Bundestag billigt weiteren Einsatz in Mali – mit Ausweitung der Ausbildungsmission

Wenige Tage vor dem Ablauf der bisherigen Mandate hat der Bundestag die Einsätze der Bundeswehr in Mali verlängert. Die Abgeordneten billigten eine Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der EU-Trainingsmission in Mali, die personell und räumlich ausgeweitet wird. Auch der – formal unveränderten – Beteiligung an der UN-Blauhelmtruppe MINUSMA stimmten die Parlamentarier zu.

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Neue Mali-Mandate: Deutsches militärisches Engagement im Sahel wird ausgeweitet

Das Engagement der Bundeswehr in Mali in der Sahel-Zone Westafrikas wird ausgeweitet. Das Bundeskabinett legte neue Mandate für die Missionen unter EU- und UN-Kommando vor, mit denen künftig bis zu 1.550 statt bislang 1.450 Soldaten eingesetzt werden können. Vor allem die EU-Ausbildungsmission wird erweitert; auch wenn Deutschland einen entsprechenden gemeinsamen EU-Beschluss mit Einschränkungen umsetzt. Der Bundestag muss den Mandaten noch zustimmen.

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EU weitet Ausbildungsmission in Mali aus: „Begleitung bis zur taktischen Ebene“

Die EU-Staaten haben die Ausbildungsmission der Europäischen Union in Mali verlängert und zugleich eine Ausweitung beschlossen: Die EU-Trainingsmission (EUTM) Mali soll die Streitkräfte des westafrikanischen Landes, aber auch die Soldaten anderer Sahel-Nationen in der Ausbildung bis zur taktischen Ebene begleiten. Ob und wie das im künftigen Mandat der Bundeswehr für EUTM Mali vorgesehen wird, ist noch unklar.

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Debatte über mehr Bundeswehr-Engagement in Mali nicht vor Frühjahr 2020

Fürs Protokoll: Eine Debatte über eine mögliche Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali wird es nach den Worten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erst im Zusammenhang mit der Verlängerung der Mandate im Frühjahr kommenden Jahres geben. Bislang habe sie von Frankreich auch keine konkreten Anfragen nach mehr deutscher Beteiligung erhalten.

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Angriff auf EU-Ausbilder in Mali: Fahrzeugbomben und Gewehre (Neufassung m. spanischen Angaben)

Der Angriff auf die EU-Ausbildungsmission in Mali am (gestrigen) Sonntag war ein konzertierter Angriff von Selbstmordattentätern mit zwei Autobomben sowie einer parallelen Attacke mit Schnellfeuerwaffen. Das geht aus Schilderungen der spanischen Streitkräfte hervor, die im Camp der EU-Trainingsmission Mali in Koulikoro die Sicherung des Feldlagers stellen. Die Bundeswehr rückte unterdessen von ihrer gestrigen Darstellung ab, dass es auch einen Angriff mit Raketen gegeben habe.

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Selbstmordattentäter greifen EU-Trainingsmission in Mali an (Zusammenfassung, Update EUTM)

Die Trainingsmission der Europäischen Union in Mali, die Soldaten der malischen Streitkräfte für den Kampf gegen Terroristen ausbildet, ist am (heutigen) Sonntag von Selbstmordattentätern mit Autobomben angegriffen worden. Bei dem Angriff auf das Camp in Koulikoro  am frühen Morgen wurden drei malische Soldaten verwundet, die Ausbilder aus den EU-Staaten blieben unverletzt. Die Einzelheiten blieben zunächst noch unklar, bei dem komplexen Angriff sollen sowohl Raketen als auch mit Sprengstoff bepackte Lastwagen genutzt worden sein. Update: Die jüngste Mitteilung der EU Training[…]

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Angriff auf EU-Ausbildungsmission in Mali – Deutsche Soldaten nicht betroffen (weitere Updates)

Das Camp der EU-Ausbildungsmission in Koulikoro in Mali ist am (heutigen) Sonntagmorgen angegriffen worden. Bei dem komplexen Angriff seien zwei malische Soldaten verwundet worden; Bundeswehrsoldaten oder Soldaten aus anderen EU-Streitkräften seien nach derzeitigem Kenntnisstand aber nicht betroffen, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr. Derzeit werde das Camp gesichert, weitere Einzelheiten seien noch nicht bekannt. Die Bundeswehr ist mit derzeit rund 180 Soldaten an der EU Training Mission Mali (EUTM Mali) beteiligt und führt auch diesen Einsatz, bei dem Soldaten[…]

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