Lürssen-Werft soll Gorch Fock fertig sanieren

Fürs Archiv: Das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die Gorch Fock, soll nach Problemen mit Sanierung und massiver Steigerung der Reparaturkosten nun in einer Werft der Lürssen-Gruppe wieder seetauglich gemacht werden. Nach der Übernahme der insolventen Elsflether Werft, die den Auftrag zur Sanierung der Dreimastbark hatte, durch Lürssen soll das Schiff auf einer Werft des Unternehmens in Berne endgültig saniert werden. Das Verteidigungsministerium bleibt bei dem Ziel, die Sanierung bis Herbst 2020 abzuschließen.

Gorch Fock: Gericht lehnt Eil-Anordnung zum Ausdocken ab

Das Verteidigungsministerium ist vorerst mit dem Versuch gescheitert, die Bredo-Werft in Bremerhaven zur Herausgabe des Segelschulschiffes Gorch Fock zu zwingen. Das Landgericht Bremen lehnte am (heutigen) Dienstag einen entsprechenden Eilantrag des Ministeriums gegen die Werft ab. Damit scheint das geplante Ausdocken des Rumpfs am kommenden Freitag unwahrscheinlich.

Spitzen-Entscheidungen über Sanierung der ‚Gorch Fock‘ auf fehlerhafter Grundlage

Bei den Entscheidungen zur Sanierung des Bundeswehr-Segelschulschiffes Gorch Fock trotz explodierender Kosten sind im Verteidigungsministerium Warnhinweise von Mitarbeitern auf dem Dienstweg verloren gegangen – was am Ende dazu führte, dass Ministerin Ursula von der Leyen zwei Mal trotz massiver Kostensteigerungen die weitere Überholung der Dreimastbark billigte. Das geht aus einem Bericht zu den Verwaltungsvorgängen hervor, die das Ministerium am (heutigen) Montag den Abgeordneten im Verteidigungs- und im Haushaltsausschuss des Bundestages zusandte.

Neue Hoffnung für die Gorch Fock: Werft soll weiter bauen

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sieht für das derzeit vollständig zerlegte Segelschulschiff der Deutschen Marine eine gute Chance, dass die Gorch Fock wieder auf den Weltmeeren segeln wird. Nach  Gesprächen mit Vertretern der insolventen Elsflether Werft, die die Dreimastbark instandsetzen soll, kündigte die Ministerin am (heutigen) Donnerstag die Fortsetzung der derzeit eingestellten Reparaturarbeiten an. Als erster Schritt wird ein Zahlungsstopp aufgehoben, den das Ministerium angesichts der Unregelmäßigkeiten bei der Werft verhängt hatte. Damit scheint sich die Entscheidung abzuzeichnen, dass die[…]

Streit um die Gorch Fock: Inspekteur nimmt seine Mitarbeiter in Schutz (Update)

Als Merkposten, weil es doch auffällig ist: Im öffentlichen Streit um die Gorch Fock hat sich Marineinspekteur Vizeadmiral Andreas Krause zu Wort gemeldet: Pressefreiheit und eine kritische Presse sind ein hohes Gut in unserem Staat. Aber – die heutige Berichterstattung über die „Gorch Fock“ lässt aus meiner Sicht die dabei erforderliche Sachlichkeit und Fairness vermissen. (…) Das haben Sie nicht verdient! schrieb Krause in einem öffentlichen Tagesbefehl an die Soldatinnen und Soldaten, zivile Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, insbesondere die Besatzung der[…]

Von der Leyen besucht ‚Gorch Fock‘ im Dock: „Entscheidung wird jetzt noch nicht fallen“ (Update)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Erwartung an eine schnelle Entscheidung über die Zukunft der Gorch Fock gedämpft. Es seien noch sehr viele Fragen offen, sagte die Ministerin am (heutigen) Montag beim Besuch des Segelschulschiffes der Deutschen Marine, das derzeit zur Grundsanierung in Bremerhaven im Dock liegt: Eine Entscheidung wird jetzt noch nicht fallen.

‚Gorch Fock‘: Entscheidung über Sanierung „zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich“

Fürs Archiv: Der am Wochenende bekannt gewordene Bericht des Bundesrechnungshofs zur Gorch Fock, dem Segelschulschiff der Deutschen Marine, und der Kostenexplosion bei der Sanierung des maroden Großseglers hat am (heutigen) Montag auch die Bundespressekonferenz beschäftigt. Kernaussage von Jens Flosdorff, dem Sprecher des Verteidigungsministeriums, zur Frage nach der Entscheidung über eine weitere Sanierung des Schiffes: Wenn man dort eine gesicherte Ablauflinie hat, dann kann man Entscheidungen treffen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das nicht möglich. Zur Dokumentation Flosdorffs Aussagen: