Trident Juncture: Show von beiden Seiten (Nachtrag: Live Stream)

Bei der NATO-Großübung Trident Juncture in Norwegen ist Showtime: In der Nähe von Trondheim findet am (heutigen) Dienstag ein Besuchertag für hochrangige Gäste (und die Medien) statt, bei dem Ausschnitte aus den Fähigkeiten der beteiligten Streitkräfte der Allianz gezeigt werden. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Politiker aus verschiedenen Bündnisländern sind dabei.

Und Russland, dass diese Übung bereits im Vorfeld scharf kritisiert hatte, hat ebenfalls ein sichtbares Engagement für diese Tage angekündigt:

The Russian Navy plans to test missiles in international waters off Norway’s coast this week, Norwegian and NATO officials say, as the Western military alliance conducts its largest military exercise since the end of the Cold War.

NATO Secretary-General Jens Stoltenberg said on October 29 the alliance was informed last week about the planned tests. (…)
A spokesman for Avinor, which operates Norwegian airports and air-navigation services, said Russia had informed them about the tests in a so-called NOTAM, a notice to pilots about potential hazards along a flight route.
The spokesman, Erik Lodding, told the dpa news agency that it was „a routine message.“
„There is nothing dramatic about this. We have noted it and will follow the Russian maneuvers,“ Norwegian Defense Minister Frank Bakke-Jensen said.

Dann mal weiter nach Entwicklung. Zum Besuchertag dürfte es heute noch etliches geben; ob und wann es belastbare Informationen zu den russischen Übungen quer zu Trident Juncture geben wird, bleibt natürlich erst mal offen.

(Ich bin in Trondheim nicht dabei; und weil die Leserfrage kam: Ich habe auch keinen Zugriff auf den – ziemlich teuren – TV-Live-Feed. Aber ich bin sicher, dass es von dem Distinguished Visitors Day zahlreiche Bilder geben wird.)

Nachtrag: Und hier ist der Livestream der Vorführung:

https://www.nato.int/cps/en/natohq/events_67375.htm

(Foto: Journalisten an Bord der norwegischen Fregatte Otto Sverdrup – Emil Wenaas Larsen via forsvaret.no)

 

30 Kommentare zu „Trident Juncture: Show von beiden Seiten (Nachtrag: Live Stream)“

  • Edgar Lefgrün   |   30. Oktober 2018 - 11:29

    Gibt es Information zu dem nördlich des Polarkreises übenden amerikanischen Flugzeugträgerverbabdes?

  • T.Wiegold   |   30. Oktober 2018 - 12:18

    @all

    Oben im Nachtrag der Link zum Live Stream vom Distinguished Visitors Day in Trondheim.

  • FlaOffz   |   30. Oktober 2018 - 12:40

    Auch das norwegische Fernsehen uebertraegt in einer 2 stuendigen Live-Sendung die Vorfuehrung im Rahmen des DV-Days.

    https://tv.nrk.no/direkte/nrk2

    [Ja, scheint aber nicht so zugänglich wie der NATO-Livestream – und es sind so oder so die selben Bilder. Außerdem bevorzuge ich englischen Kommentar, weil mein Norwegisch unterentwickelt ist… T.W.]

  • FlaOffz   |   30. Oktober 2018 - 17:22

    Mir ging es bei der „Empfehlung“ auch weniger um die Bokmål-Fähigkeiten des Hausherrn, sondern um die Wahrnehmung der Übung durch die norwegische Öffentlichkeit und Medien.

    Vergleichbares in DEU denkbar? Ausser Einsatz AFG und Mali sowie Berichte über „die Trümmertruppe“ und „Skandale“ findet Bundeswehr in den Mainstream-Medien kaum bis nicht statt.
    Siehe mein Hinweis zur ILÜ im dortigen Faden.

  • RJP   |   30. Oktober 2018 - 23:55

    Ich bin neu hier auf dem Blog. Und kein Experte in Fragen der Sicherheitspolitik. Habe kürzlich Tim Marshall’s „Macht der Geographie“ gelesen. U.a. das Kapitel zur Arktis. Dort wird auf das Wettrüsten zwischen Russland und der „NATO“ in der Arktis vor dem Hindergrund der Polkappenschmelzung, Energieressourcen und ungeklärter territorialer Machtansprüche eingeangen. Nun hörte ich von den Großübungen auf beiden Seiten in Norwegen und Umgebung und ziehe da eine Verbindung. Aber in der medialen Berichterstattung wird diese nicht gezogen. Es geht eigentlich immer nur um die „Verteidigung“ Osteurpas gegen Russland. Ziehe ich das zu unrecht eine Verbindung oder sind ZDF und Co hier einfach Blind?

