Geplante Rüstungsbeschaffungen: Was kommt noch bis zur Wahl?

Der Verteidigungshaushalt hat gegenüber den anderen Etats im Bundeshaushalt eine Besonderheit: Das Parlament billigt zwar den Einzelplan 14 zusammen mit dem Bundeshaushalt, dennoch muss jedes Vorhaben mit einem Volumen von mehr als 25 Millionen Euro noch mal gesondert vom Haushaltsausschuss des Bundestages bestätigt werden. Das ist vor allem in Wahljahren interessant: Bis zur Sommerpause vor der Bundestagswahl entscheidet sich, welche Projekte genehmigt werden.

In diesem Jahr ist der entscheidende Zeitpunkt die voraussichtlich letzte Sitzung des Haushaltsausschusses im Juni – danach beginnt die Sommerpause, und nach der Wahl werden die Karten neu gemischt: Was danach an Entscheidungen noch in diesem Jahr zu erwarten ist, ist völlig offen. Deshalb lohnt ein Blick auf die Planung der so genannten 25-Mio-Vorlagen für den Rest der Legislatuperiode.

In dieser Woche hat der Haushaltsausschuss drei Projekte gebilligt; zwei davon waren unstrittig, beim dritten hat ein befreundetes Land ein wenig Druck gemacht:

• Ein früheres VW-Flugzeug für den Weltfrieden – Nach rund 20 Jahren bekommt die Bundeswehr wieder ein Flugzeug für Verifikationsaufgaben, eine Maschine für Beobachtungsflüge von Manövern nach den Abkommen zur Rüstungsbegrenzung in Europa. 1997 war das damalige Open Skies-Flugzeug, eine Tupolew Tu-154M, vor Namibia mit einem US-Transportflugzeug zusammengestoßen und abgestürzt; ein Ersatz war schon lange überfällig. Jetzt wird für diesen Zweck ein Airbus A319CJ beschafft: Die Maschine war die größte in der Flotte des VW-Konzerns und wurde nach den Turbulenzen als Folge der Dieselaffäre verkauft. Die Luftwaffe erwirbt diese Maschine von der Lufthansa, die den Executive Jet zum Aufklärer umrüstet. Das Vorhaben kostet rund 112 Millionen Euro zuzüglich drei Millionen für Ausbildung von Piloten und technischem Personal.

• Nachfolger für die Milan – Ersatz für den betagten Panzerabwehr-Lenkflugkörper Milan ist schon seit längerer Zeit nötig, und die Abgabe von hunderten Milan an die kurdischen Peshmerga-Kämpfer für das Vorgehen gegen die ISIS-Milizen im Irak hat das noch dringlicher gemacht. Das Mehrrollenfähige Leichte Lenkflugkörpersystem (MELLS) der Firma Eurospike, an der die deutschen Unternehmen Diehl und Rheinmetall sowie der israelischen Firma Rafael soll Milan ablösen und als Waffensystem gegen Bodenziele wie gengnerische Panzer sowie langsam fliegende Hubschrauber eingesetzt werden können. Jetzt billigte der Haushaltsausschuss die Beschaffung von weiteren 1.000 Lenkflugkörpern und 97 Waffenanlagen. Das Gesamtpaket hat ein Volumen von 158,3 Millionen Euro. Der so genannte konzeptionelle Bedarf liegt übrigens bei 22.708 MELLS-Lenkflugkörpern und 186 Waffenanlagen, da wird in Zukunft noch kräftig nachgekauft werden müssen.

• Vorbereitung für die französisch-deutsche Hercules-Staffel – Nachdem der neue Transportflieger A400M eigentlich die eierlegende Wollmilchsau des Lufttransports werden sollte, fiel auf, dass er für manche Flugplätze doch zu groß ist – was zum Beispiel bei schnellen Evakuierungsoperationen zum Problem werden könnte. Die bislang für kleinere Plätze genutzte Transall wird 2021 außer Dienst gestellt; ein kleineres Flugzeug musste gefunden werden.
Überraschend verabredeten Deutschland und Frankreich deshalb im vergangenen Jahr, gemeinsam Maschinen des Typs Lockheed Martin C-130J Hercules zu betreiben und sie auf dem französischen Flugplatz Evreux zu stationieren. Derzeit steht noch nicht die Beschaffung der Maschinen an, aber nach der konkretisierten Vereinbarung zu Beschaffung und Betrieb vom Februar soll nun möglichst schnell das Regierungsabkommen für die Infrastruktur in Frankreich geschlossen werden: Die Regierung in Paris machte Druck und bestand auf einer Unterzeichnung des Abkommens noch im April – vor den anstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich (auch dort sind Wahltermine für solche Projekte entscheidend).
Nach dem Regierungsabkommen beteiligt sich Deutschland an den Infrastrukturmaßnahmen in Evreux mit bis zu 60 Millionen Euro, weitere 50 Millionen Euro sind für Ausbildungsmittel wie Simulatoren vorgesehen. Die großen Kosten für das Projekt kommen ab 2019, wenn die Flugzeuge selbst bestellt werden. Die Luftwaffe soll dabei drei C-130J-30 als reine Transportmaschinen und drei KC-130J als Tankflugzeuge auch für Hubschrauber bekommen.

