Trident Juncture: Ministerbesuch – und von der Leyens Plädoyer für den INF-Vertrag

Gemeinsam mit ihrem norwegischen Kollegen Frank Bakke-Jensen hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am (heutigen) Mittwoch die deutschen Soldaten bei der NATO-Großübung Trident Juncture in Norwegen besucht. Im Camp Rødsmoen bei Rena in Mittelnorwegen kam die Ministerin sozusagen gerade noch rechtzeitig, ehe weitere Truppenteile zur eigentlichen Gefechtsübung, der LiveEx, aus dem Lager weiter nach Norden verlegen.

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Trident Juncture: Show von beiden Seiten (Nachtrag: Live Stream)

Bei der NATO-Großübung Trident Juncture in Norwegen ist Showtime: In der Nähe von Trondheim findet am (heutigen) Dienstag ein Besuchertag für hochrangige Gäste (und die Medien) statt, bei dem Ausschnitte aus den Fähigkeiten der beteiligten Streitkräfte der Allianz gezeigt werden. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Politiker aus verschiedenen Bündnisländern sind dabei. Und Russland, dass diese Übung bereits im Vorfeld scharf kritisiert hatte, hat ebenfalls ein sichtbares Engagement für diese Tage angekündigt: The Russian Navy plans to test missiles in international waters[…]

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Trident Juncture: Es geht nicht nur um den Kampf um die Brücke von Telneset

Hier an der Brücke von Telneset beginnt der Krieg, und hier wird er auch zu Ende gehen. Wo die Reichsstraße 720 nördlich der norwegischen Provinzstadt Tynset die Glomma quert, eröffnet der Gegner den Angriff auf die NATO-Truppen. Den Opposing Forces (OpFor), gestellt von zwei norwegischen Bataillonen und dem deutschen Gebirgsjägerbataillon 232, stehen drei NATO-Brigaden gegenüber. In gut einer Woche werden die Verteidiger, darunter die deutsch geführte Landbrigade der NATO-Speerspitze, der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) 2019, die Angreifer[…]

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Trident Juncture: Ein Blick vom deutschen ‚Senior National Representative‘

Zum Abschluss meiner kurzen Trident Juncture-Rundreise habe ich am (heutigen) Sonntag mit Brigadegeneral Michael Matz gesprochen, dem obersten deutschen militärischen Repräsentanten bei dieser Übung, oder im NATO-Sprachgebrauch: dem Senior National Representative. Über die Bedeutung dieser größten Übung der Allianz seit 2002, und auch ein Blick darauf, was die Bundeswehr daraus lernen kann und muss:   (Eine längere Geschichte folgt natürlich noch.) (Foto: Hägglund-Geländefahrzeuge des Gebirgsjägerbataillons 232 beim Übersetzen mit einer norwegischen Schwimmbrücke bei Telneset nahe Tynset)

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Trident Juncture: Im Schnee

Heute gelernt, beim Gebirgsjägerbataillon 232 in Haltdalen in Norwegen: Ein Wiesel passt in einen Container. Und kann so nicht nur mit der Bahn transportiert werden, sondern bei Minusgraden auch relativ geschützt abgestellt. Mein Fotoalbum aus der Übung Trident Juncture 2018 in Norwegen füllt sich weiter.

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Trident Juncture: Andere Anforderungen als im Kalten Krieg

Das NATO-Großmanöver Trident Juncture 18 in Norwegen ist am (heutigen) Donnerstag in die scharfe Phase, die so genannte Live Exercise, gegangen – ab heute wird sozusagen formal eine militärische Auseinandersetzung geübt. Deshalb gibt es heute dazu auch etliche Berichte und Interviews (mehr dazu unten), obwohl für die beteiligten Soldaten die Übung schon seit Wochen, für einige schon seit Monaten läuft. Was die Truppe bisher schon gemacht hat und was der LiveEx-Beginn praktisch bedeutet, habe ich im Camp Rødsmoen bei Rena[…]

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