    LG

  • Kai Schlegel   |   31. Oktober 2018 - 8:00

    @RJP: Da der Kalte Krieg in vielen Köpfen noch sehr präsent ist, dagegen eine passierbare, eisfreie, deutlich kürzere Nordroute weit weg (wie sagte doch der blonde so schön- der Klimawandel ist „von den und für die Chinesen erfunden, um der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den USA zu schaden“) bezieht man sich für Publicity lieber wieder auf den Bären…
    Kampf um Rohstoffe, in der Arktis, ist ja auch völliger Quatsch – Ironie aus…
    Ich glaube fest das eine Verteidigung Osteuropas gegen Russland, zumindest lethal, niemals wird stattfinden müssen.. (im Informationsumfeld ist es ja schon fast ein Konflikt..)

  • Franz S.   |   31. Oktober 2018 - 8:07

    @Edgar Lefgrün

    In Island ist anscheinend das Bier knapp geworden ob des Ansturms durstiger Seeleute ;-)

    https://www.militarytimes.com/off-duty/military-culture/2018/10/27/icelands-bars-ran-out-of-beer-trying-to-serve-drunk-us-sailors-and-marines/

  • Fussgaenger   |   31. Oktober 2018 - 8:38

    @ RJP | 30. Oktober 2018 – 23:55

    Ich empfehle, zu dem Thema Arktis und den dortigen Interessen der Anrainer eine kurze Google-Suche zu machen und noch ein paar weitere Fachartikel zu lesen.

    Es gibt relativ viele (in meinen Augen eher seichte) Artikel, die dort den nächsten „heißen“ Krieg verorten, weil es sich so schön als Aufmachung und schnelle Analyse anbietet.

    Es gibt aber auch andere Artikel, die aufgrund der physikalischen Gegebenheiten und wirtschaftlich-technologischen Abhängigkeiten (insbesondere der russischen Ölförderindustrie von westlichem Know-How und Hardware) ein etwas weniger „kriegerisches“ Bild zeichnen, das mMn angemessener ist.

  • Pete   |   31. Oktober 2018 - 8:50

    @RJP
    „… Ziehe ich das zu unrecht eine Verbindung oder sind ZDF und Co hier einfach Blind?:::“

    1. Sie sehen das vollkommen richtig.
    2. ZDF und Co. sind generell nicht besonders substanziell wenn es um Außen- und Sicherheitspolitik geht.

    @Kai Schlegel
    „Ich glaube fest das eine Verteidigung Osteuropas gegen Russland, zumindest lethal, niemals wird stattfinden müssen..“

    1. Es „müsste“ wirklich nicht sein. Eine russische Bedrohung gegen die NATO gibt es rational nicht.
    2. Wenn die NATO so weiter macht, könnte es allerdings durch Mißverständnisse doch geschehen.

    Die Wenigsten hier wollen NATO- kritische Kommentare dieser Art hören. Für diese Wenigen, anbei ein Link zu Artikeln eines SCHWEIZER Blogs von unabhängigen Journalisten mit Bezug zu „Trident Juncture“ und NATO-Osterweiterung. Für die an Sicherheit(spolitik) wirklich Interessierten ist besonders der Artikel von George Kennan zur NATO Osterweiterung immer wieder erhellend.

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Geopolitik-USA-Russland-NATO-George-F-Kennan

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Schweiz-NATO-Manover-Teilnahme-Beobachtung

  • Fussgaenger   |   31. Oktober 2018 - 12:21

    @Pete | 31. Oktober 2018 – 8:50

    Tja, Fakt ist aber, dass die NATO nicht einfach „expandiert“ (was ich für einen bildlich leider völlig unglücklichen Begriff halte), sondern dass die ehemaligen Staaten des Warschauer Pakts – aus sehr verständlichen Gründen – der NATO beitreten.

