Kommandowechsel in Litauen: Fünfte Rotation bei der NATO-Battlegroup (m. Korrektur)

Die von der Bundeswehr geführte NATO-Battlegroup in Litauen hat einen neuen Kommandeur. Bei einer Zeremonie in Anweisenheit der litautischen Präsidentin Dalia Grybauskaitė übernahm am (heutigen) Montag der Kommandeur des Panzerbataillons 104 in Pfreimd, Oberstleutnant Peer Papenbroock, vom Kommandeur des Panzerbataillons 393 in Bad Frankenhausen, Oberstleutnant René Braun. Seit zwei Jahren führt Deutschland in dem baltischen Land ein verstärktes multinationales Bataillon im Rahmen der so genannten enhanced Forward Presence (eFP), der verstärkten Präsenz der NATO. Zusammen mit weiteren eFP-Bataillonen in Estland,[…]

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Zwei Jahre (deutsch geführte) NATO-Battlegroup in Litauen. Auch auf Facebook

Am (morgigen) Montag wird in Rukla in Litauen mit einer großen Veranstaltung das zweijährige Bestehen der – von der Bundeswehr geführten – NATO-Battlegroup begangen. Vor zwei Jahren war diese Einheit mit Soldaten aus mehreren Ländern offiziell ins Leben gerufen worden (mehr dazu hier), und bei der Feier wird nach Angaben des litauischen Verteidigungsministeriums natürlich auch die deutsche Ministerin Ursula von der Leyen dabei sein. Beim Vorbereiten auf dieses Jubiläum stellte ich fest, dass sich in den vergangenen Monaten was an[…]

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Lesestoff: Litauens Bedrohungsanalyse

In Litauen sind hunderte deutscher Soldaten stationiert: Im Rahmen der NATO-Rückversicherung für den Bündnispartner führt die Bundeswehr dort ein Bataillon im Rahmen der so genannten enhanced Forward Presence, der vorgeschobenen Präsenz der Allianz. Deshalb ist auch aus deutscher Sicht von Bedeutung, wie das kleine baltische Land seine Sicherheit und seine Bedrohung wahrnimmt – und dazu ist am (heutigen) Montag ein Bericht der litauischen Regierung veröffentlicht worden. Die Bedrohungsanalyse und Bewertung der Situation (Threat Assessment) Litauens ist dabei eindeutig: Russland als[…]

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Nachgetragen: Kommandowechsel bei NATO-Battlegroup in Litauen (m. Korrektur)

Bereits in der vergangenen Woche, am 3. August, hat die (deutsche) Führung der NATO-Battlegroup in Litauen gewechselt. Der Kommandeur des ersten enhanced Forward Presence (eFP)-Bataillons, Oberstleutnant Christoph Huber (Foto oben rechts), wurde von Oberstleutnant Thorsten Gensler abgelöst, dem Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 371, den Marienberger Jägern. Aus dem Bericht des litauischen Verteidigungsministeriums (in dessen englischsprachiger Fassung): On August 3 rotations and command of the NATO enhanced Forward Presence (eFP) Battalion Battle Group changed over at a ceremony at the Lithuanian Great[…]

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Exercise Watch: ‚Suwalki Gap‘ und enhanced Forward Presence

Während die verteidigungspolitische Debatte in Deutschland derzeit vor allem von innerer Lage der Truppe und Rüstungsbeschaffungen bestimmt wird, empfiehlt sich ein etwas weiterer Blick, vor allem an die NATO-Nordostflanke. Dort laufen und liefen in diesen Tagen mehrere Übungen, mit denen die NATO ihre Abschreckungsbereitschaft gegenüber Russland vor allem im Baltikum demonstrieren will, und die Bundeswehr ist maßgeblich dabei. Das gilt vor allem für die Übung Iron Wolf in Litauen; wo die Bundeswehr den Kern der NATO-Battlegroup in der so genannten[…]

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NATO setzt geplante Verstärkungen an der Nordostflanke fort

Die NATO setzt ihre geplanten Verstärkungen im Nordosten des Bündnisgebiets zur Unterstützung der baltischen Staaten und Polens fort. Nachdem die von Deutschland geführte Battlegroup im Rahmen der enhanced Forward Presence (verstärkte vorgeschobene Präsenz, eFP) in Litauen bereits im Februar mit dem Aufbau begonnen hatte, folgten nun die Briten: Sie stellen ein solches verstärktes Bataillon in Estland. Die ersten Kampfpanzer und Geschütze wurden am (gestrigen) Mittwoch entladen (Foto oben).

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