Bundeswehr kommt Einführung einer bewaffneten Drohne näher – Vereinbarung zur Zulassung vor Unterschrift

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Die Bundeswehr kommt ihrem Ziel, eine Drohne mit möglicher Bewaffnung zu erhalten, einen Schritt näher. Am (morgigen) Donnerstag wollen in Berlin Vertreter der Streitkräfte und der israelischen Firma Israeli Aircraft Industries (IAI) eine Vereinbarung unterzeichnen, die die Zulassung des unbemannten Luftfahrzeugs Heron TP für die Bundeswehr möglich machen soll, erfuhr Augen geradeaus! aus Kreisen des Verteidigungsministeriums. Die Vereinbarung noch vor einem offiziellen Vertrag über das Leasing dieser Drohnen soll Probleme mit der deutschen Zulassung vermeiden, wie sie bei der Aufklärungsdrohne EuroHawk 2013 aufgetreten waren. weiterlesen

DroneWatch: Aus dem Laden in den Einsatz

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Während in Deutschland Ministerium, Beschaffungsamt und Marine seit Jahren eine – bislang ergebnislose – Diskussion führen, ob und mit welchem unbemannten Fluggerät deutsche Kriegsschiffe ausgerüstet werden könnten, probieren die Niederlande einfach mal was aus. Die Fregatte Van Amstel bekam eine handelsübliche Drohne aus dem Laden, einen Quadcopter (Foto oben) für ihren Einsatz im Mittelmeer an Deck gestellt, berichtet das niederländische Verteidigungsministerium. Damit könnten vor allem Boote mit in Seenot geratenen Flüchtlingen oder Migranten erst einmal aus der Luft inspiziert werden, ehe  die Boote der Fregatte heranfahren:

Na een eerste inspectie door de drone kunnen de RHIB-motorboten van de Van Amstel de migrantenbootjes veiliger benaderen. De Van Amstel heeft geen boordhelikopter mee. De hangaar en het helikopterdek dienen om eventuele migranten op te vangen. De drone, gewoon verkrijgbaar op de markt, maakt zo toch inspecties vanuit de lucht mogelijk.

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Geplanter Drohnen-Einsatz in Mali: Luftbildauswertung in der Heimat

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Aus Mangel an Fachpersonal denkt die Luftwaffe darüber nach, beim geplanten Einsatz von Heron-Drohnen in Mali die Auswertung der Luftbilder im heimischen Schleswig-Holstein vorzunehmen. Die Spezialisten seien bereits in Afghanistan und in Incirlik in der Türkei (Foto oben) im Einsatz, für eine weitere Mission fehlten einfach die Leute, sagte der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Jagel, Michael Krah:

Wir überlegen, ob wir die Auswertung aus Deutschland sicherstellen können. Wenn wir noch zusätzliches Personal nach Mali schicken, ist das Maß meiner Meinung nach überschritten.(…) weiterlesen

USA feuern in Afghanistan immer mehr Waffen von Drohnen ab

Reaper extends range in Afghanistan

Die US-Streitkräfte haben im vergangenen Jahr erstmals in Afghanistan mehr Waffen von unbemannten Systemen abgefeuert als von herkömmlichen bemannten Flugzeugen. Und der Anteil des Einsatzes von Drohnen steigt weiter, wie Reuters in einer Übersicht über die Daten berichtet:

Drones fired more weapons than conventional warplanes for the first time in Afghanistan last year and the ratio is rising, previously unreported U.S. Air Force data show, underlining how reliant the military has become on unmanned aircraft. weiterlesen

DroneWatch: Israelische Drohnen für die Bundeswehr, mit Bewaffnung (Zusammenfassung)

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Die Bundeswehr soll ab 2018 mit israelischen Aufklärungsdrohnen des Typs Heron TP ausgerüstet werden, die auch bewaffnet werden können. Diese Auswahlentscheidung habe Generalinspekteur Volker Wieker getroffen, teilte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am (heutigen) Dienstag in Berlin mit (O-Ton dazu unten). Parallel prüft die Bundeswehr, ob weitere Modelle der unbewaffneten Aufklärungsdrohne Heron 1, die derzeit in Afghanistan eingesetzt wird, kurzfristig für die vorgesehene Mission in Mali beschafft werden können.

Die Aussage der Ministerin:

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Nach Angaben aus Regierungskreisen ist geplant, drei bis fünf Systeme vom Typ Heron TP von einem Konsortium zu leasen, dass aus der israelischen Firma Israel Aircraft Industries (IAI) und der Airbus-Tochter Airbus Defence&Space besteht. Die Drohnen sollen ab 2018 für die Einsätze der Bundeswehr zur Verfügung stehen und zwar vom Taktischen Luftwaffengeschwader 51 Immelmann in Jagel betrieben, aber in Israel stationiert werden. Die Kosten sollen knapp 600 Millionen Euro betragen. weiterlesen

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