Bällebad, Mai 2015

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Angesichts des bevorstehenden langen 1.-Mai-Wochenendes das Bällebad für den Mai schon mal am letzten Apriltag…

170 Gedanken zu „Bällebad, Mai 2015

  1. Bundeswehr: Zwölf Gründe, warum Bundeswehrprojekte immer schiefgehen

    in msn-Nachrichten,

    u.a. wird T.Wiegold zitiert

  2. Da wir ja diesen Monat am Drehflügler sparen, ich aber nicht weiss ob es schon irgendwo stand:

    Polen hat den H225M Caracal von Airbus im Wettbewerb als neuen Mehrzweckhubschrauber ausgewält.
    AW 149 und S-70i &b sind unterlegen.
    Polen will 50 Stück beschaffen

  3. @flossi: So langsam nervt das ganz ein wenig, und bei Ihnen nicht das erste Mal, wenn bei komplexen Threads einzelne User nicht lesen wollen und einfach ohne nachzudenken in die Tasten klopfen. Nachdem Spanien keine Bongo-Bongo-Republik, halbwegs kultiviert und organisiert sowie natürlich auch ICAO-Mitglied ist, muß auch eine unabhängige Flugunfallunteruchungs-Organisation gegeben sein!

    Die CIAIAC – Civil Aviation Accident and Incident Investigation Commission[ (Spanish: Comisión de Investigación de Accidentes e Incidentes de Aviación Civil”wurde zickmal hier im Thread benannt und bevor Sie nochmals nachfragen, hier auch die Links: http://en.wikipedia.org/wiki/Civil_Aviation_Accident_and_Incident_Investigation_Commission & http://www.fomento.gob.es/NR/rdonlyres/48FB1536-C70B-4CD5-90F4-03B8DED0F360/127462/2013_Informe_anual.pdf

    Keineswegs soll das etwa heißen, daß den Profis unter den Usern bzw. den Fachidioten und Insidern die „dummen Laien- und Zivi-Fragen“ zu wider sind, wenn etwas nicht verstanden wird. Ganz im Gegenteil, AUGEN GERADAUS zeichnet eigentlich aus, daß jedem höflich und tolerant sowie auch teils mit viel Mühe und Engagement der jeweiligen Sache willens geantwortet wird. Das ist auch die AG-Community sich selbst und der mitlesenden Politik sowie den Medien schuldig.

    Ich habe hier auch schon „dumme Fragen“ z.B. an die „Infrantristen oder die Dunkenblauen“ gestellt und stets kameradschaftliche sowie fundierte Antworten erhalten. Allerdings s..dumme Fragen – die noch dazu auf Google-Niveau gelöst werden können – sollte man vielleicht doch besser vermeiden.
    :-)

  4. @T.W.: Alles klar und sorry. Aber das mußte mal sein und es gibt ja noch mehr User, die ihre engagierte Arbeit in den Thread und die Vorgänger-Threads zum A400M einbringen.

  5. @Thomas Melber und @all
    BMVg/de/Weißbuch/Im Dialog.
    Sehr auf Mitarbeit ausgelegte Seite.
    Zu ausgewählten Beiträgen wird in angemessener Zeit feed back in Zusammenhang mit der Fragestellung/dem Beitrag veröffentlicht.
    Der „Schaffensprozess“ und die Entwicklungsschritte sind transparent dargestellt. Darüberhinaus ist somit deutlich, dass die Entwicklung des neuen Weißbuchs nicht hinter verschlossenen Türen verläuft. Über Workshops, die die sicherheitspolitischen Grundlagen Deutschlands aus vier Perspektiven beleuchten, werden externe Fachleute in den Prozess eingebunden. In der Rubrik „Perspektiven“ sind die Arbeit in den Workshops und die Teilnehmer vorgestellt.
    Für das III.Quartal ist die Darstellung erster Ergebnisse aus den vier AG vorgesehen.
    Ich denke, gerade Teilnehmer dieses blogs sind herzlich zur Beteiligung aufgefordert.

  6. Weiß hier jemand, wer nach GL Jacobson als DCOM Resolute Support im HQ die Deutschen Fahnen hochhält. Meines Wissens müsste J bald seine Tour beenden…
    Danke!

  7. Im BMVg hat man sich nun für TLVS (MBDA/ LM) entschieden.
    Siehe sueddeutsche.de („Von der Leyens Milliardenauftrag“).

    Das wird ja sicher in der G36-Aufregung untergehen.

    Mal sehen, ob das mit dem Technologietransfer dann auch so wie gedacht klappt…

  8. ( Focus ) schreibt das jeder 3te Russe glaubt an den Sieg gegen die NATO

    aber unsere Regierung wartet auf Frühjahr Nato Beschluss was gebraucht wird

    und Russland Medien schreiben das der T 14 auf eine 152mm Weiter entwickelt werden soll

  9. @ Alarich:

    Der Focus mit einer Meldung „Zwei Drittel der Russen glauben NICHT an einen Sieg gegen die NATO“ wäre auch deutlich weniger „reißerisch“.

