Kategorie: Allgemein

RC North-Kommandeur Kneip auf dem Rückweg nach Afghanistan

Der deutsche Kommandeur des ISAF-Regionalkommandos Nord, Generalmajor Markus Kneip, ist fast genau zwei Monate nach seiner schweren Verwundung auf dem Rückweg nach Afghanistan. Kneip war bei einem Anschlag im Gouverneurspalast von Taloqan in der Provinz Takhar am 28. Mai verwundet worden – die Bombe galt offensichtlich vor allem dem Polizeichef für Nordafghanistan, General Daoud Daoud, der bei dem Attentat ums Leben kam. Zwei enge Mitarbeiter von Kneip, ein Adjutant und ein Personenschützer, fielen dabei ebenfalls. Die offizielle Meldung der Bundeswehr

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Vernetzte mediale Operationsführung mit Pixelpark

Ob sich die Agentur Pixelpark nun zum Dienst meldet oder zum 20. Geburtstag einen neuen Großkunden schenkt –  der gesamte digitale Auftritt von Bundeswehr und Verteidigungsministerium steht offenbar vor einer tiefgreifenden Umgestaltung: Die Konzeption beinhaltet neben den Portalen auch die Social Media-Präsenzen und Mobile-Lösungen sowie die komplette Neugestaltung sämtlicher digitalen Kanäle beider Institutionen. Mit der Neuausrichtung wollen sich das BMVg und die Bundeswehr für die kommunikativen Herausforderungen vor allem im Hinblick auf die anstehenden Reformen optimal aufstellen.

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Deutsche Soldaten gefallen, deutscher General verwundet (Update)

Zum heutigen Anschlag in Taloqan gibt es bislang keine offiziellen deutschen Angaben, aber so viel schält sich heraus: Ein Selbstmordattentäter hat am Samstag im Gouverneurspalast der nordafghanischen Provinz Takhar ein Treffen hochrangiger Funktionäre und Offiziere der afghanischen Verwaltung, der afghanischen Sicherheitskräfte und der ISAF angegriffen. Die Angaben zur Zahl der Toten sind noch recht wechselnd von sieben bis 35. Unter den Opfern sind mindestens zwei (möglicherweise auch drei) deutsche Soldaten. Der ISAF-Kommandeur für Nordafghanistan, der deutsche Generalmajor Markus Kneip, wurde

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RC N Watch: Tote bei Protest gegen NATO-Aktion in Taloqan

Nach einem Angriff von ISAF-Truppen auf mutmaßliche Aufständische in der nordafghanischen Provinz Takhar ist es in der Provinzhauptstadt Taloqan zu gewalttätigen Protesten gekommen, bei denen bislang mindestens zehn Menschen starben. Die Bundeswehr ist mitten drin: Die Proteste richten sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums gegen das Provincial Advisory Team (PAT) Taloqan, dass mit rund 45 deutschen Soldaten besetzt ist. Bislang gibt es noch keine offiziellen Angaben, ob die Bundeswehr bei diesen gewalttätigen Protesten scharf geschossen hat. Auch für die Zahl der

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Den Piraten-Überblick behalten – ein neuer Anlauf

Auch wenn einige das für mein etwas schräges Hobby halten (und ich auch schon zu hören bekam, ich würde die Debatte unnötig am Kochen halten): Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Piraterie am Horn von Afrika hier zu Lande mehr Aufmerksamkeit verdient. Weil es Auswirkungen auf die Freiheit von See- und Handelswegen insgesamt und auf die europäische und deutsche Wirtschaft im Besonderen hat. Deshalb versuche ich vor allem, den Überblick über die Piratenlage zu behalten. Auch wenn

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Bonde geht: Ein Oppositions-Profi weniger

Das Kontrollrecht des Parlaments gegenüber der Regierung, eines der Kennzeichen einer Demokratie, lebt von sachkundigen Parlamentariern – die diese Kontrolle auch wahrnehmen können. Am besten aus der Opposition, denn die brauchen keine Rücksicht auf die eigenen Minister zu nehmen (das gilt für jede Regierungskonstellation). Deshalb finde ich es (bei allen Wünschen für erfolgreiche Arbeit!) bedauerlich, dass der Grünen-Abgeordnete Alexander Bonde Minister in Stuttgart wird. Mich hätte schon sehr interessiert, was er als Mitglied des Haushaltsausschusses zu den Reformplänen zum Umbau

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Somalias Piraten: Schlägt der Westen jetzt härter zu?

Natürlich ist auch das Piraterie-Geschehen am Horn von Afrika munter weiter gegangen, während ich in Urlaub war. In der vergangenen Woche wurden der italienische Tanker Savina Caylyn,der griechische Supertanker Irene SL und der maltesische Frachter Sinin gekapert. Auffällig dabei ist nicht nur, dass die Irene SL eine der wertvollsten Eroberungen der Seeräuber ist – auffällig ist vor allem, dass es drei Schiffe unter europäischen Flaggen (und keineswegs unter Billigflaggen) waren, die den Piraten vor die Panzerfaust kamen. Ich weiß nicht,

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Piraten und neue Schiffsnamen?

Diese Mitteilung der NATO ist doch ein bisschen erstaunlich: At 0622 UTC / 16 JAN 11 / a Pirate Action Group consisting of previously pirated FV TAI YUAN 227 (now new name MALAYSIA 618) with two skiffs was reported, course 207 speed 6kts. Wie bitte? Die Tai Yuan 227 wurde im Mai vergangenen Jahres von den Piraten entführt. Und jetzt benennen die Seeräuber gekaperte Schiffe um? Oder geht das von den Heimatbehörden aus? Was kommt als nächstes? Antragsformulare für Munition?

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