Absehbar ist unterdessen, welche Projekte – wie bereits erwartet – vor der Sommerpause nicht mehr kommen werden, also bis zur Wahl nicht beschlossen werden können:

• System zur signalerfassenden, luftgestützten, weiträumigen Überwachung und Aufklärung (SLWÜA) – der EuroHawk bleibt eingemottet. Keine Vorlage mehr erforderlich, heißt es lapidar in einer Übersicht des Verteidigungsministeriums.

• Taktisches Luftverteidigungssystem (TLVS) – Geplant ist die Beschaffung eines Nachfolgesystems für die Patriot-Flugabwehrraketen auf Basis des von den USA, Deutschland und Italien entwickelten Medium Extended Air Defense System (MEADS) – da sind allerdings die Vertragsverhandlungen offensichtlich hinter dem Zeitplan, die Kosten dafür möglicherweise deutlich höher als veranschlagt. Einen Zeitplan für die 25-Mio-Vorlage gibt es derzeit nicht.

• SAATEG MALE Überbrückungslösung (Heron TP) – SAATEG steht für System zur abbildenden Aufklärung in der Tiefe des Einsatzgebietes; MALE für Medium Altitude Long Endurance – also Drohnen mittlerer Größe, die als so genannte Überbrückungslösung bis zur Entwicklung einer europäischen Drohne genutzt werden sollen. Die Bundeswehr hatte sich bereits vor einem Jahr  für das israelische Modell Heron TP entschieden. Allerdings ist derzeit noch eine Klage des Herstellers General Atomics, der das Konkurrenzmodell Predator B anbietet, gegen diese Entscheidung anhängig.
Und da sieht es nicht so gut aus: Ende Mai wird nach der internen Übersicht das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheiden, ob weitere Anhörungen der Prozessbeteiligten nötig sind oder ob eine Entscheidung über die Klage des bislang unterlegenen Predator-Herstellers fällt. Bei einer letztinstanzlichen Niederlage des öffentlichen Auftraggebers [also des Verteidigungsministeriums] ist ein Vertragsschluss ausgeschlossen, notierte die BMVg-Haushaltsabteilung. Mit anderen Worten: Da ist noch alles offen.

• Head Up Display Tornado – Da hat offensichtlich jemand die Notbremse gezogen: Angesichts einer Kostensteigerung Faktor 5 auf rund 200 Millionen Euro wird die Obsoleszenzbeseitigung für das Head Up Display in dem Kampfjet voraussichtlich bis zum 2. Quartal 2018 zurückgestellt, also fast um ein Jahr.

• Geschützer Berge-Kran – Die Beschaffung von 33 geschützten Fahrzeugen mit Berge-Kran wird voraussichtlich auf das 2. Quartal 2018 verschoben.

Damit richten sich die Blicke auf das, was bis zur Sommerpause noch passieren soll – eine Auswahl der wesentlichen Punkte:

• Neue Korvetten für die Marine – Die Beschaffung eines zweiten Loses von fünf Korvetten K130 hatte der SPD-Haushaltspolitiker Johannes Kahrs zusammen mit seinem CDU-Kollegen Eckart Rehberg im vergangenen Jahr überraschend vorgeschlagen. Im Haushaltsplan sind sie bereits vorgesehen, auch mit Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden Jahre. Nun kommt es darauf an, die konkreten Vorlagen dazu auf den Weg zu bringen. Der Zeitplan ist hoch risikobehaftet und enthält keinerlei Puffer, warnt das zuständige Haushaltsreferat im Verteidigungsministerium.
Die 25-Mio-Vorlage für die Kriegsschiffe – manche Abgeordnetenkollegen sprechen schon spöttisch von den Korvetten der Kahrs-Klasse – ist allerdings unabhängig vom finanziellen Volumen ein Dreh- und Angelpunkt auch für andere Vorhaben. Der Parlamentarier Kahrs, so klagen andere Abgeordnete, habe auch bei früheren Vorhaben schon deutlich gemacht, dass er die Behandlung anderer Projekte davon abhängig mache, wie von ihm favorisierte Vorhaben im Ausschuss durchkämen.

• Neue (modernisierte) Kampfpanzer fürs Heer: Der bereits im April 2015 von der Ministerin angekündigte Vertrag für den Rückkauf älterer Leopard-Modelle von der Industrie und deren Modernisierung soll weiterhin Mitte Mai dem Haushaltsausschuss vorgelegt werden.

