Schlagwort: Puma

Erste Konsequenz aus ‚Puma‘-Debakel: Lambrecht stellt 2. Los infrage

Die massiven Probleme mit dem Schützenpanzer Puma der Bundeswehr haben eine erste Konsequenz: Verteidigungsministerin Christine Lambrecht stellte eine geplante baldige Beschaffung eines zweiten Loses der Gefechtsfahrzeuge infrage. Weitere Pumas werde es nicht geben, so lange sich der Schützenpanzer nicht als stabil erweist, sagte die Ministerin.

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Bundeswehr meldet Schützenpanzer-Probleme kurz vor Bereitschaft für NATO-Eingreiftruppe (Nachtrag)

Wenige Tage vor erhöhter Einsatzbereitschaft für die Schnelle Eingreiftruppe der NATO hat die Bundeswehr erneut Probleme mit ihrem neuen Schützenpanzer. Bei einer Übung seien in einer Kompanie alle 18 Schützenpanzer des Typs Puma ausgefallen, meldete der zuständige Divisionskommandeur in einem Brandbrief, über den der Spiegel berichtet. Bislang ist unklar, ob die Gefechtsfahrzeuge wie geplant ab 1. Januar für die NATO-Eingreiftruppe bereitstehen.

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Der (nicht mehr ganz so) neue Schützenpanzer: Heer erklärt „taktische Gefechtstauglichkeit“ des Puma

Der Schützenpanzer Puma, der in der Bundeswehr den bald 50 Jahre alten Marder ablösen soll, ist nach Jahren der Nachbesserungen so weit wie ihn die Bundeswehr haben möchte: Das Heer erklärte die Einsatzreife, oder, wie es korrekt heißt, die taktische Gefechtstauglichkeit des Schützenpanzers. Ausschlaggebend dafür war die jüngste Einsatzprüfung des Pumas in der Ausstattung und Konfiguration, wie er für den Einsatz in der NATO-Eingreiftruppe 2023 genutzt werden soll.

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Neues vom Puma: Millionen-Nachrüstung für die VJTF

Der Schützenpanzer Puma, nach Bundeswehr-Eigeneinschätzung der modernste Schützenpanzer der Welt, muss vor seinem geplanten ersten tatsächlichen Einsatz in fünf Jahren noch kräftig nachgerüstet werden – vor allem mit Kommunikationstechnik. Für die geplante Beteiligung an der NATO-Speerspitze, der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF), im Jahr 2023 werden für diese Modernisierung voraussichtlich 500 Millionen Euro fällig. Für 40 (kein Schreibfehler) Fahrzeuge. Die Kollegin Sabine Siebold von Reuters hat das alles mal aufgeschrieben; ihr Hintergrundbericht findet sich zum Beispiel bei n-tv:

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Fünf Raketen pro Korvette

Die Bundeswehr hat zwar in den vergangenen Jahren etliche neue (Groß)Waffensysteme beschafft, zum Beispiel die Korvetten der K130-Klasse, die gerne als das modernste Kriegsschiff der Welt gepriesen werden. Allerdings haben diese Korvetten wie auch andere Systeme – der Kampfhubschrauber Tiger, der Eurofighter und der neue Schützenpanzer Puma – ein ganz praktisches Problem: Ihre wichtigsten Waffen sind noch nicht einsatzbereit – oder wurden nur in äußerst geringen Mengen bestellt. So gibt es für die Korvetten von ihrer Hauptbewaffnung, dem Lenkflugkörper RBS15

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Schützenpanzer Puma: Jetzt gibt’s die Nutzungsgenehmigung

Es gibt doch auch positive Meldungen aus der Bundeswehr: Für den neuen Schützenpanzer Puma hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) die Genehmigung zur Nutzung erteilt. Das ging ein bisschen unter, weil es bislang nur die Herstellerfirma, ein Konsortium von Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall, am vergangenen Freitag auf ihrer Webseite veröffentlicht hat (aber den Lesern von Augen geradeaus! entgeht ja nix): 17.04.2015 Der SPz PUMA in der Truppe Nach intensiven Tests bei den Wehrtechnischen Dienststellen, mehrmonatiger

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Weitere Baustelle: Problem-Projekt Panzer Puma

An dem Pressegespräch mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière zu Rüstungsthemen am (heutigen) Freitagvormittag konnte ich nicht teilnehmen, weil ich unterwegs war – aber was ich dazu lese, finde ich schon bemerkenswert: Zwar sollte es bei dem Gespräch im Wesentlichen um Folgerungen aus dem EuroHawk-Debakel gehen. Spannender scheint mir aber, was der Minister zum Thema des neuen Schützenpanzers Puma zu sagen hatte, immerhin auch eines der Leuchtturmprojekte der Bundeswehr (auch wenn die ursprünglich geplante Zahl von 405 Exemplaren auf nun 350

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Der General darf in Rente, der Schützenpanzer noch nicht

Langheld im August 2011 bei einer Reise durch Afghanistan (Foto: Sgt. Mallory VanderSchans, U.S. Marine Corps via Wikimedia Commons) Eine kurze Randbemerkung machte Verteidigungsminister Thomas de Maizière am (gestrigen) Mittwochabend, als er den deutschen Vier-Sterne-General Wolf-Dieter Langheld in Berlin mit einem großen Zapfenstreich in den Ruhestand verabschiedete: Langheld wurde im Juni 1971 Soldat, vor mehr als 41 Jahren, bei den Panzergrenadieren. Ungefähr zeitgleich, seit Mai 1971, erhielten die Panzergrenadiere ihr damals neues Arbeitsgerät, den Schützenpanzer Marder (der natürlich in den

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