    Wenn ich mal deutlich werden darf: Da hat Moskau halt verkackt! Man hat mehrere Jahrzehnte lang diese Staaten beherrscht/dominiert/beglückt/whatever, und in dem Augenblick, als diese Staaten frei entscheiden konnten, haben sie sich – Überraschung! – eben NICHT für einen Verbleib in einem von Moskau gesteuerten Bündnis entschieden.

    Vielleicht hätte man vor 20 Jahren mit einer Europäischen Verteidigungsunion eine weniger antagonistische Organisation als die NATO als Vehikel dafür nutzen können – ich habe aber meine Zweifel, dass das Russland weniger stark gestört hätte.

  • Georg   |   31. Oktober 2018 - 14:23

    @ Pete

    Natürlich ist die Bedrohung der osteuropäischen Staaten (Baltische Staaten und Polen) ganz real durch die russische Politik. Russland destabilisiert gezielt Staaten mit russischsprachigen Anteil in der Bevölkerung. Putin sagt selbst die größte Katastrophe des ausgehenden 20. Jahrhunderts war für Russland der Zerfall der Sowjetunion. Und Phantomschmerzen tuen bekanntlich sehr lang sehr weh !

    @ RJP

    1. Um ein Manöver von der Größenordnung mit 50000 Soldaten zu fahren, braucht man erstmal ein entsprechend geeignetes Territorium. Inklusive der strategischen Verlegung bietet sich Norwegen hierfür einfach an. Auch früher in Zeiten des Kalten Krieges wurde regelmäßig eine schnelle Verlegeübung nach Nordnorwegen oder in die Türkei geübt mit der sogenannten Nato-Feuerwehr (AMF).

    2. Zitat: „Aber in der medialen Berichterstattung wird diese nicht gezogen. Es geht eigentlich immer nur um die „Verteidigung“ Osteurpas gegen Russland. Ziehe ich das zu unrecht eine Verbindung oder sind ZDF und Co hier einfach Blind?“

    Die Bedeutung der Rohstoffquellen in der Arktis ist unbestritten wichtig für alle Anreinerstaaten. Schauen Sie sich Spitzbergen an. Hier teilen sich die Russen und die Dänen eine Insel auf der die Russen Kohle fördern.

    Die „Macht der Geographie“ ist unbestritten. Schauen Sie sich eine Landkarte an auf der Russland in der Mitte abgebildet ist. Wo gibt es eisfreie Häfen ?
    In Sewastopol, auf der Krim, Murmansk (U-Boot Flotte) und in Wladiwostok (Pazifik).
    Die Verbindung von Murmanks nach Wladiwostok wäre die eisfreie Nord-Ost Passage.
    Insofern wird durch die Klimaveränderung und der dadurch möglichen Eisfreiheit der Arktis im Sommer auch eine strategische Kräfteverschiebung erfolgen.

    Das Problem der deutschen öffentlichen Diskussion über die Sicherheitspolitik ist, dass man aus politischer Korrektness verschiedene Wahrheiten nicht aussprechen darf. Natürlich ist der Vize-Exportweltmeister Deutschland zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auf gesicherter Transportwege auch über die Weltmeere angewiesen. Notfalls eben auch mit Waffengewalt gesicherte Wege (siehe Pirateriebekämpfung am Horn von Afrika).

    Wenn dies aber der Bundespräsident Köhler 2010 auf einem Rückflug von einem Truppenbesuch in AFG sagt, dann bricht medientechnisch und von der politischen Opposition forciert, ein „Shitstorm“ los. Angeblich waren die öffentlichen Reaktionen auf seine Aussage, das wir Handels- und Rohstoffwege auch durch die Streitkräfte sichern müssen, der Grund für seinen Rücktritt. Dabei waren seine Äußerungen nur Zitate aus den von der Bundesregierung gemeinsam verabschiedeten Weissbuch 2006 !

    Soweit zur Schizophrenie der deutschen (medialen ?) Öffentlichkeit was das Empfinden über die Handlungsmaxime unserer Sicherheitspolitik anbelangt.