• Digitalfunk für die Truppe – Ebenfalls Mitte Mai und damit ein bisschen später als bislang geplant soll der  erste Schritt zur Ausstattung der Bundeswehr mit neuen Funkgeräten, die Einrüstung des Systems MoTaKo (mobile taktische Kommunikation), beschlosen werden. Zunächst geht es dabei nur um die Einrüstung dieser neuen Systeme in 50 Führungsfahrzeuge der Typen Schützenpanzer Puma und Transportpanzer Boxer.
(Interessante Randbemerkung in diesem Zusammenhang: Das Münchner Funktechnik-Unternehmen Rohde und Schwarz, das verantwortlich ist für die Konzeption und den Bau der digitalen Funkgeräte in der so genannten Streitkräftegemeinsamen verbundfähigen Funkgeräteausstattung, SVFuA, hat sich für das weitere Vorgehen bei der Ausrüstung der Bundeswehr mit Digitalfunk mit Deutschlands größtem Rüstungskonzern Rheinmetall zusammengetan.)

• Nachbesserungen beim Puma – Für den Schützenpanzer sind mehrere Projekte vorgesehen, die die Nutzungsmöglichkeiten des modernsten Schützenpanzers der westlichen Welt (Verteidigungsministerium) verbessern sollen oder schlicht Versäumtes nachholen: Die Serienintegration der Sichtmittelverbesserung Turm soll im Juni in den Ausschuss; ebenso die Integration der Turmunabhängigen Sekunärwaffenanlage und die Peripherie des Abstandswirksamen Schutzsystems. Ebenfalls im Juni ist das Projekt zur Beschaffung von Ausbildungsanlagen für den Turm des Schützenpanzers vorgesehen.

• Neue Tankflugzeuge für die Luftwaffe – Mitte Februar hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine Vereinbarung für den gemeinsamen Betrieb neuer Tankflugzeuge mit anderen europäischen Nationen unterzeichnet; Deutschland will dem von den Niederlanden und Luxemburg gestarteten Projekt formell bis zum Sommer beitreten. Dem Haushaltsausschuss soll das Projekt in der letzten Sitzung vor der Sommerpause vorgelegt werden.

• Nachbesserungen beim A400M – Bei den so genannten Einsatzsichernden Maßnahmen geht es um die Bestellung von zehn dringend benötigten Ersatztriebwerken. Das Vorhaben muss noch vor der Sommerpause durch den Ausschuss, weil laut BMVg das Bestellfenster dafür am 30. Juni endet.

• Neue U-Boote – Dabei geht es um die mit Norwegen vereinbarte Kooperation zum Bau neuer U-Boote auf deutschen Werften und damit verbunden die Entwicklung und Beschaffung von zwei neuen U-Booten für die Deutsche Marine. Dem Haushaltsausschuss soll der Plan für ein Memorandum of Understanding für den deutschen Anteil mit einer Kostenobergrenze von 1,85 Milliarden Euro vorgelegt werden. Der Bauvertrag soll dagegen erst 2019 dem Parlament zur Billigung vorliegen.

• Bildverstärkerbrille leicht – Voraussichtlich in der letzten Sitzung soll der Haushaltsausschuss über die Beschaffung dieser Nachtsichtbrillen entscheiden. Der Beschaffungsprozess hatte sich erheblich verzögert, weil ein griechisches Unternehmen gegen die Auswahlentscheidung vor der Vergabekammer des Bundes vorging.

• Einsatzausrüstung für den Kampfhubschrauber Tiger – Voraussichtlich Ende Mai wird dem Ausschuss das Vorhaben Serialisierung Ausrüstungspakete Afghanistan Stabilization German Army Rapid Deployment (ASGARD) vorgelegt. Auch wenn Afghanistan im Programmnamen steht: Dabei geht es um Ausrüstungspakete wie Sandfilter und andere Ausstattungsmerkmale für den Einsatz in heißen und staubigen Gebieten – zum Beispiel aktuell in Mali.

• Infanterist der Zukunft – Bei dieser High-Tech-Ausstattung für Infanteristen scheint der kritische Punkt das Funkgerät: Der Hersteller Rheinmetall hat laut BMVg ein außerordentliches Kündigungsrecht akzeptiert, falls bis Ende April die Frage des verschlüsselten Funks nicht geklärt ist. Voraussetzung dafür ist eine Zulassung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Falls das klappt, soll das Projekt im Juni in den Haushaltsausschuss.

