Suche nach G36-Nachfolger: Dauert ein bisschen länger

Die Bundeswehr muss vermutlich länger als geplant auf eine neue Standardwaffe als Ersatz für das seit mehr als 20 Jahren genutzte Sturmgewehr G36 des Schwarzwälder Herstellers Heckler&Koch warten. Bei der Erprobung der bislang von der Industrie angebotenen neuen Sturmgewehre seien die Forderungen an eine neue Waffe nicht erfüllt worden, berichtet die Welt am Sonntag (WamS) unter Berufung auf ein Schreiben aus dem Bundesamt für Beschaffung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) an das Verteidigungsministerium. Die Beschaffung neuer Gewehre verzögere sich deshab um rund acht Monate. weiterlesen

G36-Nachfolge: Auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher steigt aus

Nato Uebung Noble Jump 2015

Im Wettbewerb für eine neue Standardwaffe für die Bundeswehr als Nachfolger des Sturmgewehrs G36 verzichtet ein weiteres Unternehmen auf die Beteiligung. Nach Informationen von Augen geradeaus! reichte der Zusammenschluss des deutschen Rüstungsunternehmens Rheinmetall mit dem österreichischen Gewehrhersteller Steyr-Mannlicher bis zum Angebotsschluss am (gestrigen) Donnerstag kein Angebot für eine neue Waffe ein. Zuvor hatte bereits das Unternehmen SigSauer sein Angebot für das neue Sturmgewehr-System zurückgezogen. weiterlesen

Neues Gewehr fürs KSK: 50 Prozent teurer als geplant?

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr soll ein neues Sturmgewehr bekommen – das ist seit der Ausschreibung im Januar dieses Jahres allgemein bekannt. Inzwischen seien Gewehre  des Typs HK416 vom Oberndorfer Hersteller Heckler&Koch als neue Standardwaffe für die Elite-Einheit in Calw ausgewählt worden, berichtet der Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es dagegen, die Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Vermutlich wird sich an diesem Wochenende nicht mehr klären lassen, wie weit der Entscheidungsprozess formal gediehen ist. Viel auffälliger ist jedoch etwas anderes: Nach den Spiegel-Angaben werden die Gewehre gut die Hälfte teurer als zunächst geplant. weiterlesen

US-Streitkräfte suchen neues Sturmgewehr – und auch ein neues Kaliber?

Die US-Streitkräfte suchen, das ist nichts Neues, seit einiger Zeit ein neues Sturmgewehr, das als Standardwaffe eingeführt werden soll: Das M4 (Foto oben), wie das G36 in Deutschland Mitte der 1990-er Jahre eingeführt, gilt nicht mehr als aktuell.

Was die Debatte aber über die USA hinaus interessant macht und möglicherweise einen Einfluss auf die gesamte NATO haben wird: Mit der Suche nach einem neuen Sturmgewehr hat auch die (erneute) Debatte über das Kaliber 5,56mm begonnen, das das M4 (auch da: ebenso wie das G36) hat. Und die Debatte über die geringere Reichweite und Durchschlagskraft dieser Munition gegenüber dem zuvor als Standard-NATO-Kaliber verwendeten Patronen im Kaliber 7,62mm (in Deutschland zum Beispiel im früheren Sturmgewehr G3).

Zu diesem Thema gibt es derzeit Anhörungen in den USA, vor dem zuständigen Senatsausschuss. Aus einem Bericht von Stars&Stripes dazu: weiterlesen

G36-Nachfolger: Österreichs Steyr-Mannlicher will mit Rheinmetall antreten

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Fürs Dauerthema G36 und künftiges Sturmgewehr der Bundeswehr gibt’s zum Jahresende einen neuen Merkposten: Um die Lieferung der neuen Standardwaffe der deutschen Streitkräfte werden sich voraussichtlich gleich drei deutsche Unternehmen bewerben. Neben Heckler&Koch, die bereits das G36 lieferten und zuletzt in Frankreich mit dem HK416 Erfolg hatten, und dem Eckernförder Unternehmen SigSauer wird der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall antreten – mit einer Waffe des österreichischen Herstellers Steyr Mannlicher. Die Österreicher waren Anfang der 1990er Jahre im Wettbewerb um eine neue Waffe für die Bundeswehr mit ihrem Universal Sturmgewehr AUG Heckler&Koch unterlegen.

Aus dem Bericht des  Wiener Kurier vom (heutigen) Donnerstag: weiterlesen

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