G36-Nachfolge: Auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher steigt aus

Nato Uebung Noble Jump 2015

Im Wettbewerb für eine neue Standardwaffe für die Bundeswehr als Nachfolger des Sturmgewehrs G36 verzichtet ein weiteres Unternehmen auf die Beteiligung. Nach Informationen von Augen geradeaus! reichte der Zusammenschluss des deutschen Rüstungsunternehmens Rheinmetall mit dem österreichischen Gewehrhersteller Steyr-Mannlicher bis zum Angebotsschluss am (gestrigen) Donnerstag kein Angebot für eine neue Waffe ein. Zuvor hatte bereits das Unternehmen SigSauer sein Angebot für das neue Sturmgewehr-System zurückgezogen. weiterlesen

G36-Nachfolger: SigSauer zieht Angebot zurück

Im Wettbewerb um die Nachfolge des Sturmgewehrs G36 als neue Standardwaffe der Bundeswehr hat das Unternehmen SigSauer sein Angebot zurückgezogen. Die deutsch-amerikanische Firma sei von Bundeswehr und Verteidigungsministerium gegenüber der Konkurrenz gezielt benachteiligt worden, kritisierte SigSauer-Geschäftsführer Franz von Stauffenberg am (heutigen) Freitag im Gespräch mit Augen geradeaus!: Ich trete nicht an, um da ausgestrichen zu werden.

Damit dürften als mögliche neue Sturmgewehre der deutschen Streitkräfte eine Waffe des Schwarzwälder Herstellers Heckler und Koch oder der österreichischen Firma Steyr Mannlicher in Kooperation mit Rheinmetall infrage kommen. Nach der Aufforderung zum Angebot an Rüstungsunternehmen im September konnten sich aber auch weitere europäische Firmen bewerben; welche Unternehmen zu einem Angebot aufgefordert wurden, bleibt allerdings zunächst unklar. weiterlesen

G36-Nachfolger wird wohl erst Ende 2018 feststehen

Die endgültige Entscheidung über die neue Standardwaffe der Bundeswehr als Nachfolger des Sturmgewehrs G36 von Heckler&Koch wird absehbar erst Ende kommenden Jahres fallen. Nachdem das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 6. September mehrere Unternehmen der Rüstungsindustrie zu einem Angebot aufgefordert hatte, wird nach Informationen von Augen geradeaus! voraussichtlich Ende Oktober/Anfang November mit der Vergleichserprobung verschiedener Sturmgewehre begonnen. Auswahl einer Waffe und Angebots- und Vertragsverhandlungen dürften sich dann bis zum Jahresende 2018 hinziehen. weiterlesen

Bundeswehr schreibt Auftrag für G36-Nachfolger aus – 120.000 Gewehre geplant

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Die Bundeswehr hat den Auftrag für ein neues Standardgewehr als Nachfolger des G36 von Heckler&Koch europaweit öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung wurde am (heutigen) Freitag veröffentlicht, und auf den ersten Blick fallen darin zwei wichtige Informationen auf: Das Kaliber der neuen Waffe ist nicht festgelegt, sowohl 5,56mm als auch 7,62mm werden genannt – und es gibt erstmals eine Gesamtzahl: 120.000 der neuen Sturmgewehre sollen voraussichtlich beschafft werden. Der geschätzte Gesamtwert wird mit 245 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer angegeben, das macht rechnerisch etwas mehr als 2.000 Euro pro Gewehr. weiterlesen

Heckler&Koch stellt neues Sturmgewehr vor – Kandidat für G36-Nachfolge?

Der Oberndorfer Waffenhersteller Heckler&Koch hat ein neues Sturmgewehr vorgestellt, mit dem das Unternehmen sich möglicherweise um die Lieferung der neuen Standardwaffe der Bundeswehr bewerben wird. Die Firma veröffentlichte am (heutigen) Freitag eine Mitteilung zu ihrer neuen Gewehrfamilie HK433, das die Nachfolge des bei der Bundeswehr genutzten G36 und der an mehrere Länder verkauften HK416/417-Gewehre antreten soll.

Aus der Mitteilung des Unternehmens:

Das HK433 ist ein modulares Sturmgewehr im Basis-Kaliber 5,56 mm x 45, das die Stärken und die herausragenden Eigenschaften der Sturmgewehre G36 und HK416 in sich vereint. Weitere Kaliber, wie 7,62 mm NATO (HK231), .300 Blackout und 7,62 mm x 39 Kalaschnikow (HK123) sind konzeptionell berücksichtigt und bilden damit die Grundlage einer Waffenfamilie. weiterlesen

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