Und als kursorische Übersicht (vorerst mal ohne detailliertere Erläuterungen) noch weitere Vorhaben, die bis zur Sommerpause gebilligt werden sollen:

• Nachfolgesystem für das unbemannte Luftfahrzeugsystem mittlerer Reichweite LUNA

• Lkw-Familie UTF mil ZLK 5t und 15 t

•Leichter Unterstützungshubschrauber Search and Rescue

• Mehrbedarf im Betrieb des Bekleidungswesens

• Ergänzungsbeschaffung Artillerieraketen (GMLRS Unitary)

• Anteil der Bundeswehr am Satellit Heinrich Hertz

• Flugabwehr Marine im Nächstbereich/ RAM Block 2B

• Folgelösung Heeresinstandsetzungslogistik (HIL)

• Umrüstung aller GTK Boxer-Varianten 1. Los auf aktuellen Konstruktionsstand

• Folgeprojekt Herkules/Zusätzliche Leistungsanteile

• 3. Los Spähwagen Fennek für Joint Fire Support Teams

• Panzer-Munition Patrone 120mmx570 DM 11

• Geschützter Mobilkran, 38 Fahrzeuge (das allerdings noch nicht sicher)

• Modernisierungsprogramm NATO AWACS

(Foto: Eurospike-Launcher/MELLS – Fa. Eurospike)

 

 

 

 

 

 

84 Kommentare zu „Geplante Rüstungsbeschaffungen: Was kommt noch bis zur Wahl?“

  • ThoDan   |   25. März 2017 - 16:40

    @Koffer  

    Warum ist der Gruppenfunk(Funkverbindung zwischen Gruppenmitgliedern?) überflüssig?

  • Koffer   |   25. März 2017 - 16:53

    @ThoDan | 25. März 2017 – 16:40
    „Warum ist der Gruppenfunk(Funkverbindung zwischen Gruppenmitgliedern?) überflüssig?“

    Zu teuer, zu schwer, zu kompliziert in der Logistik. Kaum praktischer Einsatzwert (InfGrp sind normalerweise so nahe bei einander, dass sie mit einander reden oder sich mit Sichtzeichen verständigen können).

  • stefan1985   |   25. März 2017 - 16:59

    @Schlossermann

    sie schreiben so schön, dass ein bergefahrzeug geländegängig sein muss, das g-bkf hat aber schon leer 44t und mit einem geschützten fahrzeug auf derm unterfahrlift eine achslast von schätzungsweise 14-16 tonnen je hinterachse. fahren sie mit solch einem fahrzeug mal auf einem unbefestigten weg. ein bkf, egal ob man jetzt das von liebherr/empl oder ein faun bkf nimmt, das sind fahzeuge zum bergen auf bundesstraßen oder autobahnen. ein paraleles arbeiten von kranoberwagen und winden ist in den meisten fällen bei einer bergung nicht möglich – sei es durch platz, positionierung oder einfach stabilitätsgründen.

    ein bergefahrzeug für gff4 usw. sieht meiner meinung nach nicht viel anders aus, als der bison, den die bundeswehr bereits hat. der im übrigen auch durch einen kapitalen fehler hervorsticht, er hat nämlich nur eine nach hinten wirkende arbeitswinde, ein bergefahrzeug benötigt zwei. fahrgestelle mit schwereren achsen hat daimer, iveco/astra, man usw. im programm, empl, bro, nielsen sawo haben auch stabile unterfahrlifte – das fügt man zusammen und fertig ist ein zweckmäßiges bergefahrzeug.

    benötigt man hubleistung, benötigt man einen mobilkran, die gibt es auch geschützt.

  • STEK   |   25. März 2017 - 17:28

    @ Dante

    in diesem Thread wird ab Beitrag 4.1.2016 ff. genauer auf die TSWA eingegangen:

    http://www.doppeladler.com/forum/viewtopic.php?f=7&t=379&start=90

  • ThoDan   |   25. März 2017 - 18:03

    @Koffer  

    Danke, hätte jetzt nicht gedacht das es so schwer und nutzlos ist.

  • Memoria   |   25. März 2017 - 18:19

    @Koffer:
    „Hier bin ich nicht bei Ihnen. IdZ-ES ist ganz nett, aber die Beschaffung im teuren System ist ja nur ein „Trick“ um Rüstungs-Lobby-technisch überhaupt wahrgenommen zu werden.

    Die wichtigen Teile von IdZ-ES (und damit meine ich bestimmt nicht den angeblich so wichtigen elektronischen Rücken und der vollkommen überflüssige Gruppenfunk) könnte theoretisch auch einzeln gekauft werden.“

    Ich finde ja auch nicht jeden Teil vom IdZ-ES ideal.

    Natürlich ginge dies auch mit Einzelbeschaffungen irgendwie.
    Mir ging es darum aufzuzeigen, dass bei einem Anhalten der Vorlage die Panzergrenadiere bei der persönlichen Ausrüstung auf dem Niveau der 90er Jahre stehen bleiben.

    Denn die Alternative ist die querschnittliche Beschaffung.
    Da sind die Fortschritte bei Bekleidung, Tragesysteme, Bewaffnung, Sensorik, Funk, etc sehr bescheiden. Seit einem Jahrzehnt.

