USA wollen Tomahawk-Verkauf an Deutschland genehmigen (zum Lieferzeitpunkt sagt keiner was)

Nach jahrelangem Zögern und dem Verzicht auf eine eigene Stationierung dieser Waffensysteme in Deutschland sind die USA bereit, den deutschen Streitkräften landgestützte Tomahawk-Marschflugkörper zu liefern. Eine entsprechende Einigung mit US-Präsident Donald Trump verkündete Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundestag. Wann die Waffen geliefert werden, bleibt vorerst offen.

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Neue beste Freunde: U-Boote für Kanada, Weltraumbahnhof für deutsche Firma

Die Planung Kanadas, bis zu zwölf U-Boote des deutsch-norwegischen Projekts U212CD zu kaufen und damit vor allem dem deutschen Unternehmen TKMS (gebürtig Thyssen Krupp Marine Systems) sein  bisher größte Geschäft zu ermöglichen, ist nur ein Teil der jüngsten Kooperationen der beiden NATO-Länder: An der kanadischen Ostküste (KORREKTUR, nicht Westküste) kauft sich das deutsche Unternehmen Isar Aerospace in einen Weltraumbahnhof ein und sichert damit weitere von den USA unabhängige Startplätze für Satelliten.

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Fürs Archiv: Bundeswehr bestellt alle (bisher genehmigten) neuen Sturmgewehre

Die Bundeswehr soll die 250.000 neuen Sturmgewehre des Modells G95 von Heckler&Koch bekommen, die der Bundestag im vergangenen Jahr als – vorläufige – Gesamtzahl gebilligt hatte. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) rief nach Angaben des Unternehmens alle Waffen aus dem Rahmenvertrag ab.

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Nah dran: Russischer U-Boot-Jäger in Sichtweite von britischem Träger

Die Fotos, die die Royal Navy veröffentlicht hat, sind schon… beeindruckend: Ein russischer Seefernaufklärer, ausgerüstet für die U-Boot-Jagd, hat sich vor Norwegen auf Sichtweite dem britischen Flugzeugträger Prince of Wales genähert – und dann auch noch Sonarbojen abgeworfen. Die Briten starteten F-35-Jets von Bord des Trägers, um die russische Maschine abzufangen.

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Verteidigungshaushalt soll 2027 um fast ein Drittel steigen

Über den Entwurf des Bundeshaushalts für das kommende Jahr, den das Bundeskabinett am kommenden Montag beschließen will, wurde in den Grundzügen schon umfassend berichtet. Aus dem mehr als 1.600 Seiten starken Entwurf, der Augen geradeaus! vorliegt, deshalb hier nur ein gezielter Blick auf das Thema Verteidigungsausgaben: Die sollen im kommenden Jahr im Vergleich zu 2026 um ein Drittel steigen – überwiegend durch Schulden finanziert.

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IISS-Studie: Russische (Spionage)Drohnen über Europa

Aus Zeitgründen das nur als Lesetipp: Das International Institute for Strategic Studies (IISS) hat am (heutigen) Donnerstag eine Studie veröffentlicht, die die Sichtungen – vermuteter oder belegter – russischer Spionagedrohnen über Europa in den vergangenen Jahren zusammenstellt. Wenig überraschend, eigentlich schon bekannt: Deutschland war eines der wesentlichen Ziele, vom U-Boot-Heimathafen Eckernförde bis zur US-Airbase Ramstein.

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Minenräumen in der Straße von Hormus vermutlich abgeblasen

Am Rande der Kabinettsitzung im Verteidigungsministerium spielte auch die Lage in der Straße von Hormus und ein möglicher internationaler Einsatz zum Minenräumen in dem Seegebiet eine Rolle. Verteidigungsminister Boris Pistorius erwartete dabei, dass dieser Einsatz wohl nicht stattfinden wird – und die beiden deutschen Einheiten, das Minenjagdboot Fulda und der Tender Mosel, demnächst nach Deutschland zurückkehren.

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Reserve hat keine Ruh, schneller bauen für die Truppe: Kabinett bringt neue Gesetze für die Bundeswehr auf den Weg

Das Bundeskabinett hat für den geplanten Personalaufwuchs der Bundeswehr ein Gesetz auf den Weg gebracht, das die bisherige Freiwilligkeit für Reservisten weitgehend beenden soll. Darüber hinaus soll die Truppe künftig auch schneller bauen können und für die Erweiterung ihrer Infrastraktur an bestimmte Einschränkungen nicht mehr gebunden sein. Die Ministerrunde tagte im Verteidigungsministerium in Berlin, nach einer solchen Sitzung im vergangenen Jahr die zweite in dieser Legislaturperiode.

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Mehr deutsches (und niederländisches) Engagement an der NATO-Ostflanke – und eine US-Zusage

Deutschland hat zusammen mit den Niederlanden mehr Verantwortung an der Nordostflanke der NATO übernommen: Das deutsch-niederländische Korps mit Sitz in Münster stellt künftig das taktische Hauptquartier der Landstreitkräfte der Allianz für Estland und Lettland. Der US-Kommandeur für Europa sicherte bei der Übergabe am (heutigen) Dienstag in der estnisch-lettischen Grenzstadt Valga zu, dass die USA auch weiterhin zur Verteidigung des europäischen Bündnisgebiets stünden.

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