Suchergebnisse für: a400m

Der neue MilitAirbus: Vorerst nicht in den Krieg

Ende November soll die Luftwaffe nach jahrelanger Verzögerung ihren ersten neuen Transportflieger vom Typ Airbus A400M erhalten. Für den Einsatz in Konfliktregionen ist der in mehr als zehn Jahren neu entwickelte Transporter vorerst allerdings nicht geeignet: Den ersten Maschinen, die die Airbus-Tochter Airbus Defence&Space an die Bundeswehr ausliefert, fehlt das Selbstschutz-System für die Abwehr von Raketenangriffen. Und auch das so genannte Absetzen aus der Luft, Fallschirmjäger und Material am Schirm aus dem Flugzeug zu Boden gleiten lassen, ist vorerst noch

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Enders teilt aus: Deutsche Exportpolitik gefährdet deutsch-französische Zusammenarbeit

Airbus-Chef Tom Enders teilt aus: Hatte sich der Chef des französisch-deutschen Luft/Raumfahrt/Rüstungskonzerns zunächst im Cicero-Interview (hier bei Spiegel Online)  vor allem mit dem Verteidigungsministerium angelegt, knöpfte er sich in seiner Rede beim Handelsblatt-Forum Sicherheitspolitik und Verteidigungsindustrie am (heutigen) Dienstag in Berlin vor allem die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung und damit Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vor. Enders komplette Rede unten zum Nachhören, ein paar Kernpunkte: Mit seinen Vorstellungen von Rüstungs- wie Rüstungsexportpolitik verfolge die Bundesregierung einen germanozentrischen Ansatz und glaube, ihre Art

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Seit 2009: Drei Milliarden Euro weniger für Rüstung ausgegeben als geplant

Drei Milliarden Euro hinter der Planung – so viel weniger hat das Verteidigungsministerium von 2009 bis 2013 für bereits beschlossene Rüstungsprojekte ausgegeben. Die Zahlen der vergangenen Jahre hat das Büro des Grünen-Haushälters (und Verteidigungspolitikers) Tobias Lindner zusammengestellt. Ich bemühe mich noch um das Original der Zusammenstellung; vorerst die Vorabmeldung der Rheinischen Post* dazu: Die Bundeswehr hat zwischen 2009 und 2013 insgesamt 3,041 Milliarden Euro weniger für die Beschaffung neuer Rüstungsgüter ausgegeben als geplant.

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Bundeswehr-Beschaffung: Lange Mängelliste der Wirtschaftsprüfer

Der Bericht einer externen Prüfergruppe über das Beschaffungswesen der Bundeswehr, der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am kommenden Montag übergeben werden soll, gerät nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zu einer Mängelliste. Rund 140 Probleme und Risiken würden in der Zusammenfassung der Studie aufgelistet, heißt es nach Angaben des Blattes. Die Untersuchung einiger, ausgewählter Beschaffungsvorhaben belege, dass eine Optimierung des Rüstungsmanagements in nationalen und internationalen Großprojekten dringend und ohne Verzug geboten ist. Für die Studie hatten Berater und Anwälte der

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Archiv: Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr: Der Polit-Streit

— Fürs Archiv: Crosspost von augengeradeaus.wordpress.com, 29.09.2014 — Da der Serverausfall bei augengeradeaus.net ein wenig Probleme für mich mit sich bringt, hier nur eine – natürlich unvollständige – Zusammenstellung der Debatte über die Ausrüstungsmängel der Bundeswehr am (heutigen) Montag: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Deutschlandfunk: … ist aber in den letzten Jahren der Unterbau weniger beachtet worden, einfach beiseitegeschoben worden. Und das zeigt sich an drei Feldern, nämlich erstens: die Wehrpflicht ist ausgesetzt worden. Das heißt, man hat mal

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Kaufen oder Leasen? Die Flugzeug-Debatte

Über die grundsätzliche Situation beim Großgerät der Bundeswehr hinaus, jenseits der Aussage von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr könne derzeit ihre NATO-Verpflichtungen nicht erfüllen, beschäftigt die Flugzeug-Afficionados hier eine Äußerung der Ministerin besonders: Aber bis wir über eine voll einsatzfähige A400M-Flotte verfügen, wird es noch Jahre dauern. So lange muss die bewährte, alte Transall fliegen. Aber wir müssen sie entlasten. Deshalb prüfen wir, parallel zusätzliche Transportflugzeuge zu mieten. Die kann man für humanitäre Einsätze nutzen, während die gegen

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Popcorn Time: General a.D. Kujat gegen CDU-Verteidigungspolitiker Otte

Wird die Bundeswehr seit Jahren kaputtgespart und ist strukturell unterfinanziert? Die Frage dieser Woche heute mit zwei sehr gegensätzlichen Antworten: Ja, sagt der frühere Generalinspekteur Harald Kujat; Nein, sagt der CDU-Abgeordnete und Verteidigungspolitiker Henning Otte. Beide äußerten sich am (heutigen) Samstag im Deutschlandfunk. Zunächst am Morgen Kujat: Bundeswehr – Finanzausstattung ist blamabel Die [Mängel] konnten niemanden überraschen, der sich mit der Bundeswehr auskennt, und der die Entwicklung beobachtet hat. I

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Von der Leyen: Beratungen über Verteidigungshaushalt „mit Maß“

Nach den Beschlüssen des NATO-Gipfels in Wales in der vergangenen Woche stellt sich für Deutschland die Frage, ob mögliche zusätzliche Aufgaben der und Erwartungen an die Bundeswehr nur mit einem höheren Wehretat gestemmt werden können. In ihrem (so weit ich gesehen habe) ersten Interview nach dem Gipfel hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dazu im ARD-Bericht aus Berlin Stellung genommen. Eine Anhebung auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts sei nicht erwartbar, es komme auf einen Verteidigungshaushalt nach Maß an – einschließlich

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Die Berater fürs BMVg: KPMG und andere

Eigentlich hatte das Verteidigungsministerium ja mit der Bekanntgabe bis zur kommenden Woche warten wollen… aber da es am (heutigen) Samstag bereits in mehreren Medienberichten durchsickerte, gibt’s die Bekanntmachung schon heute. Da es (derzeit) noch nicht auf der BMVg-Seite steht, hier zur Dokumentation die Mitteilung aus dem Ministerium: Konsortium um KPMG bekommt Zuschlag zur Bestandsaufnahme und Risikoanalyse zentraler Rüstungsprojekte des BMVg Frau Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen hat am 19. Februar eine Überprüfung von zentralen Rüstungsprojekten durch externe Berater angewiesen.

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