    Die Alternative ist mittlerweile IdZ-ES (mit alle Defiziten) oder absitzen aus dem Puma mit System 90, Lochkoppel, G36A1, SEM 52SL, etc

  • Koffer   |   25. März 2017 - 18:20

    @ThoDan | 25. März 2017 – 18:03
    „Danke, hätte jetzt nicht gedacht das es so schwer und nutzlos ist.“

    Das ist eine Frage der Perspektive ;)

    Sie haben von mir die Perspektive eines Infanteristen gehört. @Chris hat ja einige Nachrichten zuvor dargelegt, warum es für die PzGrenTr etwas anders gelagert ist…

    Hinsichtlich des Gewichts. Das Problem ist nicht unbedingt ein Funkgerät, sondern die Verquickung verschiedener Funktionen im sogenannten „elektronischen Rücken“ etc.

    Außerdem ist etwas in der Infanterie nur wirklich zielführend einsetzbar, wenn es in so ausreichender Zahl eingeführt wird, dass es drillmäßig durch alle Sdt in allen Ausbildungsabschnitten nach der GA genutzt werden kann. und wenn der Austausch bzw. die Reparatur so schnell geht, dass auch die tägliche Nutzung (und der damit einhergehende Verschleiß) unproblematisch ist.

  • Koffer   |   25. März 2017 - 18:34

    @Memoria | 25. März 2017 – 18:19
    +1

    Ich möchte auch nicht gegen die Beschaffung besser Ausrüstung per se sprechen. Ich hatte nur den Eindruck, dass die Bedeutung für die Einsatzfähigkeit über betont wurde. persönliche Ausrüstung ist m.E.n. nur der kleinere Teil der Einsatzfähigkeit von PzGren. Der SPz einerseits und die Ausbildung und der Kampfeswille der Soldaten andererseits ist m.E.n. wesentlich wichtiger.

    Trotzdem: bessere Ausrüstung schadet nicht :)

  • ThoDan   |   25. März 2017 - 19:52

    @Koffer

    Gewicht am Fuß belastet 5 mal soviel wie am Oberkörper, besseres Abrollverhalten macht auch keinen kleinen Unterschied.
    Es gibt wahrscheinlich eine Liste von Dingen, COTS die funktionaler und leichter sind.

  • Koffer   |   25. März 2017 - 20:13

    @ThoDan | 25. März 2017 – 19:52
    Und?

  • Memoria   |   25. März 2017 - 21:55

    @Koffer:
    Ich hab den Eindruck wir sind hier nicht wirklich auseinander.

    Und natürlich entscheidet der Wille – facit omnia voluntas,

    Aber ganz ohne andere „Dinge“ hat auch das Grenzen.

    Im Sommer wissen wir ja dann zumindest wie es bei den PzGren weitergeht.

  • Koffer   |   25. März 2017 - 22:08

    @Memoria | 25. März 2017 – 21:55
    +1

  • ThoDan   |   25. März 2017 - 22:54

    @Koffer  

    Bessere Beweglichkeit, Performance, geringere Belastung und damit Erschöpfung, bessere Erholung …

  • Koffer   |   25. März 2017 - 23:06

    @ThoDan | 25. März 2017 – 22:54
    Das ist zwar richtig, aber es sind dennoch Binsen. Niemand hat etwas gegen bessere Ausrüstung. Aber die Frage ist, welche konkrete Ausrüstung hat welche Vorteile und welche Nachteile. Wie dringend wird sie benötigt und brauchen wir nicht andere Dinge dringender.

    Wir haben derzeit bereits hinreichende persönliche Ausrüstung und wir sind derzeit auf einem guten Weg signifikante, weitere Verbesserungen vorzunehmen. Von daher: für mich ist das Glas mehr als nur halb voll :)

  • Koffer   |   25. März 2017 - 23:07

    @ThoDan | 25. März 2017 – 22:54
    PS Oder um es anders zu sagen: auf der o.a. 25-Mio-Vorlagen-Liste sind zahlreiche wichtigere Beschaffungsmaßnahmen als persönliche Ausrüstung und weitere ebenfalls wichtigere fehlen leider noch :(

  • 2ct.   |   26. März 2017 - 13:59

    RUSI kommentiert unsere Ambitionen zur Erhöhung des Verteidigungshaushalts. Dabei wird die Diskrepanz herausgearbeitet, zwischen dem Wille und dem eigentlichen Können bei der Beschaffung. Stichwort 10-jähriger Einstellungsstop, ein Personalengpass mit 1.400 zuwenig qualifizierten Mitarbeitern innerhalb des Beschaffungswesens. Und Zweifel bei der schnellen Marktverfügbarkeit komplexer militärischer Systeme. Als Folge steht ein sehr langwieriger Prozess, um die Lücke wieder zu schließen, bei den Kernkompetenzen, Kapazitäten und Tiefe zur Beschaffung, wie auch zum Betrieb dieser komplexen Systeme.

    https://rusi.org/commentary/are-we-dancing-us-ambition-german-defence-spending
    [The Royal United Services Institute; John Louth; 22.Mär 2017]

