Sauber gemacht: Story über das ‘Korps Commandotroepen’ in Mali

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Auch wenn ich Niederländisch nur in Teilen, nur mühsam und nur mit Hilfe vom Google-Übersetzer verstehe: Die Geschichte über den Einsatz der niederländischen Spezialkräfte in Mali, die am (heutigen) Freitag im Web-Magazin des niederländischen Verteidigungsministeriums erschienen ist, ist stark gemacht. Schon allein optisch. Ja, das ist Coporate Publishing. Aber mit allen Tricks. Beeindruckend.

Voet aan de grond in de Tilemsi-vallei – Nederlandse commando’s verzamelen informatie in grimmige noorden Mali

(Standbein im Tilemsi-Tal – Niederländische Kommandos sammeln Informationen in düsteren Norden Malis)

(Foto: defensie.nl)

Aus dem Einsatz lernen: Die Afghanistan-Verschwörer?

Ab und an muss man sich auch mal gepflegten Verschwörungstheorien widmen. Was sehen Sie, geneigte(r) Leser(in), oben auf dem Foto? Klar, deutsche Soldaten in Afghanistan. Aber auch den Kern einer Verschwörung, die den Bendlerblock und damit die ganze deutsche Sicherheitspolitik bestimmt!

Zu dem Ergebnis kommen jedenfalls die MDR-Sendung Fakt und der Berliner Tagesspiegel in einer Koproduktion. Die Webseite dazu

Die Afghanistan-Connection

ist optisch wunderbar gemacht, alle Achtung. Für den Inhalt… würde ich da ein paar Fragezeichen dran machen. Um nur eines zu erwähnen: Wenn alle die Stabsoffiziere aus dem Einsatz am Hindukusch jetzt in einem Netzwerk Strippen ziehen, warum fehlt dann in der Aufzählung der Drei-Sterne-General Bruno Kasdorf, einst auch im ISAF-Hauptquartier und heute Inspekteur des Heeres? Auf der Connection-Startseite finde ich ihn jedenfalls nicht…

Aber die Leser hier haben bestimmt noch mehr dazu zu sagen. (Bereits aufgelaufene Kommentare verschiebe ich hierher.)

(Foto: Baghlan Province, Afghanistan, Aug. 13, 2011 – Incoming Observation Post North Commander Lt. Col. Peter Mirow poses with International Security Assistance Force Regional Command North Commander Maj. Gen. Markus Kneip and the outpost’s outgoing commander Lt. Col. Heico Hübner at the post’s change of command ceremony on Aug. 13 – RC North Mazar-e Sharif Public Affairs photo by Staff Sgt. Florian Krumbach via Flickr unter CC-BY-Lizenz)

Deutsch-amerikanischer Journalist aus Geiselhaft somalischer Piraten frei

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Der deutsch-amerikanische Journalist Michael Scott Moore, der seit zweieinhalb Jahren in der Hand somalischer Piraten war, ist wieder frei. Das berichtet Spiegel Online unter Berufung auf das Auswärtige Amt.

Moore, der unter anderem für Spiegel Online tätig war, nicht aber bei der Reise nach Somalia, war im Januar 2012 gekidnappt worden. Ein letztes öffentlich bekanntes Lebenszeichen hatte es im Mai 2012 gegeben: weiterlesen

Unterwegs (für die Krautreporter)

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(Bitte den Bildschirm drehen, auf dem Tablet klappt das nicht so recht…)

 

RC N Watch: Afghanische Journalistin (und frühere Bundeswehr-Mitarbeiterin) ermordet

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Noch nicht mal ein Jahr ist es her, dass der damalige ISAF-Regionalkommandeur im Norden Afghanistans, Jörg Vollmer, gemeinsam mit dem afghanischen General Wesa das mit deutscher Unterstützung aufgebaute Medienzentrum für afghanische Journalisten in Masar-i-Scharif eröffnete (Foto oben). Jetzt ist eine frühere Mitarbeiterin dieses Zentrums, eine afghanische Journalistin, brutal ermordet worden – in einem für Journalisten am Hindukusch ohnehin blutigen Jahr.

Nach übereinstimmenden Berichten der afghanischen Nachrichtenagentur Khaama Press, der New York Times (NYT) und von tagesschau.de wurde Palwascha Tokhi vor ihrem Haus in Masar-i-Scharif erstochen. Sie habe eine – traditionell persönlich überbrachte – Hochzeitseinladung entgegennehmen wollen. Mit dem Mord an Tokhi erhöht sich die Zahl der in Afghanistan in diesem Jahr getöteten Journalisten laut NYT auf sieben, laut tagesschau.de sogar auf zehn Menschen. weiterlesen

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