  • Escrimador   |   31. Oktober 2018 - 15:41

    @Fussgaenger
    Das klingt so, als gäbe es ein Beitrittsrecht zur NATO und als hätte die NATO ehemalige Staaten des WP aufnehmen müssen.
    Musste sie aber nicht. Dadurch, dass sie es getan hat, hat sie expandiert (finde ich auch bildlich passend: wie ein Luftballon. und der expandiert, weil der Außendruck geringer ist?oder weil der Innendruck höher ist?).
    Ob Russland, hätte man sie nicht aufgenommen, überall einmarschiert wäre?
    Oder marschiert Russland ein, weil die Nato/EU sonst expandiert?

  • klabautermann   |   31. Oktober 2018 - 16:37

    @Georg | 31. Oktober 2018 – 14:23

    Spitzbergen und Dänrmark ? Das habrn sie wohl mit Grönland verwechselt ;-)

    Whatsoever und however, es geht natürlich um die Kontrolle der Nordostpassage und – wie immer . um Öl und Gas und deren Transportwege:
    https://www.ecfr.eu/article/commentary_strategy_on_ice_has_russia_already_won_the_scramble_for_the_arct

  • Pete   |   31. Oktober 2018 - 17:12

    @Fußgäger

    „…Vielleicht hätte man vor 20 Jahren mit einer Europäischen Verteidigungsunion eine weniger antagonistische Organisation als die NATO als Vehikel dafür nutzen können – …“

    So ist es!

    „…ich habe aber meine Zweifel, dass das Russland weniger stark gestört hätte…“

    Ich nicht!
    Aber die USA und mit großer Sicherheit auch Großbritannien hätte es gestört.

  • Georg   |   31. Oktober 2018 - 18:54

    @ klabautermann

    Spitzbergen und Norwegen war gemeint. Offiziell eine Inselgruppe zu Norwegen gehörend, aber per Vertrag demilitarisierte Zone und u.a. baut dort ein russisches Bergbauunternehmen Kohle ab. Der Kohleabbau ist zwar mit den Jahren unwirtschaftlicher geworden, aber Russland will dort seine abgesteckten „Claims“ behalten und natürlich seine Fusstapfen im Zugang zur Arktis behalten.

    Der Rest wird in dem von Ihnen verlinkten Artikel sehr schön erklärt.

    Aber das brauche ich Ihnen mit ihrer militärischer Vergangenheit nicht erklären, dass können Sie viel besser :-)

  • Zimdarsen   |   31. Oktober 2018 - 19:20

    @Escrimador

    Die NATO hätte auch RUS aufgenommen.
    Im Übrigen geht nicht um einen bevorstehenden Einmarsch, sondern um Zwang, Druck, Unruhe, Interessen, freie Entscheidung uvm.
    Mit welchen Mitteln zwingt und bindet RUS Staaten an sich?

    Was würde geschehen wenn DEU beschlösse aus der NATO auszutreten?

  • justanick   |   31. Oktober 2018 - 20:14

    Zimdarsen | 31. Oktober 2018 – 19:20
    „Was würde geschehen wenn DEU beschlösse aus der NATO auszutreten?“

    Interessante Frage, wer dann die größere Bedrohung wäre. Allerdings wird es in absehbarer Zeit nicht dazu kommen – bei den Abhängigkeiten auf so vielen Ebenen. Eher tritt die USA in den nächsten 6 Jahren Trump aus :D.

  • AL   |   01. November 2018 - 14:34

    Eine interessante Kurzanalyse des US Institute for the Study of War.

    „The U.S. and NATO are preparing for the wrong type of war with Russia. The Russian Armed Forces has determined that hybrid warfare will characterize future conflict and is actively preparing for that future. NATO in turn remains excessively focused on the conventional threat.“ ………..

    http://iswresearch.blogspot.com/2018/10/russia-in-review-gerasimov-doctrine-is.html

  • Langnase   |   01. November 2018 - 20:57

    @Edgar Lefgrün:
    Die Seite der US Navy zu „Trident Juncture 2018“ findet sich hier:
    http://navylive.dodlive.mil/2018/10/23/special-report-exercise-trident-juncture-18/.
    Allerdings finde ich dort auf die Schnelle keine guten Infos über die recht umfangreichen amphibischen Bestandteile der Übung.

