr G36 – Was de Maizière verschwiegen hat ja[…]

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DroneWatch: Deutsche gegen Drohnen? So wie die ARD fragt…

Fast zwei Drittel der Deutschen, so die ARD am (gestrigen) Donnerstagabend in ihrem Deutschlandtrend (siehe Screenshot oben), sind gegen die Beschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr. Das mag sein. Allerdings sollte man mal einen Blick auf die Fragestellung werfen, die die Kollegen vorgegeben haben – dann erscheint dieses Ergebnis doch in etwas anderem Licht. Die konkrete Fragestellung findet sich bei infratest dimap, die im Auftrag der ARD unterwegs waren:

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DroneWatch: SPD-Verteidigungspolitiker wegen NSA-Skandal gegen US-Drohnen

Ihre überwiegend ablehnende Haltung zur Beschaffung von bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr – zumindest in naher Zukunft – hat die SPD in den vergangenen Tagen mehrfach deutlich gemacht. Außer den Verteidigungspolitikern der Sozialdemokraten hatte sich auch deren Generalsekretärin Yasmin Fahimi dazu geäußert. In einem Interview des Greenpeace Magazins hat nun Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, eine weitere Vorbedingung genannt: Angesichts des NSA-Skandals und unserer Erfahrungen mit geschlossenen Black-Box Hochtechnologien aus den USA, bin ich als Abgeordneter aus politischen Gründen[…]

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Deutsche Marine sichert Vernichtung syrischer Chemiewaffen

Nach wochenlanger Verzögerung hat am (heutigen) Donnerstag die endgültige Vernichtung syrischer Chemiewaffen begonnen – und damit auch die Arbeit der Deutschen Marine, diese Vernichtung auf hoher See abzusichern. Die gefährlichen Stoffe wurden in Süditalienauf das US-Spezialschiff Cape Ray verladen, das danach ins Mittelmeer auslief. Die deutsche Fregatte Augsburg begleitet die Cape Ray und soll das Schiff und die Chemiewaffen während der Vernichtung vor möglichen Angriffen sichern – die Gefahr wird zwar als gering eingeschätzt, sollte es aber zu einem Zwischenfall[…]

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NATO-Generalsekretär: Patriot-Raketen in der Türkei lassen

Was der scheidende NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen heute nach seinen Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einer Pressekonferenz in Berlin erzählte, war eigentlich wenig überraschend. Zum Beispiel zu den finanziellen Anstrengungen im Verteidigungsbereich, wo Rasmussen Deutschland wie alle Europäer aufforderte, deutlich mehr zu tun. Es sei nicht nachhaltig (not sustainable), dass die Europäer in den vergangenen Jahren im Schnitt ihre Verteidigungshaushalte um 20, in der Spitze sogar um 50 Prozent reduziert[…]

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