Suche nach G36-Nachfolger: Dauert ein bisschen länger

Die Bundeswehr muss vermutlich länger als geplant auf eine neue Standardwaffe als Ersatz für das seit mehr als 20 Jahren genutzte Sturmgewehr G36 des Schwarzwälder Herstellers Heckler&Koch warten. Bei der Erprobung der bislang von der Industrie angebotenen neuen Sturmgewehre seien die Forderungen an eine neue Waffe nicht erfüllt worden, berichtet die Welt am Sonntag (WamS) unter Berufung auf ein Schreiben aus dem Bundesamt für Beschaffung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) an das Verteidigungsministerium. Die Beschaffung neuer Gewehre verzögere sich[…]

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G36-Nachfolge: Auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher steigt aus

Im Wettbewerb für eine neue Standardwaffe für die Bundeswehr als Nachfolger des Sturmgewehrs G36 verzichtet ein weiteres Unternehmen auf die Beteiligung. Nach Informationen von Augen geradeaus! reichte der Zusammenschluss des deutschen Rüstungsunternehmens Rheinmetall mit dem österreichischen Gewehrhersteller Steyr-Mannlicher bis zum Angebotsschluss am (gestrigen) Donnerstag kein Angebot für eine neue Waffe ein. Zuvor hatte bereits das Unternehmen SigSauer sein Angebot für das neue Sturmgewehr-System zurückgezogen.

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Neues Gewehr fürs KSK: 50 Prozent teurer als geplant?

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr soll ein neues Sturmgewehr bekommen – das ist seit der Ausschreibung im Januar dieses Jahres allgemein bekannt. Inzwischen seien Gewehre  des Typs HK416 vom Oberndorfer Hersteller Heckler&Koch als neue Standardwaffe für die Elite-Einheit in Calw ausgewählt worden, berichtet der Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es dagegen, die Entscheidung sei noch nicht gefallen. Vermutlich wird sich an diesem Wochenende nicht mehr klären lassen, wie weit der Entscheidungsprozess formal gediehen ist. Viel[…]

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US-Streitkräfte suchen neues Sturmgewehr – und auch ein neues Kaliber?

Die US-Streitkräfte suchen, das ist nichts Neues, seit einiger Zeit ein neues Sturmgewehr, das als Standardwaffe eingeführt werden soll: Das M4 (Foto oben), wie das G36 in Deutschland Mitte der 1990-er Jahre eingeführt, gilt nicht mehr als aktuell. Was die Debatte aber über die USA hinaus interessant macht und möglicherweise einen Einfluss auf die gesamte NATO haben wird: Mit der Suche nach einem neuen Sturmgewehr hat auch die (erneute) Debatte über das Kaliber 5,56mm begonnen, das das M4 (auch da:[…]

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G36-Nachfolger: Österreichs Steyr-Mannlicher will mit Rheinmetall antreten

Fürs Dauerthema G36 und künftiges Sturmgewehr der Bundeswehr gibt’s zum Jahresende einen neuen Merkposten: Um die Lieferung der neuen Standardwaffe der deutschen Streitkräfte werden sich voraussichtlich gleich drei deutsche Unternehmen bewerben. Neben Heckler&Koch, die bereits das G36 lieferten und zuletzt in Frankreich mit dem HK416 Erfolg hatten, und dem Eckernförder Unternehmen SigSauer wird der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall antreten – mit einer Waffe des österreichischen Herstellers Steyr Mannlicher. Die Österreicher waren Anfang der 1990er Jahre im Wettbewerb um eine neue Waffe[…]

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Aus für das G36: Bundeswehr soll komplett neues Sturmgewehr bekommen (Update: Heckler&Koch)

Das Verteidigungsministerium hat das Aus für das Sturmgewehr G36, die Standardwaffe der Bundeswehr, beschlossen und will ein komplett neues Sturmgewehr für die Streitkräfte beschaffen. Das  wegen mangelnder Treffgenauigkeit umstrittene G36 soll nicht nachgerüstet werden. Ab 2019 sollen die rund 170.000 G36 in den Beständen durch ein neues Sturmgewehr ersetzt werden, die detaillierten Forderungen an die neue Waffe sollen bis zum Jahresende vorliegen.Das teilte Rüstungs-Staatssekretärin Katrin Suder am (heutigen) Dienstag den Obleuten der Fraktionen im Verteidigungsausschuss des Bundestages mit.

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G36-Sammler: Nachtwei-Kommission beginnt Arbeit, neuer Geschäftsführer bei Heckler&Koch

Um die Entwicklungen mitzuplotten… lohnt ein neuer Sammelthread zum Thema Sturmgewehr G36: • Die Kommission um den früheren Grünen-Bundestagsabgeordneten Winfried Nachtwei nimmt ihre Arbeit auf: Zusammen mit dem ehemaligen Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus soll Nachtwei prüfen, ob möglicherweise deutsche Soldaten durch Mängel am G36 zu Schaden gekommen sind. Wie zuvor schon Königshaus in Medien-Interviews sagte auch Nachtwei den Bundeswehrmedien, dass er dafür keine Hinweise habe: Bisher gibt es keine Hinweise darauf. Die konkreten Ermittlungen, ob Soldaten im Gefecht – also in[…]

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G36: Ministerin lässt vor Koalitionsabgeordneten Konsequenzen noch offen

Die Affäre um das Sturmgewehr G36 macht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen offensichtlich zunehmend zur Chefsache. Unmittelbar nach ihrer Rückkehr aus den USA trat die Ministerin am (heutigen) Dienstagvormittag vor eine gemeinsame Sitzung der Verteidigungspolitiker beider Koalitionsfraktionen – schon das etwas ungewöhnlich. Begleitet wurde sie von Generalinspekteur Volker Wieker und gleich drei Staatssekretären: Neben der für Rüstung zuständigen Staatssekretärin Katrin Suder und deren beamteten Kollegen Gerd Hoofe war auch der Parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel dabei. Inhaltlich blieben allerdings, so war[…]

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Probleme mit dem G36? Scheint nix gegen das M-4.

Zu der in Deutschland geführten Debatte über die Zuverlässigkeit des Sturmgewehrs G36 des Oberndorfer Herstellers Heckler&Koch gehört auch, hierzulande kaum beachtet, ein Blick auf ein anderes Produkt: Das M-4, Standardgewehr der US-Streitkräfte, macht im heiß geschossenen Zustand noch ganz andere Probleme, wie die Kollegen von War is Boring in der vergangenen Woche aufgegriffen haben: The U.S. Army’s standard infantry weapon repeatedly overheated and jammed during a bloody 2008 battle in Afghanistan. The Washington Times reported last week on the reported[…]

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