  • Alarich   |   26. März 2017 - 16:22

    Wichtiger wäre das Thema UTF

    Warum 5 t mit 3 Achsen wohl seit Jahren hat 2 Achser
    und kein weitere Zetros mehr die schon in der Truppe sind

    und warum sich gar nichts tut im 2 t Bereich

    ——–

    Dann das Thema das jetzt wo hätten die ersten vom 2ten los an Boxer kommen sollen
    jetzt wieder die alten wieder raus müssen wo Sie wieder fehlen wo die Jägertruppe schon jetzt zu wenig hat
    wenn je die neuen Boxer irgend wann kommen fehlen die Boxer wieder da die alle wieder Umgebaut werden müssen
    ———-
    Warum gibt es keine weiteres los an EAGLE V und Dingo
    Dingo darf die BW wahrscheinlich nicht bestellen weil die Österreicher gerade die Kaufen

    das sind mal Fragen
    als man über das Funkgerät streitet wohl bei der Bw jetzt schon an den alten fehlen
    und die BW froh sein darf wenn die alten dann zu Not nach welche da sind

  • Grashüpfer   |   26. März 2017 - 22:26

    @2ct
    Danke für den Link. Aus dem Artikel sollte nicht unerwähnt bleiben die Jährlichkeit des Haushalts und last but not least die angesichts der Inflation seit 1980 lächerlich wirkende Höhe von 25Mio€ als Schwelle zur Parlamentsvorlage.
    Einen echten Einstellungsstopp gab es zwischen 2003 – 2008 n.m K. im mittleren technischen Dienst in der Bundeswehrverwaltung. Die anderen Laufbahnen wurden weiterhin eingestellt, bis zur Trendwende allerdings nur soviele wie zukünftig in einem BAAINBw mit weniger als 10.000 untergebracht werden können, Zielmarke der Reform 2011 war glaub ich 9.500. Zum damaligen Zeitpunkt 2011 hatte BWB und IT-Amt ca.12.000 Beschäftigte, und das bevor von den TSK die sämtliche Materialverantwortung übernommen wurde. Dabei lasse ich außer Acht das im IT-Amt ab 2002 bereits die MatV für querschnittliche IT den Streitkräften lag. Aktuelle Kopfzahl ist 10.800. Der Abbau soll nun gestoppt sein, ab nächsten Jahr sind niedrige 4stellige Stellenzuweisungen geplant welche in etwa in Summe mit den aktuellen Vakanzen die beschriebenen 1400 Posten ergibt. Zum Vergleich BWB/Rüstungsbereich 1990 ca. 20.000 Dienstposten.
    Und zu der Liste noch, das ist wirklich eine ganze Menge. Nun liegt’s am Willen der Ausschüsse.

  • Dante   |   27. März 2017 - 10:59

    Und die Politik und die Industrie kann sich noch so sehr auf die Schulter Klopfen und sagen dass alles besser wird. Trotzdem fliegt soweit ich weiß nur ein a400 zuverlässig und die Grennis gehen mit Marder A3 (zu sehen an den Kettenblenden) ins Baltikum.
    Gleichzeitig wird aber geklatscht weil über 100 Puma ausgeliefert wurden.
    Mein marder war übrigens von 1972! Soweit ich weiß haben wir
    2017.

  • SER   |   27. März 2017 - 18:11

    So ähnlich wie @ Dante sehe ich es auch …
    Meisterlich wissen wir immer wieder woran es gelegen hat, aber es besser zu machen und nicht gefühlte Ewigkeiten zu brauchen können wir wohl nicht !

    Fliegerkombis sind mangelhaft in der Qualität und sind oft nicht in benötigten Größen verfügbar, siehe ebenfalls Fliegerstiefel weil man eine europäische Ausschreibung falsch machte. Dann werden statt zu tauschen die Stiefel bei defekt eingezogen und gegen uralt Modelle getauscht die aufgrund der glatten Sohle und Verletzungsgefahren abgeschafft worden sein sollten …

    Wer versteht sowas ? Was ist so schwer eine jahrelang bewährte Markenkombi schwer entflammbar in grün von Nomax zu beschaffen ?

    So geht das über viele Bereiche und wird entwickeln wirklich nicht so häufig neues Mondfahrtgerät …

    Die obige Auflistung des Hausherrn ist eigentlich nichts anderes als eine schallende Ohrfeige jahrelang vor sich hergeschobener Modernisierung, jetzt fliegt einem neben der Forderung der Fähigkeit noch zusätzlich schlicht die Menge der anstehenden Dinge um die Ohren …

    Digitalfunk braucht man nicht kommt nachher bestimmt, geht auch anders … da frage ich mich dann warum die Marine nicht mehr Dampfkessel hat zum Antrieb ?

    Wir haben 2017 … Danke @ Dante !

