Bundeswehr schickt Erkundungsmission nach Grönland

Im Zuge der gemeinsamen Bemühungen einiger NATO-Länder, die Sicherheitsanstrengungen für die Arktis zu verstärken, will die Bundeswehr eine Erkundungsmission nach Grönland schicken. Das teilte das Verteidigungsministerium in Berlin am (heutigen) Mittwochabend mit, ohne auf die zuvor stattgefundenen Verhandlungen zwischen Dänemark, Grönland und den USA einzugehen.

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Fürs Archiv: „Dänische Streitkräfte weiten Präsenz in der Arktis aus“

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Ansprüche von US-Präsident Donald Trump auf eine Annexion Grönlands reagiert die Regierung Dänemarks nicht nur mit Gesprächen mit den USA. Das Verteidigungsministerium Dänemarks teilte am (heutigen) Mittwoch mit, das Königreich weite seine militärische Präsenz in der Arktis aus, vor allem für anstehende Übungen und in Kooperation mit den NATO-Verbündeten. Die USA werden dabei nicht erwähnt.

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Pistorius zu NATO-Mission in Grönland: Wenn möglich zusammen mit den US-Streitkräften

Fürs Protokoll: US-Präsident Donald Trump hält zwar öffentlich daran fest, dass nur eine Annexion Grönlands den Sicherheitsinteressen der USA dienen könne – die Europäer sind aber weiterhin bemüht, der US-Regierung quasi Sicherheitsgarantien für die zu Dänemark gehörende Insel gegen vorgeblich russische oder gar chinesische Bedrohungen durch die Allianz schmackhaft zu machen. Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte dazu, der Schutz Grönlands durch die NATO sei eine gemeinsame Aufgabe, wenn möglich unter Einbeziehung der US-Streitkräfte.

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DroneWatch: Acht US-Drohnen vom Typ Sea Guardian für die Deutsche Marine bestellt

Fürs Archiv: Die im vergangenen Dezember vom Haushaltsausschuss des Bundestages genehmigten acht Sea Guardian–Drohnen für die Deutsche Marine wurden bestellt, innerhalb von zwei Jahren sollen die ersten Maschinen geliefert werden. Die unbemannten Systeme sollen die Flugzeuge des Typs P-8 Poseidon bei der Seefernaufklärung und der U-Boot-Jagd ergänzen.

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Merkposten: Schweden steckt zusätzlich 15 Mrd Kronen in regionale Luftverteidigung

Schweden will 15 Milliarden Kronen (rund 1,4 Milliarden Euro) in eine neue regionale Luftverteidigung investieren – zusätzlich zu bereits zuvor geplanten Ausgaben für die Flugabwehr der Streitkräfte. Dafür sollen Einheiten einer territorialen Luftverteidigung aufgestellt werden. Damit werde ein Kurswechsel von der Flugabwehr für Zwecke des Militärs zu einer Luftverteidigung zum Schutz der Bevölkerung vollzogen, erklärte die Regierung zu ihrem Beschluss.

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Kriegstüchtig per Tarifvertrag

Für einsatzbereite Streitkräfte (oder in den Worten von Verteidigungsminister Boris Pistorius: kriegstüchtige) ist nicht nur die Aufstellung und Ausstattung der Truppe wichtig. Sondern ebenso die Aufstellung des zivilen Personals, das für die Bereitstellung und Reparatur von Material sorgt. Für die Heeresinstandsetzungslogistik (HIL), ein bundeseigenes Unternehmen, ist deshalb zum Jahresbeginn ein erster Tarifvertrag zur Landes- und Bündnisverteidigung in Kraft getreten.

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Lesetipp: Kommentar zum Berliner Stromausfall

Nach dem nunmehr beendeten mehrtägigen großflächigen Berliner Stromausfall hat der Kollege Falk Steiner einen Kommentar geschrieben – da brauche ich das nicht mehr zu tun. Kernsatz: Während bei Fragen der Verteidigungsfähigkeit, bei Raketen, Panzern, Flugzeugen und Wehrpflicht längst eine Unzahl an Lösungen präsentiert und verkauft wird, ist im Zivil- und Bevölkerungsschutz auch drei Jahre nach der Zeitenwende-Rede von Olaf Scholz wenig passiert.

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