  • Langnase   |   01. November 2018 - 21:20

    Zu den amphibischen Aspekten von TJ18 habe ich bisher zwei Hauptgruppen gefunden:
    Die US-Marines haben die Expeditionary Strike Group 2 im Einsatz, mit USS Iwo Jima (LHD 7), USS Gunston Hall (LSD 44) und USS New York (LPD 21) sowie 2.000 Mann US Marines und britische Marinekommandos.
    Die zweite Gruppe besteht aus den niederländischen Schiffen L-801 Johan de Witt und A-833 Karel Doorman sowie dem französischen Hubschrauberträger L9015 Dixmude. Über Einsatzszenarien und eine mögliche Beteiligung des Seebataillons muß ich noch weiter suchen.

    [Letzteres können Sie sich sparen, das Seebataillon ist nicht beteiligt. T.W.]

  • T.Wiegold   |   01. November 2018 - 21:35

    Wer das gerne zur Debatte über die amphibische Operation (weitgehend ohne deutsche Beteiligung, von der Marine ist nur die Homburg dabei) machen möchte, möchte diesen OT gerne genau warum hier in allen Details?

  • Langnase   |   01. November 2018 - 21:52

    Hier die (englischsprachige) Seite des norwegischen Verteidigungsministeriums mit Medieninfos und einem allgemeinen Drehbuch der Übung:
    https://forsvaret.no/en/exercise-and-operations/exercises/nato-exercise-2018/media

  • Langnase   |   01. November 2018 - 22:38

    @T.W.:
    Sorry, das sollte keine OT-Diskussion einleiten, sondern nur einen Hinweis auf die Breite an Szenarien und das Spektrum der verschiedenen Einheiten dieser Übung geben.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   01. November 2018 - 23:27

    Es wird Zeit für die Auswertung.
    NATO gönnt sich dazu das „Joint Analysis & Lessons Learned Centre (JALLC)“.
    Bw hatte (hat?) im AHEntwg den Bereich „Analyse&Auswertung“
    Die Arbeit der Analyse in der Grundfragestellung, „was muss besser werden“, läuft parallel, hoffentlich.
    Prinzipien von jointness, combinedness und interoperability im Verbund des Bündnisses geben die Richtung vor. Der Prozess beschrieben bei http://www.jallc.nato.int/activities/nllprocess.asp gibt vor, wie die Abläufe sind,
    von „Lessons identified“ hin zu „Lessons learned“.
    National, ziemlich heereslastig, kann bei AG vieles abgelesen werden.
    Multinational werden sich zahlreiche Fragen um ungleiche Fähigkeiten und bedingt gegebene Interoperabilität drehen, verursacht in sträflich missachteter Standardisierung.

  • Edgar Lefgrün   |   03. November 2018 - 16:55

    “ Georg | 31. Oktober 2018 – 14:23 Schauen Sie sich Spitzbergen an. Hier teilen sich die Russen und die Dänen eine Insel auf der die Russen Kohle fördern.“

    Bitte mich nicht als Oberlehrer begreifen. Es sind nicht Dänen dort, es sind Norweger. Ob die Russen dort noch Kohle fördern, die russische Grube noch in Betrieb? Barentsburg wirkt so leer.

  • Escrimador   |   05. November 2018 - 8:08

    @Zimdarsen
    Mir ging es um die Frage der „Expansion“.

    Die NATO als solche schützt vor militärischen Maßnahmen.
    Um andere Staaten vor nicht militärischer Einflussnahme zu schützen muss man diese nicht in die NATO aufnehmen – wenn Schutz vor solcher Einflussnahme überhaupt möglich ist.

  • Edgar Lefgrün   |   05. November 2018 - 13:09

    Schutzbedürftige, Schutzsuchende nicht in die Herde aufzunehmen, wäre doch ein Signal an die Räuber. Diese verstünden es wohl so: Wir überlassen sie eurer Willkür. Seien sie eure Beute.

  • Escrimador   |   05. November 2018 - 14:11

    @Edgar Lefgrün
    Die Argumentation: Wir unterstellen, dass ihr Räuber seid und schließen daher ein immer größer werdendes Bündnis gegen euch, hat natürlich was.
    Liegt dicht bei „Angriff ist die beste Verteidigung“. Hier ein Angriff zunächst ohne/ mit verborgenen Waffen.
    Und ich bin bestimmt kein Russlandfreund.