  • closius   |   27. März 2017 - 20:03

    @T.Wiegold: Sie wollten doch noch einen Thread zu Hercules/Tanklfugzeug starten am WE! War das Wetter am WE zu schön?

  • Hans Dampf   |   28. März 2017 - 15:46

    @ Memoria, Chris und andere

    Ich habe da mal eine Frage als, sagen wir mal, diesbezüglich interessierter Laie: Ich habe mal gelernt, die Besonderheit der PzGrenTr sei der schnelle (!) Wechsel der Kampfweise und der Kampf um und mit Sperren. Was hat also der Schützentrupp so dabei, wenn er absitzt? In meiner einfachen Welt Helm, Schutzbrille, Ärmel lang, Handschuhe, Koppel mit Ersatzmagazinen, Waffe, (ggf. Kampfmittel) –> Klappe auf, allez hopp. Wenn ich mich recht entsinne (ich hatte ja auch SPz Marder in „meiner“ Batterie), dann kommt man aus der Heckklappe schon als jemand, der größer als 1,70m ist, mehr schlecht als recht raus – und ist man ja größenmäßig noch lange nicht am Ende der Fahnenstange. Wenn ich jetzt also noch SK-4 Weste und anderen „Klimm Bimm“ trage, wie verträgt sich das dann mit dem „schnellen Wechsel der Kampfweise“, mit dem raschem Auf- und Absitzen? Wenn ich persönlich etwas an der „Lochkoppel“ auszusetzen habe, dann ist es der enge Schnitt der Magazintaschen. Aber ansonsten erfüllt das Dingen in meinen Augen seinen Zweck. Letztlich geht es einem PzGren doch nicht anders als einem KPz, es ist der Dreiklang aus Beweglichkeit, Schutz und und Feuerkraft. Das eine geht in der Regel immer zu Lasten des anderen. Wo liegt nun also der Schwerpunkt, beim Schutz, oder bei der Beweglichkeit, bzw. wo ist der Handlungsbedarf bei der persönlichen Ausrüstung? Dass die Wiese anderswo immer grüner als die eigene ist, taugt ja nicht als Argument.

  • ThoDan   |   28. März 2017 - 16:09

    @Hans Dampf  

    Wer benutzt Heute noch Koppel?
    Camelbak ist das offensichtlichste was mMn fehlt und eine Nalgene Feldflasche ist Backup oder Mangelhafter Ersatz

  • Hans Dampf   |   28. März 2017 - 16:17

    @ ThoDan

    Ganz Bw-typisch könnte man einen Camel-Bag entwickeln, der sich am Rückenteil der Lochkoppel befestigen lässt, klasse Idee ;-). Dieser Hinweis hat aber mit der Frage, wo z.B. die Fähigkeitslücke der Lochkoppel liegt oder wo sie gar zu Fähigkeitseinbußen führt, wenig zu tun. Davon abgesehen ist die Trinkflasche auch mit der ABC-Schutzmaske kompatibel und soll u.a. auch deswegen mit Wasser befüllt werden, um als Behelfs-Augendusche fungieren zu können.

  • chris   |   28. März 2017 - 16:18

    @Hans Dampf

    Wenn es um den schnellen Wechsel der Kampfweise geht ist bei Puma und IDZ ES geht vor allem der lange und umständliche Weg des Kommandanten zur Heckklappe ein Problem da seine Luke beim öffnen den Turm arretiert.
    Der Schützentrupp kommt durch die deutlich zweckmäßigere Sitzanordnung und die Berücksichtigung der Ausrüstung bei der Planung ganz gut raus.

    Wenn der Trupp dann unterwegs ist wird er natürlich vom Gewicht der Ausrüstung verlangsamt aber dafür durch die Führungsmittel erheblich beschleunigt.
    Dazu ist das Gewicht bei PzGren nicht so dramatisch. Während Inf ja eher einen Marathon Läuft macht PzGren ja eher einen Sprint wenn es grade darauf ankommt und sitzt danach wieder auf.

    Die Führungsmittel wirken sich damit in allen 3 Kategorien Beweglichkeit, Schutz und und Feuerkraft positiv aus und habe nur auf die Beweglichkeit wird auch negativ eingewirkt.

    Oder der Russe kommt mit EloKa und es ist Feierabend.

  • ThoDan   |   28. März 2017 - 16:40

    @Hans Dampf  

    Typisch BW, es gibt gutes auf dem „Markt“, BW muss unbedingt was schlechtes entwickeln.

    Die Nalgene ist wohl auch mit der Maske Compatibel und warum ein Camelbak es nicht auch sein soll wäre mir unverständlich, und einen Vorteil bringt die sogenannte Trinkflasche als Behelfsaugendusche nicht, ganz im Gegenteil im Vergleich zu Nalgene und Co wäre die BW sog Trinkflasche meine allerletzte Wahl.

    Warum benutzt mWn jede moderne Armee Molle und keine Koppel ?

