Zum Nachhören: Mehr Soldaten, mehr Geld? Sendung im RBB-Kulturradio

20160314_KFOR_San_Alarmuebung

Im RBB-Kulturradio haben der Grünen-Abgeordnete Tobias Lindner, Mitglied im Verteidigungs- und Haushaltsausschuss, und ich am (heutigen) Montag Dienstag über die Pläne zur Vergrößerung der Bundeswehr gesprochen. Und die Frage, warum die Truppe mehr Geld für Material und Ausrüstung braucht.

Die 20-Minuten-Sendung gibt’s zum Nachhören hier:

Kulturradio am Mittag – Tagesthema: Muss die Bundeswehr wieder wachsen?

(Archivbild: Alarmübung der Sanitäter des deutschen Einsatzkontingentes KFOR am 14.03.2016 – Bundeswehr/Sebastian Wilke)

Unbedingt (noch mal) lesen: ‚Drei Krieger‘ im Karfreitagsgefecht

U.S. Soldiers Awarded Highest German Medal for Bravery During Rescue

Das Karfreitagsgefecht am 2. April 2010 in Isa Khel bei Kundus in Afghanistan war für die Bundeswehr eine prägende Erfahrung – und hat auch in Deutschland den Blick auf den Einsatz am Hindukusch verändert. Die Reportage über drei ganz unterschiedliche Beteiligte an diesem Gefecht – einen deutschen Soldaten, einen Taliban und einen US-Piloten – des Stern-Reporters Jan Christoph Wiechmann erschien vor einem Jahr – aber da sie am (gestrigen) Donnerstagabend bei der Verleihung des Henri-Nannen-Preises als beste Reportage mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet wurde, steht sie erneut im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Wer Wiechmanns Text noch nicht gelesen hat, sollte das unbedingt an diesem Wochenende tun; alle anderen sollten die tolle Reportage noch mal lesen:

Drei Krieger

 

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Neues Weißbuch? Kann bis Montag warten.

Das neue Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr, sagt die Bild-Zeitung, soll es am kommenden Montag geben:

Auslandseinsätze und Cyberkrieg-ExpertenVon der Leyen plant
Bundeswehr der Zukunft

Verteidigungsministerin will am Montag ein neues Weißbuch präsentieren

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen verpasst der Bundeswehr ein neues Selbstverständnis und stellt dazu am Montag ein neues Weißbuch vor.

Der Bericht selbst steht dann hinter einer Paywall (deshalb auch der Link dorthin).

Nun ja, die Einladung des Verteidigungsministeriums für Montag klingt ein bisschen anders:

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Presse- und Informationsstab BMVg lädt zu einem Hintergrundgespräch zum Thema Weißbuch 2016 „Zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Montag, 11. April 2016 in der Zeit von 12:00 bis voraussichtlich 13:00 Uhr ein.Diese Einladung ist an Sie persönlich gerichtet. Wir bitten um vertrauliche Behandlung.

Das mit der vertraulichen Behandlung dürfte sich mit dem Bericht der Bild erledigt haben (den ich ja nicht kenne, wg. Paywall). Aber ich denke, ich muss nicht das Frühlingswochenende mit dem Hinterherjagen hinter dem Weißbuch verbringen. Montag reicht auch, vorher gibt’s von mir nix dazu. (Und wenn ich das richtig sehe, gab es bislang noch keine Befassung des Bundeskabinetts mit dem neuen Weißbuch.)

NATO, AWACS, Syrien (mit klärendem Nachtrag)

Dieser Tweet des ZDF-Kollegen Stefan Leifert hat einen eigenen Eintrag verdient.

(Hintergrund dazu, also zu einem möglichen Einsatz von AWACS-Luftraumüberwachungsflugzeugen der NATO im Kampf gegen die ISIS-Terrormilizen in Syrien, steht hier und hier.)

Aus der Pressekonferenz von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg:

• Der AWACS-Einsatz zur Unterstützung der Anti-ISIS-Koalition wird eine prominente Rolle beim Verteidigungsministertreffen einnehmen, und Stoltenberg scheint das weiterhin zu befürworten: weiterlesen

Jetzt wird abgerechnet: Danke!

Wie jedes Jahr in den ersten Januartagen werfe ich einen Blick auf meine Einnahmen des Vorjahres (dazu veranlasst mich schon das Finanzamt), und deshalb habe ich heute auch bilanziert, was die Leserinnen und Leser von Augen geradeaus! in den vergangenen zwölf Monaten völlig freiwillig, ohne Abonnement oder Bezahlschranke, für die Arbeit hier überwiesen haben. Meine erste Reaktion: Wow. Und: Danke!

Denn offensichtlich gibt es in Deutschland eine Bereitschaft, auch ohne Verpflichtung ein journalistisches Projekt zu finanzieren. Von Januar bis Dezember 2015 schickten die Leserinnen und Leser insgesamt 17.346,46 Euro. Das ist erneut eine Steigerung im Vergleich zum Jahr 2014, und da war es schon im Vergleich zu 2013 mehr gewesen.

Natürlich gab’s übers Jahr große Schwankungen – im Juni waren die Zuwendungen (Spenden sind es, steuerlich gesehen, leider nicht) mit 1.080,78 Euro am geringsten; im Dezember mit 1.989,20 Euro die höchsten. weiterlesen

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