Niederländer in Mali: ‘Das Tagebuch unserer Helden’

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Mit dem Einsatz ihrer Soldaten als – recht robuste – Blauhelme in Mali sind die Niederlande auch bislang schon sehr offensiv umgegangen. Im Oktober vergangenen Jahres erschien in einer Publikation des niederländischen Verteidigungsministeriums eine Multimedia-Reportage über die Spezialkräfte, das Korps Commandotroepen, in dem westafrikanischen Land. Jetzt legen Ministerium und Streitkräfte nach – mit Langzeit-Berichterstattung über diese Spezialkräfte in einem Tagebuch unserer Helden in Mali.

Dazu gibt es eine eigene Webseite bei der niederländischen Zeitung De Telegraaf und – unter anderem – einen eigenen Youtube-Kanal, hier der Teaser zur achtteiligen Serie: weiterlesen

Jetzt da: Das Drohnen-Buch

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Der Kollege Kai Biermann von Zeit Online und ich haben, das wissen hier schon einige, ein Buch geschrieben. Über Drohnen – unbemannte Fahrzeuge (und nicht nur in der Luft, sondern auch auf und unter Wasser und zu Land). Um mal einen Überblick zu geben, was es so gibt, wie die Entwicklungen und die Nutzung zivil und militärisch laufen, und, ja, auch wo der Name Drohne ursprünglich herkam.

Nun sind Kai und ich in manchen Punkten nicht immer gleicher Ansicht, zum Beispiel bei der militärischen Nutzung unbemannter Flugsysteme – aber so was tut einem Buch doch nur gut. Ich fand das einen spannenden Ansatz, zwei Autoren mit unterschiedlichen Positionen an ein solches Buch zu setzen.

Erschienen ist Drohnen – Chancen und Gefahren einer neuen Technik im Christoph-Links-Verlag, und seit dem (heutigen) Mittwoch ist das Buch (ISBN 978-3-86153-818-9) lieferbar. weiterlesen

Die G36-Story: Jetzt mit MAD (genauer: doch nicht) – mit Nachtrag

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Die Geschichte um die Präzisionsprobleme des Sturmgewehrs G36 ist schon seit geraumer Zeit nicht mehr allein die Geschichte um die Präzisionsprobleme des G36. Die zu Grunde liegenden technischen Fragen werden spätestens seit der eindeutigen Positionierung von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Ende März von der politischen Debatte überschattet: Wer wusste von technischen Problemen, seit wann, und wer hat wann warum nichts unternommen.

Seit dem (gestrigen) Mittwoch ist diese politische Debatte, bei der auch unverändert die Möglichkeit eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses im Raum steht, um eine Variante reicher: Die G36-Herstellerfirma Heckler&Koch und Teile des Verteidigungsministeriums hätten versucht, so berichten übereinstimmend Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung, mit Hilfe des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) die kritische Berichterstattung über die Waffe zu unterbinden. weiterlesen

G36: von der Leyen bestätigt Wunsch an MAD nach Ermittlung gegen Journalisten

Da ich weiterhin auf der re:publica unterwegs bin, nur schnell der Vollständigkeit halber: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat am (heutigen) Donnerstag öffentlich bestätigt, dass Heckler&Koch wie auch der frühere Abteilungsleiter Rüstung, Detlef Selhausen, den Militärischen Abschirmdienst (MAD) um Ermittlungen gegen Journalisten wegen ihrer Berichte über das G36 gebeten haben.
Die Mitteilung des Ministeriums im Wortlaut:

Die Bundesverteidigungsministerin nimmt Stellung zur Berichterstattung, im BMVg habe es im Jahr 2013 Unterstützung für eine Heckler & Koch Initiative zu MAD-Ermittlungen gegen Behördenmitarbeiter gegeben, die vertrauliche Dokumente an Journalisten weitergegeben haben sollen.
Ursula von der Leyen: „Dass Heckler & Koch sich im Jahr 2013 an den MAD gewandt hat, ist schon sehr befremdlich. Was aber völlig inakzeptabel ist, ist, dass sich der damalige Abteilungsleiter Rüstung mit einem Brief an den MAD vom 6. Dezember 2013 diese Initiative zu eigen gemacht hat. weiterlesen

Afghanistan-Einsatz zum Nachlesen: Zwei Bücher

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Zum Thema Bundeswehreinsatz (nicht nur) in Afghanistan gibt’s zwei neue, nun, Bücher, die ich gerne empfehle:

Am Hindukusch – und weiter?
Die Bundeswehr im Auslandseinsatz. Erfahrungen, Bilanzen, Ausblicke

An dem Buch, herausgegeben von Rainer Glatz, dem früheren Befehlshaber des Einsatzführungskommandos, und Terrorismus-Experte Rolf Tophoven, haben ziemlich viele Autoren mitgewirkt. Unter anderem auch ich, mit einer Betrachtung der Bundeswehr-Auslandseinsätze im Spiegel der Öffentlichkeit.

Das Buch gibt’s bei der Bundeszentrale für politische Bildung hier zu bestellen.

Krieg in Afghanistan – Eine Bilanz

ist eigentlich kein Buch im eigentlichen Sinne, sondern die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Und deshalb, trotz des Umfangs von 104 Seiten, auch nicht als Buch erhältlich, sondern steht als Bundestagsdrucksache 18/4168 hier zum Herunterladen bereit.

Wie bei fast jeder Parlamentsanfrage gibt’s da natürlich das Problem, dass die Antworten der Bundesregierung hinter den Erwartungen der Fragesteller zurückbleiben – das ist hier nicht anders, und die Fraktion der Linkspartei hat auch schon bemängelt, dass es auf manche Fragen keine, nur unzureichende oder nur als Verschlusssache eingestufte Aussagen gebe. Dennoch ist das mal ein Ansatz für einen Überblick über einen Einsatz, der ja noch nicht zu Ende ist.

 

 

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