Einsatz gegen Piraten vor Somalia soll weiter laufen – Höchststärke wird reduziert

Wie bereits im Vorjahr soll der Einsatz gegen Piraterie vor Somalia und der Ostküste Afrikas mit Beteiligung der Bundeswehr weiterlaufen. Das Bundeskabinett beschloss am (heutigen) Mittwoch eine entsprechende Verlängerung des Mandats der EU-Mission Atalanta für ein weiteres Jahr, reduzierte jedoch die Personalobergrenze von bislang 600 auf 400 Soldatinnen und Soldaten. Das Mandat wird nun dem Bundestag zur Billigung vorgelegt.

weiterlesen …

Brexit auch fürs Militär: Kommando über Antipiraterie-Mission geht nach Spanien

Der Brexit, der Ausstieg Großbritanniens aus der Eruopäischen Union, hat auch auf militärischer Seite ganz praktische Folgen. Zum Brexit-Termin Ende März kommenden Jahres wird Großbritannien das Kommando über die EU-Antipirateriemission Atalanta vor der Küste Somalias abgeben; das Operationshauptquartier wechselt nach zehn Jahren von Northwood bei London nach Rota in Spanien. Einen entsprechenden Beschluss fasste die EU im Umlaufverfahren, wie der Europäische Rat am (gestrigen) Montag mitteilte: The Council today extended the mandate of EU NAVFOR Somalia Operation Atalanta until 31[…]

weiterlesen …

EU-Einsatz: Piraten vor Somalia festgenommen

Erstmals seit längerer Zeit hat die EU-Antipirateriemission Atalanta vor der Küste Somalias wieder mutmaßliche Piraten festgenommen, nachdem sie zwei Handelsschiffe mit Granaten angegriffen hatten. Die European Naval Forces (EUNAVFOR) berichteten am (heutigen) Sonntag von der Festnahme, leider auch ohne anzugeben, wann es eine solche Festsetzung zuletzt gegeben hatte: EU NAVFOR Somalia’s Flagship, the Italian vessel ITS Virginio Fasan, has apprehended six suspected pirates and seized their vessels. Six crew of a motor whaler, acting as mother ship, and a skiff[…]

weiterlesen …

Anti-Piraterie-Mission vor Somalia: „Jester“ mit 6.000 Flugstunden

Die Deutsche Marine ist zwar seit August 2016 nicht mehr mit einem Schiff in der europäischen Antipirateriemission Atalanta vertreten – aber immer wieder für einige Monate mit einem Aufklärungsflugzeug. Und die Flüge mit der Orion P-3C (traditioneller Rufname bei Atalanta: Jester, zu deutsch: der Hofnarr) haben einen bedeutsamen Meilenstein erreicht: Am vergangenen Sonntag verzeichneten die Marineflieger in ihren Logbüchern 6.000 Flugstunden vor der Küste Ostafrikas, seitdem die Maschinen 2009 immer wieder für einige Monate in diese Mission geschickt wurden. Aus[…]

weiterlesen …

Fürs Archiv: Bundestag verlängert Anti-Piraterie-Einsatz vor Somalia

Der Bundestag hat am (heutigen) Donnerstag wie geplant die Beteiligung der Bundeswehr an dem europäischen Anti-Piraterie-Einsatz vor Somalia, der Mission Atalanta, für ein weiteres Jahr verlängert. Für das unveränderte Mandat stimmten 461 Abgeordnete, 71 sprachen sich dagegen aus und 32 enthielten sich. Die Bundeswehr ist derzeit mit rund 80 Soldaten an diesem Einsatz der Europäischen Union beteiligt, derzeit fliegt ein Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion zur Überwachung des Seegebiets. Ein Schiff hat die Deutsche Marine schon seit dem vergangenen Sommer[…]

weiterlesen …

Chinesen übergeben mutmaßliche Piraten an Somalia

Zur Piraterie vor Somalia ist zu meinem letzten Eintrag hier ein Nachtrag nötig: Die drei mutmaßlichen Piraten, die im April nach einem Angriff auf den Frachter OS35 von chinesischen Soldaten festgesetzt wurden, hat die chinesische Marine an die Behörden Somalias übergeben. Genauer: an die Behörden der autonomen Region Puntland. Aus der Reuters-Meldung vom (gestrigen) Freitag: A Chinese navy ship handed over three suspected pirates to Somali authorities on Friday, police said, underscoring the determination of international naval forces to stamp[…]

weiterlesen …

Beratung über weiteren Antipiraterieeinsatz vor Somalia: Bleiben die optimistischen Annahmen?

Am (morgigen) Mittwoch will sich der Verteidigungsausschuss des Bundestages mit der Verlängerung der deutschen Beteiligung an der seit bald zehn Jahren laufenden EU-Antipiraterimission Atalanta befassen – und droht ein wenig von den Ereignissen überholt zu werden. Denn das neue Mandat, das das Bundeskabinett am 22. März beschlossen hat, enthält noch eine sehr optimistische Annahme: Die Hoffnung, dass der EU-Einsatz weiter heruntergefahren, vielleicht im kommenden Jahr sogar beendet werden kann. Offensichtlich wurden die Vorarbeiten für das Mandat in den ersten Märzwochen[…]

weiterlesen …

Wiederaufleben der Piraten-Aktivität vor Somalia?

Ein Merkposten zum fast vergessenen Thema Piraten vor Somalia: Der Bundestag wird demnächst über die Verlängerung der deutschen Beteiligung an der EU-Antipirateriemission Atalanta vor der Küste Somalias entscheiden – und wie andere EU-Länder hofft Deutschland darauf, die seit 2008 laufende Mission im kommenden Jahr beenden zu können. Die NATO hatte ihre Operation Ocean Shield bereits im vergangenen Jahr eingestellt, weil die Aktivitäten somalischer Piraten in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen waren. Doch inzwischen gibt es Meldungen, die darauf hindeuten, dass[…]

weiterlesen …

Pirateriebekämpfung vor Somalia: Mandatsverlängerung mit Aussicht auf Ende der Mission

Die Bundeswehr soll sich noch ein weiteres Jahr an der EU-Mission Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie vor Somalia beteiligen – allerdings mit dem Ziel, diese 2008 begonnene Mission dann bald auslaufen zu lassen. Das Bundeskabinett billigte am (heutigen) Mittwoch ein entsprechendes Mandat, mit dem die Deutsche Marine auch weiterhin bis zu 600 Soldaten in diesen Einsatz vor Ostafrika schicken kann. Derzeit ist die Bundeswehr mit rund 100 Soldaten in der EU-Mission präsent, vor allem, weil derzeit erneut ein Seefernaufklärer P-3C[…]

weiterlesen …