    ;-)

  10. Interessante Entwicklung beim NATO_Außenministertreffen in Antalya. (SZ) TÜR bringt sich als Rahmennation bei VJTF ins Gespräch, natürlich nicht uneigennützig. Vielmehr kann TÜR ihre sicherheitspolitischen Ambitionen entsprechend der Vorstellungen als geografischer Mittelmacht mit NATO-Hilfe auf den Punkt bringen, indem es seinen Stellenwert im Bündnis erweitert.
    Geografisch liegt das Land zu den Krisenherden in der Ostukraine, in Syrien und dem Irak am nächsten und könnte sogar hinsichtlich der Anforderungen bei der Flüchtlingsfrage im Mittelmeer eine Rolle spielen.
    Die Besonderheit des türkischen Angebots liegt darüberhinaus im Status des Landes als muslimischer Staat und somit passenderen Beziehungen zu Freund und „Gegner“ im Nahen Osten.
    Wert nachzufragen ist, inwieweit TÜR Truppen als VJTF-Anteil tatsächlich verfûgbar wären, wenn z. B. ein Einsatz in Osteuropa ins Haus stünde, obwohl natürlich die VJTF per se im Gesamtbündnisbereich einsetzbar und verfügbar ist. Als Nagelprobe für die Ernsthaftigkeit der Offerte kann durchaus ein TÜR-Beitrag im Baltikum begriffen werden, sofern das Bündnis dem baltischen Wunsch nach permanenter Präsenz (mechBrig) nachkäme.

  11. „Wert nachzufragen ist, inwieweit TÜR Truppen als VJTF-Anteil tatsächlich verfûgbar wären, wenn z. B. ein Einsatz in Osteuropa ins Haus stünde“

    Anstatt Sanktionen gg. Russland zu verhängen, hat die Türkei verkündet, dass man der EU Russland Geschäft streitig machen will. Die Türkei bietet den IS halb Offiziell Ruhe- und Nachschubräume an. Die Bekämpfung des IS durch die USA wird dagegen nicht unterstützt. Ein VJTF Führungsrolle der Türkei dürfte im Baltikum und in Polen bloßes Entsetzen hervorrufen.

    Poroschenko gönnt sich jetzt einen Internationalen Beraterstab u.a. mit McCain oder Brok. http://www.buzzfeed.com/maxseddon/ukraine-makes-john-mccain-a-presidential-advisor-without-tel#.jiLkkJp7lY
    Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Beraterkreis. Ob das Poroschenko viel nutzt, ist mehr als fraglich, da dessen größte Feind Jazenjuk ist. Jazenjuk arbeitet mit und für die Oligarchen, die Poroschenko entmachten will. Ansonsten sieht es auch sehr mies aus. Mit der Umschuldung kommt man nicht voran, was Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten IWF Tranche wäre. Da muss sich Kiew Ersatz Gläubiger suchen. Mit der EU Annäherung kommt man auch nicht weiter. Die EU blockiert den nächsten Schritt, die Aufhebung der Visumpflicht.

  12. Wohl wahr, @Benedikt. Aber NATO (Stoltenberg) muss ja in absehbarer Zeit auf die TÜR Offerte reagierten, ohne Balten/Polen/Türken vor den Kopf zu stoßen. Spannend.
    Vom Politischen abgesehen, natürlich haben die Türken etwas in die Waagschale zu werfen, (neben dem gestern bereits Vorgestellten) nämlich die pure Masse an Truppe und die Zuverlässigkeit und Kampfkraft des TÜR Soldaten.

  13. Auch in den letzten Wochen gehen die Waffenlieferungen an die Kurden weiter:

    https://bw2.link/IOL3Z
    https://bw2.link/9xAap

    Da fällt auf, dass die Lieferungen offensichtlich über die anfangs angekündigten Mengen deutlich hinausgehen.

    Nur als Beispiel:
    Panzerabwehrwaffe MILAN: Es sollten 30 Startgeräte geliefert werden, von denen am 15.10.2014 bereits 20 geliefert waren ( https://bw2.link/BvzbO ).
    Ende April wurden aber nochmal 20 Startgeräte geliefert ( https://bw2.link/oruU4 ).

    Die letzte Zusammenstellung über geliefertes Material und offizielle Soll-Zahlen hat den Stand 15.10.2014.

    Welche Mengen an Waffen und Munition möchte die Bundesregierung den Kurden denn nun wirklich zukommen lassen? Gerade so wie deren Bedarf ist – unabhängig vom Bedarf der Bundeswehr? Und wann möchte sie Parlament und Öffentlichkeit offiziell über die neuen Zahlen informieren?

  14. @KB

    Nein, die letzte offizielle Mitteilung der Bundesregierung über die Fortsetzung von Waffenlieferungen gab es im April (habe den Link jetzt nicht zur Hand).

