NORAD trackt den Weihnachtsmann – die Briten auch (Neufassung)

Seit Jahren vermelde ich hier, pünktlich zu Beginn der Adventszeit, eine Jahrzehnte alte Tradition aus den USA: Das gemeinsame North American Aerospace Defense Command (NORAD) von USA und Kanada kündigt an, den bevorstehenden Flug des Weihnachtsmannes zur Geschenkeverteilung live zu verfolgen. Siehe die Meldungen von 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 – immer Anfang Dezember.

So ist das auch in diesem Jahr – und ich habe das zunächst übersehen, denn auf der Webseite noradsanta.org scheint nicht so viel los. Nach einem Blick auf die entsprechende Facebook-Seite ist aber klar: auch in diesem Jahr wird der Weihnachtsmann von der amerikanischen Luftverteidigung getrackt und unterstützt. Inzwischen haben, so meldet NORAD, die Weihnachtselfen bereits die Operationszentrale übernommen (Foto oben), dazu gibt es auch ein Video.

(Der Grund dafür, dass die Internet-Präsenz nicht so aktuell ist, findet sich ebenfalls bei Facebook: We are having technical issues with the website and are working to correct it. Thank you, we will follow up once it’s fixed. Das ist ein bisschen schade, weil sich Facebook-Seiten und die dort eingestellten Videos nicht so schön einbinden lassen wie Webseiten und Youtube-Videos.)

Aber auch in Europa gibt es Bestrebungen, beim Tracken des Weihnachtsmannes mitzuhalten – Stichwort strategische Santa-Claus-Autonomie.  Wie eine britische Webseite berichtet:

The Royal Air Force will reportedly be on high alert in December in order to track a special cargo flight from the Arctic region.
The aircraft is also said to be capable of intelligence gathering, with the ability to determine the behavioural status of British citizens, classifying them as ‘good’ or ‘bad’.
An MoD spokesman had this to say:
“Interception is part of what the QRA force do. We have to identify and confirm who or what is flying through our airspace or approaching our airspace and since the craft appears at the same time each year, we have a fairly good idea who will be flying but we don’t take any chances.”

KORREKTUR: In der ersten Fassung hatte ich fälschlich gemeldet, dass es bislang keine NORAD-Aktivitäten zum Santa-Claus-Tracking gebe, weil ich nur auf die Webseite und den YouTube-Kanal geschaut hatte. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen – und danke dem Leser, der mich darauf hingewiesen hat.

(Foto: NORAD)

 

5 Kommentare zu „NORAD trackt den Weihnachtsmann – die Briten auch (Neufassung)“

  • Pio-Fritz   |   03. Dezember 2018 - 12:17

    Aber Herr Wiegold, Sie haben ganz außer acht gelassen, das Santa Claus dieses Jahr nicht in die USA fliegt. Wegen der hohen Einfuhrzölle auf chinesische Spiel- und Elektronikwaren.:-)

  • Tom   |   03. Dezember 2018 - 12:34

    Ähm, NORAD hat doch sogar eine aktuelle Pressemitteilung vom 30.11.?: http://www.norad.mil/Newsroom/Press-Releases/Article/1701351/norad-tracks-santa-program-kicks-off-for-2018/

    Und nicht nur die Webseite noradsanta wird bestück, sondern auch die sozialen Kanäle (Twitter, Facebook) haben aktuelle Beiträge.

    ???

    [Ups. Da habe ich wohl was übersehen. Neufassung so bald wie möglich, bin gerade unterwegs. T.W ]

  • Georg   |   03. Dezember 2018 - 12:41

    Vielleicht ist NORAD dieses Jahr so beschäftigt mit der Aufgabe „Track Mr. President“, dass sie mit der Aufgabe „Track Santa. Claus“ nicht mehr nachkommen ?

  • Sgt. Thrash   |   05. Dezember 2018 - 12:00

    Bei der Nummer 1 auf der Kitschliste der USA bleibt uns die Supermacht also erhalten, oder zieht sie sich auch hier zurück und kündigt alle Verträge mit Santa

  • Anna Nym   |   06. Dezember 2018 - 8:19

    Pio-Fritz:
    Das scheint doch eine merkwürdige Aktion zu sein! Wie die Briten festgestellt haben: „questioning where the cargo comes from as the Arctic region doesn’t import goods or export produce, because it’s elf sufficient.“
    Da bleibt noch einiges aufzuklären.
    (Die können gleich bei mir zu Hause weitermachen: Ich hatte heute morgen einen meiner Stiefel vor der Schlafzimmertür, mit Mandarinen und Schokolade und ein paar Kinderzeichnungen, und keiner will’s gewesen sein. Der Keksteller von gestern abend ist aber aufgegessen und die Wurzel (Karotte), die noch vom Abendessen übrig war, ist auch weg)

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