  • Hans Dampf   |   28. März 2017 - 16:54

    @ ThoDan

    Das mit dem zu entwickelnden Camelbag war ein Witz, aber ich will nicht ausschließen, dass es derartige Überlegungen gibt ;-). Wenn es bessere Trinkflaschen gibt, meinetwegen, ich bin da offengestanden nicht so bewandert. Ich weiss, womit z.B. die Franzosen ‚rumlaufen und die Niederländer scheinen mir auch etwas wie ein Koppel zu haben. Aber sei es drum – bis 204x werde ich wohl noch etwas neues erleben, davon gehe ich sehr stark aus :-)!

  • ThoDan   |   28. März 2017 - 17:13

    @Hans Dampf  

    Es gibt Camelbaks mit Fastex Clips um sie an Westen oder Rucksäcken zu befestigen
    Was Feldflaschen betrifft, es gibt Gründe warum Nalgene einen Standard setzt und niemand außerhalb der BW das Teil benutzt, der Aluminiumabrieb ist fürs Augenausspülen auch keine Empfehlung.

  • Koffer   |   28. März 2017 - 18:21

    @ThoDan | 28. März 2017 – 17:13
    Ich weiss nicht, warum alles immer so schlecht sein muss, bzw. geredet werden muss.

    Ja, auch die Bw hat schon seit Jahren (!) Camelbaks wo sie benötigt werden. Also vor allem in Teilen der Infanterie und im Einsatz.

    Und den Vorwurf Camelbak vs. Koppel verstehe ich gar nicht, denn das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.

    Und ja, auch die Koppel wird nach und nach abgelöst. Zunächst dort wo es notwendig ist (Infanterie, PzGren etc.) und dann vermutlich auch an anderer Stelle.

    Können wir bitte das Schlechtreden unserer persönlichen Ausrüstung einstellen und über tatsächlich wichtigen Rüstungsprojekte sprechen?!

  • ThoDan   |   28. März 2017 - 18:54

    @Koffer  

    Mir ging es eigentlich darum, das der Schütze Wasser in bestmöglicher Form dabeihaben muss und Wasser fehlte oben in der Aufführung.
    Schlechtreden über Teile der persönlichen Ausrüstung ist IMHO einfach überflüssig, in Teilen ist sie schlecht und das lässt sich nicht wegreden.

    Wenn die Koppel wegkommt, warum wurden dann vor kurzem noch 125.000 bestellt?

  • Koffer   |   28. März 2017 - 19:09

    @ThoDan | 28. März 2017 – 18:54
    „Mir ging es eigentlich darum, das der Schütze Wasser in bestmöglicher Form dabeihaben muss und Wasser fehlte oben in der Aufführung.“

    Es fehlten zahlreiche Ding in der Aufzählung, aber das lag vermutlich daran, dass es ein Auszug war.

    „Schlechtreden über Teile der persönlichen Ausrüstung ist IMHO einfach überflüssig, in Teilen ist sie schlecht und das lässt sich nicht wegreden.“

    Die aktuelle persönliche Ausrüstung ist hinreichend zu einer angemessenen Auftragserfüllung.

    Gibt es bessere? Ja. Bekommen wir in Zukunft bessere? Ja. Können wir mit der aktuellen unseren Auftrag (gut) erfüllen? Ja.

    Noch Fragen?

    „Wenn die Koppel wegkommt, warum wurden dann vor kurzem noch 125.000 bestellt?“

    Diese Frage habe ich bereits beantwortet.

  • Alarich   |   30. März 2017 - 16:32

    Gehören dann die UTF der BW
    und nicht BW Fuhrpark GmbH

  • Alex   |   31. März 2017 - 1:00

    Krass, wie ein Abgeordneter mit Ansage die Projekte in Geiselhaft nehmen kann, wenn Werften keinen Auftrag zugeschachert bekommen!

    Desweiteren frage ich mich, ob nicht in Mali z.B. in Zusammenarbeit mit Polen oder Tschechien ein Mi-24 besser geeignet wäre wegen des Vorhandenseins einer Maschinenkanone und einer Kabine für Angriffs und Rettungseinsätze.

  • Hubi   |   31. März 2017 - 11:56

    Da das Bällebad I zu ist und es kein II gibt, packe ich das mal hier rein:

    Airbus hofft auf den Auftrag zum Bau eines neuen europäischen Kampfjets „Next Generation Weapon System“ (NGWS) als Nachfolger des Jagdbombers Tornado. Mit weitreichenden neuen technischen Eigenschaften soll er Einsätze im Verbund mit Drohnenschwärmen ermöglichen. Defence and Space von Airbus arbeitet bereits mit Modellen und finanzieller Vorleistung.

    Da darf man neugierig sein, ob die Vorleistung bezahlt wird und von wem.

    [Diese Info ist nicht neu – warum gehört die jetzt hier rein? T.W.]