    @Kaikowsky

    Bitte die Links kürzen, sonst kommen die hier nicht verwendbar an…

  15. Pressemeldung von AH:

    “Ready to serve: Airbus Helicopters’ militarized H145M receives its on-time EASA certification“

    Militärische H145M von Airbus Helicopters erhält EASA- Zertifizierung
     Auslieferung an die deutsche Luftwaffe beginnt Ende diesen Jahres
     Der Hubschrauber ist die militärische Variante der leistungsstarken zivilen H145
    Donauwörth, Deutschland, XX. Mai 2015 – Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat die H145M von Airbus Helicopters zertifiziert. Damit ist der Weg frei für die militärische Zulassung und die Auslieferung der ersten beiden Exemplare des militärischen Mehrzweckhubschraubers noch vor Jahresende. Erstkunde ist die Bundeswehr, die 15 Maschinen für ihre Luftstreitkräfte bestellt hat. Die Lieferungen der H145M für den zweiten Kunden, die thailändische Marine, beginnen 2016.
    „Die H145M ist für ein breites Spektrum militärischer Aufgaben vorgesehen, darunter Transport, Aufklärung, Such- und Rettungseinsätze, Feuerunterstützung und die Evakuierung von Verletzten. Mit der zivilen Zulassung für die H145M setzte das Unternehmen auf eine risikoarme und kostengünstige Lösung für seine Kunden. Dadurch wird eine militärische Zulassung vermieden, die hohe Kosten und einen Doppelaufwand bedeutet hätte. Diese Lösung profitierte auch von der bereits im letzten Jahr erfolgten Zulassung der zivilen H145 und gewährleistet, dass die H145M im Hinblick auf Sicherheit und Lufttüchtigkeit modernste Standards erfüllt“, erklärte der Leiter des H145-Programms, Manfred Merk.
    Die H145M ist die militärische Version der leistungsstarken H145 für zivile und halbstaatliche Aufgaben (frühere Bezeichnung: EC145 T2). Ihr Startgewicht wurde auf 3,7 Tonnen erhöht. Die H145M kann für ihre Einsätze unter anderem mit einem drehbaren Bordmaschinengewehr an den Seitentüren sowie mit Mehrzweck-Halterungen für weitere Außenwaffen ausgestattet werden. Elektrooptische und Infrarot-Sensoren für die Zielerfassung gehören ebenso zum Ausrüstungspaket wie militärische Bordavionik für Kommunikation, Navigation und Flugsteuerung.
    Für Spezialeinsätze der H145 steht optional eine Abseilvorrichtung zur Verfügung. Die gepanzerte Kabine, selbstdichtendeTreibstofftanks und ein elektronisches Selbstschutzsystem erhöhen die Überlebensfähigkeit der Maschine und ihrer Crew.
    Die H145M profitiert von der Robustheit, den niedrigen Betriebskosten und der hohen Einsatzverfügbarkeit der bewährten Modellfamilie EC145 bzw. H145. Sie verfügt über Arriel-2E-Triebwerke von Turbomeca mit digitaler Zweikanal-Steuerung (Dual-FADEC), einen ummantelten Fenestron®-Heckrotor sowie leistungsfähigere Haupt- und Heckrotorgetriebe. Das maximale Startgewicht der H145M wurde um 50 kg erhöht. Ihre herausragenden Eigenschaften im Schwebeflug, selbst bei Ausfall eines Triebwerks, sind für die Flugsicherheit und besonders für Spezialmissionen sowie Such- und Rettungseinsätze im Gefechtsfeld von größter Bedeutung.

  16. @T.Wiegold:

    Danke für die Aufklärung. Hab die Seite gefunden: https://bw2.link/nU4Qm

    Das macht dann insgesamt 8 Mio Schuss 5,56 mm und 5,5 Mio Schuss 7,62 mm.

    So ganz komplett ist die Aufstellung aber auch nicht, da die P1-Lieferungen dort nicht aufgeführt werden.

  17. Die Türken wollen sich erst ab 2021 an VJTF Maßgeblich beteiligen.
    “Prime Minister Ahmet Davutoğlu announced on May 13 that Ankara had offered to assume the responsibility as a framework nation in the Very High Readiness Joint Task Force for 2021.” http://www.hurriyetdailynews.com/nato-welcomes-turkeys-decision-to-form-spearhead-unit-.aspx?pageID=238&nid=82419&NewsCatID=359
    Sieht mehr nach einer Alibi Zusage aus, weil die Nato Konferenz gerade in der Türkei stattfand.

    Seit Erdogan die Armee gefügig gemacht hatte, soll diese enorm an Kampfkraft verloren haben. Putin und Obama haben in der Ukraine wohl ein gemeinsames Ziel, ihr jeweiliges Ukraine Desaster möglichst lange auszusitzen. Da stören weitere Geisterfahrer wie die Türkei (die Machtansprüche in der Region beanspruchen) nur bei.

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