Seenotrettung im Mittelmeer: Schüsse auf die Helfer

Am vergangenen Freitag stoppte die Deutsche Marine vor Libyen mit Warnschüssen ein verdächtiges Schlauchboot, das auf den Tender Werra zuraste – und jetzt wurde bekannt: Ebenfalls in der vergangenen Woche wurde ein Schiff der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vor der libyschen Küste beschossen und vorübergehend geentert. Die Situation im Mittelmeer vor dem nordafrikanischen Land scheint zunehmend gefährlicher zu werden. Von dem Überfall auf das Rettungsschiff Bourbon Argos von Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières, MSF) berichtete am (heutigen) Mittwoch erstmals[…]

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US-Armee legt Bericht zu Angriff auf Hospital in Kundus vor – Keine strafrechtlichen Folgen

Die US-Streitkräfte haben am (heutigen) Freitag den offiziellen (und öffentlichen) Bericht zum Luftangriff eines US-Flugzeugs auf das Krankenhaus der Organisation Ärzte ohne Grenzen in Kundus in Nordafghanistan vorgelegt, bei dem am 3. Oktober vergangenen Jahres 42 Menschen starben. Der Bericht listet zwar Versäumnisse und Fehler des Militärs auf, über die bereits bekannt gewordenen internen Disziplinarmaßnahmen hinaus wird es aber keine strafrechtlichen Folgen geben: The US military will seek no criminal charges against service members for a volley of airstrikes that[…]

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US-Kommandeur in Afghanistan entschuldigt sich für Angriff auf MSF-Hospital

U.S. Forces Commander Nicholson visited #Kunduz today, met @MSF staff to apologize. Today hospital looks like this. pic.twitter.com/5gdymH39OV — Danielle Moylan (@danielle_jenni) 22. März 2016 Der neue Kommandeur der NATO-Mission Resolute Support in Afghanistan und zugleich Chef der US-Truppen am Hindukusch hat sich bei einem Besuch in Kundus am (heutigen) Dienstag für die Bombardierung des Krankenhauses der Organisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières, MSF) entschuldigt. Bei dem fehlgeleiteten Luftangriff auf das Hospital waren am 3. Oktober mindestens 42 Menschen[…]

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Nach Bombenangriff auf MSF-Klinik in Kundus: Disziplinarstrafen für US-Soldaten

Als Folge des tödlichen Bombenangriffs auf ein Krankenhaus der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières, MSF) in der nordafghanischen Stadt Kundus wurden gegen ein Dutzend US-Soldaten Disziplinarstrafen verhängt. Strafrechtliche Folgen hatte der Angriff, bei dem mindestens 42 Menschen ums Leben kamen, für die Angehörigen der Streitkräfte nicht, berichtete am (heutigen) Mittwoch die Nachrichtenagentur AP. Von einem US-Flugzeug war das Hospital trotz zwischenzeitlicher Hinweise an die US-Streitkräfte und die NATO-Mission Resolute Support am 3. Oktober vergangenen Jahres wiederholt bombardiert worden.[…]

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Angriff auf Hospital in Kundus: US-Militär spricht von ‚menschlichem Versagen‘ (Update: MSF)

Der tödliche Luftangriff der USA auf ein Krankenhaus der Organisation Ärzte ohne Grenzen in Kundus in Nordafghanistan war nach Einschätzung des US-Militärs Folge menschlichen Versagens und wurde zudem von organisatorischen Mängeln begünstigt. Der Kommandeur der NATO-geführten Mission Resolute Support wie auch der US-Truppen in Afghanistan, US-General John Campbell, legte am (heutigen) Mittwoch in Kabul die wesentlichen Erkenntnisse der militär-internen Untersuchung des Zwischenfalls am 3. Oktober vor, bei dem mindestens 30 Menschen ums Leben kamen: The report determined that the U.S.[…]

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Luftangriff auf MSF-Hospital in Kundus: Pressekonferenz von Ärzte ohne Grenzen

Zum Luftangriff auf die Klinik von Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières, MSF)  in der nordafghanischen Stadt Kundus, bei dem am 3. Oktober 30 Menschen ums Leben kamen, präsentiert die Organisation am (heutigen) Donnerstag in Kabul ihre bisherigen Erkenntnisse. Vom US-Militär, dessen AC-130-Flugzeug das Krankenhaus angriff, gibt es bislang keinen ersten Bericht zu dem Luftschlag. Das Fact Sheet mit der internen MSF-Aufarbeitung des Vorfalls (darunter auch eine Liste der Telefonkontakte, mit denen die Organisation in jener Nacht versuchte den Angriff[…]

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Neue Details zum Luftangriff auf MSF-Klinik: Hospital unter Taliban-Kontrolle vermutet?

Zu dem Luftangriff auf ein Krankenhaus der Organisation Ärzte ohne Grenzen in der nordafghanischen Stadt Kundus sind neue Einzelheiten bekanntgeworden, die auf schwerwiegende Fehler des US-Militärs hindeuten. Bei dem Luftschlag am 3. Oktober, der vermutlich 30 Menschen das Leben kostete, waren möglicherweise US-Soldaten zwar informiert, dass es sich um ein Krankenhaus handelte – sie gingen aber davon aus, dass es unter Kontrolle der Taliban sei. Aus der aktuellen Meldung der Associated Press vom (heutigen) Montag: The Army Green Berets who[…]

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USA untersuchen Luftangriff auf Hospital in Kundus mit Personal ‚außerhalb der Befehlskette‘ (Update)

Den Luftangriff auf ein Krankenhaus der Organisation Ärzte ohne Grenzen in der nordafghanischen Stadt Kundus, bei der nach den neuesten Angaben 23 Menschen ums Leben kamen, wollen die USA von Soldaten außerhalb der normalen Befehlskette in Afghanistan untersuchen lassen. Eine vorläufige Einschätzung des Luftschlags von einem US-Flugzeug habe bestätigt, dass Zivilisten Opfer des Angriffs wurden. Das teilte das Kommando der NATO-geführten Mission Resolute Support am (heutigen) Samstag in Kabul mit. Update: Die Mitteilung von Resolute Support: The NATO Resolute Support[…]

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US-Truppen räumen gewaltsames Eindringen in MSF-Klinik ein, Zwischenbericht Mitte der Woche

Das US-Verteidigungsministerium hat am (heutigen) Montag eingeräumt, dass US-Truppen sich vergangene Woche gewaltsam Zutritt zur ausgebrannten Klinik der Organisation Ärzte ohne Grenzen (Medecins sans Frontieres, MSF) in der nordafghanischen Stadt Kundus verschafft haben, obwohl sie der Hilfsorganisation vorherige Absprache bei der Untersuchung des Geländes zugesichert hatten. Das Krankenhaus war am 3. Oktober von einem US-Flugzeug angegriffen worden; dabei waren 22 Menschen ums Leben gekommen. Die Umstände, unter denen eine medizinische Einrichtung entgegen den Vorschriften von Völkerrecht und Genfer Konvention zum[…]

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