NATO-Oberbefehlshaber zeichnet düsteres Russlandbild

Der Kommandeur der US-Truppen in Europa (und zugleich der militärische Oberbefehlshaber der NATO), General Philip Breedlove, hat vor dem Verteidigungsausschuss des US-Senats für mehr Anstrengungen zur Abschreckung gegen Russland plädiert. Das Land stehe möglicherweise vor einer neuen Offensive in der Ukraine, sagte Breedlove am (heutigen) Donnerstag in Washington. Die US-Truppen in Europa wie auch die NATO bräuchten vor allem mehr Aufklärungs- und Überwachungsmöglichkeiten. Nun ist die regelmäßige Anhörung der jeweiligen US-Befehlshaber vor dem Senate Armed Services Committee auch immer ein[…]

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Der Irrtum beim G36: Es geht nicht auf den Wertstoffhof (Nachtrag: Interview H&K-Chef)

Nachdem Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vor gut einer Woche verkündete, das Sturmgewehr G36 habe in der Bundeswehr keine Zukunft, jedenfalls nicht im derzeitigen Konstruktionsstand, scheint sich in der Öffentlichkeit und auch in der Politik eine irrige Vorstellung breit zu machen: Die Vorstellung, an jedem Bundeswehrstandort werde jetzt ein Wertstoffhof eingerichtet, an dem die Soldaten ihr G36 zur Verschrottung abgeben können, am besten noch nach Werkstoff geordnet (Plastik in die gelbe Tonne, Metall bitte in die Gitterbox links).

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Oberlandesgericht Köln lehnt Schadenersatz wg. Luftangriff von Kundus ab

Das Oberlandesgericht Köln hat am (heutigen) Donnerstag eine Schadenersatzklage von Angehörigen der Getöteten beim Luftangriff bei Kundus in Nordafghanistan am 4. September 2009 abgewiesen. Der 7. Zivilsenat des Gerichts bestätigte nach Angaben einer Sprecherin die vorangegangene Entscheidung des Landgerichts Bonn, der Kommandeur des Provincial Reconstruction Teams (PRT) Kundus, der damalige Oberst Georg Klein (Foto oben), habe mit der Anordnung des Luftschlags seine Amtspflichten nicht verletzt. Zugleich ließ der Senat die Revision beim Bundesgerichtshof zu. Die Einschätzung, dass Klein mit dem[…]

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Geklaute Munition aus Seedorf ist wieder da

Vor gut einem Jahr wurden den Fallschirmjägern in Seedorf Zehntausende Schuss Munition gestohlen Jetzt ist sie wieder da, die Munition, wie unter anderem Radio Bremen meldet: Fast 30.500 Schuss Munition der Bundeswehr sind wieder aufgetaucht. Sie waren im Februar 2014 aus der Fallschirmjägerkaserne in Seedorf im Landkreis Rotenburg (Wümme) gestohlen worden. Polizisten stellten das gefährliche Diebesgut in einer Lagerhalle in Delmenhorst am 20. April sicher, wie die Staatsanwaltschaft Bremen erst jetzt mitteilte. (…) Der Hinweis sei von einem Angeklagten in[…]

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Bundeswehr-Einsatz in Afrika: Neue Mission bei UNMIL, Antipiraterie-Mission fast unverändert verlängert

Die Bundesregierung hat am (heutigen) Mittwoch Pläne für das weitere Engagement der Bundeswehr in Afrika auf den Weg gebracht: Erstmals sollen sich deutsche Soldaten an der UN-Mission in Liberia in Westafrika beteiligen. Zugleich beschloss das Kabinett eine Verlängerung des deutschen Engagements in der Antipiraterie-Mission Atalanta der Europäischen Union vor Somalia. Beide Vorschläge gehen an den Bundestag zur endgültigen Entscheidung.

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Taliban-Frühjahrsoffensive: Schwerpunkt Kundus? (mit Updates)

عملیات وسیع کماندو برای سرکوب #طالبان در #کندز آغاز میگردد #Kunduz #Taliban #Azm pic.twitter.com/ShIKQMReMr — زندگی زیبا (@Zandagi_Zayba) 29. April 2015 Auch wenn die aktuellen Nachrichten ein wenig bruchstückhaft sind: Die von den Taliban angekündigte Frühjahrsoffensive in Afghanistan scheint sich derzeit im Schwerpunkt rund um Kundus im Norden des Landes abzuspielen. Nach der gestrigen Zusammenfassung in der New York Times: Afghan Troops Rush to Kunduz Amid Taliban Assault einige aktuelle Meldungen vom (heutigen) Mittwoch: Reuters: U.S. military sends jets to[…]

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‚Maersk Tigris‘: Genug Verwirrung auf See

Preisfrage für die maritimen Experten: Wenn iranische Einheiten auf einer internationalen Schiffahrtsroute durch iranische Gewässer einen Containerfrachter aufbringen, der im Auftrag einer dänischen Firma fährt, aber von einer Reederei in Singapur bereedert wird, die eine Tochter einer deutschen Holding ist, das Schiff die Flagge der Marschallinseln führt, die zwar keine eigene Marine, aber ein Verteidigungsabkommen mit den USA haben, und der Frachter eine osteuropäisch-asiatische Besatzung aus wieder ganz anderen Ländern hat …. wer ist da eigentlich betroffen? Fest zu stehen[…]

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Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer: ‚Berlin‘ und ‚Hessen‘ vorgesehen (Update: ohne Helos)

Für die von der Bundesregierung in der vergangenen Woche angekündigte deutsche Unterstützung bei der Rettung von Flüchtlingen aus Seenot sollen der Einsatzgruppenversorger Berlin und die Fregatte Hessen der Deutschen Marine ins Mittelmeer einlaufen. Das teilte die Marine am (heutigen) Dienstag mit. Einen genauen Zeitpunkt, wann die beiden Schiffe sich an der Aktion beteiligen könnten, nannte das Marinekommando in Rostock nicht. Die Marine ließ auch offen, ob auf Berlin oder Hessen Hubschrauber zur Unterstützung eingeschifft werden. Die Mitteilung der Marine im[…]

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